Persönliche Narrative über Gesundes Altern von 60 bis 70 Jährigen

Gut zu altern heisst zu allererst, meines Verstandes vollständig mächtig sein. Nur wenn das Denkvermögen nicht beeinträchtigt ist, kann ich nach der Pensionierung weiterhin lesen und schreiben. Schreiben möchte ich im Alter gerne Aufsätze zu Themen, für die meine Freizeit während der Berufstätigkeit nicht ausgereicht hat. Um beispielsweise tiefer in G.W.F. Hegels Texte und überhaupt in die Philosophie des deutschen Idealismus einzusteigen, als es während des Studiums möglich war, benötige ich Jahre ungestörten Studiums. Weitere Voraussetzungen dafür sind ausreichend finanzielle Absicherung, sodass ich nicht mehr gleich lang einem Broterwerb nachgehen muss wie während der Jahre bis zum 65. Geburtstag. Und es bedeutet auch, weitgehend schmerzfrei zu sein, denn Schmerzen lenken von geistiger Arbeit ab. Engerer Kontakt zu Studienfreunden, die solche Interessen teilen, setzt eine gewisse Mobilität voraus – und auch die geistige und körperliche Gesundheit dieser Studienfreunde. Das Wohlergehen von Frau und Sohn ist ebenso bei diesem Entwurf eines guten Alterns vorausgesetzt. Zum Entwurf guten Alterns gehört auch, ausreichend mobil zu sein, um zwischen den Wohnsitzen in Deutschland und Griechenland wechseln zu können. Wie ich an höchstbetagten Verwandten (deutlich älter als 90 Jahre) sehe, ist es wichtig, im Alter konkrete Ziele vor sich zu sehen, etwas, das man unbedingt noch miterleben will: die Hochzeit eines Enkels, die Studienabschlüsse von Enkeln, die Geburt von Urenkelkindern. Solche Ziele stiften Sinn und verhindern Langeweile und Selbstaufgabe. Ich werde mir solche Ziele sicherlich vornehmen.

ich habe gerade meine Mutter im letzten Lebensjahr bis zum Tod zuhause gepflegt. davor war sie 6 Jahre im Altersheim. Katastrophe, obwohl sie sehr anpassungsfähig u freundlich war ( Demenz). ich habe sie nach Hause geholt, weil ich Ihre Lebenslage nicht mehr aushielt. damit verbunden sehr viel organisatorischer Aufwand ( Pflegerin finden, bin berufstätig). es hat sich 100% gelohnt. Es ging ihr viel besser, wir hatten noch 1 wunderschönes Jahr zusammen, zuhause. Wunsch für meine Zukunft: mehr u leichter erreichbare Pflegerinnnen für zuhause. Spitex ist zu starr. Gesetzlich sollte es möglich sein, dass auch eine Pflegerin mit wenigen Kursen, tieferem Ausbildungsniveau, Menschen zuhause betreuen kann. 1/2 Jahr später meinen Vater, im Heim ,bis zum Schluss, täglich 4-6h dort,ansonsten alle 2 tage. ein ‘ gutes’ heim mit kooperativer Einstellung. Trotzdem: starr, rigide. Ohne Angebörige wird man abhängig von den Heimstrukuren. Eltern: 86 u 89. Habe die Menschen auch dort so erlebt, dass sie irgendwann aufgeben. Hatte in beiden Heimen sehr viel Kontakt mit Beteiligten auf allen Ebenen. Ich: Jahrgang 1958. Mein Wunsch: zuhause gepflegt u betreut werden. aufgrund der Erfahrungen bei den Eltern, insbesondere Rigidität der Heimstrukturen, Exit- Mitglied. Hoffe auf Exit. Ein Heim mit den heutigen Rahmenstrukturen ist keine Option für mich ( Bsp.: fixe, statt flexible Essenszeiten). Weitere Wünsche: Ausbildung der Pflegenden ist nicht genügend. Ausbauen mit kontinuierlichen Weiterbildungsverpflichtungen. Hauptanliegen dieses Beitrages: Unterscheidung Pflege- Betreuung: Krankenkassen zahlungspflichtig auch für Betreuung machen. Was deutlich fehlt, sind Betreuungsleistungen. Punktesystem für Verrechnung Pflegeleistungen zu Hause: katastrophal, zb. 20 Min. für Duschen. Günstig wäre: 40-50 min. für Duschen, mit Zeit u Ruhe. Verwaltung von Altersheimen: Verpflichtung für sämtlichen EntscheidungsträgerInnen: zB. monatlich 3 Tage direkt am Menschen arbeiten zu müssen. Hierarchiestufen zwischen Pflegenden dringend aufheben: manche Pflegende auf ‘ unterster’ Ausbildungsstufe begegnet den älteren Mensch mit deutlich höherer Qualität. Dringend: Fachwissen aller am Sterbeprozess beteiligten durch regelmässige Weiterbildung auf ein höheres Niveau bringen. Ebenfalls dringend: Löhne von Pflegenden erhöhen, Schlussbemerkung: wenn argumentiert wird, ältere Menschen seien zu teuer ( auch: weil zu viele), könnte auch argumentier werden: jüngere Menschen geben Älteren Menschen zurück, was die jüngeren Menschen von den älteren Menschen, zb. als Kinder erhalten haben. Die aktuelle Diskussion ist doch in vielen Punkten erstaunlich. Letzter Punkt: Forschung via Fragebogen und Heimfern ist zu wenig effektiv. Wunsch: Engagement der Forschenden, ihre Fragestellungen ‘DIREKT IN den Heimen durchzuführen. Feldforschung also.

  Gut altern heisst für mich, möglichst lange in seinem Beruf tätig sein zu können, auch wenn man z.B. orthopädische Operationen über sich ergehen lassen muss. Natürlich auch, dass das Gehirn gesund bleibt und dass man vor Alzheimer verschont bleibt. Auch psychische Krankheiten können das Leben ungut verändern, ja bedrohen (wenn man kein Psychiater hat/findet, der wirklich helfen kann). Mein grösster Wunsch ist es, trotz körperlicher und seelischer Einschränkungen geistig klar bleiben zu können bis zum letzten Atemzug. Dass ich möglichst selbständig bleiben darf bis ich sterbe. Auch Krebs macht mir Angst. Ende Jan. 2019 verlor ich meine liebste Schwester an einem Hirntumor (Glioblastoma multiforme Grad IV. Sie hatte 3 Gehirnoperationen durchgemacht mit Bestrahlungen und Chemos und auch Immuntherapie. Innerhalb 10 Monate musste sie eine sehr unwürdige Leidenszeit ertragen. Es tut mir noch heute weh, wenn ich daran denke. So sterben müssen ist tragisch. Sie war ein absolut guter Mensch und ich verstehe nicht, warum Gott sowas zulässt – wenn es einen gibt. Ich zweifle schon. Ich habe auch Angst vor dem Tod, vor allem, weil man nicht weiss, was nachher ist. Viele Leute sagen es ist nichts mehr. Geniesse das Leben, weil nachher ist nichts. Ich war reformiert aufgewachsen und betete oft als Kind, erzählte Gott meine Probleme, bat ihn um Hilfe. Ich bat, dass Gott machen soll, dass mein Vater mich nicht mehr so oft schlägt und misshandelt. Die Gebete kamen irgendwie nich an. Dann sagte eine Schulfreundin zu mir, hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Die Tiere auf unserem Bauernhof halfen mir enorm. Der Hund hörte mir zu, wenn ich ihm alles erzählte. Es tröstete mich etwas. Mit gutem Altern verbinde ich auch, dass man wenigstens ein seelenverwandter Mensch hat, mit dem man über alles reden kann. Der ähnlich denkt und fühlt wie man selbt. Man muss auch lernen, dass nicht alles selbstverständlich ist im Leben und sollte dankbar sein, wenn man einigermassen selbständig leben kann.

Gut zu Altern, gut und böse…. eigentlich sind das für mich Oberbegriffe, welche ich versuche etwas vertieft zu begründen.. Zuerst steht mal die Einstellung zum Alter selbst, die Gesundheit und die eigene Reflexion. Was ist wenn ..ich in 5 Jahren in Rente gehe.. wie gestalte ich meinen Alltag? wird mein Partner noch dabei sein.. wie fühlt er sich?.. Vorstellungen sind wichtig. Auch sie mal zu durchleben. Weniger zu spielen.. Manchmal überkommt einen doch ,na ja weniger Panik , aber schon ein Gefühl der Endlichkeit.. dennoch bin ich bereit für das Abenteuer guten Altern.. persönlich freue ich mich auf lange Spaziergänge, treffen mit Gleichaltrigen und auch auf eine neue Herausforderung, welche ich der Kinder wegen etwas in den Hintergrund stellte. Noch einmal so recht wissbegierig sein. Zu lernen, Hausaufgaben zu tätigen, Konzerte besuchen. Aber auch Gleichaltrige und jüngere auf freiwilliger Basis zu besuchen, sie unterstützen. Sich eben der Endlichkeit bewusst sein. Und wenn es die Kinder und Enkelkinder wünschen auch Zeit mit ihnen verbringen. Gut zu altern heisst für mich eine Standortbestimmung des eigen Ich. Ist gar nicht so einfach. Gedanken, Erlebnisse, schöne und weniger schöne kommen an die Oberfläche. Ruhe , um und mit sich, ist für mich das Wichtigste. Ich freue mich auf das Abenteuer Alter…

Ich hochinteressante Thema, mit dem ich mich persönlich fast täglich beschäftige – in jüngeren Jahren war das nicht so, nun bin ich aber 60 Jahre und es betrifft mich persönlich. Auch wenn es fast eine Phrase ist, steht aber bei gutem Altern die Gesundheit bei mir an erster Stelle – wenn man krank ist, selbst bei einer Grippe, merkt man erst wie wichtig Gesundheit ist – alle anderen mehr oder weniger wichtigen Dinge rücken dann in den Hintergrund. Soziale Sicherheit inklusiv finanzielle Sicherheit steht bei mir in der Liste auch ganz weit oben – sie bietet mir persönlich eine gewisse Sicherheit – der tägliche Lebensunterhalt, Hobbys, Reisen…. kosten nun einmal Geld und um eine gewisse Zufriedenheit zu haben möchte ich nicht darauf verzichten. An dritter Stelle steht eine harmonische Partnerschaft – Hilfe in schwierigen Siuationen, Liebe, oder einfach mit jemandem Reden können, Vertrauen zum Partner haben und vor allem das Gefühl zu haben gebraucht zu werden. Meine Mutti ist 92 Jahre und seit 3 Jahren in einem Pflegeheim – ich habe gutes Altern in letzten Jahren also live miterlebt. Sie ist eigentlich auch recht zufrieden mit ihrer Situation wäre aber natürlich wenn es gesundheitlich machbar wäre, auch lieber selbständig in ihrer eigenen Wohnung – geht aber nun mal nicht. Für sie ist natürlich auch Gesundheit das wichtigste und das immer jemand für sie ständig erreichbar ist, wenn sie Hilfe braucht. Beschäftigug und Unterhaltung – hat sie ausreichend im Heim – auch ein sehr sehr fürsorgliches Personal. Auch für mich persönlich wäre das eine Alternative, wenn ich im hohen Alter nicht mehr selbständig sein kann.

Ich möchte nicht allein sein im Alter. Meine Mutter lebte alleine bis zum 88sten Lebensjahr. War Pflegestufe 1.ich lebe im europ. Ausland und sah sie nur 1 mal im Jahr. Mit Schlaganfall lag sie 2 Tage in ihrer Wohnung. 1 Jahr schwer pflegebedürftig. Sie starb allein. Man hat mich nicht benachrichtigt. Wenn ich allein wäre, würde ich wohl mein Leben beenden, wenn ichs her krank werde. Im Alter wäre ich Gern beweglich, geistig wie körperlich. Ich möchte Kontakt zu Menschen haben und nicht ausgegrenzt sein. Das passiert so häufig. Alte Menschen nehme nicht so am Konsum teil, also uninteressant im Allgemeinen. Deshalb wird wenig für alte Menschen getan. Das beunruhigt mich. Mir ist Freude wichtig ein gutes Verhältnis zu mei en Kindern und ich mag wirklich am sozialen Leben teilnehmen.

Na gut, ich bin erst 60. Habe aber bereits einen Stent und eine moderate Diabetes. Da hat man schon mal Respekt vor einem vorzeitigen Ende. Nur so ein Gedanke zwischendurch. Man denkt auch an die mickrige Rente, die man zu erwarten hat und ob das Leben dann noch Lebenswert ist. Ich habe eine Tochter, aber die soll sich um IHR Leben kümmern, ich will keinem zur Last fallen, schon gar nicht finanziell abhängig sein. Viele Fragen tauchen auf, nicht nur die Rentenfrage. Mein Wunsch ist, den augenblicklichen Gesundheitszustand zu halten und ganz lange, ohne Einschränkung arbeiten zu gehen. Das ist mein größter Wunsch. Ich würde mir auch ein Rentensystem wie in den skandinavischen Ländern wünschen, welches eine höhere Grundrente und eine Betriebsrente zahlt, dabei aber das Renteneintrittsalter, nach Lebenserwartung, nach hinten verlegt. Finde ich sinnvoll. Ich werde mich geistig fit halten, alleine durch meine Arbeit im IT Bereich, aber auch durch Anforderungen, wie diese schriftliche Studie. Aktuell habe ich natürlich etwas Angst wegen dem Corona-Virus. Aber ich glaube, da bin ich nicht alleine. Ich hoffe noch vielen Olympischen Spiele, oder Fussballweltmeisterschaften erleben zu können, die 4 soll jeweils ein Lebensabschnitt sein, der immer wieder neu bewertet wird. Naja, wer immer das auswertet, hoffe dass er viele sinnvolle Beiträge bekommt um ein besseres Leben mitgestalten zu können. Dafür viel Erfolg. Noch 23 Sekunden…was könnte man in der Zeit alles unternehmen?

Gesundes Altern heisst für mich in erster Linie, am Morgen aufstehen zu können, ein inneres Gleichgewicht zu fühlen und dabei nicht überlegen müssen, wie man den nächsten Tag überleben kann. Mit anderen Worten, ein körperliches und geistiges Wohlbefinden sollte gewährleistet sein und keine allzu großen finanziellen Sorgen. Man sollte es geniessen können, die Zeit mit Bekannten verbringen zu können, sportlichen Tätigkeiten nachzugehen und manchmal einfach auf der faulen Haut liegen zu können, wenn immer man es möchte. Natürlich gehört für mich auch dazu, Zeit mit meinem Mann und meinen Tieren verbringen zu können, sowie mich sozial zu engagieren. Irgendwann einfach zurückblicken zu können – und sagen können, es war schön. Dies sollte eigentlich jeder Tag sein können, dieses Irgendwann . Gerne würde ich ebenfalls mit Kindern, welche Lernschwächen aufweisen und finanziell nicht aus reichem Haus stammen, zu lernen. Dies wäre dann eine Win-Win-Situation. Den Kindern würde es helfen, von meinem Wissen profitieren zu können und mir würde es helfen, geistig fit zu bleiben und meine Liebe zur Mathematik weiterhin sinnvoll praktizieren zu können. Schön wäre natürlich, möglichst beschwerdefrei älter werden zu können, nicht an ein Bett gebunden zu sein und sich darüber freuen können, was man noch alles kann und was jeder Tag bringen mag. Sich freuen können, über schöne Blumen, den Sonnenschein und alles Schöne, was die Natur bietet. Natürlich ist es hilfreich, wenn man in einer möglichst gewaltfreien Umgebung wohnt und nette Nachbarn hat. Zeit zum Lesen zu haben erachte ich ebenfalls als wohltuend. Niemals aufhören, lachen zu können und Freude zu empfinden, Gefühle zu haben, egal ob es schöne Gefühle sind oder auch traurige Gefühle. Positives Denken beibehalten und niemals zu verlernen.

