Persönliche Narrative über Gesundes Altern von 30 bis 39 Jährigen

Für mich ist es sehr wichtig flexibel und selbstbestimmend zu bleiben. Dies beinhaltet körperliche, mentale, sowie soziale Gesundheit. Für mich sind die wichtigsten körperlichen Aspekte, das Augenlicht, die Körperhygiene und eine gewisse Unabhängigkeit bei täglichen Aktivitäten beizubehalten. Beim mentalen ist die Einstellung sehr wichtig, bleibt man optimistisch und positiv, kann man viel besser mit kleineren Unannehmlichkeiten umgehen und lässt nur die grösseren Probleme einen wirklich aus der Reihe bringen. Dazu gehört eine gesunde Portion Motivation und Bereitschaft weiterhin verschiedene Ziele vor den Augen zu halten und einen Sinn im Leben verfolgen. Der soziale Aspekt sollte Familie und Freunde beinhalten. Es ist wichtig, dass man Bezugspersonen und eine Community hat, um sich auszutauschen. Durch diese interpersonellen Kontake pflegt man Nähe (körperlich), Austausch (mental) und generellen sozialen Kontakt. Das Augenlicht ist für mich so wichtig, weil ich viel lese und ohne diese Möglichkeit, würde ich mich sehr beraubt fühlen. Die Möglichkeit zu schwimmen und kochen hoffe ich würden mir auch bis zum Ende bleiben. Ich habe die ausserordentliche Erfahrung miterleben können, dass ein Grosselternteil von mir ‘Exit’ gewählt hat um aus dem Leben auszutreten. Nicht wegen schwerer Krankheit, aber wegen Verlust des Augenlichts, der Unabhängigkeit, sowie eine langsame Verschlechterung des mentalen Zustands. Dies mit 94 Jahren, aber sicher noch mind. 5 ‘gesunde’ Jahre vor sich, da alles andere körperliche praktisch einwandfrei noch funktionierte. Eine mutige Entscheidung, die wir als Familie respektiert haben und uns einen Einblick gegeben hat, welche andere Optionen es sonst noch gibt, ausser das ‘Warten’.

Innere Zufriedenheit,gute Gesundheit. Familien Zugehörigkeit intakt

Leben geniessen Reifer werden Guten Wein geniessen Das Leben schätzen

Früher hatte ich Angst vorm Altern. Das lag vermutlich daran, dass ich mit Altern den Verlust von äußerlicher Attraktivität und körperlicher Beweglichkeit und die Zunahme an Stress und Verantwortung verbunden habe. Mittlerweile denke ich anders darüber. Natürlich bin ich auch heute ein wenig geknickt, wenn ich in den Spiegel schaue und eine Falte in meinem Gesicht oder ein graues Haar entdecke. Aber mittlerweile stehen eher die positiven Aspekte, die das Altern mit sich bringt, im Fokus. Den je älter ich werde desto mehr bemerke ich, wie ich mich insbesondere innerlich entwickel, mehr Selbstbewusstsein entwickel und meine Stärken mehr und mehr kennen lerne. Dieser ständige Prozess, bedeutet für mich persönlich, gut zu Altern. Ich möchte mich innerlich immer weiter entwickeln und mir dabei immer näher kommen. Altern bedeutet für mich, mich mehr und mehr kennen zulernen. Dazu gehört auch, immer mal wieder neue Sachen auszuprobieren und über den eigenen Schatten zu springen. Zu einem guten Altern gehört für mich aber nicht nur das innerliche, sondern auch das äußere Wohlbefinden. Schon seit einigen Jahren achte ich auf eine gesunde Ernährung und außreichend Bewegung. Dies ist insbesondere auf den Einfluss meiner Eltern zurückzuführen. Ich habe begriffen, dass ich mich in meinem Körper wohler fühle, wenn ich ihn gut behandele. Ich plane, dies auch den Rest meines Lebens zu befolgen. Ich habe große Angst davor, im Alter aufgrund von Übergewicht und Krankheiten in meiner Lebensqualität eingeschränkt zu sein. Eine weitere persönliche Angst ist es, im Alter einsam zu sein. Aus diesem Grund pflege ich den Kontakt zu meiner Familie und zu meinen Freunden, die ich teilweise so fast mein ganzes Leben kenne. Es tut mir oft leid, wenn ich ältere Menschen sehe oder von ihnen höre, die in ihren Wohnungen vor sich hinvegetieren, aufgrund von Einsamkeit oder körperlicher Eingeschränktheit. Ich weiß, dass man sich natürlich nie 100%ig vor so etwas schützen kann, aber ich habe auch gelernt, dass man einen gewissen Einfluss auf seine Gefühlswelt und seine Gesundheit nehmen kann. Ich denke auch oft darüber nach, wie wichtig mir Erfolg und Karriere sind. Diese eiden Dinge sind mir nicht unwichtig. Aber ich denke, dass es für mich wichtiger ist, nicht stehen zu bleiben. Ich denke, dass beispielsweise eine Karriere auch negative Aspekte mit sich bringen können, wie zum Beispiel weniger Sozialkontakte. Aus diesem Grund, bin ich mir noch nicht sicher, ob dies, für mich persönlich!, zu einem guten Altern dazugehört.

Gesellschaftliche Aspekte: Nicht aufs Abstellgleis gestellt werden, sondern noch voll in die Gesellschaft integriert werden. Eine Pension, von der man auch leben kann. Ich habe lange genug während meines Studiums mit sehr wenig Geld auskommen müssen und möchte nicht im hohen Alter wieder Geldsorgen haben müssen. Privat vorsorgen ist eine Sache, aber der Staat sollte sich hier auch kümmern. Schaffung von Würdevollen Pflege- und Wohneinrichtungen – wenn ich mal 80 bin will ich LAN Parties machen im Altersheim und nicht Bingo spielen… Biologische/gesundheitliche Aspekte: Von Ärzten ernst genommen werden, nicht als Patient zweiter Klasse zählen nur weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat. Berücksichtigung von veränderten Bedürfnissen im Alter. Die Möglichkeiten und Mittel haben, den Körper so fit und schön wie möglich zu halten – durch Welness, Medikamente wenn nötig, Schönheitspflege oder Operationen. psychologische Askpete: bspw. Angst vor dem Altern, Angst vor dem Tod, Angst vor verändertem Körper im Hinblick auf Erscheinungsbild sowie Leistungsfähigkeit. Im Kopf jung bleiben, neugierig und aufgeschlossen sein – nicht festgefahren in alten Mustern. Sich geistig weiterentwickeln, bilden, neues ausprobieren. Viele würden sagen das innere Kind erhalten.. ich würde eher sagen den inneren Teenager Gut altern meinen viele bedeutet auch, das Altern des Körpers zu akzeptieren und nciht eine Menge Geld in Botox zu investieren, um dann lächerlich auszusehen. Das meiste passiert bei einem selbst – wer sich selbst aufgibt, ist tatsächlich alt ; an dem Spruch man ist so alt wie man sich fühlt ist doch mehr dran als man glauben mag. Ich kenne Menschen, die auf die 60 zugehen und lebensfroh und vital sind. Beispiel für schlechtes altern: Meine eigene Großmutter hat sich aufgegeben und die letzten 20 Jahre ihres Lebens schwer übergewichtig vor dem Fernseher sitzend verbracht, nichtmal die tägliche Körperpflege war Priorität.

Gutes Altern, ein Ziel, das meiner Meinung nach für jeden Menschen erstrebenswert ist. Zuerst ist zu sagen, dass durch die erhöhte Lebenserwartung und gute medizinische Versorgung heutzutage das Leben im Alter so lange möglich ist wie noch nie. Den Prozess des Leben im Alter würde ich ab einer gewissen Altersschwelle sehen, z.B. ab Betreten des Ruhestandes. Ich denke, dass gutes Leben im Alter auf drei Säulen fußt: Gesundheit, soziale Beziehungen / Familie und Wohlstand. Gesundheit schafft Unabhängigkeit von Pflegebedürftigkeit und ermöglicht vielseitige körperliche Aktivitäten. Gute Gesundheit kann nicht direkt an Tag 1 des Renteneintritts generiert werden, sondern muss lebenslang vorbereitet werden, weshalb ich bereits jetzt im jungen Alter auf Gesundheit achte. Auch das Krankheitsrisiko kann durch einen gesunden Lebensstil verringert werden. Natürlich gibt es Krankheiten, wo das Schicksal einem übel mitspielt und man einfach nichts machen kann, allerdings lässt sich für viele Wohlstandskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, etc. das Risiko verringern. Soziale Beziehungen sehe ich vor allem in der Familie verortet, Freunde kommen und gehen je nach Lebensumständen. Deshalb halte ich es für wichtig, immer eine gute und tiefe Beziehung zu seiner Familie zu pflegen, sodass im Alter zum Beispiel die eigenen Kinder gerne zu Besuch kommen. Wohlstand sehe ich als relativen Wohlstand. Ich halte es nicht für nötig, im Alter reich zu sein oder teure Autos fahren zu können. Aber es sollte möglich sein, ohne finanzielle Sorgen zu altern und nicht auf fremde Unterstützung, sei es durch die eigenen Kinder oder staatliche Stellen.

Mein erster Gedanke zu gutes Altern war: gesund bleiben. Wenn ich mir vorstelle älter zu werden wär für mich das wichtigste, gesund zu bleiben. Ich möchte mit meinen Kindern immer noch die gleichen Sachen machen können, Fußball spielen etc. Zudem finde ich es extrem wichtig in einem höheren Alter ein geregeltes Leben zu haben. All die verrückten Sachen sollte man schon in seiner Jugend/junger Erwachsener gemacht haben. Ich möchte keine finanziellen Schwierigkeiten mehr haben sondern ich möchte mich zum großteils auf meine Familie konzentrieren können. Die Zeit mit den Kindern genießen ist mir auch extrem wichtig. Ich möchte einfach in der Lage sein, ohne irgendwelche Ablenkungen die Zeit mit meiner Familie genießen zu können, in den Urlaub fahren, Ausflüge machen, die Zeit einfach genießen. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein. Mir fiel noch was ein: Ich möchte zu gern einmal Opa werden und dann ist es mir auch wichtig körperlich noch fit zu sein um mit meinen Enkeln einiges erleben zu können. Das sind Erinnerungen und Erlebnisse die einem keiner mehr nehmen kann. Ich werde auch versuchen ein so gesundes wie mögliches Leben zu führen um genau das zu schaffen. Das wären so meine Wünsche wenn ich älter werde.