Wenn ich juenger war habe ich mich mehr Sorgen gemacht. Jetzt finde ich mein Alter gut aber ich finde es geht schnell vorbei. Das einzige was ich mich wuensche ist das ich einigermassen gesund bleibe und auch einen guten Verstand behalte. Ich mache mir manchaml Sorgenwas ich speater machen wered , wenn ich nicht mehr selber kann. Ich mache mir sorgen um meine Mutter und mein Vater, denn ich wohne in Engaln und meine Eltern und Geschwisster sind in Deutschland. mein Vater musste ins Plegeheim weil es nicht mehr anders ging. Er sieht es ein aber moechte nicht so wirklich darin wohnen. Meine Mutter lebt noch alleine und kann noch aber sie hat Schwierigkeiten zu laufen. Ich finde das aeler eredn is okay aber wenn man nicht mehr kann ist es kein leben mehr. Ich hoffe das ich gesund bleibe , im Moent gehe ich noch arbeiten aber moechte aufhoeren, so das ich noch mein Leben geniessen kann und meine Enkelkinder sehen kann und genieeseen kann. Auch meine eigenene Familie. ich bin zufriedn mit meinem Leben aber alleine sein ist nicht so schoen. Es kann manchmal langweilig sein. Alleine irgendwo hinzufahren ist auch nicht so gut. Ich denke mir das man zu lang arbeiten muss. biss 66 ist zu lange denn ja okay man kann noch was unternehen aber die meisten Leute weredn krank und koenn dann das leben nicht geniessen. Aber so ich es mir denke wir sind nur einmal da und man muss jeded Stunde geniessen und

Es ist für alle Menschen notwendig, sich zu jeder Lebenssituation in einem stabilen sozialen und finanziell gesicherten Umfeld wiederzufinden. Dazu gehören Partner, Freunde, Bekannte, eine entsprechend bezahlte Arbeit / Rente. Ohne diese gegebenen Grundlagen kann man meiner Meinung nach nicht gut altern. Ich will gesund bleiben , aktiv, sozusagen ‘im Leben stehen’, die Zeiten (egal ob Job, Hobbies, Urlaub oder sonstwas) genießen können. Dazu gehört im Wesentlichen auch ein funktionierendes politisches und wirtschaftliches System, das einem diese Möglichkeiten eröffnet / erlaubt. Wenn das alles so funktionieren kann, erwarte ich im Zweifelsfall (Krankheit, Schwäche) eine freundliche Betreuung bis zum Tod oder sogar Sterbehilfe. Und ich möchte bis dahin geliebt werden. 🙂

gutes Altern bedeutet für mich in guter Gesundheit, finanziell abgesichert alt zu werden. Meine Mutter ist im Altersheim liegt den ganzen Tag im Bett wird gefüttert und gewaschen, ist aber geistig noch einigermassen klar. So ein Alter möchte ich vermeiden und habe mich auch schon länger bei der Exit angemeldet. Ich möchte so lange wie möglich autark leben, eventuell auch in einer wärmeren Destination da mir die Schweiz zwischenzeitlich doch sehr eng geworden ist. Auf jeden Fall werde ich bis zu meiner Pensionierung noch arbeiten, da mir die Arbeit nach wie vor Spass macht. Ich hoffe natürlich, dass ich mit meinem Partner so lange wie möglich zusammen sein kann. Gerne würde ich auch eine Senioren Uni besuchen und mich in Philosophie weiterbilden. Auch meine lateinisch Kenntnisse könnten eine Auffrischung gebrauchen. Segeln und überhaupt Sport machen möchte ich so lange es irgendwie geht. Auch wenn ich vielleicht mal Takewondo und Bootcamp nicht mehr mitmachen könnte, würde es sicher noch für Yoga reichen. Ich hoffe, dass unsere Wissenschaftler bald eine Möglichkeit finden werden um unsere Gier nach Bodenschätzen, in welcher Form auch immer Einhalt gebieten können. Das wären zumindest meine Vorstellungen für eine Gutes Alter und vielleicht würde dann das Leben in jeder Lebenslage etwas besser gestaltet werden können. Ansonsten hoffe ich, dass ich, sollte es dann mal soweit sein, mit meinem Leben zufrieden sein kann.

Leider habe ich grosse Mühe. Nicht mit dem älter werden, aber mit der Situation. Mich plagen Einsamkeit. Meine erwachsenen Kinder arbeiten und wohnen ziemlich entfernt. Als arbeitslose habe ich mit über 60 keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt. Habe diverse Diplome, auch eidgenössische, viele Weiterbildungen. Doch das alles nützt nichts. Stempeln kann ich nicht, Sozialamt ist auch kein Thema, da mein Vermögen über 4000 Fr. ist. Ich lebe von meinem sauer Erspartem, meiner Lebensversicherung und PK-Geld. Nach einem Burnout wollte ich mit 57 Jahren auswandern und liess mir das Geld auszahlen. 3 Jahre ging es gut, da hatte ich in Mittelamerika wo ich lebte einen sehr schweren Verbrennungsunfall. Die REGA holte mich zurück. 6 Monate Spital und Reha. Ich muss aufgrund der Verletzungen hier bleiben. Aber ich bin nicht glücklich. Bekam Depressionen. Posttraumatisches Belastungssyndrom. Ich falle durch alle Maschen der sozialen Werke. Ich darf höchstens 2800 Fr im Monat brauchen sonst reicht es nicht bis zur AHV. Ich kämpfe. Tag für Tag. Wenn man keine finanziellen, gesundheitlichen (physisch und psychisch) Probleme hat. Wenn man in einer Partnerschaft, Familie eingebunden ist. Wenn man eine sinnvolle Tätigkeit hat. Dann könnte das Alter schön sein. Mein Wunsch, ein Leben in einem warmen Land ohne diese vielen Gesetze, Verbote etc, ist leider in weite Ferne gerückt. Mit nur einer Hand kann man vieles nicht mehr machen. Zudem sind 30% meiner Haut jetzt Narben. Ich möchte diese Depressionen loswerden damit ich die Kraft finde, neue Wege zu gehen. Freunde, Zugehörigkeit, genügend Geld, sinnvolle Beschäftigung.

Gute lebendfreude übermitteln für meine bekannten im dorf oder schon im altersheim sind eine selbstverständlichkeit fir mich. Auch meine kinder ganz fest zu entlasten im arbeitsleben mit kindern ist mir ein grosses anliegen. Sie sid sehr sehr froh und dankbar darüber. Und mir gibt es sehr viel zurück mit den enkelkindern. Auch wohnung und haushalt etwas zu helfen. Sport und stricken kommt auch nicht zukurz. Computer spiele sind nach forschung sehr gut für die fitness von gehirn. Regelmässige arztuntersuchung sind auch wichtig fuer mich. Ed gibt etwas sicherheit. Ich freue mich am morgen jetzt auszuschlafen. Meine tochter darf mir auch sagen was ich ev besser machen könnte. Das ist so abgemacht worden. Sehr wichtig. Etwas was ich logischerweise übersehen habe. Auch patientenverfügung ist wichtig soo ist der start in mein freies leben suuupppi.

Gut altern: Dafür braucht der Mensch persönliches Glück (nicht beeinflussbare Faktoren wie eine gute genetische psychische und physische Disposition; keine Unfälle, Katastrophen, Krankheiten usw.) und Anstrengung (beeinflussbare Faktoren wie das möglichst lange Erhalten der körperlichen und mentalen Fitness). Zudem Rahmenbedingungen, die wiederum beeinflussbar oder nicht beeinflussbar sind: PartnerInnen, die gesund und munter bleiben; altersfreundliche Gesellschaft und Politik; eine Welt, die sich nicht selber in die Luft sprengt. Ich wünsche mir, dass ich vieles selber positiv beeinflussen kann. Ich wünsche mir, dass ich angesichts der furchtbaren Mühsale des Alters den Humor nicht verliere. Ich wünsche mir, dass ich nicht bereue, einiges in meinem Leben nicht getan zu haben (Kinder kriegen, Abenteuer erleben …). Und ich wünsche mir, dass sich die Gesellschaft hin zu einer nichtdiskriminierenden entwickelt; dass man als alter Mensch geschätzt und nicht nur als Kostenfaktor und lächerliche Oma / seniler Opa betrachtet wird. Ich wünsche mir, dass ich in diesem Sinn mutig bleibe oder mutig werde und mich für die Alten bzw. gegen deren Diskriminierung einsetzen werde. Ich hoffe, dass ich das Streben meines Partners, sofern er vor mir stirbt, ertrage; und ich hoffe, dass mir das eigene Sterben leicht fallen wird. Danke, Leben.

Gut zu altern bedeutet, in erster Linie agil und einigermassen gesund zu sein. Eine gute psychische und physische Gesundheit würde sehr helfen, die Ziele die man sich gesetzt hat zu erreichen. Dazu gehört allerdings auch genügend finanzielle Mittel zu haben. Ich zum Beispiel lege viel Wert auf ein Generalabonnement. So kann ich mich frei bewegen nach Lust und Laune. Ebenso wichtig ist ein soziales Umfeld. Mitmenschen zu haben, die für einen da sein werden in guten und in schlechten Zeiten. Die Pensionierung sollte man einigermassen planen, nicht dass man dann in ein Loch fällt und glaubt, jetzt hätte man keine Aufgabe mehr und man sei nicht mehr gefragt. Es gibt so viele Angebote für ältere Personen. Ich zum Beispiel habe meine Arbeitszeiten langsam reduziert, und ich werde immer noch ein wenig beruflich tätig sein. Dann gehe ich an verschiedene Vorträge der Seniorenuniversität. Auch an Veranstaltungen, Besichtigungen etc. habe ich mich bereits angemeldet. Plötzlich findet man sich mitten in grauhaarigen Menschen wieder, aber es ist auch sehr bereichernd und man lernt neue Menschen kennen. Man ist in guter Gesellschaft . Doch ganz wichtig ist, dass man sich gesund ernährt und genügend bewegt, auch wenn es links und rechts im Rücken oder wo auch immer zwickt. Da genügt schon ein regelmässiges Spazieren Gehen, oder ein Hund, Freundinnen, oder auch ganz alleine die Natur geniessen. Nicht zu vergessen ist eine Partnerschaft. Diese ist natürlich sehr wichtig, und es ist schön, wenn man unterstützt wird in den oben erwähnten Tätigkeiten. Ich zum Beispiel habe eine neue Sprache entdeckt, ich lerne seit 3 Monaten Spanisch. Am Sonntag gehe ich sogar in eine Sprachschule 50+ in Andalusien. Ich entdecke neue Leidenschaften, jetzt wo mich der Beruf nicht mehr auffrisst. Ich bin dankbar, dass ich diesen Abschnitt erleben darf, es ist leider nicht selbstverständlich. Wichtig ist aber auch, dass man die Jahre davor sich Sorge getragen hat und nicht Raubbau am Körper betrieben hat. So hat man im Alter ein gutes Fundament. Ich wünsche mir auch – so wie viele andere Leute auch, dass ich nie in ein Alters- oder Pflegeheim gehen muss und so meine Selbständigkeit aufgeben muss. Denn Selbständigkeit ist ein grosses Geschenk.

Finanzielle Unabhängigkei Hobbies ausüben können Körperliche Fitness Freundschaften pflegen Zeit für die Familie haben Liebe leben, guter Sex, die eigenen Wünsche kennen und sie auch aussprechen Keine Zeit mehr mit Menschen verbringen, die einem nicht guttun Keine Verpflichtungen, ausser selbst gewählte Reisen können Eigener Chronotyp kennen und danach leben

Gutes Altern bedeutet für mich – unabhängig und autonom sein und möglichst lange bleiben – ein intaktes menschliches Umfeld (Familie, Freunde) und die Pflege der entsprechenden Kontakte – Gesund bleiben, die Gesundheit pflegen (turnen, vernünftig essen, sonstige körperliche Betätigung) – imm er noch intellektuelle Anreize haben (zB eine neue Sprache lernen, Wissen weitergeben, etwas Neues machen, eine neue Fähigkeit aneignen, die vorhandenen Fähigkeiten trainieren, dass sie nicht verloren gehen) – jemandem etwas bedeuten, Teilhabe am Leben anderer, noch etwas in die Gemeinschaft einbringen – noch geniessen können (mit Mass, aber trotzdem geniessen) – die weise Alte werden, die gefragt wird, aber die auch hilft und einspringt – einen wachen Geist behalten, immer noch ein SChalk sein, lachen können, aber auch andere in die Arme nehmen und die Fähigkeit zum Trösten behalten, ohne zu belehren – sich trotz dem Alter mit der Zukunft auseinandersetzen zB was geschiehtt, wenn ich nicht mehr gehen kann, was geschieht, wenn ich krank werde, diese Eventualitäten mit meiner Familie besprechen, damit ich nicht nachher deswegen Sorgen habe – sich darin üben, dass es Dinge gibt, die man nicht mehr kann, und es gelassen annehmen – überhaupt gelassen sein, eine Art ruhender Pol in meinem Umfeld – lernen, im Bedarfsfall um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen – meine Vergangenheit noch mals Revue passieren lassen und mit ihr Frieden schliessen (ich persönlich schreibe eine Familiengeschichte) – mit sich und seinem Umfeld im Reinen sein – nicht aufhören, meinen Mann zu lieben – nicht aufhören, das Leben zu lieben – nicht immer sagen, dass früher alles besser war, es ist heute auch gut, aber anders – die Kinder loslassen und trotzdem begleiten – Materielles nicht überbewerten, wir hatten unsere Flipper , jetzt gehts auch mit weniger

Ich sehe immer das bild unseres Grossonkels vor r, ewenn ich an Alter denke. wir lebten auf eiem Bauernhof. Gegen abend wechselte der Grossonkel, Götti wie er genannt wurde , von seinem mittagsschlafbänkli richtung Stall. Er setzte sich auf die Hrippe der Kühe und döste weiter. in der annahme dass er füttern werde. Manchmal ging jemand durch die Scheune und reif: Götti gib ine.Dann nahm er paar Gabeln auf und gab sie den Kühen. später kam er zum znacht in die küche, löffelte seinen Kaffee, später setzte er sich in die Stube und nahm sich die Zeitung… manchmal musste er uns bei den Rechenaufgaben hlefen. Er hatte bei us Kindern den Ruf sehr sehr klug gewesen zu sein in seiner Jjugend. und das war er auch. es lagen von ihm Zeichnungen in einer Mappe die wir bewunderten und er hatte auch Maschine die im Tenn standen konstrieu t. Meist aber döste Götti heute. Wir hatteen ohn sehr gere und er leibte us Kinder sehr. Gestorben ist er dann natürlich zu Hause unspektakulär ud umsorgt. Wäre solces Altern heute noch möglich. Ich würde es mir wünscchen. Ich wüde mir wünschen zu lieben und geliebt zu werden, ich würde mir Kinder in meiner Nähe wünschen, Gemeinsacht und Respelt vor dem was ich konnte oder nochh kann…. Es ist mir aber klar, dass ich das Meinige dazutun muss, heute, kurz nach meiner Pensionierung. und es ist mir heute auch klar, dass meine Mutter damals sich völlig selbverständlich um den alten und manchma schrulligen Mann gekümmert hat. War dies immer leicht für sie? Kann dies einfach gefordert wden? Wohl kaum. Alte und junge Menscchen sind heute Individualisten, wollen selber entscheiden und selber sich verwirklichen. Deshalb finde ich es momentan eher schwierig alt zu werden. Bereits mit 64 zu spüren dass es an den Kräften schwindet, dass vieles schwieriger erscheint als noch vor 10 Jahren. Das ist eine aufgaben und manchmal sage ich unverblü,t und es gilt für die momentane, schnelle, selbstverwirklichte Zeiz: Das alter ist ein Sauhund. Man muss ihn erzeihen, pflegen hätschelm fpttern, was heissen will. vieles habe ich in der Hand, wennich an mein höheres alter denke und vieles nicht… drum bin ich manchmal ein wenig traurig und sentimental, weil ich nicht weiss wie es wietergehen soll und dass es nicht mehr wie früher ist und auch nicht mehr wie gstern… wie wohl?

Es beinhaltet ein gutes Mass an Gesundheit, geistiger Beweglichkeit/Wachheit, verschiedener Interessen, Aktiviäten. Wichtig sind langjährige Freundschaften bzw. Beziehungen, denn darauf kann ich bauen, mich verlassen. Gedankenaustausch mit andern Menschen, ein tiefer Bezug zu Tieren und Natur, achtsamer Umgang mit allem. Mich mit den vielen Fragen, die sich im Laufe des Lebens gestellt haben und immer wieder stellen, auseinandersetzen, also lebendig durch die noch verbleibende Zeit gehen. Ausmisten, mich von Dingen und Verhaltensweisen trennen, die ich nicht mehr benötige, die ihr Verfallsdatum überschritten haben. Mich versöhnen mit all den Fehltritten und Misserfolge, die hinter mir liegen. Pläne schmieden was meine Weiterbildung – so weit dies noch möglich ist – zu verfolgen. Es mögen kleine Unterfangen sein, aber sie sind wichtig für mich, denn sie behalten mich aktiv auf der Lebensbühne. Selbständig sein und bleiben, das heisst, mich körperlich und geistig so fit wie möglich halten. Mich auseinandersetzten mit den Themen Sterben und Tod. Mir immer vor Augen führen, dass nichts selbstverständlich ist. Dankbarkeit. Haustiere als wunderbare Freunde hegen und pflegen. Eine gesunde vegetarische/vegane Ernährung als Folge des Verständnisses für globale Zusammenhänge und wahren Achtung sämlicher Lebensausdrücke auf dieser Erde. Ein tiefer Glaube an eine liebende Quelle, die alles hervorbringt und auch wieder (nach dem Tod) aufnimmt – ewig Ebbe und Flut. Bei gesundheitlichen Problemen eine respektvolle ärztliche Unterstützung. Gemischte Lebensformen für jung und alt anstalle von Altenheimen.

Unter schönem Altern verstehe ich vor allem geistig und körperlich gesundes Altern. Bei der Betreuung meiner dementen xxjährigen Mutter wird mir immer mehr mein eigenes Altern bewusst. Ich möchte nicht so alt werden wie sie, denn sie möchte schon lange sterben und kann es nicht, sie bittet mich immer wieder sie umzubringen. Dabei kommt immer wieder Furcht auf, dass ich auch so enden werde wie sie. Ich gebe mir selber noch 20 gute Jahre (ich werde xx) und dann… ja dann gibt es vielleicht irgend eine Möglichkeit mein Leben würdig zu beenden, sei es mit exit oder einer anderen Möglichkeit. Gutes Altern bedeutet mir auch, dass ich gemeinsam mit meinem geliebten Partner noch viele schöne Erlebnisse haben werde, beweglich sein werde in Körper und Geist, Reisen, gemeinsames Velofahren und Wandern, unsere liebsten Freizeitbrschäftigungen. Gemeinsame Diskussionen wie bis anhin während unserer 35jährigen Ehe, Diskussionen über Film, Literatur und politische Ereignisse. Wir haben es trotz grossen Verschiedenheiten in unseren Charaktern immer schön und interessant in unserem gemeinsamen Dasein, und das möchte ich noch mindestens zwanzig Jahre lang so haben, das wäre mein grösster Wunsch in meinem Leben. Dabei möchte ich auch meine Freundschaften pflegen, es sind nicht so viele, eine meiner besten Freundinnen musste bereits mit 56 Jahren an Krebs sterben, sie fehlt mir noch jetzt, nach über zehn Jahren. Diese Verluste, es werden deren im Laufe meines weiteren Lebens immer mehr sein, diese Verluste spüre ich noch jetzt, wenn ich in einer bestimmten Lebenssituation diese Menschen vermisse, ihren Rat, ihre Persönlichkeit. Momentan fühle ich mich psychisch und physisch trotz einigen Belastungen überraschend gut und stark. Die Betreuung meiner Mutter und die Betreuung unseres psychisch schwer kranken Sohnes braucht viele Kräfte, aber gleichzeitig gibt mir das Ganze auch zusätzliche Energie und Kraft, so wiedersprüchlich sich das auch anfühlt. Diese innere und äussere Kraft möchte ich möglichst lange beibehalten. Meinem Partner, der in meinem Leben eine eminent wichtige Rolle spielt, wünsche ich das auch von ganzem Herzen. Eigentlich möchte ich zusammen mit ihm sterben! Was mich natürlich oft beschäftigt ist der Gedanke an unseren Sohn, der uns aller Wahrscheinlichkeit nach überleben wird. Wer schaut dann zu ihm? Dabei geht es nicht per se um seine alltägliche Betreuung, dafür ist an seinem Aufenthaltsort gesorgt. Aber wenn etwas ungut scheint, wie z.B, zur Zeit ein Psychiater, der seine Aufgabe nur minimal erfüllt – wer schaut dann dazu, dass es zu einem Wechsel kommt? Bisher sind es immer wir Eltern, wir organisierten pädagogisches Reiten, wir organisierten einen Töpferkurs für Menschen mit Problemen, etc. etc. Wer schaut dann? Das macht mir Sorgen, ich weiss, dass es nicht mit meinem persönlichen Alterungsprozess zu tun hat, aber es gehört auch zu meinem Leben und wird es wohl gehören, bis ich sterbe.

Ich möchte noch einige Jahre leben. Es ist mir bewusst, dass ich für ein gutes Altern auch einiges beitragen muss. Sport resp. körperliche Fitness ist sicher absolut wichtig. Aber auch der Kontakt zu den Mitmenschen, zu Freunden und zur allgemeinen Gemeinschaft. Abwechslungen müssen Platz haben. Grössere und kleinere Ausflüge im Inn- und Ausland. Auch eine sinnvolle Aufgabe muss vorhanden sein. Ob es eine Beschäftigung mit sich selber oder für die Allgemeinheit ist. Gute und gesundes Essen, viel Schlaf und Bewegung gehören dazu. Nicht zu vergessen ist das Interesse am Tagesgeschehen im In- und Ausland aber auch in der eigenen Gemeinde, der Nachbarschaft und der eigenen Familie. Sich für Neues interessieren gehört auch dazu. Sich auf dem Laufenden halten. Immer wieder werden neue Techniken publik. Dem Neunen darf man sich nicht verschliessen. Es ist aber auch nicht notwendig, dass man als erster das Neue verwendet oder haben muss. Es muss sich zuerst einer Bewährungsprobe stellen, dann kann man auch den Nutzen besser abschätzen. Der Kontakt zu den Jungen ist wichtig aber auch den Gedankenaustausch unter den gleich altrigen. Jeden Tag geniessen und sich nicht all zu sehr von den guten Meinungen und den gut gemeinten Ratschlägen beeinflussen lassen. Frühzeitig einige Vorkehrungen treffen für das Alter. So zB in einem gewissen Alter die Wohnsituation überprüfen und entsprechend dem Resultat anpassen. Den Freundeskreis pflegen und ab und zu auch den ersten Schritt tätigen. Meistens ist man so alt wie man sich fühlt. Durch regelmässigen Sport und der Pflege der Fitness und dem allgemeinen Wohlbefinden kann man einiges beeinflussen und man fühlt sich vitaler.

Für mich bedeutet gut zu Altern zunächst einmal, möglichst lange körperlich un geistig fit zu bleiben. Das heißt kontinuierlich Sport zu treiben und an den neusten technischen Entwicklungen im Bereich der Elektronik und IT teilzunehmen. Alles sinnvolle zu tun, um den Alterungsprozess zu verlangsamen, dass bedeutet sehr auf die Ernährung zu achten, die freien radikalen weitestgehend zu reduzieren, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, und den unsachgemäßen Genuss von Alkohol und / oder Nikotin zu vermeiden. Möglichst viel reisen, um andere Länder, Kulturen und Menschen zu sehen, um so auch neue Anregungen und Perspektiven zu erleben. Weiterhin heißt das, dass ich zumindest zeitweise dem nasskalten Winter durch einen Aufenthalt im Süden, z.B. Spanien, Marokko, Kanaren zu entfliehen. Dass heißt auf keinen Fall sich übermäßig um Kinder oder Enkelkinder zu kümmern, sondern diese Zeit frei selbst zu bestimmen, zumindest solange, wie das aus körperlichen oder geistigen Gründen noch geht.

Gutes altern bedeuted für mich Gesundheit, genug Geld zu haben und meine Familie um mich zu haben. Mein Enkel ist 3 Monate alt und ich liebe sie. Es ist schön Zeit mit Ihr zu verbringen.Meine erwachsenen Kinder halten mich auch jung. Ich arbeite auch ganz gerne, ich bin selbstständig, kann arbeiten wann ich will. Es ist gut für den Kopf aktiv zu sein. Finanziell hilft das auch. Es ist schon schön wenn man Kontakt mit anderen Menschen auf Arbeit hat. Es ist schön wenn man sich leisten kann was man sich wünscht. Mein Mann ist sieben Jahre älter als ich und es geht ihm nichts ganz so gut. Das hält mich im Augenblick etwas zurück. In meinem Alter bin ich auch toleranter geworden. Mein Motto ist: Das Leben ist zu kurz, man muss das Leben genießen. Ich fahre auch gerne in Urlaub mit meinen Mann und manchmal kommen auch meine Kinder mit uns. Ich möchte die Welt sehen so lange ich noch physisch kann und war schon in Mexico, Vietnam und Bali. Ich besuche auch meine Mutter regelmäßig, sie lebt in Berlin. Es wäre schön wenn sie zu uns ziehen könnte, dann brauchte ich mich nicht so sehr um sie sorgen. Aber sie will nicht und ist trotz Ihres Alters und schlechter körperlichen Fitness noch sehr unabhängig. Ich finde mein Altern gut und fehle mich sehr wohl, im Augenblick ist es aber naturlich sehr bedruckend durch Covid-19.

Gesundheit / Zufriedenheit ist sicher am wichtigsten. Man möchte selbständig bleiben und nicht auf Pflege angewiesen sein. Natürlich hofft man auf Unterstützung der Kinder , wenn man schwächer ist…..aber man hat viele Möglichkeiten, dass sich die Nachkommen nicht ausgenützt vorkommen: Lebensmittel-Lieferung nach Hause / Gärtner erledigen Arbeiten, welche man draussen nicht mehr selbst verrichten kann / Spitex etc. Freundschaftspflege ist stets wichtig, damit man sich nicht alleine fühlt. Man hofft, dass man in schweren Zeiten Aufmunterung / Zuwendung bekommt. Hobbies / verschiedene Interessen sollte man immer haben. Gerne bleibt man in den eigenen 4 Wänden so lange wie möglich.

älter werden ist ein Teil meines Lebens den es gilt zu akzeptieren. Manches geht langsamer, manches muss man sich wieder in Erinnerung bringen.Oft kommt die Müdikeit unverhofft, ohne Grund. Mühe habe ich persönlich mit der Langsamkeit, beim Einsteigen in Tram oder Bus. Die Haut verändert sich der Körper macht was er will. Die Reaktionsfähigkeit geht zurück. Man verliert Freunde Verwandte an Krankheiten. Die eigenen Kinder bemerken Schwächen reden manchmal auf einen ein als wäre man nicht ganz bei Sinnen. Das Verständnis einer jüngeren Generation fehlt heute weil der Kontakt zu der älteren Generation nicht m,ehr so gepflegt wird wie früher. Die schönen Seiten des Alterns sind dass man nicht mehr muss, man kann wenn man will oder mag. Die Zeit ist ein nicht mehr so wichtiger Faktor zumal man sich einteilen kann nicht zu Stosszeiten Zug/Autofahrenfahren oder einkaufen zu müssen. Das Schönste ist dass man hier frei und gesund leben kann , einzig die Finanzen sind nicht überall gleich gross. Vieles empfinde ich zu früher leichter weil die Vorschriften sich geändert haben. Die Freiheit zu haben dahin gehen zu können wo man im Alter möchte ohne dass Jemand kontrolliert. Nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich besuche trotz Pension alte Menschen im Altersheim unterhalte sie gehe einkaufen, so kann ich erleben wie Dankbarkeit und Freude im Alter wichtig sind. Vo Allen falls ich in ein paar Jahren in derselben Situation sein könnte weiss ich wie es sein könnte. Früher waren die Jahreszeiten nicht so wichtig heute schaut amn genauer wie man sich anzieht. Was mir überhaupt nicht gefällt sind die meckerer welche stets behaupten dass früher alles besser gewesen sein. Ich empfinde es als spannend wie junge Menschen die gleichen Dinge anders sehen anders anpacken. Toleranz sollte ein Privileg von Lebenserfahrenen Menschen sein Die nächsten Generationen werden bestimmt nicht von Toleranz und Güte sein, heute ist der persönliche Egoismus gross geschrieben, schon von Klein auf bestimmen nicht die Eltern sondern die Kinder wos lang geht sonst gibts mancherorts Terror. Wie man sie gewöhnt so muss man sie haben die lieben Kinderlein

Meine Gedanken zum Thema Altern. Von Anna Als ich noch ein Kind war, konnte ich es nicht erwarten erwachsen zu werden. Erwachsen sein verband ich mit der Vorstellung, dass ich dann alles weiss und Antworten und meine Fragen erhalten werde. Mit zwanzig merkte ich, dass dem nicht so ist. Einige Antworten habe ich erhalten ober es sind noch viel mehr Fragen dazugekommen. Also ist für mich Altern ein Prozess, wo ich jetzt noch nicht genau weiss, wo er hinführen wird. Ja, natürlich kommen mir dann meine Eltern in den Sinn. Sie sind alt geworden, Die Mutter xxjährig und der Vater 85 jährig. Aber sie waren nicht mehr gesund und fit in diesem Alter. Und das möchte ich bei mir anders haben. Daher treibe ich regelmässig Sport und gehe Wandern. Natürlich hoffe ich, dass ich gesund bleibe und ernähre mich dementsprechend. Aber für mich ist das Geistige wohl sehr wichtig. Dementsprechend lese ich verschiedene Bücher oder schaue mir philosophische Sendungen/Diskussionen im Fernsehen an. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Familie und Freunde mit denen ich mich regelmässig austausche. Am meisten Feue ich mich über meine xx jährige Enkelin. Sie ist so vital und an allem Interessiert. Wenn man im Alter die Neugierde eines Kleinkindes beibehalten kann, hilft dass sicher sehr. Klare Vorstellungen habe ich nicht, wie das Alter sein wird. Aber wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich, da stecke im Mittendrin. Nur fühlt es sich nicht so an. Je4den Tag etwas machen, was Freude macht, ist eines meiner Mottos. So denke ich, das ich dem Alter getrost entgegenschauen kann und sicher einen Weg finden werde, um es so Sinnvoll wie möglich zu gestalten, wenn es die Gesundheit dann zulässt. Vermutlich ist das schlimmste, wenn Freunde sterben, mein Mann ist leider bereits verstorben. Es wird schwieriger werden wieder neue Freunde zu finden, denn der Nährboden von gemeinsam erlebtem wird ja immer kürzer. Wo ich einmal leben werde, weiss ich noch nicht konkret. Ich wünsche mir in einem Mehrgenerationen Haus Zimmer zu haben, damit der Kontakt zu den Mitmenschen nicht abbricht und erfährt was draussen in der Welt alles passiert. Auf die Künstliche Intelligenz bin ich auch gespannt, welche Fortschritte speziell im Alter da erzielt werden.