Ehrlich gesagt komme ich relativ wenig mit „alten“ Menschen in Berührung – also zumindest solche Menschen, die ich als alt bezeichnen würde. Ich wohne relativ zentral in einer großen deutschen Stadt und gefühlt laufen dort nur junge Menschen bis vielleicht max. 60 herum. Wenn ich dann doch mal einen alten Menschen mit Gehhilfe/Rollator sehe, ist das ein Bild, welches ich persönlich befremdlich finde. Befremdlich deshalb, weil es mir Angst macht, irgendwann auch nur noch mithilfe solcher Hilfsmittel meine gewünschten Ziele zu erreichen. Und befremdlich deshalb, weil die Fortbewegung unglaublich mühsam, schwerfällig und vor allem langsam aussieht. Ich bin gern schnell unterwegs, laufe flott, fahre Fahrrad oder Bahn und der Gefühl, im Alter die Ziele nur noch langsam zu erreichen, macht mich nicht gerade glücklich. Noch schlimmer: Im Zweifel andere Menschen fragen zu müssen, ob sie mir helfen würde, meine Einkäufe mit in die Wohnung zu tragen, weil ich selbst mit mir schon genug zu kämpfen habe. In meiner Gedankenwelt beginnt altern irgendwie ab der Rente. Aber wann wird das für Menschen meiner Generation sein? Mit 70? Mit 75? Und bleibt dann noch genügen Zeit zum altern? Und wie sieht das überhaupt aus mit der Rente? Gibt es für mich noch was aus dem Topf, in den ich schon seit Jahren auszahlen? Und wenn nicht: Wie viel Geld habe ich dann noch zum leben – ich lege zwar aktuell Geld zurück, aber durch hohe Kosten sicher nicht genug, damit ich später ein Leben nach der Arbeit komplett allein finanzieren kann… Ein anderer Aspekt, der für mich zum gesunden Altern dazugehört, hat natürlich auch mit den Lebensumständen zu tun. Ich glaube aktuell nicht, dass ich später der Bilderbuchfamilie entsprechen werden, die mit einem Einfamilienhaus Hund und Kindern irgendwo in einem Vorort lebt. Eher könne ich mir vorstellen, dass ich auch im hohen Alter noch allein ohne Kinder und Ehepartner/Ehepartnerin verbringen muss/werde. Vielleicht kommt es zu irgendeiner Art von „moderner“ Alters-WG, das Szenario könnte ich mir noch am ehesten vorstellen. Gut altern bedeutet für mich, dass ich noch gut und klar denken und mich ausdrücken kann. Das ich meinen Platz in der Gesellschaft habe und auch im „hohen“ Alter noch irgendwas sinnvollen für die Menschheit beitragen kann. Das ich meine Zeit also nicht nur „absitze“, bis ich sterbe, sondern sinnvolle Sachen beitrage. Das ich genügend Energie und Zeit für Ausflüge und Dinge habe und das ich Menschen um mich herum habe, die ich gern mag und denen es ähnlich geht wie mir. Ich bin gespannt, wie das wird, weil die Gesellschaft dann im Durchschnitt viel älter sein wird als die Gesellschaft heute. Ob sich die Industrie anpasst und neue Lösungen für die dann alltäglichen Probleme findet? Ob sich die Gesetze anpassen, um den „vielen Alten“ dann Herr zu werden? Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich würde mich auf das alt werden wirklich freuen. Im Idealfall würde ich gern so alt bleiben, wie ich jetzt bin. Allein die Vorstellung, dass mir irgendwann die Haare ausfallen oder diese grau werden, macht mich nicht gerade froh und ich hoffe mit der Zeit eine Lockerheit bei dem Thema zu gewinnen, dass ich die vielen „alten“ Jahre dann auch noch einigermaßen genießen und nutzen kann. Ich hoffe, dass ich diese ohne größere schlimmere Krankheiten (Unfälle, Krebs, …) überstehe weil ich die Vorstellung, große Teile meiner spätere Jahre ans Bett gefesselt verbringen zu müssen, nicht gerade cool finde. Soviel vielleicht zu meinen Gedanken. Sie klingen vielleicht etwas negativ – was komisch ist, weil ich eigentlich immer sehr positiv durch das Leben gehe. Vielleicht ist es eher die Angst vor den Jahren, die noch so weit in Entfernung liegen und ich bei vielen Dingen einfach keinen Einfluss darauf habe, wie diese sich entwickeln und ich es dann einfach so nehmen muss, wie es kommt…?

Das Altern ist schon jetzt in meinem noch recht jungen Leben von 30 Jahren eine bedeutende und teils beunruhigende Thematik für mich. Da ich auf Grund von körperlichen Beeinträchtigungen langfristig auf Hilfe von Außerhalb angewiesen bin, sind die Sorgen und späteren Nöte ein ständiger Begleiter in meinem Hinterkopf. Ein wünschenswertes Altern wird für mich nicht durch finanzielle Nöte, soziale Ängste wie Einsamkeit oder Bevormundung durch Dritte bestimmt, sondern sollte meinem Leben den bestmöglichsten Freiraum für eine selbstständige Existenz bieten. Schön wäre es auch, vielleicht doch einmal eine (kleine) Familie zu gründen und von den Früchten des Nachwuchses, insbesondere der emotionalen Verbundenheit zu zehren. Ein Familienleben macht meiner Ansicht nach das Altern in gewissen Maße sehr lohnenswert und kann mit Stolz und Zufriedenheit auf ein bisheriges Leben betrachtet werden. Im Hinblick auf die Erziehung durch meine Eltern und der Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen bin ich meiner Ansicht nach gut genug gewappnet für ein zufriedenes und würdevolles Altern – nur die anfänglich beschriebenen Sorgen und Zukunftsängste, welche sicherlich in der heutigen Zeit auch berechtigt sind, müssen noch Einhalt geboten werden.

Für mich bedeutet gutes Altern, dass ich ohne Angst in die Zukunft blicken kann. Dass ich mir keine Sorgen um mich und meine Lieben in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten machen muss. Ich finde, Älterwerden ist ein natürliche Prozess der nicht künstlich optimiert werden sollte, obgleich bestimmte Dinge wie Fahrstühle und Medikamente natürlich ihren Platz haben. Ich möchte nicht allein alt werden – es muss nicht unbedingt eine romantische Beziehung sein, die mich begleitet, aber Freunde um mich herum zu haben die mit mir zusammen altern wäre cool. Das wichtigste, glaube ich, am Prozess des Älterwerdens ist in Würde zu altern. Frieden mit sich selbst zu haben und nicht auf andere angewiesen zu sein so lange es geht. Ich möxhte nicht ans Bett gefesselt sein, gefüttert und gewaschen werden müssen. Der Gedanke meine mentalen Fähigkeiten zu verlieren beängstigt mich. Ich habe in der Kindheit erlebt wie meine letzte verbliebene Großmutter zu einer leeren Hülle wurde – keinerlei Erinnerungen an irgendetwas was nicht schon Jahrzehnte zurückliegt. Sie hat mich nicht als ihre Enkelin erkannt. So etwas möchte ich nicht, nicht für mich selbst und besonders nicht für die, die mir nahe stehen. Wenn ich alte Leute in der Öffentlichkeit sehe, die offensichtlich nicht mehr in der Lage sind für sich selbst zu sorgen aber niemanden haben, der Ihnen hilft macht mich das traurig aber auch zögerlich für meine eigene Zukunft. Ich hoffe nur, im Alter nicht allein zu sein.

Das Altern ist natürlich generell ein Thema, das man gerne weit von sich schiebt, da es mit vermeintlich vielen Einschränkungen im Alltag verbunden ist. Selbstverständlich habe ich damit verbunden auch einige Ängste, die ich nicht leugnen kann. Da ist vor allem die Angst vor schweren Krankheiten, die einen an das Bett fesseln könnten. Ich habe noch keine Kinder und man stellt sich die Frage, wer neben der Partnerin dann noch für jemanden da sein kann. Die Aufgaben, die das spätere Leben an mich selbst stellt, können allerdings auch komplett anderer Natur sein. Mein Wunsch wäre es, eine gesunde Familie mit Kindern und Enkelkindern vorzufinden, die gegenseitig füreinander einstehen und sich auch in schwierigen Zeiten unterstützen. Da meine bisherige Karriere relativ zufriedenstellend verläuft, erhoffe ich mir natürlich auch, finanziell und damit einhergehend auch sozial gut aufgestellt zu sein. Dabei beziehe ich mich nicht auf eine riesige Menge an Geld oder ein riesiges Anwesen, sondern eher auf die Möglichkeit, am sozialen Leben gut teilnehmen zu können, mit meiner Frau verreisen zu können und meine Kinder und Enkelkinder finanziell unterstützen zu können. Dazu wäre ein eigenes Haus, welches ebenfalls eine Art Schutz und Rücklage bietet, ein großer Wunsch. Da ich bereits seit Kindheit an auch ein paar kleine Krankheiten habe, bin ich natürlich nicht blind und weiß, dass diese in Zukunft auch schwerer werden können, aber es sind nicht diese Krankheiten, an die man gewöhnt ist, die einem Angst machen, sondern die unbekannten, die noch kommen können. Nicht zuletzt gibt es auch eine andere große Unbekannte, die für die Zukunft zu einem Problem werden kann: Die Veränderung der Bevölkerung, die Zunahme von Aggressivität und Gewalt, die Zuspitzung des Konflikts zwischen Links- und Rechtsradikalen, kurz die Dynamik der gesamten Bevölkerung. Auch heute bemerkt man bereits eine Verrohung der gesamten Bevölkerung, damit gehen auch immer mehr Straftaten einher. Das Klima in der Gesellschaft wird in Zukunft eher noch rauer und extremer und der Respekt vor älteren Menschen ist seit langer Zeit nur noch ein Schatten dessen, was er sein sollte.

Für mich persönlich besteht das Thema gut altern aus zwei besonders wichtigen Aspekten: 1. körperliche Gesundheit 2. Emotionale/Physische Gesundheit Bzgl. der körperlichen Gesundheit habe ich einfach sehr große Angst, dass ich mit dem fortschreitenden Alter plötzlich mit körperlichen Einschränkungen konfrontiert werde, die mich in meiner gewohnten Lebensweise einschränken. Das einfache alltägliche Aktivitäten wie z.B. Treppensteigen oder Spazierengehen im Park nicht mehr möglich sind. Der Gedanke nicht mehr in der Lage zu sein die eigenen vier Wände zu verlassen fühlt sich einfach nur sehr schrecklich an. Körperliche Gesundheit und gutes Altern gehen für mich also Hand-in-Hand Bzgl. der emotionalen Gesundheit habe ich die große Sorge im Alter zu vereinsamen und keine regelmäßigen soziale Kontakte mehr zu haben. Gerade wenn man ältere Menschen trifft, deren größtes Highlight der Woche es offensichtlich war den Paketboten zu treffen, bekommt man selber sehr große Angst, dass die eigene Zukunft genau so aussehen könnte. Für mich sind Freunde und die regelmäßige Teilnahme am sozialen Leben ein sehr wichtiger Bestandteil eines lebenswerten Lebens. Gutes Altern ohne eine stabile emotionale Gesundheit ist für mich schlichtweg unmöglich. Beide Aspekte zusammen bilden die Grundlage für das, was ich für mich als gut Altern definieren würde.