Gutes Altern – eine interessante Auseinandersetzung. Es beinhaltet für mich die Teilhabe an einer … … guten Gesundheit: Zwar nicht mehr so problemlos, wie vielleicht in jüngern Jahren, aber doch noch so, dass man sich körperlichen Aktivitäten wie reisen, wandern, Gartenarbeit, Seniorenturnen, Tanzen, etc. widmen kann. Dies alles muss ja nicht mehr mit dem oft vorhandenen Wettbewerbsgedanken vollzogen werden, sondern darf lustvoller, entspannter, vielleicht hier und dort auch etwas reduzierter durchgezogen werden. Dankbar werden auch die Medikamente entgegen genommen, welche Altersbeschwerden mildern/aufheben: erhöhter Blutdruck, der Einsatz von Diabetes II-Gegenmittel, wenn nötig einen Aufheller für zu depressive Phasen, etc. Gleichzeitig: Vorsicht vor der Aerzte- und Gesundheitsindustrie: Sie wollen – ein echter Aerger heutzutage – vorab vviieell verdienen, sind ähnlich masslos geworden wie die Finanzindustrie. Also: Hier nur so viel Verantwortung abgeben wie nötig. Nicht alles glauben, nicht alles therapieren lassen, was die Weisskittel anregen… … innern Sinnhaftigkeit: Sich vor endgültigen Fragen nicht verstecken, sie nicht abblocken, sondern sie zulassen – ohne dass sie einen, wie früher, oft quälten. Immerhin ist die Einsicht ja gewachsen, dass es fast auf keine Lebensfragen wirklich endgültige Antworten gibt. Wir kommen mit Fragen auf die Welt und so verlassen wir sie. Aber – entgegen den jungen Jahren – nimmt man alles gelassen entgegen. Gibts den Gott? Ist er wirklich so, wie man uns erzählte? Oder ist nicht alles viel einfacher. Heute glaube ich letzeres… … guten zwischenmenschlichen Beziehung: Keine Selbstverständlichkeit! Jemand zur Seite zu haben, der einem in den grössern und kleinern Nöten des Alltags hilft, der einen anspricht, der einen begleitet, vielleicht auch Hilfestellung gibt bei diesem oder jenem Zipperlein. Und der – ein Geschenk – sogar noch so etwas wie liebt und gerne hat – wunderbar. … kulturellen Vielfalt rundherum, auch wenn man sie u.U. gar nicht intensiv benutzt: Nur schon das Wissen drum, dass es da Vieles gibt, ist grossartig und erneut nicht selbstverständlich. … an genügend materiellen Ressourcen, so dass man den Franken vor dem Ausgeben nicht zweimal drehen muss. Welche Gesellschaften können das schon einer Mehrzahl ihrer Mitglieder bieten. Wir CH sind echt privilegiert! Das verpflichtet auch zur massvollen Hilfeleistung Dritten gegenüber, nicht wahr.

Gutes Altern beginnt mit guter Gesundheit. Sie ist die Voraussetzung aller Aktivitäten. Die sozialen Kontakte können dann mannigfaltig gelebt werden, sei es bei der Betreuung der Enkel, beim Reisen, bei Konzertbesuchen und bei der Freiwilligenarbeit. Ich bin seit 2 Jahren pensioniert, geniesse also meine Freiheit in vollen Zügen. Dazwischen kam eine Krebserkrankung, welche mich in meinen Plänen etwas zurück warf. Zudem bin ich singel, das heisst seit vielen Jahren geschieden. Mein Wohlbefinden hängt stark von den sozialen Kontakten ab. Ich muss mich aber selber darum bemühen und aktiv sein. Das gelingt mir je nach Stimmung nicht immer. So stelle ich doch hie und da fest, dass ich mich zurückziehe. Das finden eines Partners gestaltet sich immer schwieriger, hat man doch seine Ansprüche und auch seine Eigenart im Gepäck. Ein Partner ist zwar kein Muss, wäre aber ein willkommener Austausch und eine Bereicherung. Ich lese gerne und auch viel und habe oft das Gefühl, mich beeilen zu müssen, alles Interessante noch aufzunehmen.

ein gutes Altern bedeutet für mich vor allem Aufrichtigkeit gegenüber dem Alter. Ich habe einige Menschen gesehen, die so taten, als wären sie nicht alt und dies finde ich extrem peinlich. Deshalb hat für mich das gute Altern vorwiegend mit dem Körper zu tun, wobei ich auch das Gehirn dazu zähle. Ich habe eine Darmoperation hinter mir und weiss, dass bei Krankheit vieles nicht mehr möglich ist. Gutes Altern gelingt also vor allem dann, wenn ich gesund bleibe. Gesund im Geist und gesund am Körper. Dafür bin ich bereit, Einiges zu tun. Wie mich gesund ernähren, öfters bewegen, Gedächtnistraining machen und auch die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen zu machen. Gutes Altern ist hier in der Schweiz insofern möglich, weil es eine gute Betreuung für ältere Menschen gibt. Persönlich ist es wichtig, immer wieder Neues zu wagen. Mit dem Alter verlieren wir oft die Unbekümmertheit und das Vertrauen in uns. Ich versuche gut zu Altern, indem ich immer wieder Neues mache und auch versuche, das Bestehende zu erhalten. Wie zum Beispiel oft Freunde einzuladen und für sie zu kochen. Besuch haben und für Besuch kochen braucht etwas Routine, die man im Alter schnell verliert. Ebenso reisen mein Ehemann und ich sehr viel. Auch neue Destinationen, auch Destinationen, die uns etwas mulmig werden lassen. Aber das ist gut so. Es ist für das gute Altern wichtig, ab und wann etwas Nervenkitzel zu haben und über seinen Schatten und seine Bequemlichkeit springen zu müssen. Gutes Altern bedeutet für mich auch, mit unseren Enkeltöchtern verbunden zu bleiben. Wie schnell denken die jungen Leute, dass man nicht mehr à jour ist. Ich versuche deshalb – mit relativ viel Aufwand – wie ich meine – immer mehr oder weniger zu wissen, was unsere Enkeltöchter bewegt und versuche, so gut es geht, in Kontakt mit ihnen zu bleiben. Sei es nur mit einem Whatsapp für den 1. Schultag, für den ersten Semestertag, für das ersehnte Treffen mit einem Jungen, etc. Gutes Altern hat für mich wahrscheinlich vor allem damit zu tun, mit einem gesunden Körper all die Möglichkeiten zu nutzen, die uns besonders hier in der Schweiz geboten werden. Auch zu helfen und mit der jungen Generation in Kontakt zu bleiben. Wohl ist es mit einer Krankheit viel schwieriger, gut zu altern. Deshalb fühle ich mich priveligiert, dass ich ziemlich fit bin. Auch bereite ich mein späteres Alter vor und lese, was die Gerontologen herausgefunden haben. So zu tun, als wäre man nicht alt hat meiner Meinung nach nichts mit dem guten Alter zu tun. Trotzdem versuche ich natürlich, mich so fit wie möglich zu halten, aber verlange immer wieder mal ein ehrliches Feedback meiner Enkelinnen, die absolut aufzeigen, dass ich vor allem kulturell gealtert bin. Schön finde ich am Alter, das hat wohl auch mit dem guten Altern zu tun, dass ich die Natur, die Schönheit einer Landschaft viel mehr schätzen kann als früher. Ich bin auch viel dankbarer geworden mit dem Alter. Ich weiss seit meiner Darmoperation, dass nichts selbstverständlich ist und ich jetzt und heute geniessen muss. Freue mich, dass ich noch vieles sehr gut machen kann und geniesse dies ganz ganz bewusst. In diesem Sinne hat wohl gutes Altern auch mit Dankbarkeit zu tun. Mit der Fähigkeit, das zu geniessen, was möglich ist, statt Dingen hinterher zu hecheln, die zur Jugend gehören. Bei mir ist dies ganz eindeutig der Schlaf. Ich benötige im ALter viel mehr oder viel früheren Schlaf und gehe nicht mehr gerne abends weg. Aber das ist ok. Wenn ich so denke, dann finde ich, dass ich bis jetzt – ich bin 66 Jahre alt – gut gealtert bin und ich hoffe, dass es mir weiterhin gut gelingt.

Gutes Altern heisst für mich zunächst einmal, dass ich mich versöhnen kann mit der Zeit, mit mir und mit allem, was mir passiert ist und was ich gemacht habe in meinem bisherigen Leben. Versöhnen heisst nicht, dass ich alles gut finde, was passiert ist, aber dass ich es als MEIN Leben annehmen kann. Erst seit ich das gemacht habe, fühlte ich mich frei für diese neue Lebensphase. Ich altere gut, indem ich mich weiterhin offen halte für das, was rund um mich geschieht, indem ich mich dafür interessieren darf, was Neues in meinem Leben noch auf mich zu kommt. Ich hatte nach meiner Pensionierung folgende Wünsche, die ich während meiner Berufstätigkeit immer abdecken konnte. Ich wollte etwas zum Denken, etwas für die körperliche Bewegung und etwas zum Lachen. Diese drei Bereiche konnte ich mit neuen Beschäftigungen abdecken und so fühle ich mich zur Zeit sehr zufrieden und dankbar. Kommt dazu, dass ich in einer guten Ehe lebe seit fast 35 Jahren, dass ich zwei grossartige Söhne mit Freundinnen habe und dass ich relativ gesund bin. Alles Faktoren, die für mich ein gutes Altern bedeuten. Die ich aber als Geschenk erlebe und nicht für selbstverständlich halte. Ich für mich will mich weiterhin in der Freiwilligenarbeit engagieren und meinen (nicht mehr ganz so grossen, aber doch noch recht intensiven) Freundeskreis pflegen. Ich merke, dass das heute eher in meiner Verantwortung liegt als früher, da viele meiner KollegInnen und FreundInnen noch berufstätig sind. So bin ich etwas mehr als früher gefordert, soziale Kontakte zu initiieren. Das fällt mir aber zum Glück nicht allzu schwer, und ich merke immer wieder, wie sich die Menschen freuen, wenn ich anrufe und frage, ob wir uns wieder einmal treffen können. So heisst für mich (ich merke das hier beim Schreiben), gutes Altern ist für mich verbunden mit einem guten, verlässlichen sozialen Netz, mit dem Willen und der Fähigkeit, auf andere zuzugehen, anderen Menschen Zuwendung zu schenken, denn so kommt ja so viel zurück für mich selber. Ferner heisst es, offen zu sein für die Welt rundum und Hobbys zu haben. Für mich als eher sozial abhängiger Mensch sind das Hobbys, die ich mit anderen Menschen teilen kann(Singen im Chor, gemeinsames Tanzen). Und gutes Altern heisst für mich auch, dass ich finanziell soggesichert sein kann, dass ich mir soziale Kontakte leisten kann und dass ich mir nicht dauernd Sorgen darum machen muss. D.h. nicht, dass ich reich sein muss, aber dass es mir keine Sorgen macht. Und dann kommt natürlich die Gesundheit dazu. Natürlich haben wir in unserem Alter immer wieder Gebresten, aber ich bin sehr dankbar, wenn ich nicht so krank werden muss, dass ich viel Angst und Schmerzen habe muss, sondern körperlich in irgendeiner Art und Weise noch mobil bin. Ich denke, zusammengefasst, heisst gutes Altern für mich auch, angstfrei leben zu dürfen.

Ich betrachte mich als ein Mensch am Anfang des Alterns. Einerseits, weil meine durchschnittliche Lebenserwartung bei noch ca 20 Jahren liegt. Andererseits, weil ich mich in Bezug auf meinen Körper in einem gewissen Abbau fühle (Sehen, Hören, Kraft, Koordination und Gleichgewicht). Was meine Persönlichkeit betrifft, geht sich manches wie einen roten Faden durch mein Leben (Temperament, Engagement, Qualitätsansprüche) andererseits habe ich jetzt eine andere Einstellung zu mir selber, akzeptiere das Unvermeidliche und bin in Vielem Weicher, achtsamer aber auch. anspruchsvoller geworden. Ich bin vernetzter, und sehe auf viele Erfahrungen zurück. Kurz, ich bin die selbe jedoch auch eine andere. Diesen Änderungen der Persönlichkeit folgt (oder geht voraus?) die Veränderungen in meinem Leben. Ich bin nicht mehr beruflich aktiv, sehe dabei Problematik im Berufsalltag offener, prinzipieller und kritischer gegenüber. Aus speziellen Gründen, erlebt ich keine Einbussen meines Einkommens und sehe auch die Einstellung zu Geld und Materiellem radikaler. Durch das (mehr als vorher) absehbare Ende meines Lebens hat sich ein Wandel von Sparen für die Sicherheit im Alter zu grosszügigerem Ausgeben abgezeichnet. Damit ich die jetzige Lebensphase möglichst gut gestalten kann, engagiere ich mich als Teil der Zivilbevölkerung, suche intellektuelle Herausforderungen, dazu gehört auch das Erlernen eines Musikinstruments und pflege mit zunehmender Achtsamkeit Familie und Nachbarschaft. Die Beziehung in den verschiedenen Familien sind durch schwierige Phasen gegangen. Im Gegensatz zu früher fühle ich mich nicht im gleichen Mass verpflichtet, Kontakte aufrecht zu erhalten, Anteilzunehmen, das Rad am Drehen zu halten. Das neue Selbstverständlich ist die Folge davon, dass durch verschiedene Todesfälle die Überlebenden sich mehr auf sich besinnen und Distanz zueinander halten Im Gegensatz zu Bekannten reise ich nicht und verbringe meine Ferien wie immer. Ich suche schon seit längerer Zeit (ca seit 20 Jahren) als Single eine Balance zwischen Unabhängigkeit und Gesellschaft. Da ich mich schon lange darin übe, fühle ich mich recht wohl dabei.

Gutes Altern bedeutet für mich, gesund und auch eingebunden in ein soziales Umfeld zu sein. Meine Lebensgeschichte beinhaltet viele Tiefpunkte und mich trotzdem einigermassen gut zu fühlen, ist eine Aufgabe, die sich oft schwer anfühlt. Schicksalhafte Ereignisse prägten mein bisheriges Leben, und trotzdem den Mut, die Zuversicht und Hoffnung zu behalten, war und ist weiterhin manchmal schwierig, manchmal etwas leichter. Die Familie, gute Freunde und liebe Menschen geben halt. Der allerschwerste Schicksalsschlag war, als von nicht ganz 2 Jahren mein Sohn gestorben ist. Ein Kind zu verlieren ist sicher eine der schwersten und schmerzlichsten Ereignisse, die es zu verarbeiten gibt. Aus diesem Ereignis sind Ängste erwacht, die ebenfalls zu verarbeiten sind. Ein gutes Altern bedeutet für mich auch, mich mit meiner Tochter und ihrer Familie gut zu verstehen, finanziell unabhängig zu sein, zu Reisen, Freunde für Spiel und Spass zu haben, viel Zeit im Freien zu verbringen und immer noch Neues zu erleben. Neue Orte zu entdecken, mutig zu sein und meinen Humor zu pflegen. Schön würde ich es empfingen, wenn von jüngeren Menschen mehr Respekt, Achtung und Freundlichkeit entgegenkäme. Auch wenn meine Generation mit den heutigen technischen Möglichkeiten oft Mühe hat, so bin ich überzeugt, dass meine Generation viel dazu beigetragen hat, dass wir auf dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik sind. Gutes Altern bedeutet für mich auch von jüngeren Menschen um Rat gefragt zu werden, von meinen Erfahrungen zu profitieren und mit meiner Generation zu sein. Unser Potenzial zu nutzen und dabei nützlich zu sein, ist ein sehr gutes Gefühl. Abschliessend ist zu bemerken, dass ich mich mit meinem jetzigen Alter sehr gut fühle.

Gut zu altern bedeutet – sich zurechtfinden nach der Pensionierung und sich eine Struktur im Alltag zu geben, die jene aus der Berufsarbeit ersetzt. – sich mit Verlust auseinander zu setzen und diesen zu akzeptieren. Dabei ist auch der Verlust von Menschen, nahestehenden, geliebten, gleichaltrigen etc. gemeint. Aber v.a. auch der Verlust von Fähigkeiten, Fertigkeiten, physischen und geistigen Gegebenheiten, die nicht mehr im gleichen Masse verfügbar sind wie früher. – sich mit dem Verlust der gesellschaftlichen Stellung, die man früher im Berufsleben eingenommen hat, zurecht zu finden und einen Ersatz für verlorenen Status zu suchen. – und wenn physische Beeinträchtigungen, eine Krankheit z.b. sich einstellt, sich mit ihr auseinandersetzen, in ein Verhältnis setzen, sie akzeptieren und mit ihr leben zu lernen – den Kontakt zu den Jungen nicht verlieren und verstehen versuchen, was sie beschäftigt und wofür sie kämpfen – nicht nachlassen, physische und geistige Beweglichkeit zu trainieren. Lernen, neues Lernen, Entdecken. – Anteil nehmen am gesellschaftlichen, politischen Leben nicht verlernen – Möglichst lange selbstständig und autonom bleiben, selber machen, auch wenn’s anstrengend ist – Nachsicht mit dem Umfeld haben, wenn es jünger ist und ihre Situation im höheren Alter nicht versteht (falsch reagiert, unbeholfen) – Kontakte pflegen, zu nahen und fernen Verwandten, Freunden , Bekannten – Auf eine gute Ausstrahlung achten, das Gegenüber respektieren. Lächeln hilft! – nicht aufhören, sich zu freuen, an grossem und an kleinem – Sich mit dem eigenen Lebensende befassen, indem man Ordnung macht (Vorsorgevertrag, Patientenverfügung, Testament etc) – Sich etwas gönnen und sich selbst verwöhnen lernen – Genügend finanzielle Ressourcen hilft! – viel Lachen, und sich unter die Leute mischen – mehr als früher zwischen den Zeilen lesen lernen. Die Leute sagen oft Dinge, die Wichtig sind, nicht direkt. Es könnte sein, dass sie einem den Spiegel vorhalten. – und wenn jemand eine Grenze überschreitet, mich als KInd behandelt oder so, sich wehren, mit Händen und Füssen!

Glücklich altern heisst für mich: gesund zu sein, mit lieben Menschen den Alltag zu verbringen. Ich finde es toll, jetzt nach der Pensionierung den Wecker nur noch selten zu hören. Am morgen mit unserer Hündin in der Natur den Tag zu beginnen ist ein grosses Glück. Durch meine Neugier bleibe ich aktiv wie ein kleines Kind. Und nur noch die Dinge zu tun, die mir Spass machen. auch nur mit Menschen, die mir gut tun zusammen zu sein, ist herrlich. Wenn ich weiterhin gesund bleibe und noch viele Jahre mit meinem Mann geniessen kann, dann habe ich ein gutes Alter. Mit dem zufrieden sein, was man hat das nenne ich Glück! In der Schweiz geht es uns so gut und das ist mir voll und ganz bewusst! Mein Ziel ist hundert Jahre alt zu werden, darauf lege ich meinen Fokus! Ich stelle mir vor, in einer Siedlung mit mehreren Generationen zu leben, wo ich im höheren Alter liebe Menschen um mich haben, de mir bei beschwerlichen Dingen im Alltag behilflich sein werden. Schon öfters stellte ich fest, dass die Menschen, die gelebt haben, im Alter zufrieden und ausgeglichen sind, trotz den Altersgebrechen. So stelle ich mir das gute Altern vor!

Altern ist eine wirkliche Herausforderung für mich. ein Prozess, ein Lernprozess, weil ich womöglich Kontrolle abgeben muss, Hilfe annehmen lernen muss. Ich möchte mich vorbereiten aufs Alter, aufs Altern. Möchte der Frage nachgehen, woher komme ich, wohin gehe ich. Möchte nachdenken übers Ende meines Lebens, möchte mich vorbereiten so gut es gut, unaufgeregt. Ich möchte selbstbestimmt leben so lange wie möglich im Wissen, dass zur Autonomie auch allfällige Hilfe / Unterstützung / Betreuung anzunehmen gehört. Ich will lernen, Hilfe anzunehmen, um Hilfe und Unterstützung zu fragen. Altwerden heisst für mich, dem natürlichen Kreislauf des Lebens nachzuspüren. Mir Zeit nehmen für Gedanken zum unabänderlichen Ende. In der eigenen Umgebung alt werden können ist für mich das Ziel. Auf partielle Unterstützung bei Bedarf von Nachbarn, Familienmitgliedern etc. zählen zu können, ist mein Ziel. Dh aber auch, dass ich mich einbringen muss, teilnehmen muss (mir einen Schupf geben manchmal, wenn ich das Gefühl hab, dass ich als alte Person nichts mehr zu sagen hab…!). Ich will ernst genommen werden auch als alte Person. Heisst aber in erster Linie, dass ich mich selber als alten Menschen ernst nehmen muss, mir eine Berechtigung als alten Menschen (vielleicht sogar wenn ich dann pflegebedürftig, abhängig von Mitmenschen bin). Schwierig, aus heutiger Sicht. Braucht meine persönliche Vorbereitung, heute schon!!! Gelassenheit und innere Ruhe erlangen, das muss jetzt schon mein persönliches Lernziel sein. Noch hab ich etwas Zeit. Im Pflegefall, im Pflegeheim: möchte als erwachsene Person wahrgenommen werden, nicht verniedlicht werden (mit Käferchen-, Blümchen-Kleber auf meinem Namensschild an der Zimmertüre. Bin ja kein Kind mehr!!). Ich möchte in der Höflichkeitsform angesprochen werden und nicht händ iar guat gschlofa oder schlimmer noch wia händ miar gschlofa . Ich möchte weder als Kostenfaktor noch als cash cow wahrgenommen werden sondern ganz natürlich als alten Menschen, dessen Kräfte dann langsam nachlassen. Möchte mir Zeit geben, dies zu akzeptieren. Möchte an Gesprächsrunden teilnehmen, wo dies zum Thema gemacht wird, wo diesbezüglich Lernen stattfinden kann. Würde im Alter heisst für mich: mich nicht mehr in allen Bereichen optimieren zu müssen sondern in erster Linie mich akzeptieren können so wie ich bin, mich wertschätzen können, meinen Lebensweg rundum akzeptieren können und den persönlichen Frieden finden dabei. Persönliche Kohärenz erfahren.

Ich darf mich richtig beschäftigen. d.h. andere unterstützen gibt es mir viel zurück. Bleiben in Bewegung ist wichtig. Andere Leute treffen. Seine Wünsche verfolgen. Seine Glückmomente teilen. Ich bin leider kein Dichter. ich bringe meine Emotionen nicht auf Papier. Sich neue Ziele definieren und probieren zu verfolgen. Gesundheit ist ein guter Aspekt. D. h. sich weiterhin gut pflegen und sorgen. sich nicht vergessen. Sich nicht langweilen. Immer etwas sinnvoles zu machen. sich weiterhin auf die Umgebung zu interessieren. Sich arrangieren auf weniger Kraft und Schnelligkeit. Sich anpassen auf die neue Rythmus. Jeder Tag als Geschenk annehmen und mit voll Elan leben. Probieren sich nicht zu isolieren. Kämpfen gegen die Einsamkeit. Weiterhin nach einem Sturz aufstehen und wieder laufen. Wie früher die Kinder. Nicht warten auf dem Tod.

Gutes Altern heisst für mich, dass ich möglichst gesund sein möchte, körperlich und geistig. Ich möchte das, was noch kommt geniessen. Jetzt habe ich endlich Zeit und Musse dazu. Ich hatte vor 15 Jahren Krebs und ein burnout, war gerade seit einem Jahr getrennt und hatte 4 Kinder. Die nächsten 10 Jahre haben nur darin bestanden, einerseits zu funktionieren (für die Kinder) und andererseits, ein bisschen gesünder zu werden. Ich hatte nach viereinhalb Jahren Antihormonen nicht mehr länger als 10 Minuten am Stück gehen können, ohne Schmerzen zu haben. Deshalb ist mir Gesundheit wichtig. Ich habe eine einjährige Enkelin, möchte auch mit ihr die Zeit geniessen, fit bleiben. und natürlich möchte ich auch geistig fit bleiben, um mich mit möglichst vielen Leuten austauschen zu können (was allerdings mit älteren Leuten nicht ganz einfach ist, da diese häufig sehr eingeschränkt sind nach dem Motto das war schon immer so ). Ich habe auch bei meiner Mutter erlebt, wie die nur alt (92) geworden ist, mit NULL Interesse am Leben. Jetzt, da sie gestorben ist, kann ich endlich frei sein. Das heisst, ich muss es teilweise noch besser lernen. Die Zeit, in der ich aufgewachsen bin, war doch eine Zeit, wo man grundsätzlich arbeiten musste. Freizeitvergnügen war nicht wirklich erlaubt. Und Geld dafür ausgeben erst recht nicht. Gut meine Mutter war extrem geizig und eigentlich damals schon freudlos. Und ich versuche jetzt, mir immer wieder mit gutem Gewissen eine Freude zu gönnen. 🙂 Was mir immer häufiger und besser gelingt. Nachdem ich so Mühe hatte mit all meinen Gelenken, weiss ich, wie wichtig die physische Gesundheit ist für mich. Ich habe erst jetzt gemerkt, dass ich eigentlich ein Bewegungsmensch bin – es wurde mir jahrelang abtrainiert. Zuviele Schmerzen schlagen mir aufs Gemüt. Darum war ich auch so fleissig, als man beginnende Arthrose festgestellt hat – und versuche, all die wichtigen Muskeln zu stärken. gutes Altern: Körper und Seele bleiben wach und sind gefordert. und natürlich braucht es ein soziales Umfeld….was nicht ganz einfach ist. Zudem bin ich noch hochsensibel….also all die tendenziell lauter sprechenden Menschen sind mag ich nur kurzzeitig vertragen. Ich habe viel an mir gearbeitet und kenne Massnahmen, um ein Stimmungstief zu überwinden. Da bin ich jedesmal stolz darauf. Wenn es so weiter geht, ist es ok.

ich bin schon etwas älter und deshalb schildere ich hier, wie ich das weiter Erleben in der sogenannten 3. Lebensphase vorstelle: Sicherheit, Geseslligkeit, gute physische und psychische Gesundheit und selbstbestimmtes Leben so weit das möglich ist, das sind die Hauptpunkte, die ich mir bis ans Lebensende wünsche. Ich möchte so lange wie möglich selbständig wohnen, mich so weit wie möglich selbständig versorgen mit Einkaufen, Kochen, Putzen, Waschen, Kleider kaufen, Körperpflege und die Haustierhaltung (besitze eine Katze). Sollte es die Gesundheit nicht mehr erlauben, dass ich alleine wohnen kann, müsste ich mir, je nach Gewichtung der Beeinträchtigungen und der Lebenserwartung genau überlegen, ob ein begleiterter Suizid (bin EXIT-Mitglied) einem Übertritt in ein eine Pflegeinstitution vrozuziehen ist. Gemäss meiner Patientenverfügung lehen ich jegliche künstliche lebensverlängernde Massnahmen ab! Mein jetziges und hoffentlich noch lange währendes Leben beinhaltet nebst den tägliche Verrichtungen jede Art von Kurzausflügen, möglichst viele sozialen Kontakte, mich über das Weltgeschehen gut auf dem Laufenden zu halten. Ich gebe mir jede Mühe, mich so gut wie möglich zu ernähren und körperlich zu betätigen (einerseits mit dem Stepper zu Hause und andererseits durch Spaziergänge). Meinen guten Kontakt zu meinen Söhnen und deren Angehörigen (2 Enkelkinder) ist mir sehr wichtig und tut mir sehr gut. Bis etwa 75 Jahre möchte ich gerne weiter mit dem eigenen Auto unterwegs sein und die bereits erwähnten Kurzausflüge geniessen. Ebenfalls wichtig ist mir Spontanität, Abwechslung und spannende Tagesabläufe. Vor dem Sterben habe ich grundsätzlich keine Angst, wünsche mir jedoch einen möglichst schnellen und schmerzfreien Tod. Alle meine Wünsche und Regelungen nach meinem Ableben habe ich bereits heute niedergeschrieben und meine Söhne sind darüber informiert.