Vielleicht bedeutet Alter auch Angst, nicht gemacht zu haben wozu man Lust hat. Ich persönlich fürchte mich davor. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen mir selbst gegenüber. Viel mehr als wenn ich eine gewisse Zeit keinen Sport mache, obwohl ich weiss, dass die nicht nur meinen aktuellen, sondern auch meiner späteren Gesundheit dienen wird. Eigentlich ist es mir egal, wie alt ich werde. Werde ich im (hohen) Alter jemand sein wie mein Onkel, der noch fit wie ein Turnschuh ist und immer etwas macht? Er geht Segeln, ständig in die Ferien, usw. Er ist Ingenieur und hat sein Leben lang 100% gearbeitet und sich frühpensionieren lassen. Dies werde ich wohl nie können. Ich befinde mich im Studium und bin zu faul, jemals 100% zu arbeiten. Dabei habe ich das Gefühl, lieber während ich jung bin, es etwas gemütlich nehmen, dafür im Alter nicht so viel Geld haben. Dabei fühlt es sich gar nicht so an, als ob ich es gemütlich nehme. Ich fühle mich oft gestresst. Was ist überhaupt mein langfristiges Ziel? Ich weiss es nicht. Ich will es einfach gemütlich nehmen. Ich habe nicht einmal eine Dritte Säule (oder einfach dieses freiwillige Sparen… ist das 3a – keine Ahnung). Schlussendlich bestimmt das Leben, wann ich sterbe und nicht ich. Warum läuft es nicht so, dass wenn ich genug vom Leben habe, ich einfach den Knopf drücken kann und sagen: So, jetzt habe ich eigentlich genug. Ade merci. Es hat mich ja auch niemand gefragt, ob ich überhaupt leben will. Eigentlich eine Zumutung! Ich möchte nicht wie meine Mutter werden. Meine Mutter ist ängstlich, materialistisch und dreht durch, wenn ein kleiner Kratzer am Auto ist. Dabei ists nur ein Kratzer. Ich wäre lieber wie mein Vater. Er ist relativ gelassen. Allerdings hat er auch eine Wutbürger-Seite an sich. Diese regt mich manchmal auf, aber meistens tut er mir Leid, weil ich spüre, dass dies aus einer Machtlosigkeit und Verzweiflung entsteht. Ich möchte ihm gerne helfen. Ich denke, körperliche Aktivität ist SEHR wichtig für gesundes Altern. Dies ist der einzig mir bekannte Weg, den Alterungsprozess hinauszuzögern oder zu verlangsamen und entsprechend so angenehm wie möglich zu gestalten. Kürzlich habe ich glaub auf SRF gesehen, dass es so einen Anzug gibt, in diesen kann man schlüpfen und dann fühlt man sich wie eine 80-jährige Person. Es fühle sich schwer und entsprechend unbeweglich an. Fürchte ich mich eigentlich vor dem Tod? Alter ist doch auch mit dem Tod verbunden. Ich fürchte mich wohl eher vor dem wie als vor dem wo oder dem wann. Ich meine, wenn man tot ist, ist man tot. Dann spielt nichts mehr eine Rolle. Unruhe bereitet mir vielleicht das Gefühl, dass dann jemand meine Dinge aufräumt. Nicht dass ich aussergewöhnliche Geheimnisse hätte. Die grössten Geheimnisse trage ich in mir.

Gutes Altern ist für mich, wenn ich gesund alt werden kann. Ich möchte auch im hohen Alter noch möglichst selbständig sein und ohne Schmerzen leben können. Ein gutes soziales Umfeld und Freuden im Alltag sind wichtig, da man sonst im Alter gerne vereinsamt und depressiv wird. Ich weiss nict ob ich mich auf das Altern freue, da ich auch nicht weiss wie die Welt bis dahin noch existiert oder ob wir sie schon kaputt gemacht haben. Gutes Altern ist auch genug Geld. ich will nicht reich sein, aber es sollte genug vorhanden sein, damit ich ein sorgenfreies und spannendes Leben leben kann und auch immer noch etwas reisen. Freunde, Interessen und Aktivitäten sind ein wichtiger Faktor der erhalten bleiben soll. Ich habe Angst vor Altersarmut, wegen der AHV. eine gute Altersvorsorge ist für ein gesundes Alter wichtig. Man sollte sich rechtzeitig etwas zur Seite legen und sich auch darüber gedanken machen, wie man die körperliche und psychische Gesundheit erhalten will. Durch ein gesundes aber trotzdem gesundes Leben wo nicht immer alles verboten ist, kann man da gut vorbeugen.

Gutes Altern bedeutet für mich sich persönlich entfalten zu dürfen, seine Träume und Ziele zu verfolgen und diese (bestenfalls) auch zu erreichen. Ein möglichst gesundes Leben zu führen, frei von Krankheit oder körperlicher/seelischer Einschränkungen. Dies ist natürlich eine utopische Vorstellung, da Älterwerden zwangsläufig auch mit (potenziell zunehmenden) Einschränkungen verbunden ist. Hier sehe ich es als wichtig an, dass ein gutes, soziales Netzwerk vorhanden ist. Familie und/oder enge Freunde oder Verwandte, die einen unterstützen, wenn man Hilfe benötigt. Zudem sehe ich es als wichtig an, konstant an sich selbst zu arbeiten, zu reflektieren, Dinge zu verbessern, bei denen man Verbesserungsbedarf sieht aber auch Erreichtes anzuerkennen, auf sich selbst stolz zu sein. Zum guten Altern gehören für mich familiäre Bande, da ich Familie als eines der wichtigsten Dinge im Leben ansehe. Eine/n liebevolle/n Partner/in, Kinder und Enkelkinder, die einen durch die Lebensabschnitte begleiten. Gemeinsame Zeit mit den Liebsten zu verbringen und jeden Moment davon zu geniessen sowie wertzuschätzen. Der plötzliche Tod meiner geliebten Grossmutter vor ziemlich genau einem Jahr hat mir vor Augen geführt, wie kurz das Leben sein kann und wie wichtig es ist im Augenblick zu leben . Nie hätte ich gedacht, dass sie so früh und in einem so fitten Zustand von uns gehen könnte. Das Leben ist kostbar, niemand möchte je sterben, aber das Älterwerden und auch der Tod gehören nun mal dazu und ich sehe es auch als Chance sich weiterzuentwickeln. In jedem Lebensabschnitt lernt man neues dazu, ganz gleich in welchem Alter. Man lernt neue Menschen kennen, entdeckt neue Interessen und Hobbies, verändert sich und/oder seine Umgebung durch Umzüge, Jobwechsel oder veränderte Familienkonstellationen. Gut zu altern bedeutet auch so sein zu dürfen, wie man wirklich ist, d.h. sich nicht verstellen zu müssen und dennoch von seinen Liebsten akzeptiert zu werden, so wie man ist. Die Gelegenheit zu haben sich Träume zu erfüllen und gesetzte Ziele zu erreichen, auch mal mutig neues wagen. Sei es eine Reise ins Unbekannte, eine exotische Speise auszuprobieren oder einen Neustart im Berufsleben zu wagen. Für mich gehört auch dazu sich konstant weiterzubilden, neue Interessen zu verfolgen. Am Ende meines Lebens möchte ich sagen können, dass ich das meiste (oder gar alles), was ich mir im Leben vorgenommen habe, auch erreicht oder zumindest ausprobiert habe. Ich möchte im Kreis meines Partners und Kinder, vielleicht sogar Kindeskinder altern, viel Zeit mit ihnen verbringen und schöne Momente sammeln. Diese gemeinsamen Erinnerungen machen das Leben lebenswert. Im Idealfall werde ich von nicht allzu vielen körperlichen oder psychischen Gebrechen geplagt werden und zufrieden mit mir selbst sein können, stolz auf das Erreichte und dankbar für das Erlebte. Ich möchte Erinnerungen an die nachfolgenden Generationen weitergeben, genauso wie es meine Grossmutter bei mir gemacht hat. Somit habe ich das Gefühl, dass ein kleiner Teil von mir weiterlebt, auch wenn ich nicht mehr hier sein werde.

Wenn ich an gutes altern denke dann denke ich an meine grossmutter, die mit mitte ende siebzig noch ein mal die woche zum yoga und wassergymastik geht, und meinen grossvater der regelmaessig radtouren und spaziergaenge macht, immer eine form von koerperlicher ertuechtigung pro tag. im gegensatz dazu sehe ich bilder von meinem verstorbenen stiefopa, der immer nur im sessel rum sas sund nie etwas getan hat – so moechte ich nicht sein. ich moechte koerperlich agil, fit und gesund im rahmen sein – dh keine 20 km spaziergaenge, aber vielleciht 5, oder 3 oder 2. einfach das, was je nach tag moeglich ist. da ich jetzt bereits gesundheitliche beschwerden habe moechte ich hoffen dass diese geloest werden oder ich zumidnest so gut unter kontrolle habe dass sie mir das renten alter nicht erschweren. ausserdem denke ich bei gutem altern daran, mit meinem partner zusammen zu sein, und zusammen alt zu werden, sich um einander zu kuemmern und den lebensabend miteinander zu bestreiten und geniessen. mit meinem jetzigen partner geht das nicht und mit ihr stelle ich mir alt sein auch nicht vor. ich stelle mir vor dass ich dort alt werde wo ich wurzeln habe, leute, nachbarn kenne und vielleicht sogar verwandte habe. ich moechte in vertrauter umgebung sein, was haeuser und natur angeht. ausserdem stelle ich mir gutes altern so vor, dass es nach meinen vorstellungen und selbststaendig ist – in eigenem zuhause oder mit liebender familie, und nich in einem alten oder pflegeheim. ich hoffe, dass ich im alter nicht pflegebeduerftig oder sonst wie auf hilfe angewiesen sein werde da ich mir das nicht als besonders angenehm vorstelle. ich moechte fuer mich selbst und die meiningen sorgen koennen und umsorgt werden. gutes alter nheisst fuer mich auch zeit zu haben – spazieren zu gehen, das kreuzwortraetsel zu loesen oder ungestoert ein buch zu lesen. ich moechte auch projekte im alter haben – meine schwiegereltern verbringen einen grossteil ihres lebens damit sich um ihr strandhaus zu kuemmern, das heisst fuer mich dass ich auch im alter noch neues lernen und erleben moechte – ich koennte zum beispiel lernen wie man handwerkt, streicht und so weiter. ich denke es ist wichtig fuer gutes altern dass der kopf weiterhin gefordert wird und dass man neues lernt, ich moecht emein leben lang dazu lernen und mich weiter bilden und ich denke im alter werde ich mehr zeit haben mich fuer bestimme themengebiete und richtungen zu entscheiden und zu vertiefen. ausserdem gehoert gutes essen fuer mich dazu – ich fuehre seit jahren ein rezeptebuch, und ich stelle mir vor dass ich im alter immer gutes, gesundes und leckeres esse nhabe, vielleicht fange ic hauch einen garten an um meine eigenen kraeuter und gemuese und obst anzubauen. ich denke gartenarbeit waere schoen im alter – die jahreszeiten erleben, sich nach der natur richten und all das. ich denke i m alter waere ich gerne mehr natur verbunden als jetz t schon ;. ausserdem gehoeren gute freunde und familie zum altern. ich hoffe dass ich dann freunde habe die in meinem alter sind un aehnliche dinge tun wie ich, aber auch freunde die viel juenger oder vie laelter sind sodass man sich austauschen kann und auch auf dem laufenden bleibt. ausserdem gehoert zum guten altern fuer mich dass man zuhoert – wenn ich alt bin hoffe ich dass ich von menschen umgeben bin die zuhoeren und wolle ndass ich erzaehel, wie es damals war wie zb bei corona epidemie, oder wo ich war als die berliner mauer gefallen war (grad ein jahr alt bei papa aufm schoss vorm fernseher) und andere geschichtstraetchtige ergeignise die sich noch nicht ereignet haben. ich hoffe dass ich gelegenheit habe nwerde, davon zu berichten wie ich das damals erlebet hab. ich denke dass man jemanden hat der eienme zuhoert ist vermutlich einer der wichtigsten teile vom altwerden – was auch viel mit einsamkeit, oder der abwesenheit von einsamkeit zusammen haengt. ich moecht enicht einsam sein. ic hhoffe dass ich im alter geliebt, geschaetzt werde und dazu gehoere. sei dies zu einer familie oder zu einem kreis von guten fruenden,

Wenn ich ans altern oder an das alt sein denke, denke ich oft zuerst an das cliché mit dem alten Mann im schuakelstuhl auf der veranda. Auch wenn ich kein großer Fan von clichés bin ist meine eigene Idealvorstellung nicht sehr weit davon entfernt. Mir wäre es wichtig einigermaßen gesund zu sein, zumindest soweit dass ich einen aktiven Lebensstil führen könnte. Ich möchte im Alter noch rausgehen können und mich frei bewegen können. Den ganzen Tag im Bett zuliegen stelle ich mir nicht sonderlich lebenswert vor. Wenn dass das Ziel vom alt sein ist dann schließt es sogleich schon viele Aspekte des alt werdens mit ein. Ich möchte in Gesundheit alt werden, keine großen Krankheiten bekommen und ein funktionierendes soziales umfeld behalten. Mein eigener vater ist bereits mit 49 gestorben als ich selbst noch sehr jung war, weswegen ich manchmal befürchte dass mir ein ähnliches Schicksal blühen könnte und ich nicht wollen würde dass meine eigenen Kinder ihren Vater so früh gehen sehen müssen. Obwohl ich noch keine Kinder habe versuch ich mich daher trotzdem einigermaßen fitt zu halten. Aus finanzieller Sicht kann ich wohl behaupten noch nie wirklich viel Geld gebraucht zu haben. Ich denke im alter wird das auch nicht anders sein. Allerdings wird mir manchmal etwas bange wenn ich an meine mögliche Rente denke. Ich würde gerne genug geld haben um in einer schönen Wohnung zu wohnen in der es ruhig ist und in der ich gut schlafen kann. Wenn ich an manche Innenstadt WG denke und den dortigen Lärm würde ich dort nciht gern als Senior wohnen. Dann doch lieber im Schaukelstuhl auf der Veranda irgendwo in Texas oder wenns dafür nicht reicht halt in der Eifel… Im Endeffekt egal wo solange man noch ein paar Freunde und Hobbies hat mit denen man die Zeit verbingen kann. Keine großen Reichtümer aber genug für die Miete, einen guten whiskey und vielleicht hier und da eine Zigarre, Im alter ist das mit dem rauchen dann ja auch egal.

Durch den medizinischen Fortschritt steigt die Lebenserwartung und die Menschen werden heute älter als früher. Es stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie der Prozess und die zusätzliche Lebenszeit optimiert werden kann und gutes Altern gelingen kann. Teil des guten Alterns ist es jung zu bleiben bzw. sich jung zu fühlen. Es kommt darauf an, ob jemand positive oder negative Gefühle und Vorstellung vom Alter hat. Ein positive Einstellung hilft den Prozess positiv zu erleben. Krankheiten lassen sich nicht vermeiden, aber durch medizinische Fortschritte gut kontrollieren und ohne größere Einschränkungen überstehen. Wichtig ist auch das persönliche Umfeld zum erleben eines positiven Alterungsprozess. Wichtig ist es, im Alterungsprozess neue Erfahrungen zu sammeln, durch Literatur, Musik, Theater oder ähnlichen eine Kompensation zum Stress unserer Zeit zu bekommen.

Was ist gutes Altern . Eine schwere Frage, wenn sie mich fragen. Gutes Altern ist für mich durch viele Aspekte geprägt. Der erste ist natürlich die persönliche Gesundheit. Dabei geht es sowohl um die physische als auch um die psychische Gesundheit meinerseits und die mit denen ich meinen Lebensabend verbringen möchte. Das heißt auch, dass zum guten Altern meine aktuellen und zukünftigen sozialen Kontaktes am besten am selben Tag sterben wie ich. Ich möchte im Alter nicht alleine sein oder zushause auf dem Sofa, oder schlimmer, im Bett verbringen. Am Liebsten wäre es mir wenn ich körperlich Aktiv sein kann. Und das viele Jahre. Meine Freunde und mein Lebenspartner sollten das aber bitte auch. Sonst wird es mit 94 Jahren schon etwas einsam. Zudem gehört für mich zu einem guten Altern auch noch ein gewisser Lebensstandardt. Ich brauche keinen Porsche (in den ich wahrscheinlich mit kleinen Zipperlein auch nicht mehr ein und aussteigen könnte) sondern am liebsten ein kleines Häuslein mit schönem Garten davor. Dabei kann man sich bei Hausarbei und Gartenarbeit zusätzlich fit und vital halten. Eine kleine Rente reicht hierfür. Man benötigt im Alter ja auch nicht mehr so viel. Urlaube wären schön aber weit reisen und dabei eine Trombose riskieren? Nein. Einen Platz auf einem Camping Platz in einem kleinen Bungalow oder eine schöne Hütte im Wald buchen, dass wäre genau das richtige. Dennoch gehört der Kaffee (und vlt das kleine Stück Erdbeerkuchen) mit Freunden im Café ums Eck zu dem Standard den ich mir leisten können möchte. Oder vlt auch der ein oder andere Theaterbesuch. Autofahren wäre noch eine Sache, an der ich gerne bis zuletzt festhalten möchte. Denn nur so bleibt man auch mobil, um Freunde aus entfernteren Regionen zu besuchen. Integration durch Eigeninitiative ist ein anderer Punkt den ich gerne im Alter weiterhin geniesen möchte. Dabei geht es schlicht und einfach um das Aufrechterhalten eines geordneten Lebens. Ein geordneter Tagesablauf kann einem sehr viel Kraft und auch Lebensfreude geben. Mein größtes Vorbild ist dabei meine Oma. Sie hält immer noch fleißig Kontakt mit vielen Freunden, geht regelmäßig zu den Landfrauen, ins Englisch und zum Turnen. Sie liebt ihren Garten und pflegt ihn so gut wie jeden Tag. Sie ist eine patente Frau die nichts aus der Bahn wirft. Sie hat zwar mittlerweile (wir reden hier von 80 Jahren Lebenserfahrung) ein paar gesundheitliche Zipperlein. Aber diese halten sie nicht auf. Mental ist sie immer noch die alte, hält sich aber auch mit Kreuzworträtseln und Quizshows fit. Ich denke sie könnte die Millionen bei Wer wird Millionär leicht knacken. Dennoch ist sie sehr bescheiden und freut sich über die kleinen Dinge des Lebens. Das möchte ich später auch einmal. Es geniesen wie es ist. Das Leben, Leben sein zu lassen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Wenn ich an gutes Altern denke, denke ich an sie.

Gut zu altern bedeutet, glücklich und zufrieden mit sich selbst zu sein, indem man das Älterwerden akzeptiert und nicht dagegen ankämpft. Wenn man mit sich im Reinen ist, ist es vermutlich leichter, mit der natürlichen Alterung zurecht zu kommen. Manche Menschen lassen sich von ein-zwei Falten schon verunsichern und blicken der Zukunft ängstlich entgegen. Es ist wichtig, für seine geistige und körperliche Gesundheit zu sorgen, z.B. indem man Sport macht, oder sich regelmäßig Auszeiten beispielsweise von einem stressigen Job nimmt. Das bildet eine gute Grundlage für gutes Altern . Zu einem guten Älterwerden gehört für mich persönlich außerdem, meine Kinder aufzuziehen und erwachsen werden zu sehen. Es gibt einem eine gewissen Zufriedenheit, zu wissen, dass ein Teil von einem selbst in Form der eigenen Kinder weiterlebt, auch wenn man selbst nicht mehr da ist. In Bezug auf Krankheiten bedeutet gutes Altern natürlich, möglichst gesund und agil zu bleiben. Viele verlieren im hohen Alter z.B. die Möglichkeit zu reisen oder haben bereits Probleme, ihren Alltag alleine zu bewältigen. Daher ist es wichtig, sich das ganze Leben über ausreichend zu bewegen und auch auf die Ernährung zu achten, um die Wahrscheinlichkeit krank zu werden zumindest so weit es geht zu verringern. Wenn man trotz Allem irgendeine Krankheit bekommt ist es dann leichter, sie zu akzeptieren, da man sich selbst keine Vorwürfe machen muss. Außerdem ist es wichtig, dass man enge Freunde im gleichen Alter hat, die mit einem auf der gleichen Wellenlänge sind, mit denen man Erlebnisse teilt und über alte Zeiten philosophieren kann.

Gut zu Altern, nun das bedeutet für mich persönlich im hohen Alter noch auf einer mentalen wie auch psychischen Ebene so zu funktionieren, dass man ohne Verluste oder ich sage mal ohne denkbar großen Verluste an einem Leben in der Gesellschaft teilnehmen kann. Sicher, für manche möchten auch dass es finanziell gut im Alter steht. Zugegeben auch für mich ein wichtiger Punkt, doch ehrlich gesagt nicht ganz so wichtig wie die Erhaltung der geistigen wie auch körperlichen Gesundheit, vor allem nicht wenn man es obendrein noch schafft ein gesellschaftliches Leben zu führen. Das sind unter anderem Punkte die man wohl beachten sollte. Obendrauf aber und das ist wohl das Wichtigste, sollte man keineswegs Angst vor der Zukunft haben und auch im hohen Alter trotz mancher Schwächen die einer jeder von uns Wohl oder Übel ahben wird, mit sich selbst zufrieden sein.

Gutes Alter sollte primär bedeuten, dass man in Würde altert. Heißt, man akzeptiert das Altern als unausweichlich da natürlicher Teil des Lebens. Dabei versucht man zwar möglichst viele Aspekte in möglichst gute Bahnen zu lenken, verkrampft sich dabei aber nicht. Die körperliche Gesundheit wird degenerieren. Als Sportler merke ich jetzt mit Anfang 30 schon, wie sich Verletzungen schneller auftun und länger halten. Es ist wichtig hier präventiv zu handeln zb mit guter Ernährung, Yoga u.ä.. Aber letztendlich wird man sich hier immer weiter einschränken und seine Ziele dahingehend anpassen müssen. Finanzielle Sicherheit im Alter ist mitunter vielleicht der wichtigste Strang, da er schnell Einfluss auf alle anderen Bereiche nehmen kann. Sich nicht um Geld sorgen zu müssen bedeutet weniger Stress bedeutet mehr Gesundheit. Cash übrig zu haben um in der Jugend als auch im Alter immer wieder neue Erfahrugnen mitnehmen zu können, führt zu einem ausgeglichenem Charakter und keinem reumütigem spätem Rückblick. Ich denke, dass man mit fortschreitendem Alter ein Schrumpfen des persönlichen Freundeskreises oft beobachten kann. Einerseits kann das berufliche Networken entfallen und andererseits bleiben Freundschaften auf der Strecke. Es gibt eine Untersuchung, welche Faktoren zusammenkommen müssen um tiefe Freundschaften zu entwickeln. Gemeinsame Aktivitäten, Platz im Sozial-Etat, häufiges Aufeinandertreffen und ein etwas planloses soziales Miteinander sind dort behilflich. Gerade diese Sachen Fallen aber zunehmend weg. Zeit wird knapper, Aufgaben mehr und alles muss strikt durchgeplant werden. Daher wäre es mir wichtig, möglichst viele meiner alten Freundschaften aufrecht zu erhalten und durch neue Aktivitäten immer wieder die Chance zu haben neue gute Freunde kennenzulernen. Klettern/Bergsteigen funktioniert dort ganz gut, durch lange Stunden in der Natur, gemeinsame Bewältigung von Gefahren/Abenteuer und häufige Urlaube in schönen Gegenden. 