Gut zu altern heisst insbesondere würdevoll leben. Ich habe mich beruflich engagiert, ich habe mich als Hausmann in der Erziehung und bei den Hausarbeiten engagiert. Ich habe es verdient, ohne schlechtes Gewissen, weil die nächste Generation meine AHV verdient, auf dem Lebensstandard, den ich gewohnt bin (kein exklusiver Stil !), die letzten Lebensjahre zu verbringen. Es ist ein Geben und ein nehmen zwischen den Generationen – ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Gesellschaft. Das Wichtigste ist für mich das geistig Rege-Sein. Ich möchte bewusst leben und bewusst sterben. Es graut mir davor, wegzudämmern und den andern zur Last (auch finanziell) zu fallen. Da ich ein Hochrisiko für Demenz habe (e4e4), muss ich mich damit auseinandersetzen, allmählich mich selber zu verlieren. Aus diesem Grund ist für mich die soziale Verankerung sehr wichtig. Ich wohne seit dreissig Jahren in einem sozialen Quartier, das gemeinsam Spielplätze, Kompost, Biotop etc. in Fronarbeit bewirtschaftet. Das hat einen Kern des Quartiers zusammengeschweisst; diesen Kontakt möchte ich mir bewahren, weiss aber, dass irgendwann der Moment kommt, mich auf den Altenteil zurückzuziehen. Umso wichtiger ist der familiäre Zusammenhalt. Meine beiden Töchter verwalten mit mir das Haus und ein Rustico im Tessin. Wir unterstützen einander gegenseitig und ich hoffe, dass dies so bleiben wird. Freundschaften werden immer seltener, da ich mich in meinem Alter nicht mehr ins Partygewühl stürze. Seit einigen Jahren haben die körperlichen Beeinträchtigungen begonnen. Von der Prostata über den Tinnitus zum Bluthochdruck und der Sehschwäche hat sich alles schon gemeldet. Ich empfinde es nicht als Leiden, da ich nur selten Schmerzen habe. Es motiviert mich, dem Alterungsprozess mit viel Bewegung entgegenzuwirken. Ich betreibe mit dem Orientierungslaufen einen Sport, den ich unbegrenzt ausüben kann. Er bringt mich an die frische Luft, er bringt mich mit anderen begeisterten zusammen und stillt den heimlichen Ehrgeiz. Mein Wohlbefinden hängt davon ab, ob ich mich bewegen kann, ob ich die sozialen Kontakte pflegen kann, ob ich in vollem Bewusstsein die Gegenwart erleben kann … dann wird das Sterben etwas sehr Lebendiges werden.

Bin ich alt? Ich bin seit bald 4 Jahren pensioniert. Sind meine Gedanken jetzt anders? Fühle ich anders? Ich behaupte nein. Ich bin der gleiche Mensch wie zuvor. Allerdings sind meine Haare weiss und die Falten tief geworden. Meine Tagesablauf hat sich geändert: Ich bestimme selber über mich. Die Freiwilligenarbeit bestimmt die Woche. Ich kann mich jederzeit mit dem beschäftigen, was mir gerade dann wichtig ist. Sehr wichtig sind die sozialen Kontakte, die sich vertieft haben. Ich treffe ehemalige Schulkolleginnen wieder. Jede hat ihren persönlichen Lebensrucksack. So kommen interessante Gespräche zustande. Ebenso wichtig ist mir, den Kontakt zu meinem ehemaligen Beruf nicht zu verlieren. Kann ich die Gesundheit beeinflussen? Bedingt, da gewisse Krankheiten nicht vorherbar sind. Sicher, mein Lebensstil mit etwas Sport, viel Musik und Literatur hilft. Menschen meines Alters werden chronisch krank und sterben. Das kann ich annehmen. Auch mir wird es so gehen. Ich versuche jetzt noch alle meine Wünsche, bedeutende und unbedeutende, zu erfüllen. Dann kann ich mich in einer späteren Lebensphase daran erinnern. Im Moment ist Glück für mich, jeden Tag gesund aufzustehen und neugierig zu sein, was der neue Tag bringen mag.

Guten Altern hat für mich verschiedene Aspekte, sowohl innere wie auch äußere Einflüsse gestalten wie gut es sein kann. Obwohl finanzielle Sicherheit zum Wohlbefinden im Alter beiträgt, ist diese Sicherheit nicht ausschlaggebend für mein Erleben des guten Alterns . Mein Mann und ich haben wenig Geld im Alter, trotzdem fühle ich mich reich an Erinnerungen, und freue mich an den kleinen geschenkten Momenten des Lebens. Zu diesen Momenten gehören sowohl Vogel Gesang als auch das lesen eines guten Buches. Dabei ist der größte Reichtum für mich das teilen – mitteilen- mit meinem Mann. Vor ich ihn in meinen 40 er Jahren kennenlernte, war ich Single und lernte auch alleine Freude am Leben zu haben. Ich reiste alleine und fühlte mich nie einsam. Gutes altern bedeutet für mich demnach sowohl das teilen mit geliebten Menschen, als auch das stille Sein mit sich selbst. Obwohl meine Gesundheit nicht die beste ist, mache ich das Beste daraus und versuche proaktiv zu sein, gesünder zu leben. Zum guten Alter gehört für mich auch auf dem laufenden zu bleiben: ich sorge mich um die Zukunft meiner Enkel angesichts der Klima Katastrophe, bin jedoch froh noch gutes, im kleinen beitragen zu können, zB Plastik zu vermeiden. Ich versuche auch mit meinem iPhone und Laptop auf dem laufenden zu sein, mit der Welt verbunden. Das allerwichtigste für gutes altern ist für mich das langsame vertrautmachen mit dem Tod, mit der absehbaren Zeit die mir noch verbleiben mag. Diese will ich so gut ich kann mit Erfahrungen füllen und mich trainieren in allem das mir begegnen mag etwas positives, a opportunity für Inneres Wachstum zu finden. Für mich gehört auch der Glaube an eine geistige Welt dazu. Obwohl ich sowohl Jüdin als auch Christin bin, gehe ich zwar nicht in Synagoge oder Kirche, finde aber regelmäßig Momente des Innehaltens und der Besinnung. Ich möchte, wie Albus Dumbledore, so altern, dass auch der Tod ein neues Erlebnis wird.

Gut zu altern bedeutet für mich vor allem Gesundheit, frei entscheiden zu können, was ich möchte oder auch nicht, finanzielle Unabhängigkeit und ein Umfeld, das mich so liebt und akzeptiert wie ich bin. Durch den Tod meines Mannes musste ich mir eine neue Lebensweise, Unabhängigkeit und Sichtweise auf mein Leben „erarbeiten“. Meine drei Kinder haben mich dabei sehr unterstützt, wofür ich Ihnen unglaublich dankbar bin. Das gute Verhältnis zu ihnen und meinen fünf Enkeln ist für mich ebenso Lebensqualität wie eine neue Beziehung. Nur eine Wohngemeinschaft mit einem neuen Partner kann ich mir nicht mehr vorstellen. Zusammen sein, gemeinsam Schönes und Trauriges durchleben und Gemeinsamkeiten lieben und pflegen, aber getrennt wohnen, sodass jeder seinen persönlichen Rückzugsort hat. Ich bin ein positiver Mensch und liebe mein Leben, meine Familie und meine Freunde, auch wenn ich ab und zu doch etwas einsam bin. Aber jeder Tag ist dazu da Neues zu beginnen und zu erforschen und sich daran zu erfreuen.

xxIch bin der Ansicht um gut zu Altern ich nicht in der Vergangenheit verhangen sein will. Mein Blick geht nach vorne. Auch brauche ich mich nicht mit Jungen oder Jüngeren zu konkurrenzieren. Ich bin wie ich bin, also kann ich auch alles was mir auf Grund meines Alters noch möglich ist machen. Alles was ich mache macht mir Freude und durch diese Freude gewinne ich innere Zufriedenheit. Leider wird gutes altern meistens nur in Zusammenhang mit körperlicher Gesundheit und/oder Fitness in Zusammenhang gebracht. Dieses sehe ich nur als einen Teilaspekt. Genau so wichtig ist mir aber auch die geistige und seelische Gesundheit. Nach dem Motto: Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Durch diese Einheit bewege ich mich in meiner Welt auf verschiedenen Ebenen. Diese ergeben für mich ein gesamthaft gutes Ganzes um in meiner jetzigen Lebensphase freudig in meinem Alltag zu leben, und vor allem auch immer wieder offen sein für Neues durch Kontakte die auf diesen verschiedenen Ebenen zustande kommen. Auch wenn körperliche Einschränkungen vorhanden sind, bin ich glücklich dass ich das was möglich ist noch machen kann. Keine negativen Gedanken zu haben was eben nicht mehr möglich ist. Schön dass es gewesen. Ich habe immer grosses Interesse Neues zu lernen und zu verstehen. Wissen anzueignen und solches auch weiterzugeben. Zitat meiner xxjährigen Schwiegermutter: Ich bin alt wie ne Kuh, lern immer noch dazu.

ich bin ja bereits xxjährig. auf die Pensionierung habe ich mich sehr gefreut. da ich alleinerziehende Mutter eines Sohnes war, ohne Alimente, lebte ich über lange Zeit im Hamsterrad . Arbeiten, Haushalt, Kind, Organisation, Ferienorganisation, etc) . Ein paar Jahre vor der Pensionierung nahm ich mein Instrument wieder vor und begann wieder Klarinette zu spielen. Anfänglich war es einfach ein erhalten von dem, was ich früher lernte. mit der Pensionierung konnte ich endlich Zeit investieren, in Kammermusikgruppen spielen. Die Berge sind für mich auch sehr wichtig. durch ein stabiles Beziehungssnetz konnte ich in den letzten Jahren auch dieses Hobby richtig ausleben. Ich erfüllte mir einen langen Wunsch, klettern zu gehen. Mein Sohn ist eine wichtige Bezugsperson für mich. Er kommt immer wieder mal heim, diskutiert mit mir seine Fälle ( er lernte, wie ich auch, Sozialarbeiter), das spornt mich stets an, neue Gedankengänge zu machen, offen zu sein. Nur zuhause zu sein, ohne Aufgabe, ginge nicht für mich. So bin ich zu 6 Stunden als Schülerassistenz tätig für ein Kind mit kognitiver Beeinträchtigung. das ist spannend und tut auch finanziell gut zur Aufbesserung der Rente. ich biete auch klassische Körpermassagen an im kleinen Rahmen. so wöchentlich 2-3 Mal. Ich wohne in einem alten Haus, da wünsche ich mir manchmal einen Mann, der handwerklich mit anpackt. Mich jedoch nochmals zu binden, habe ich nicht Lust. Die Männerfreundschaften sind eher rar oder die Männer, die ich kenne, haben zwei linke Hände :)! Als ich noch arbeitete, machte ich eine WB in ganzheitlicher Traumaarbeit. durch die persönlich Auseinandersetzung mit mir, wurde in mir vieles erlöst. dazu kommt schon, dass ich körperlich bis anhin sehr gesund bin. Also, ich finde das Alter ein grosses Geschenk, fühle mich sehr lebendig und habe Freude am Leben. Freundinnen, Freunde begleiten mich schon sehr lange. Beziehungen pflegen ist ein wichtiger Aspekt im Alter. dies muss eigentlich schon früher beginnen und auch da muss man aktiv sein. Man kann nicht warten darauf, dass das Leben zu einem kommt. Ferien ist nicht immer so einfach zu machen, wenn man allein lebt. ich gehe oft in Musikkurse. sich selber organisieren ist eine Lebensaufgabe.

möglichst lange gesund, d.h. fit und leistungsfähig (Bergwandern und – touren) bleiben (das genügt eigentlich – um noch etwas Text anzufügen: so bleibe ich auch glücklich)

Zuerst mal die klassischen: Im Kopf beieinander zu bleiben und möglichst gesund zu bleiben. Lockerer Umgang mit Altersbeschwerden und mich durch verschiedene Umstände nicht (möglichst nicht…) ins Bockshorn jagen zu lassen; z.B. das es zwischen den Beinen nicht mehr hochkömmt wie früher. Das Leben nicht runterfahren, nur weil ich älter werde. Geniessen, dass ich nicht mehr muss. Im Kontakt mit den Mitmenschen bleiben. Organisieren des Alltags, aber nicht in einem Hamsterrad drehen. Nicht hadern mit dem älter Werden. Das Christ Sein ist auch im eigenen Interesse gut.

Gutes Altern bedeutet für mich: neugierig bleiben in diesen Bereichen, welche mich interessieren und ich die Möglichkeit habe, das Gelernte anzuwenden. Im Moment wird für uns eine neue Wohnung gebaut. Hier gibt es so viele Aufgaben zu erfüllen, dass ich sehr grossen Respekt habe vor diesen Handwerkern. Ich bewundere ihre Physische Kraft, das vernetzte Denken, die Bereitschaft zum Zusammenarbeiten, das Fachwissen usw. Ich führe Tagebuch über den Fortschritt des Neubaus. Das ist eine Herausforderung, ich versuche die Fachwörter so zu umschreiben, dass ich nach Wochen noch weiss, was gemeint ist. Diesen Zeitabschnitt habe ich mir nie so gewünscht, doch freue ich mich jetzt auf diese neue Zeit in einem neuen Heim, bei welchem wir unsere Wünsche mit einbringen dürfen. Zum Glück erlaubt es unsere Gesundheit, dieses Projekt mitzumachen. Weiter finde ich, dass ein glückliches Altern geschenkt ist. Jeden Morgen selbständig aufstehen, selbstbestimmt den Tag gestalten und auch Ruhephasen einplanen ist doch wunderbar. Von einer Frau im Heim habe ich gehört, dass sie nicht immer in Stimmung sei zu gehorche. Das finde ich sehr mutig, verzichtet sie doch auf einige Ausgänge, weil sie Hilfe brauchen würde. Wandern, weniger schnell mit dem Velo unterwegs sein und mit Kindern Zeit verbringen sind für mich ganz wichtige Momente. Es geht mir materiell sehr gut, bin nicht reich, aber es reicht und habe auch noch einen kleinen Garten. Reisen so zwei bis dreimal im Jahr ist ok, am liebsten mit einem Retourticket in der Tasche.

für mein späteres Alter wünsche ich mir Gesundheit, das heisst, dass ich selbständig aufstehen und meine Toilette selber verrichten kann. dass mein Frühstück und die weiteren Mahlzeiten wenn nötig selber zubereiten kann. ich schätze auch eine kleine eigene Wohnung, vielleicht im einem Generationen Haus. mich im Freien aufhalten ist mir ein Bedürfnis, sei es beim Gärtnern, Spazieren, Wandern oder mit Kindern im Wald sein. ich möchte auch gerne meine Erfahrungen jüngeren Menschen weitergeben, sowie auch von den Jüngern lernen. man ist ja bekanntlich nie ausgelernt. wenn ich das alles ohne oder mit wenig Schmerzen oder Behinderung erleben kann. die sozialen Kontakte sind mir auch wichtig, mit einem Mithelfen beim Mittagstisch, betreuen von Kindern in deren Freizeit, gymnastik in der Gruppe und weitere geistige und körperliche Aktivitäten erhalten mich fit, unternehmungslustig und gesund. mit dem Tempo und Fortschritt möchte ich mithalten, so weit wie es mir möglich ist, anwenden was Sinn macht für mich und mein Umfeld. was ich mir jetzt schon leiste, dass ich meine Arbeiten am Tag verrichte und den Abend möglichst frei habe. ich liebe Fernsehen, Radio hören oder im Sommer auch Spaziergänge. was mir wenig Spass macht, abends zum Essen eingeladen zu sein, lieber zum Brunch oder Mittagessen. ich bin eher ein Morgenmensch. ich will auch, dass meine Kinder frei sind und sich nicht verpflichtet fühlen, mich zu betreuen. lieber ist mir, dass sie von sich aus kommen und gerne zu mir kommen. zum schluss wünsche ich mir, dass ich möglichst lange jeden Tag einmal einen Menschen in den Arm nehmen kann, oder mich jemand in den Arm nimmt. ich kann mir auch vorstellen, eine Haustier zu haben, aber es müsste die Gelegenheit haben, nach draussen zu gehen. My home is my castle!