Für mich bedeutet gutes Altern erst einmal, dass man das Älterwerden als solches als Teil seiner selbst, seiner ganz natürlichen Existenz versteht. Es ist ein fortwährender Prozess und kein Sprung in einen völlig abgegrenzten Lebensabschnitt. In meinem Umfeld ist es mir leider allzu oft begegnet, dass ältere Leute plötzlich ihre Identität aufzugeben und sich nur noch als alt zu sehen scheinen. Auf einmal ist alt sein ihr Lebensinhalt und alles, was sie sind. Dinge, die ihnen früher viel bedeutet haben oder Spaß gemacht haben – seien es Hobbies, Aktivitäten, Interessen… – ist auf einmal vorbei mit dem Argument ich bin jetzt zu alt dafür , völlig unabhängig eventueller physischer Einschränkungen. Das ist eine Einstellung, die ich absolut nicht nachvollziehen kann und die ich erschreckend finde. Sie ist es auch, die im weiteren Verlauf zur zunehmenden Isolation vieler alter Menscher, zum körperlichen und geistigen Verfall und schließlich zur völligen Selbstaufgabe führt. Ach was soll’s, ich bin ja schon alt ist wie ein langsames, schleichendes Gift. Aber zurück zu dem, was gutes Altern für mich noch bedeutet: Definitiv Gesundheit. Oder zumindest die bestmögliche Gesundheit und Fitness. Denn das ist im Endeffekt ein Stück weit gleichbedeutend mit Freiheit und Selbstbestimmung. Deshalb wäre es für mich mit fortschreitendem Alter wichtig, so gesund wie möglich zu bleiben. Und wenn das klappt, ist es auch möglich sein Leben weiterhin mit all den Dingen zu füllen, die einem Freude bereiten. Und weiterhin Neues zu lernen und zu entdecken. Ebenfalls wäre es mir auch wichtig, auf dieser Reise nicht allein zu sein. Zu gutem Altern gehören auf jeden Fall auch Freunde oder Familie, oder beides. Menschen, die einem wichtig sind. So bleibt man auch Teil von etwas. Ich habe nichts gegen Ruhe und Alleinesein in den eigenen Vier Wänden – ganz im Gegenteil: Als introvertierter Mensch ist mir das sogar wichtig. Aber sich komplett von allem zurückzuziehen, das Altern als Anlass zur selbstauferlegten Einsamkeit zu nehmen, ist schrecklich und reißt einen aus der Welt heraus. Natürlich gibt es viele, denen gesundheitlich keine Wahl bleibt, die nicht entscheiden können, ob sie aktiv am Leben anderer teilhaben und aktiver Teil der Gesellschaft sein wollen. Das ist natürlich klar. Aber solange man diese Wahl hat, und das ist meine Hoffnung für mich selbst und meine Liebsten, sollte man sich für die – ich nenne sie jetzt mal so – Außenwelt entscheiden. Und damit schließt sich quasi wieder der Kreis, denn wer denkt, er überschreite eine Linie und sei jetzt alt und habe sich komplett von seinem alten Selbst getrennt, der tut genau das, was ich nicht gut finde. So sitzt man dann einsam und wird zerfressen von Reue und Einsamkeit. Vielleicht lässt es sich im Umkehrschluss auch so formulieren: Für mich bedeutes gutes Altern, das Altern gar nicht als solches wahrzunehmen, sondern einfach nur sein Bestmögliches zu tun um zu Leben.

Wenn ich über gutes Altern nachdenke ist das wichtigsite für mich die körperliche und geistige Gesundheit. Im Moment mache ich noch nicht genug um diese sicherzustellen, was ich aber so schnell wie möglich ändern sollte. Was für mich auch wichtig ist das ich mich immer noch weiterentwickel und nicht stehen bleibe. Daher ist es für mich wichtig immer etwas neues zu erlernen bzw. mein wissen zu vertiefen. Das sollte mir dabei helfen meine geistige Gesundheit zu fördern. Was ich seit dem mein Sohn geboren ist auch gemerkt habe ist das Arbeit nicht alles ist. Es ist so viel wichtiger für mich Zeit mit meiner Familie zu verbringen die kein Geld der Welt ersetzen könnte. Ich habe in meinem alten Beruf meinen Sohn teilweise nur schlafend gesehe, als ich zur arbeit bin war er noch am schlafen und als ich wieder heim kam, war er schon am schlafen. So wollte ich nicht alt werden. Ich hatte das Gefühl ich verpasse zu viel. Deswegen habe ich meinen Beruf aufgegeben und bin froh das ich jetzt mehr Zeit für die Familie habe. Gutes Altern bedeutet also für mich auch gemeinsam zu altern. Um nochmal auf die Gesundheit zurück zu kommen. Ich denke es wichtig körperlich gesund zu bleiben, damit man noch so viele Erfahrungen machen kann wie möglich. Da mein Vater früher sehr viel mit mir unternommen hat hoffe ich das gleiche mit meinem Sohn machen zu können. Was die geistige Gesundheit angeht, hab ich mit meinem Vater auch sehr trauige erfahrungen gemacht. Er ist an Demenz erkrankt und seit dem sehr schnell galtert. Er hat sich bis zur Demenz sehr gut gehalten und hat dann aber leider sehr schnell abgebaut. Es ist sehr trauig zu sehen wie wenig er noch mit dem Vater den ich früher hatte gemein hat. Aber das gehört wohl auch zum altern dazu. Aber darum ist es wichtig für mich viel für meine gesitige Gesundheit zu machen um die chance auch irgendwann an Demenz zu erkranken zu minimieren. Wenn ich ehrlich bin habe ich mir noch nicht all zu viele Gedanken zum Altern gemacht. Aber wie schon gesagt, gemeinsam mit meiner Familie zu altern ist sehr wichtig für mich. Darum hoffe ich das ich noch lange gesund bleibe, um noch so viel wie möglich mit meiner Familie zu erleben.

Wenn ich älter werden, möchte ich auf jeden Fall in meiner gewohnten Umgebung altern und ein selbstbestimmtes Leben führen. Daher ist es wichtig für mich, dass meine Wohnung altersgerecht eingerichtet ist, z.B. mit einem Treppenlift, niedriger Dusche usw. und, dass falls nötig eine Betreuung zu Hause stattfinden kann. Außerdem bedeutet gutes Altern für mich, dass ich soweit es geht sowohl körperlich als auch geistig gesund bleibe. Ich kann allerdings aktuell nicht sagen, was wichtiger für mich ist: körperliche oder geistige Gesundheit. Falls ich mit meiner Gesundheit Probleme haben sollte, möchte ich, dass ich einen guten ärztlichen Ansprechpartner habe, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Ich möchte meine Freizeit mit anderen genießen und nicht einsam sein, ich möchte mich noch aktiv betätigen können und Freunde treffen. Eigentlich möchte ich mein Leben einfach so weiter leben, wie ich es immer getan habe, auch wenn es vielleicht ein paar körperliche Einschränkungen geben wird. Es fällt mir aktuell nicht leicht mir vorzustellen wie die Welt sein wird, wenn ich alt bin, da es aktuell so viele Geschehnisse auf der Welt gibt, dass man sich teilweise ganz machtlos fühlt. Ich hoffe, dass ich in Frieden und ohne größere klimatische Katastrophen alt werden kann. Ich hoffe, dass ich in einem Land leben werde, welches mir eine gewisse soziale Sicherheit vermittelt und in dessen Gesellschaft die alten Menschen aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Weistheit geschätzt und nicht einfach aufs Abstellgleis geschoben werden.

Wenn ich an ‘gutes Altern’ denke, denke ich an ein selbstständiges Leben. Ich bin nicht auf Pflegepersonal angewiesen und kann mich selbst versorgen. Ich habe ein funktionierendes soziales Netzwerk aus Familie und Freunden, die mich bei Bedarf unterstützen. Ich lebe in meiner eigenen Wohnung, möglicherweise in einer Alten-WG. Manchmal sprechen meine Freundinnen und ich darüber, wie wir in 30 oder 40 Jahren zusammenziehen und den Rest unseres Lebens gemeinsam verbringen (Wir gehen davon aus, dass unsere Partner vor uns sterben). Gutes Altern bedeutet für mich auch, dass ich bestimmte körperliche Einschränkungen erleben werde, aber ich Maßen und mit guter und zugänglicher medizinischer Versorgung. Mein Kopf bleibt klar. Die Bewegungen werden langsamer, aber ich habe auch keine Eile. Gutes Altern bedeutet auch, dass ich finanziell abgesichert bin, sei es durch private Rücklagen oder staatliche Rente. Ich habe eine Familie, die mich gerne besucht.

Gutes Altern.. Ich denke das Wichtigste für mich wäre es, gesund zu altern. Also gesund, neben der altersbedingten Wehwehchen die das Alter halt so mit sich bringt. Ich möchte mir keine Gedanken machen müssen, was mit mir passiert, wenn ich einmal nicht mehr für mich selber sorgen kann. Gutes Altern bedeutet für mich aber auch, dass ich so lange für mich selbst bestimmen kann, wie ich es möchte und nicht wie es mir von jemandem vorgeschrieben wird. Ich möchte mich frei fortbewegen können, reisen, einfach all das, was mir Spass macht. In den Zeiten wo man arbeitet hat man ohnehin nicht so viel Zeit um das, was man wirklich von Herzen gerne macht, zu tun. Vor allem deshalb, weil es sich meist um Dinge handelt, die nicht entlohnt werden. Gutes Altern heißt für mich, dass ich mich auf unser Gesundheitssystem verlassen kann. Zum Beispiel wäre ein Auswandern nach Amerika für mich undenkbar, obwohl ich gerne in dieses Land verreise, weil ich mir zu sehr Sorgen machen würde, dort krank zu werden. Gesundes Altern heißt auch, zumindest für mich, dass ich meinen Körper so altern lasse wie er ist. Falten sind Falten, Speckpölsterchen werden Speckpolster. Ich möchte nichts künstlich verändern. Ich bin so, wie ich bin, und so werde ich auch alt. Gesundes Altern bedeutet für mich, dass auch weiterhin all jene Dinge, die als gesund bezeichnet werden, für mich zur Verfügung stehen, und das leistbar. Sei es nun Obst oder ein anderes gesundes Lebensmittel. Alle Sachen die als gesund bezeichnet werden sollten leistbar sein. Wenn ich einmal in Pension bin, möche ich gerne weiterhin in Bäder, Thermen und Saunen gehen, auch das gehört für mich dazu. Mehr fällt mir zu diesem Thema derzeit nicht ein, ich hoffe mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Gutes Altern bedeutet hauptsächlich finanzielle und soziale Stabilität. Durch Familie und Freunde kann man seine eigene Unselbstständigkeit kompensieren. Zum Beispiel: Hilfe beim Einkaufen, Haushalt, Pflege usw. Im Fall von Pflege ist man oft auf andere Personen angewiesen, deswegen ist es oft wichtig ein gutes soziales Umfeld zu haben. Im Pflegefall kann man von einem guten Altern nur sprechen, wenn die pflegerische Unterstützung sehr gut ist, dies bedeutet, das Pflegekräfte ihre Arbeit auch gut machen, oder dass sich die Familie um anstehende Pflegemaßnahmen kümmert. Im Fall einer vollstationären pflegerischen Versorgung sollte man finanzielle Rücklagen haben, da Heimplätze oft sehr teuer sind. Altern bedeutet aber nicht nur pflegerische Abhängigkeit. Man kann auch bis in das hohe Alter noch vital sein. Meistens besteht das Leben aus Kindererziehung und viel Arbeit für andere Menschen bzw. Unternehmen. Im Alter kann man auch mal egoistisch sein und Dinge unternehmen, für die man sonst nicht so viel Zeit hatte. Ich denke da zum Beispiel an Reisen, oder Unternehmungen/ Ausflüge mit Freunden und Bekannten. Weiterhin kann man auch familiär viel zurückgeben, z.B. Hilfe bei der Betreuung der Enkel oder anderen Familienmitgliedern. Gutes Altern bedeutet nicht nur Verfall, sondern auch eine Chance um sich weiterzuentwicklen. Im Alter sollte man immer versuchen seine vorhandenen Fähigkeiten zu schulen, oder zumindest zu erhalten. Auch wenn die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt, kann man mit sportlichen Aktivitäten und Teilnahme an Gruppensport seine Gesundheit erhalten. Die Erhaltung der Gesundheit spielt auch eine wichtige Rolle im Alter. Man möchte so lange wie möglich unabhängig und selbstständig bleiben, deswegen ist Gesundheit von besonderer Wichtigkeit. Dies kann man erreichen durch eine gesunde Ernährung, und körperliche Aktivität. Gutes Altern fängt für mich schon sehr früh im Leben an, da man bereits früh für das Alter vorsorgen kann, z.B. in finanzieller Hinsicht. Wer nicht gut vorgesorgt hat, der hat ggf. im Alter nur noch eingeschränkte Möglichkeiten in Hinsicht der Lebensgestaltung. Viele Aktivitäten kosten Geld und können dann nicht entsprechend umgesetzt werden, z.B. Reisen und Ausflüge. Zu sagen ist aber, dass man auch ohne viel Geld noch genügend Möglichkeiten hat, um Unternehmungen zu tätigen. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Gutes Altern nicht nur eine Einbahnstraße ist. Man kann auch im Alter noch viel geben, z.B. Erfahrungen und Weisheit, weiterhin hört die Entwicklung eines Menschen nie auf.

Gutes Altern, heisst ein gutes Leben leben. Es fängt als Kind an, man hat keine Sorgen. Die Eltern und Großeltern sorgen für alles. Es wird Essen gemacht, aufgeräumt und man ist der Mittelpunkt der Familie. Es wird alles getan um das Kind glücklich zu machen, denn es ist ein Gutes Gefühl welches das Aufwachsen seines Kindes mitbringt. Im Kindergarten und in der Schule lernt man viele neue Leute und Freunde kennen die das Leben aufregend und schön gestalten. Manche Beziehungen halten auch hinaus über die Schulzeit und es werden viele schöne Sachen erlebt. Im Berufsleben erhält man Geld, wodurch man viele Dingen kaufen kann und seine materialen Wünsche befriedigen. In dieser Zeit finden man meistens seine große Liebe und es beginnt die Zeit des Kinder kriegen. In dieser Zeit erlebt man die andere Seite des Aufwachsen und probiert seinen Kindern nur gutes zu tun. Im Alter hat man sehr viel Zeit und hoffentlich Geld, welches das Leben erleichtert. Wenn man noch Selbstständig ist, kann man einiges Erleben. Dazu zählt das Aufwachsen seiner Großenkel. Im ganzen betrachtet hat man ein Glückliches Leben welches durch Erlebnisse und Erinnerungen geprägt ist.

Um gut zu altern ist eine körperliche Gesundheit und finanzielle Absicherung essentiell. Wenn man krank ist, nützt einem auch ein großer Reichtum nicht viel. Um sorglos zu leben, sollte man sich um die Finanzierung seiner Grundbedürfnisse keine Gedanken machen müssen. Weiterhin sollte eine gute medizinische Grundversorgung zur Verfügung stehen. Das ist auch nicht in allen Ländern der Fall.Die soziale Vereinsamung im Alter nimmt gerade in den Industrieländern zu. Dies sollte nicht unterschätzt werden, denn soziale Kontakte tragen erheblich zur Lebensqualität bei. Es zeigt sich , dass die Vereinsamung zu Depressionen und einem früheren Ableben führen kann. Zum guten Altern trägt sicherlich auch eine politische Stabilität bei. In einem Land mit politischen Unruhen kann sich ein alter Mensch auch nicht entspannen. Einiges kann aber jeder selbst beitragen: Gesunde Ernährung, Bewegung, im Allgemeinen , einfach ein gesunder Lebensstil.

Grundvoraussetzung für ein gutes Altern ist für mich das Aufrechterhalten der körperlichen und psychischen Gesundheit. Ich finde es daher wichtig, schon in jungen Jahren daran zu arbeiten. Denn je fitter man ist, bzw. sich fühlt, desto aktiver kann man auch noch im hohen Alter bleiben. Wenn ich mir vorstelle, gut zu altern, gehört für mich auch dazu, noch in 30 -40 Jahren in der Natur unterwegs zu sein und Sport zu treiben. Zur psychischen Gesundheit gehören für mich auch die sozialen Kontakte. Viele Menschen vereinsamen mit zunehmendem Alter immer mehr und leiden sehr darunter. Gutes Altern bedeutet daher für mich, sozial aktiv zu bleiben, sei es durch den Freundeskreis, Hobbygruppen oder ehrenamtliche Tätigkeiten. Auch möchte ich so lange wie möglich einer für mich sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen. Ein großes Hindernis für gutes Altern ist es meines Erachtens auch, zu viel zu bereuen; mit Unzufriedenheit auf seine Vergangenheit zu blicken. Ich denke, dass man glücklicher alt wird, wenn man sein Leben so weit wie möglich ausschöpft. Manche Dinge, die mit 20 noch möglich waren, sind 40 Jahre später nicht oder nur sehr schwer umzusetzen. Zum körperlichen Aspekt gehört neben der Gesundheit auch noch die Attraktivität, sowohl in der Fremd- als auch in der Selbstwahrnehmung. Ich denke, dass der Wunsch nach körperlicher Perfektion oder das starke Streben nach den je aktuellen Schönheitsidealen einem gesundem Altern im Wege steht. Sich mit dem eigenen, sichtbar werdendem Verfall anzufreunden, stellt eine große Herausforderung dar. Persönlich finde ich es schwer, erste Fältchen und graue Haare anzunehmen. Zu gutem Altern gehört zudem auch, mit sich und seiner Familiengeschichte Frieden zu finden. Teil des Älterwerdens ist das Versterben der eigenen Eltern. Auch hier finde ich es wichtig, möglichst wenig zu bereuen. Man selbst sollte sich auch mit dem Gedanken beschäftigen, was passiert, wenn man körperlich oder geistig nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu leben. Ich denke, ich könnte ruhiger alt werden, wenn ich wüsste, dass alle notwendigen Entscheidungen für den Notfall getroffen sind. Insgesamt gesehen bedeutet gutes Altern für mich vor allem zufrieden zu altern. Zufrieden mit der Gegenwart und der Vergangenheit.

Wenn ich ans Älterwerden denke ist mir auf jeden Fall wichtig, aus meinen Erfahrungen meines bisherigen Lebens schöpfen zu können und in jungen Jahren genug oder das Richtige gelernt zu haben, um was immer auch auf mich zukommt, meistern zu können. Ich möchte auch im Älterwerden meinen Freundeskreis genauso oft sehen und ihnen bei Seite stehen wie jetzt auch – mir ist es wichtig tiefe, lang andauernde Freundschaften zu pflegen. Ich brauche auch im Älterwerden Menschen um mich rum, auf die ich mich verlassen und denen ich vertrauen kann. Gut altert für mich jemand, der in der Lage ist, gute Beziehungen über einen langen Zeitraum hinweg aufrecht zu erhalten. Gutes Altern hat für mich aber auch ganz viel mit der inneren Einstellung zu tun. Also zum einen die Einstellung zu sich selbst: ich merke, wie ich – je älter ich werde – immer mehr in mir ruhe und meine Persönlichkeit sich immer mehr festigt. Ich möchte die Persönlichkeitsentwicklung weiter fortführen, noch mehr mit mir zufrieden sein. Ich möchte auch glücklicher sein als jetzt. Ich bin nun immer noch am Ausprobieren, was ich brauche, was mir gut tut und was nicht. Wenn ich all das herausgefunden habe, sollte ich auch glücklicher sein, da diese Struggle wegfallen. Ich möchte auch äußerlich gut Altern! Niemals möchte ich so spießig wie meine Großeltern angezogen sein – nur noch Beige- und Olive- und Brauntöne. Ich möchte aber auch auf keinen Fall wie zu sehr versucht jung zu bleiben wirken. Also ich möchte, dass auch mein Stil gut altert. Ich möchte auch natürlich Altern – ohne MakeUp (das ich ohnehin so gut wie nie trage) oder gar plastische Chirurgie. Und einen Job, eine Aufgabe zu haben im Alter ist mir auch sehr wichtig. ich möchte zurückblicken können mit dem Gefühl, in meinem Berufsleben (ich werde Erzieherin) viele gute Entscheidungen getroffen und dabei vielen Menschen geholfen zu haben. Und ich möchte mich auch nach dem Renteneintritt weiterhin sozial engagieren – das mache ich auch schon seit mehreren Jahren. Ich möchte aber auch, dass ich in einer Gesellschaft alt werde, die ihren Fokus weg vom Wirtschaftsdenken hin zum Sozialdenken gelenkt hat. Ich möchte, dass sich Nachbarn wieder füreinander interessieren und Generationen sich auch wieder mischen. Wenn wir die verschiedenen Generationen in unserer Gesellschaft institutionell trennen, wird ein Zusammenleben schwierig. Ich möchte alt werden in einer Gemeinschaft, die nicht nur durch Familie geprägt ist, sondern auch einfach nur durch Nachbarschaft, ein freundliches Miteinander, einfach wieder näher aneinander, wie das heute der Fall ist. Und ich möchte nicht voll digital alt werden. Das macht mit ein wenig Sorgen. Ich möchte Privatsphäre haben im Alter und nicht nur noch digital arbeiten, kommunizieren, einkaufen, Freizeit verbringen, zur Schule gehen . Ich möchte so alt werden, dass ich eingebettet bin in eine tolle Gemeinschaft – ein starkes soziales Netz. Und ich würde gerne in Frieden alt werden. Ohne dass man sich immer Sorgen machen muss über irgendeinen Krieg, der vonstatten geht. Und ich möchte auch ökologischer alt werden – mit weniger Flügen (ich fliege fast nie), AUtos (keinen Führerschein) usw….Zeit ist um und ich könnte noch weiter schreiben. Viel Spaß beim Lesen 😉