Gesund bleiben, wo und wie auch immer bedeutet mit sehr viel. ich bin 68. mit 62 ging ich freiwillig in Rente. davor machte ich mir fast keine Gedanken, was dann nachher passiert. Nun: Gesundheit, die habe ich nur eine. darum gebe ich acht, – rege zu sein – wie auch mit dem Hirn tätig zu sein. ich löse viele Denksportaufgaben (Sudoku, Nonogramm, Kreuzworträtsel, Jass, Schachspiel) somit sind meine Hirnzellen immer auf hohem Niveau. was das sportliche betrifft: spaziergänge von einer stunde dauer – meistens morgens 7 bis 8 Uhr. auch des abends, der Verdauungsspaziergang von 20 min. selbst im haushalt mithelfen, wie badzimmer (auch das klo !) reinigen, staubsaugen, Böden fegen. Das Material – Glas, PET, Altpapier, Karton- spezifisch ordnen und auch entsorgen. sei es zu Fuss oder öV, und/oder Abholung. Sozial: ja, das ist verdammt wichtig. mit den Nachbarsleuten im Mietblock – 5 Parteien – sprechen, diskutieren, ja sogar gemeinsame Tagesausflüge uunternehmen. oder mit nur einem PW Kommissionen tätigen für zwei verschiedene Haushalte (4 Pax.) und natürlich darf die Musik nicht fehlen. Klassische Konzerte besuchen, vorhin noch das Abendessen einnehmen. auch kulturelle Anlässe, Vorlesungen, Seminare wie z.B. kochen, aber nicht sprachliche Uebungen… Organisation von Gesellschaftsreisen, vorher die tour ablaufen, die Essaufenthalte einplanen. Fernseh gucken, liegt mir nicht besonders, oder dann höchstens Dok-sendungen: Natur, Wasser, Astronomie. natürlich ab und zu extravagant das Nachtessen in vollen Zügen geniessen, d.h. zusammen mit der Partnerin. Auch das Herz und die Beine baumeln lassen. oder auch einfach dolce far niente auch das ist mir sehr wichtig. und tschüss. 7 Sekunden noch.!!!

gerade befinde ich mich in einer Situation, die für mich nicht zu einem guten Altern, wie ich mir das vorstelle, beiträgt:. Und zwar lebe ich, seit mein Sohn, mein zweites Kind, aus meinem Haushalt ausgezogen ist, alleine mit meinem Hund, der zudem noch alt – 14 Jahre – und krank ist. Das heißt, er benötigt meine ständige Anwesenheit und intensive Pflege. Für mich bedeutet das, dass ich kaum alleine die Wohnung verlassen kann bzw., wie mir von anderen gespiegelt wird, mein ständiges Zuhausebleiben mit der Bedrüftigkeit meines Hundes begründe, ratinalisiere. Unter einem guten Altern stelle ich mir dagegen vor, in angemessener Weise am sozialen Leben teilnehmen zu können. Z.B. würde ich gerne Leute kennenlernen, indem ich an einem Malkurs oder in meinem Wohnort angebotenem Rückentraining teilnehme, gerne auch ein Kochkurs , auch habe ich schon überlegt, ein Inserat aufzugeben, um eine geeignete Frau kennenzulernen, mit der ich die Freizeit gemeisam gestalten könnte (diese müssste derzeit allerdings auch einen Hund besitzen oder zumindest damit einverstanden sein, mit meinem Hund gemeisam spazeiren zu gehen bzw. zu wandern. Ich bin derzeit zwar berentet, eine weitere Überlegung besteht aber auch darin, evtl. wieder aktiv als Psychotherapeutin zu arbeiten – ich hatte diesen Beruf vor einigen Jahren aus gesundheitlichen und daraus resultierenden finanziellen Gründen aufgegeben. Der Gedanke daran stimmt mich einersetis postiiv, andererseits würde das für mich heißen, dass ich weider auf die inzwischen gewonene zeitliche Unabhängigkeit, zumindest teilweise, verzichten müsste. Über meine Zeit frei verfügen zu können, ist mir inzwischen sehr wichtig geweroden, ich weiß nicht, ob ich auf dieses Privileg wirklich verzichten könnte…

Fuer mich stellt altern vor allem ein Konzept dar welches von der persoenlichen Einstellung getragen wird und diese persoenliche Einstellung wird natuerlicherweise vondem Zustand der koerperlichen Gesundheit wesentlich beeinflusst. Wichtig erzscheint mir sozilale Kontakte zu pflegen und am sozialen Leben,sprich Freundeskreis,Familie etc aktiv teilzunehmen. Das bedeutet dann auch gute, persoenliche gespraeche zu fuehren,gemeinsame Erlebniserfahrungen zu kreieren. Diers kann helfen depressive oder negative Stimmungen abzumildern oder im besten Falle zu verhindern. Fuer mich sind Gepraeche ueber philosophische Fragen, Politik und Lebensgestaltung auch wenn der Gespraechspartner gegenteiliger Meinung ist sehr wichtig. Durch familiaere Erfahrung bin ich eher so gepraegt der vermeintlichen Sicherheit des festgefuegten buergerlichen Lebens durch risikobereitere , man koennte auch sagen alternativeres naturverbundenere Lebensweise zu entgehen. Koerperliche Gesundheit ist sehr wichtig,daher bin ich sehr an Erfnaehrungsfragen interessiert und liebe meinen biologisch organisch bewirtschafteten Garten, der mich mit gesundem Gemuese versorgt.Sich in der Natur aufzuhalten gehoert zum gesundbleiben.

Für mich bedeutet gutes Altern zufrieden sein mit mir und meinem Leben. Im Lauf meines Lebens habe ich gelernt, dass nicht immer alles in jeder Lebensphase gleich wichtig ist. Loslassen können ist wahrscheinlich der Schlüssel zum guten Altern. Loslassen von Materiellem, von lieb gewordenen Gewohnheiten, die vielleicht nicht mehr passen (wohnen), von Menschen. Es ist eine grosse Erleichterung, wenn man gern mit sich allein ist, wenn man mit sich selber auskommt . Ich finde es schrecklich, wenn ältere Personen nichts allein unternehmen können, auch wenn es sie interessieren würde. Es ist auch wichtig, sich abzugrenzen, sei es von Mitmenschen, die anders sind, sei es von den erwachsenen Kindern, die das Recht auf ein eigenes Leben haben und nicht nach meiner Geige tanzen wollen der müssen. Ich finde es bereichernd, gute Freundinnen zu haben. Ich will aber auch ohne sie leben können. Ich bin gern unter Menschen, ziehe mich aber auch gern immer wieder zurück. Ich schätze es sehr, selber darüber entscheiden zu können, wann ich wen treffen will und wann ich allein sein will. Ich bin freiheitsliebend und finde es wunderbar, selber Prioritäten setzen zu können. Wenn ich mir zu viel aufhalse, bin ich selber schuld, wenn ich Abwechslung brauche, kann ich sie mir holen. Ich verfüge über genügend Geld, um mir leisten zu können was ich will, habe allerdings auch nicht riesige Ansprüche. Da ich körperlich fit und beweglich bin, kann ich mich dorthin bewegen, wo und wann ich will. Eine früher gute Freundin ist richtig reisesüchtig . Sie muss mehrmals im Jahr weit weg fliegen, um etwas von der Welt zu sehen . Sie ist dabei nicht zufrieden. Sie glaubt, das Reisen erhalte sie jung. Auch ein Bruder von mir reist viel. Früher redete er von alten Siechen , jetzt wehrt er sich nach meiner Meinung, selber einer zu sein. Erleichternd ist auch, wenn ,man keine Angst hat vor dem Tod. Beschwerden sollte man aber ernst nehmen und wenn nötig behandeln. Ich habe das Gefühl, wenn ich körperlich nicht so gut dran bin, dass ich mich zu sehr mit mir selber beschäftige, bleibe aber ruhig dabei. Ich hoffe,dass ich nicht lange krank sein muss.

Gut altern, das heisst für mich auf den ersten Blick, gesund sein, unabhängig und selbständig leben können, mobil sein, finanziell gesichert sein, Kontakte zur Aussenwelt pflegen können. Ich habe eine Familie mit drei erwachsenen Kindern, drei Enkelkindern und einen Lebenspartner, der aber nicht bei mir wohnt. Bis 65 habe ich als Lehrerin gearbeitet, mit viel Freude und Befriedigung im Beruf. Seit 4 Jahren bin ich nun pensioniert. Ich geniesse meine persönliche Freiheit sehr, vor allem, dass ich nicht mehr durch so viele fremdbestimmte Termine gesteuert werde. Ich verbringe viel mehr Zeit in der Natur. Jeden Tag wandere ich durch wunderschöne Landschaften in meiner näheren Umgebung. Ich habe Zeit und Ruhe, über viele Dinge nachzudenken und vieles zu beobachten. Es scheint mir, dass ich intensiver mit mir selber in Kontakt bin, als früher, in meiner sehr aktiven Berufs- und Familienzeit. Aber das gibt und gab auch Schwierigkeiten!: Seit ich weniger durch berufliche Anforderungen besetzt werde, bekommen viel andere Themen eine sehr viel grössere Bedeutung. Zum Beispiel Sorgen meiner eigenen Kinder, Sorgen um die Probleme unserer Erde. Ich bin empfindsamer und sensibler geworden in persönlichen Belangen, und muss mich oft daran ermahnen, dass mich nicht alle Probleme der Welt belasten dürfen. Da ich in meinem Leben immer gerne viel geleistet hatte und dabei auch Lebenssinn fand, muss ich nun lernen, dass ich nicht immer NUR nützlich sein muss! Meine Lebenssituation ist zur Zeit so gut, dass ich manchmal erschrecke und daran denke, dass das nicht immer so weiter gehen kann. Ich habe so viel zu verlieren: Gesundheit, mein eigenes Heim, meine liebe Familie … In dieser Hinsicht bin ich auch sensibler geworden. Ich muss mich bemühen, alles dankbar zu geniessen, anstatt an kommende Verluste zu denken. Mein Ziel ist es, am Ende meines Lebens dankbar zu sein für alles, was ich an Gutem erfahren durfte.

Wenn ich mich in meinem Leben und Umfeld umsehe, bedutet gut zu Altern in erster Linie für mich, dass ich von einer guten Gesundheit profitieren kann, jedoch auch, dass ich akzeptiere, dass meine Kräfte nicht mehr dieselben sind, wie vor 20 Jahren. Ganz wichtig für mich ist auch, meine alltag möglichst vielseitig zu gestalten und verschiedene Interessen wahrzunehmen. Auch mein persönliches Umfeld ist für mich wichtig. Die Gewissheit, dass ich im privaten Umfeld einen sohn und Geschwister habe, bei denen ich mich regelmässig melden kann und mit denen ich mich auch regelmässig austauschen kann, ist erfreulich. Dazu kommen Freundinnen und Bekannte, die ich schon länger kenne, und die auch wissen, wie ich ticke . Mir gefällt es jedoch immer wieder auc, mich mit jüngeren Menschen auszutauschen und so zu erfahren, wie sie ihre Umwelt beurteilen. Auch wenn ich oft ihre Haltung nicht verstehe, und oft auch nicht gutheissen kann, es macht doch Spass und gehört für mich zum guten Altern dazu, die jüngeren Generationen im Blickfeld zu behalten. Dann merke ich auch, dass ich im fortgeschrittenen Alter mehr Zeit für mich elber brauche und mir nehmen will. Zeit zu Lesen und über das Gelesene nachzudenken, Zeit einfach zum Sein und das Dasein zu akzeptieren. Wenn ich an einem Waldrand sitze, die Natur beobachte und all den Geräuschen zuhöre, dann gehört es für mich zum guten Altern dazu, diese Gefühle zu akzepieren. Sei es nun, dass ich die Minuten einfach enisse, sei es, dass ich traurig auf vergangene Erlebnisse zurückblicke, sei es, dass ich froh bin, nun Vieles mit der Erfahrung anzuschauen. Gutes Altern bedeutet für mich auch, darüber nachzudenken, wie mein Leben allenfalls als pflegebedürftiger Mensch aussehen könnte. Was will ich im Hinblick auf diese Zeit mit meinem Sohn un d meinen Angehörigen vorbesprechen und welche Dokumente will ich heute schon ausfüllen. Gerade in den letzten Monaten sind in meinem nähern Umfeld vier Menschen gestorben. Diese Gedanken zuzulassen, die mit diesen Todsfällen auftauchen, auch das ehört für mich zum guten Altern . Was kann ich von diesen Erfahrungen mitnehmen, was erinnert mich gerne an die Stunden mit diesen Menschen? Wo möchte ich auch gute Erinnerungen an mich hinterlassen und wie will ich dies tun? Ganz wichtig für gutes Altern aber ist für mich sicher, JA zu sagen zum Jetzt und diese Zeit anzunehmen, jeden Tag einen Moment der Freude und Ruhe geniessen und zu wissen, dass auch die kommenden Stunden mir Freud und Leid bringen werden. Vieles, das ich beeinflussen kann und Vieles, das ich einfach annehmen darf.

Um meine Situation darzustellen: Ich bin vor 5 Jahren aus einem sehr aktiven Berufsleben in die Pension abgeschoben worden. Ich musste die Leere erst überwinden und mir bewusst werden, dass die erhaltene Freiheit seinen Segen hat. Wichtig für ein gutes Altern ist mir aktiv zu bleiben, für mich persönlich hauptsächlich geistig aktiv zu sein. Ich nutze die Zeit aus, vieles nachzuholen. Man muss sich Ziele setzen, das ist wichtig. Man erkennt, dass man nicht mehr gebraucht wird. Darüber kann man hinwegkommen, indem man sich selbst Aufgaben und Ziele setzt, man braucht sich selbst. Für mich bedeutet also gutes Altern geistig aktiv sein. Natürlich bedingt diese geistige Aktivität eine gute Gesundheit. Es ist die Aufgabe eines jeden im Altern seinem Körper Rechnung zu tragen. Gutes Altern bedeutet mir viele nachholen, was früher nicht möglich war, hauptsächlch aus zeitlichen Gründen. Das gilt auch für das Soziale. Ich kriege erst jetzt im Alter wirklich guten Kontakt zu meinen Kindern. Ich habe nie etwas für die Gesellschaft getan, auch da gibt es viel nachzuholen, ich bin seit kurzen aktiv in einer lokalen Gruppe, welche Flüchtlinge unterstützt. Schon das jemand mit ihnen Kontakt aufnimmt, ist für sie eine moralische Unterstützung. Ich finde es eine sehr schöne Aufgabe, die mich sehr erfüllt. Wie schon gesagt, wenn man nicht mehr gebraucht wird, muss man sich selbst Aufgaben stellen! Meine große Angst ist, eines Tages meinen Angehörigen als Pflegefall zur Last zu fallen. Ich selbst gebe mir die Freiheit, eines Tages wenn nötig bewusst aus dem Leben zu treten.