Gutes Altern bedeutet vor allem auch in Würde und gesund zu altern, dies kann man sich allerdings nicht aussuchen. Mit gesund meine ich natürlich auch eine dem Alter angemessene Gesundheit. Dass eine 80jährige Frau beispielsweise fit wie eine 20jährige ist, ist ja eher unwahrscheinlich. Dennoch sollte man sein Leben selbstbestimmt führen und gestalten können. Würde ist für mich eigentlich das falsche Wort, aber man sagt das halt so. Ich finde es prinzipiell nicht würdelos, wenn man als alter Mensch bin in die intimsten Bereiche auf Hilfe angewiesen ist, da es leider oft zum älter werden dazu gehört. Dennoch greift dies sehr tief in das Persönliche ein. Ich würde mir für mich wünschen, dass ich das nie brauchen werde. Ausschließen kann man das nicht, allerdings gibt es Strategien, ein gesundes Altern zu begünstigen. Eine Garantie hat man dafür nie. Hält man seinen Körper in jungen Jahren fit profitiert der Körper im Alter in aller Regel davon. Sport und gute Ernährung erhöhen die Chancen meiner Meinung nach, gesund zu altern. Auch der Geist darf nicht vernachlässigt werden. Eine Demenz ist leider auch sehr häufig bei älteren Menschen. Ich persönlich weiß nicht, wovor ich mehr Angst habe, körperlicher oder geistiger Einschränkung. Ich denke, dass eine beginnende Demenz sehr angsteinflößend sein kann, in dem Stadion, in dem man alles mitbekommt und merkt, dass man vergisst. Gerade, wenn man immer mit seinem Kopf gearbeitet hat (ich bin Lehrerin). Ab dem Punkt, an dem man in seiner eigenen Welt lebt, also nicht mehr registriert, dass man vergisst könnte ich mir vorstellen, dass man mit sich selbst und Welt völlig im Reinen ist und glücklich mit dem eigenen Altern. Bei meiner Oma, die vor einem Jahr verstorben ist konnte ich die folgenden körperlichen Leiden sehen. Sie konnte nur mit Schmerzen sitzen und gehen nur kurze Strecken (vom Bett zur Toilette und zurück). Sie litt sehr darunter, auch wenn sie es so nicht direkt geäußert hat. Nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen zu können bei völliger geistiger Gesundheit ist Folter. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht den Kontakt zu anderen. Ihr Mann baut seither immer mehr ab. Mein Opa hat eine bisher eher leichte Demenz und ist körperlich etwas beeinträchtigt (neues Knie, neue Hüfte). Er kann nicht mehr sehr gut gehen. Wenn ich mir mein Wunschaltern aussuchen könnte würde ich gerne relativ fit sein. Das heißt auch mit 80 noch Kurzurlaub machen, Städtetrips, mit den Urenkeln spielen, selbst kochen und den Haushalt machen,… und das alles bei geistiger Gesundheit. Ich möchte nicht vergessen, wer meine Liebsten sind und nur noch die immer selben Geschichten von früher erzählen, ich möchte mich immer weiterentwickeln und weiterbilden. Meinen Tod wünsche ich mir vermutlich friedlich. Mit sich selbst im Reinen sein, auf sein Leben zurückschauen in dem Wissen, dass es gut war so wie es war und damit zufrieden sein, dass es bald endet. Nach einem Abend mit Familie und Freunden ins Bett gehen und morgens nicht mehr aufzuwachen. Aber das ist leider oder zum Glück nicht möglich. Es ist gut, nicht zu wissen wann und wie man stirbt.

Altern ist ein fortschreitender und nicht umkehrbarer biologischer Prozess. Für mich bedeutet positives Altern das zu tun, was mir wichtig ist. Eine Grundvoraussetzung ist hierbei die Gesundheit und das Wohlbefinden. Sport und eine gesunde Ernährung sind für mich zentral. Ausserdem achte ich auf genug Schlaf und meditiere regelmässig. Mit dem Alter lernt man Gelassenheit. Das Leben ist ein Marathon und kein Sprint. Es ist wichtig Ziele zu haben, jedoch sollte man sich immer wieder auf das hier und jetzt fokussieren. Glück und Zufriedenheit sind die ideale Voraussetzung für ein gesundes Leben. Oftmals ist es die Erfahrung, die einem zeigt, welche Dinge wichtig und welche unwichtig sind. Mir persönlich ist es wichtig Menschen in meinem Umfeld zu haben, die die gleiche Einstellung zum Leben haben. Ich lege grossen Wert auf eine bewusste Lebensweise. Dies beinhaltet beispielsweise mein Konsumverhalten. Reisen erweitert zudem den Horizont. Ich mag es in ferne Länder zu reisen und mich mit anderen Kulturen auszutauschen. Wenn man sich auf das Leben einlässt, entwickelt es sich oft in ungeahnte Richtungen. Ich persönlich habe Wirtschaft studiert und jahrelang für eine Schweizer Grossbank gearbeitet. Mit den Jahren habe ich gemerkt, dass ich mich persönlich verändert habe und ich mich mehr für das Verhalten der Menschen interessiere. Heute studiere ich Psychologie. Man kann auch mit 32 Jahren nochmals studieren und entwickelt sich ständig weiter. Das Alter ist schliesslich nur eine Zahl.

Gutes Altern bedeutet für mich: Gesundheit, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Zeit zu verbringen mit Kontaktpersonen, die mir wichtig sind und denen ich wichtig bin. Schöne Momente, Freude an den kleinen Dingen, Humor, Wertschätzung fürs Leben selber, vielleicht ein bisschen weise sein. Die Zufriedenheit beziehe ich darauf sich selber ein gutes Stück kennengelernt zu haben, Fehler und gute Erfahrungen gemacht zu haben um dann auch mal zurückschauen zu können in den Reichtum der eigenen Erfahrungen, ohne starke Reue, Scham, o.ä. Auch eine Ausgeglichenheit im Moment zu haben, in sich zu Ruhen und nach aussen hin einen gesunden und wechselseitigen Austausch mit der Aussenwelt zu haben der beide Seiten bereichert. Immer noch Freude haben, lachen können. Vielleicht auch einen Platz in der Welt gefunden haben, oder die Welt zumindest ein Stückweit kennengelernt zu haben. Gerne eine Lebensphilosophie ausgeformt haben, in Harmonie mit mir selber, mit dem Aussen, dem Leben, anderen Lebewesen. Gesund sein. Oder in sehr hohem Alter: So gesund zu sein, wie halt nur möglich ohne zu Leiden mental und physisch. Das wäre schön. Ich möchte nicht einsam sein. Gerne noch aktiv sein, Anschluss haben an ein soziales Umfeld. Involviert sein. Mental Jung bleiben. Vielleicht auch etwas angerissen haben, dass etwas Gutes bewirkt hat in der Welt, oder etwas Tieferem auf die Spur gekommen zu sein, etwas entdeckt zu haben, dass für mich selber oder die Welt wichtig ist. Meinen Kern entdeckt haben.

Gesundes Altern ist Altern ohne Krankheit, gesundheitlichen Einschraenkungen und einem guten Umfeld. Ich moechte die Moeglichkeit haben zu tun was ich moechte, und die Moeglichkeit dazu zu haben ist Gesundheit aber auch finanzielle Sicherheit wichtig. Familie und Freunde sind der Grundstein um gluecklich zu sein. Ohne Personen die einen lieben und mit denen man Zeit verbringen kann, braucht man auch keine Zeit. Ich moechte Kinder und Enkel mit denen man seine Zeit geniessen kann, aber auch Freunde und Vereine um Dine zu unternehmen und Spass zu haben. Auch moechte ich das Gefuehl haben, dass ich etwas erreicht habe im Leben, etwas positives auf der Welt veraendert zu haben. Ich moechte die Welt verlassen und sie ein klein bisschen besser gemacht zu haben, und Kinder zu hinterlassen die Gutes weiterfuehren werden.

Gutes Essen, körperliche Bewegung und geistige Bewegung, sind die Punkte, nach der der Grossvater meines Mannes lebt. Mit über 90 spaziert er fast jeden Tag über 6 km, besucht Kongresse auf der ganzen Welt und gibt für mich ein gutes Vorbild abgibt in Sachen gites Altern. Ich hoffe, dereinst in seinem Alter auch noch so unabhänig und gesund sein können. Als introvertierte Mensch ist mir die Vorstellung für vieles Hilfe zu brauchen nämlich ein Graus. Aus heutiger Sicht meine ich, dass ich lieber nicht sooo alt werden will, dafür bis zum Schluss autonom und selbstbestimmt. Denn die Anzahl Lebensjahre halte ich für mich nicht für besonders wichtig, entscheidend ist für mich die Lebensqualität. Ich vermute, dass sich diese durch massive, gesundheitliche Probleme oder Hilfsbedüftigkeit und Abhänigkeit verringert. Wenig Bedenken macht mir das Finanzielle. Zwar rechne ich nicht damit, das das heutige System aus AHV und Pensionskasse bestehen bleibt, bis ich alt bin. Aber ich bin zuversichtlich, dass dieses System durch eine brauchbare Nachfolgelösung abgelöst wird. Ich beobachte immer wieder ältere Menschen, die äusserst freundlich und grosszügig sind und hoffe, dass auch ich meine heute schon grosse Freundlichkeit und Grosszügigkeit beim Altern noch steigern kann.

Unter gutes Altern verstehe ich, dass man möglichst lange im ganzen Leben fähig sein wird, das eigene Leben möglichst ohne Probleme/Hindernisse gesund und selbstständig leben zu können. Um deshalb gut altern zu können, muss man verschiedene Eigenschaften mitbringen bzw. dafür was tun. Probleme/Hindernisse, wie zum Beispiel Krankheiten (Krebs, Schlaganfall, etc.) oder durch Unfall entwickelte Komplikationen ermöglichen nicht ein gutes Altern, da selbst nach Heilung Spuren im Körper hinterlassen bleiben, die sich später im Leben bemerkbar lassen werden. Man muss darauf achten, nicht zu rauchen oder zu trinken. Dies macht nämlich den Körper schneller kaputt und anfälliger für Krankheiten. Somit verringern deutlich die Chancen für ein gutes Altern. Gesund essen (möglichst kein Fast Food, Soft Drinks, kein Fleisch) spielt auch eine wichtige Rolle zur Verringerung von Krankheiten. Desweiteren zählt auch die Körperfitness. Durch Muskelschwund, je älter man wird, wird der Körper schwächer. Sport ist deshalb wichtig und entscheidet später auch über den Zustand des Körpers. Ein Beispiel für gutes Altern wäre z.B. ein Senior mit 85 Jahren, ohne ernsthafte Krankheiten wie z.B. Krebs, der ohne Hilfe seine täglichen Tätigkeiten selbst erledigen kann. Unter Tätigkeiten verstehe ich Dinge wie einkaufen, raus gehen können, spazieren, Freunde und Familie besuchen zu können, etc. Ein schlechtes Altern wäre, wenn derselbe Senior mit 85 Jahren im Bett verbringen muss aufgrund einer Krankheit und dadurch durch dritte Personen abhängig ist, die sich um ihn kümmern. Ein schlechtes Altern bedeutet, ein schlechtes Leben zu haben, je älter man wird. Ein schlechtes Altern ist teilweise auch durch eigene Schuld entstanden. Ein Raucher oder ein Trinker kann ein gutes Altern nicht erwarten. Der Körper ist einfach zu kaputt dafür. Desweiteren sterben statistisch gesehen Raucher und Trinker durch den schädlichen Konsum früher. Jemand, der regulär Sport im Leben gemacht hat, nicht rauchte und nicht trank und keine Krankheiten wie Krebs hat/hatte, hat Chancen auf ein gutes Altern.

Hallo, ich bin xx Jahre alt und seit meinen mit/spaet Zwanzigern denke ich immer mehr ueber das Altern nach. Oft mache ich mir Gedanken darueber was ich im Leben erreichen moechte, weil meine Zeit auf diesem Planeten endlich ist. Kinderkriegen, Hauskaufen, Karriere. Immer wieder pendeln meine Gedanken zwischen ‘das muss ich alles erreichen’ und ‘ist doch egal, ich werde sowieso sterben’. bis jetzt habe ich noch keine Antwort darauf gefunden. Ich finde es wichtig Sport zu machen, auf eine ausgewogene Ernaehrung zu achten und ein lebenlang neue Dinge zu lernen um gut zu altern. Besonders neue Dinge lernen bereitet mir viel Freude und ist meiner Meinung nach sehr wichtig um geistig fit zu bleiben im gehobenen Alter. Ich treffe immer wieder Menschen die aufhoeren neue Sachen zu entdecken und lernen und sehe wie sie im Alter geistig abbauen. Desweiteren ist es wichtig soziale Kontakte zu pflegen um Einsamkeit und Depressionen vorzubeugen. Leider faellt mir das als introvertierter Mensch deutlich schwerer als die anderen drei Punkte. Immer wieder versuche ich Kontakte aufzubauen, scheitere aber leider an meiner Persoenlichkeit daran.