Für ein gutes Alter ist es mir wichtig, dass ich Gestaltungsmöglichkeiten habe. Es bedeutet mir auch sehr viel, selbständig und unabhängig zu sein. Ich denke, dass mir dazu körperliche, geistige, soziale und ökonomische Ressourcen helfen werden. Ich glaube auch, dass man gerade für die Gestaltung des Alters viel selber beitragen kann. Wenn man sich körperlich fit hält, sich für viele verschiedene Dinge interessiert und auch manchmal über den eigenen Schatten springt und etwas Neues beginnt, hat man bessere Voraussetzungen. Dies alles ist aber keine Garantie, dass man problemlos durch die letzte Lebensphase kommt. Falls man Einschränkungen erlebt und diese akzeptieren muss, kann man trotzdem zufrieden leben, wenn man im Rahmen der Möglichkeiten mitgestalten und seine Bedürfnisse äussern kann. Daher ist es auch sehr wichtig, dass in der Gesellschaft keine Diskriminierungen von alten Menschen vorkommen, dass Menschen, die von Krankheiten betroffen sind eine gute Pflege und Betreuung erhalten, die über die Versorgung satt, saubern warm hinausgeht. Alte Menschen haben viel geleistet und viele haben grosse Erfahrungen und Wissen. Dies soll gesellschaftlich auf eine gute Art genutzt werden. Ich selber bin in der Alterspolitik zum Thema Gesundheit tätig. Hier kann ich meine Sichtweise als ältere Frau einbringen. Ich merke, dass ich, da ich nicht mehr erwerbstätig bin, meine Ansichten sehr frei und unabhängig äussern kann. Alter ist eine Lebensphase wie die Jugend usw. Das Alter hat daher seine eigenen Besonderheiten. Da viele Menschen sehr alt werden, kann sich das Alter über einen langen Zeitraum erstrecken. Gutes Alter kann daher sehr viel Unterschiede beinhalten. Sei es , dass man aktiv und gesund ist, oder fragil und gebrechlich. Gutes Altern ist ein Ausdruck, der sich nicht einfach in einer Definition umschreiben lässt. Er ist viel mehr sehr, sehr individuell zu verstehen. Das muss man auch immer wieder betonen, auch dass in der Gesellschaft das Alter nicht als nutzlos und kostenintensiv verstanden wird. Nur gemeinsam kann man Probleme für alle lösen.

Gesund bleiben, Sport treiben wie; wandern, velofahren, schwimmen und laufen. Ferner die Gesellschaft geniessen, sich mit Kollegen treffen, wenn möglich die Freizeit und Ferienzeit mit Partner/in verbringen, kochen, haushalten und sich geistig fit halten mit Kreuzworträtseln, Zeitungen und Zeitschriften lesen (wenn man sie abonniert hat, dann muss man sie lesen). Ferner am Leben in der Umgebung, in der Ort- schaft, im Kanton und der Schweiz teilnehmen. Auch sollte die Politik verfolgt werden. Gesunde Verpflegung und die medizinischen Checks nicht vergessen. Auch die Massenmedien wie Television, Internet und weiteres mehr sollt nicht vernachlässigt werden. Genügend Ruhezeiten einplanen und sich nicht stressen lassen. Schwere Ereignisse mit Freunden und Fachpersonen diskutieren und besprechen.

Gut zu altern bedeutet für mich hauptsächlich in Gesundheit, sowohl physisch und psychisch Altwerden zu können. Dabei spielen sicher auch die Einkommensverhältnisse eine gewisse Rolle. Sorgen machen mir die Interventionen der Zentralbanken mit ihrer massiven Geldvermehrung. Dies wird über kurz oder lang zu einen starken Inflation führen, welche die Rentner nicht auffangen können, da die Renten praktisch nie oder nur sehr nach langen Zeitintervallen angepasst werden. Hier sollte die Schweiz, wie andere Länder auch, eine Indexierung und jährliche Anpassung sowohl der AHV, wie auch der beruflichen Vorsorge einrichten, sowohl für bisherige wie zukünftige Rentner einrichten. Sollte dies Geschen. wären wir auch bereit zu Gunsten der jungen auf ein gewisse, leichte Anpassung unserer Renten nach unten bereit. Wichtig ist für uns auch die Selbstständigkeit. Wir möchten so lange als möglich in unserer Wohnung bleiben können, welche optimal für das Aelterwerden ausgerichtet ist, . Soziale Kontakt werden im Alter durch Verlust der Freunde seltener. Hier sollten vermehrt Angebote entstehen, welche zu neuen Kontakten, besonders auch zu jüngeren Personen, führen könnten. Schön im Alter ist die vermehrte Zeit um sein Leben reflektieren zu können. Auch Fragen der Religion gewinnen mehr an Bedeutung und können so zu einem guten Ende für jede Person geführt werden, sofern man dies bewusst will…

gut zu altern bedeutet für mich xx jahre alt meinen bis anhin gewohnten Lebensstil beibehalten zu können. Das heisst vorallem mein gesundheitlicher Zustand der bis anhin bis auf einige Defekte doch noch recht ordentlich ist beibehalten zu können. Ich achte auf gute Ernährung, bewege mich so oft wie möglich (2x Fitnesstraining mit Aquafit) und lege meine Distanzen meistens zu Fuss zurück. Einzig der regelmässige Alkoholgenuss wird mir hoffentlich nicht zum Verhängnis werden. Es erfreut mich immer wieder wieviel Genuss meine freie Zeit (verglichen zu meiner Arbeitswelt) mir bringt. ich hatte noch nie so viele soziale Kontakte und Interressen. durch meine Kontakte mache ich viele Ausflüge, treffe mich mit Bekannten um zu reden, wandern oder einfach dazusein. Auch gehöre ich einem Veteranenverein an, der mir diverse Aufgaben gibt, unter anderem mache ich mit meiner Kollegin Geburtstags.- und Krankenbesuche was mir meistens schöne Momente bringt. Nun hoffe ich das noch einige Jahre geniessen zu dürfen hat doch der Besuch bei Forever for Young in Bern , prophezeit dass ich 93 Jahre alt werden könnte.

Mein Altern ist auf verschiedene Sachen zuzuschreiben. Das Wichtigste ist für mich eine bessere Gesundheit, weil ich bereits schon seit 58 Jahre an Diabetes Typ 1 leide und zugleich auch noch an Rheumatoide Arthritis leide. Leider muss ich alle 4 Wochen ins Spital und muss mir eine Infusion geben lassen, aber leider gibt es langsam Probleme mit der Stecherei in die Vene…. Es ist schon alles verkrustet… Als ichJung war, war meine Ueberlebenszeit nur bis 20 Jahre und heute habe ich es doch bis 69 Jahre geschafft. Aber wenn morgen jemand kommt und sagt, du musst nicht mehr spritzen, dann falle ich ihm um den Hals. Zweitens, was mir sehr wichtig ist, ein Leben ohne Kriege zu erleben, sowie mit der Umwelt eins sein. Mehr Frieden. Ich hatte ein grosses Glück, bin zwar in einer ärmeren Arbeiterfamilie aufgewachsen und es war nicht immer schön. Man musste auf alles verzichten. Dank, dass ich eine gute Ausbildung haben konnte, ist es mir sonst sehr gut gegangen… Was aber auch sehr wichtig ist, ein bisschen mehr Geld zu haben, dass man sich schon ab und zu einen Ausflug oder einen Urlaub gönnen kann oder auch mal eine Oper zu besuchen. Auch mal ein Nachtessen zu zweit mit einem guten Wein zu geniessen, gehört auch dazu. Ein Testament schreiben, wer meine Habseligkeiten haben kann. Gute Freunde Treffen, aber nicht zu Hause kochen, weil das einfach nicht mehr geht und zu anstrengend ist für meinen Mann. Von früher von unseren Reisen um die Welt zu sprechen und ab und zu mal einen Film anschauen. Wenn mal zuviel Geld da ist, bin ich gerne bereit auch zu spenden. Zum Schluss nochmals, das Wichtigste ist für mich eine gute Gesundheit.

Für mich ist das Wichtigste im Alter, noch gesund zu sein, auf jeden Fall so, dass ich noch etwas ausser Haus unternehmen kann und ebenfalls soziale Kontakte. Dass einem im Alter hin und wieder etwas weh tut (z.B. Arthose), kann man akzeptieren. Soziale Kontakte sind sehr wichtig, ob Familie oder Freunde. Die sozialen Kontakte muss ich selber pflegen und zwar schon früh, nicht erst, wenn man ins Pensionsalter kommt. Eine wunderbare Familie mit Enkelkindern ist das schönste, das einem passieren kann. Zudem gibt es sehr viele Möglichkeiten, was man alles unternehmen kann. Freiwilligenarbeit und Seniorenuni gehören dazu, in die Natur zu gehen, Ausflüge machen, Museen besuchen, alles, was während des Berufslebens zu kurz kam. Da ich als Freiwillige auch Altersheime besuche, bekomme ich dies aus nächster Nähe mit. Viele Personen haben kaum Besuch und warten einfach bis es Abend wird, dann wieder Morgen etc. etc. Mein Wunsch ist, niemals im Pflegeheim zu landen (wahrscheinlich der Wunsch von allen). Ich bin Mitglied von Exit, ob ich in der Situation, nun ins Pflegeheim zu müssen, den Dienst von Exit beanspruchen werde, weiss ich aber im Moment nicht. Ich kenne aber auch Personen (eher allein stehende Männer), die im Pflegeheim glücklich sind, sie werden umsorgt, sie sind nicht so einsam, da sie zu Hause nicht wussten, was mit sich anzufangen. Wahrscheinlich ist es auch eine Einstellungssache!

Ich bin froh, dass ich nicht mehr Müssen muss. Ich kann mehr oder weniger frei über meine Zeit entscheiden. Mehr oder weniger deshalb, weil ich ja nicht alleine , sondern verheiratet mit einer noch im Arbeitsprozess stehenden Partnerin bin. Von ihr kommen dabei Wünsche und Äusserungen, die meine Pensionierten-Freiheit etwas einschränkt. Zusätzlich werde ich von meinen drei erwachsenen Kindern auch etwas gefordert (Unterstützung als Handwerker im Haushalt oder beim Enkel hüten. Aber das sind keine Probleme, einfach zeitweise Einschränkungen. Wichtig ist für mich, dass ich mit Jahrgang 1950 mit meiner Gesundheit immer noch vollauf zufrieden bin und mich nichts hindert, am Leben teilzunehmen. Solange ich geistig und körperlich recht fit bin, stimmt für mich alles. Vorallem auch deshalb, wenn ich mich mit Gleichaltrigen (Jomeris) vergleiche. Mich stört nichts mehr, als wenn ich bei Treffen mit Kolleginnen und Kollegen über ihr neuestes gesundheitliches Bulletin langatmig informiert werde. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass ich mit meiner finanziellen Situation (AHV und PK) nicht übermütig, aber zufrieden sein kann. Jedenfalls sehe ich mich noch gar nicht in einem Altersheim lebend, oder als Stammtischhocker bei einem glas Wein. Mir gefällts und ich weiss ganz genau, dass ich grosses Glück habe, dies sagen zu dürfen. Danke!

Gut zu Altern heisst für mich, eine Rückblende auf die Vergangenheit zu machen und zu schauen, was bisher erledigt, erlebt und gemeistert wurde und dann das noch zu Erreichende klarzustellen. Brauche ich noch weitere Reisen, Bekanntschaften, Anreize , Lückenfüller usw. Habe ich die Erwartungen meiner Umgebung (Familie, Freunde, Arbeitgeber usw.) erfüllt oder bleibt noch etwas zu tun? Sollte hier noch etwas auftauchen, würde ich die Erledigung dieser Lücke noch in Angriff nehmen. Da es sich dabei um zwei bis drei kleinere Baustellen handelt, ist meine zukünftige Aufgabe die Vorbereitung meines Ablebens. Zeithorizont noch maximal 6 Jahre. Hier finden sich doch noch einige Hindernisse, welche es zu bewältigen gibt (Suche nach einer Stelle, die dann das Ableben ermöglicht, Kommunikation mit Angehörigen, Überlegungüber die Verwendung von noch intakten Organen (Organspende) usw. Die positive Erledigung dieser letzten Aufgaben wird mir ein gutes Altern ermöglichen: Übergabe von Vermögen und Habseligkeiten an die Erben, Reduktion der noch regulären Ansprüche (Auto, Wohnung, Reisen usw.) auf ein Minimum, aber vor allem das Finden einer Stelle, welche mich in dieser letzten Phase des Lebens unterstützt und mir hilft, selbstbestimmt und mit einem bestimmten Ziel vor Augen Abschied nehmen zu dürfen (ohne Widerstand seitens von Ärzten, Amtsstellen und selbsternannten guten Helfern .

Hallo Ich bin xxJahre alt und habe eher eine schwierige Jugend gehabt. Mit xx Jahren bin ich aber ins Wallis von Zürich her ausgewandert. Hier habe ich später eine Familie gegründet mit x Kindern. Heute sind die drei verheiratet und haben je x Kinder. Ich habe im Spital im Notfall und Operationssaal gearbeitet und es verlangte mir viel Organisationstalent ab, da wir hier weder Krippen noch Horte hatten. Alles war machtbar. Ich habe ein gutes soziales Umfeld und bin auch benevol tätig im Verein für Sterbe- und Trauerbegleitung seit xx Jahren. Da ich in der Jugend keine weiterführende Schule besuchen durfte und eben auch nicht studieren, hole ich heute vieles nach. Ich habe x Jahreskurse absolviert und gehe auch hie und da an die Altersuni in Bern. Auch mache ich bei Alterstudien in Zürich oder Bern mit. Ich höre gerne Vorträge und habe auch Sprachschulen (Abendkurse) in Englisch und Italienisch besucht. Auch war ich in Sprachschulen in Italien, England und Malta. Ich gehe auch in die Pflegerinnenschule als Simulationspatient in Bern, Thun und Visp. Es gefällt mir mit jungen Menschen zu arbeiten. Ich habe das Glück gesund zu sein. Ich esse regelmässig viel Gemüse und Früchte und vor allem mit gesunden Oelen angereichert. Auch Fleisch gehört dazu, aber weniger als in jungen Jahren. Ich bin jeden Tag zu Fuss unterwegs oder mit dem Velo. Also ich denke, der gesunde Lebenswandel erhält mich einigermassen fit. 1x die Woche gehe ich Turnen und Schwimmen. Da ich mitten in den Bergen wohne, sieht man mich vom Frühling bis Herbst immer wieder in den Alpen. Auch lese ich gerne und bin immer wieder sozial engagiert.