Um zu bestimmen was gutes Altern ist, muss dieses zuerst in zwei Phasen unterteilt werden: Bis zum Alter von etwa 25 Jahren bedeutet Altern bzw. Aufwachsen eine stetige Verbreiterung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Es gilt den verantwortungsvollen Umgang damit zu lernen und den Umgang mit den zukünftigen Aufgaben und Pflichten zu lernen. Gutes altern ist ein begleiteter Prozess, denn während dieses Zeitraums ist man eigentlich immer von Ratgebern und Vorbildern umgeben, an denen man sich orientiert und von deren Fehlern und Erfahrungen man lernt. Die Lebensphase um welche es in dieser Studio eigentlich geht (vermute ich?) schließt sich daran an und ist von erst stagnierenden und schließlich degenerierenden körperlichen Fähigkeiten geprägt. Die mentale Erfahrung ist eine andere, denn mit wachsender Lebenserfahrung gewinnt man nicht nur an Fertigkeiten hinzu, sondern wird auch souveräner im Umgang mit seiner Umwelt, was im Allgemeinen eine Steigerung der Lebensqualität bedeutet, bis im hohen Alter auch diese Fähigkeiten nachzulassen beginnen. Im Kontext dieser Definition bedeutet gutes Altern für mich, die Lebensphase wachsender Erfahrung und abnehmender körperlicher Fitness mit einem Höchstmaß an Lebensqualität zu gestalten. Meine Lebensumstände – beispielsweise die Erwerbsarbeit, aber auch Hobbys, Familienleben und Wohnsituation – müssen sich erst langsam, dann mit zunehmenden Tempo meinen sich verändernden Fertigkeitsprofilen anpassen. Dies ist keine rein persönliche Aufgabe: Zwar obliegt es zuvorderst mir auf meine Gesundheit zu achten und Lebensentscheidungen zu treffen, die mir ein glückliches und erfülltes Leben ermöglichen, aber es ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die unweigerlich entstehenden Probleme durch die Gestaltung des öffentlichen Raums und später den Ausgleich individueller Defizite zu kompensieren. Nur im Zusammenspiel dieser Komponenten kann man meiner Meinung nach gut Altern , denn wir alle haben nur begrenzten Einfluss, auf unsere eigene Gesundheit sowie die Zufälle, die uns im Laufe unseres Lebens ereilen. Schicksalsschläge – vom kleinen Autounfall bis zum Verlust geliebter Menschen – kompensieren zu können, ist immer auch ein Produkt der Lebensumstände. Wenn ich mir vorstelle, was ich rückblickend, am Ende meines Lebens, als gutes Altern betrachten würde, kommt mir deshalb folgendes in den Sinn: – Ich möchte körperlich möglichst lange fit und bleiben und die Möglichkeit haben dies zu befördern. Dazu brauche ich ein Umfeld, in dem ich mich zum Beispiel gefahrlos körperlich betätigen kann und eine medizinische Versorgung, die eventuell auftretende Probleme erkennt und mir hilft, diese zu bewältigen. Dies sollte möglichst autonom geschehen und jede Einschränkung erst so spät erfolgen, wie es unter Vermeidung langfristiger Schäden möglich ist. – Ich möchte Vertrauen in die Entscheidungen haben, die auf meiner Lebenserfahrung aufbauen. Mein Lebensweg sollte zu einer kontinuierlichen Verbesserung meiner Lebensqualität geführt haben; des Genusses den ich daraus ziehe und meiner Zufriedenheit mit den eingeschlagenen Wegen. Ich möchte Chancen und Risiken abwägen und auch Rückschläge erleiden dürfen. Ich möchte mich rückblickend nicht dafür schämen müssen, was für ein Tor ich doch war. – Ich möchte finanziell abgesichert sein. Nicht unbedingt reich, aber doch frei von materieller Sorge und mit den Möglichkeiten, um mir ein bisschen Luxus zu gönnen. Ich möchte keine Chancen ungenutzt lassen, weil es mir an den wirtschaftlichen Mitteln fehlte. – Nicht zuletzt möchte ich dauerhaft etwas beitragen. Das Gefühl gebraucht zu werden vergeht nicht und nur weil meine körperlichen Fähigkeiten nachlassen, möchte ich nicht als reine Last behandelt werden. So lange es mir möglich ist, möchte ich aushelfen wo ich kann und mich an der Gestaltung meines sozialen Umfeld beteiligen. Angebote zu meiner Unterstützung sollten unter Einbeziehung meiner Wünsche gestaltet werden, nicht über meinen Kopf.

Gutes Altern bedeutet für mich in erster Linie, so lange wie möglich in der Lage zu sein, die Dinge zu tun, die man möchte und die für einen selbst natürlich sind. In meiner Familie erfreuen sich die ältesten Mitglieder noch relativ guter Gesundheit und können noch einen recht uneingeschränkten Alltag führen. Das ist definitiv auch eins meiner persönlichen Ziele, weswegen ich heute schon versuche, mir Verhaltensweisen anzugewöhnen, die meiner Gesundheit langfristig dienlich sind (Regelmäßige sportliche aktivität, bewusste Ernährung). Soziales Umfeld spielt allerdings auch eine große Rolle. Selbst in jungen Jahren kann man sich sehr alt fühlen wenn man sehr wenig soziale Interaktion hat und man kann durch ein rückschrittliches und altmodisches Umfeld auch schon sehr früh, sehr alte Denk- und Verhaltensweisen an den Tag legen. Das ist auch eine Sache die ich auf jeden Fall verhindern will. Es gibt teilweise so große Unterschiede (körperlich wie geistig) bei gleichaltrigen Leuten im höheren Alter. So manch 50 jähriger kann schon wirken wie jemand der vielleicht in ein Altersheim gehört und wieder andere assoziieren sich noch mit Studenten und führen ein sehr junges Leben. Unterm Strich ist das, was ich mir vom Alter wünsche, dass ich die Qualitäten meiner jungen Jahre noch so weit wie möglich fortführen und ausbauen kann.

Was bedeutet gutes Altern für mich? An erster Stelle sei hier einmal genannt, dass ich gerne gesund, vital und agil bleiben würde. Ich möchte mich uneingeschränkt bewegen können und nur so wenig Hilfe wie nötig beanspruchen. Zudem hoffe ich nicht dauerhaft und regelmäßig Medikamente einnehmen zu müssen. Ich habe in jungen Jahren erfolgreich mittels Diät meine Schilddrüsenerkrankung besiegt und so möchte ich auch weiterhin natürliche Wege finden, um keine Medikamente nehmen zu müssen. Agilität ist dabei auch wichtig. Ich möchte nicht nur beweglich bleiben, sondern auch stets etwas neues erleben, Sachen ausprobieren und Fehler zum ersten Mal machen. Ich möchte auch nicht in Armut und allein alt werden. Ich wäre gerne bis zu meiner Rente mietfrei , wodurch ich trotz meiner wahrscheinlich geringen Rente ordentlich leben kann. Auch hoffe ich, dass mein baldiger Ehemann noch immer an meiner Seite ist, wir gemeinsam lachen, streiten und uns lieben. Ich glaube es gibt nichts schlimmeres im Alter als alleine zu sein. Ich denke man merkt dass man älter wird auch gut daran, dass die eigenen Kinder flüge werden und ihre eigenen Familien gründen. Wenn sie immer seltener vorbeischauen. Besonders schlimm wird es wohl werden, wenn sie wieder öfter vorbeikommen, in dem Gedanken, mich könnte es nicht mehr lange geben. Aber es würde mich im Alter genauso stolz machen, zu sehen wie sich meine Kinder entwickelt haben, wie sie selbständig ein ordentliches Leben führen und selbst eine Familie gründen. Ich möchte meine Bucketliste beendet haben, bevor ich zu alt bin. Ich möchte auch im hohen Alter Reisen können, Freiheiten genießen und Spaß haben. Vielleicht etwas langsamer aber hoffentlich immer noch mental fit. Auf meiner Bucketlist stehen Ziele wie Heirat, Kinder und Eigenheim, aber auch auf jedem Kontinent gewesen zu sein. Ich glaube, wenn ich einfach glücklich alt werde, kann ich auch glücklich von dieser Welt gehen. Ich habe jedoch Angst davor, von Maschinen abhängig zu sein, allein in ein Altenheim zu kommen oder zu sturr zu sein, keine Hilfe anzunehmen. Ich sehe es bei meinen Großeltern: beide 90 Jahre alt. Er lebensfroh wie eh und je, obwohl das Knie und die Hüfte bereits generalüberholt sind, er kaum etwas hört und nicht mehr so ein ruiges Händchen hat wie früher als Modelbauer. Aber er möchte unbedingt 100 werden. So lebensfroh und glücklich wie er ist wünsche ich ihm das. Dann ist da aber meine Oma, des Lebens überdrüssig, möchte lieber heute als morgen gehen, ständig nörgelnd über ihren Mann… dabei könnte sie es so schön haben, da es beiden mit 90 noch relativ gut geht. Ich denke meine Oma hat einfach nur nicht das gemacht was sie wollte. Hat immer zurückgesteckt und nicht einfach nur gelebt. natürlich wünschte ich mir sie bleibe noch länger auf dieser Welt, aber ich glaube für sie wäre es besser, friedlich gehen zu drüften. Sie kommt mit der heutigen Zeit nicht zurecht, zu viele Ausländer zu viele Gefahren, sie malt vieles schwarz. Aber ich hab sie dennoch lieb!

Für mich das wichtigste ist es, nicht einsam zu sein im Alter: Ich möchte meinen Lebensabend gemeinsam mit meiner Frau verbringen. Ich hoffe, dass ich dann einige Enkelkinder haben, die in der Nähe wohnen. Familienzusammenhalt finde ich wichtig; ich wünsche mir, dass die gesamte Familie regelmäßig zusammenkommt und ich eine Rolle im Leben meiner Enkel spiele und diese aufwachsen sehe. Wirtschaftlich mache ich mir nicht so große Gedanken: Ich glaube man wird genügsamer im Alter & viele Dinge die heute noch wichtig und erstrebenswert waren sind es dann nicht mehr. Allerdings hätte ich gerne ein (großes) Haus mit Garten, damit die Familienzusammenkünfte bei uns stattfinden können. Sonderlich nobel muss das aber gar nicht sein. Ich denke, dass ich/wir uns das irgendwann leisten können. Über des gesundheitlichen Aspekt habe ich mir noch gar nicht so viele Gedanken gemacht: Natürlich verstehe ich abstrakt, dass es im Alter gesundheitlich bergab geht. Aktuell geht es mir aber sehr gut (keine chronischen Erkrankungen), ich hoffe das bleibt so lange wie möglich so. Und bis dahin versuche ich mir so wenig Gedanken darüber wie möglich zu machen: Es kommt wie es kommt und ausser einem einigermaßen nachhaltigen Lebensstil kann ich heute sowieso wenig dafür tun. Ein wichtiger Faktor ist hier, glaube ich, so lange wie möglich aktiv zu bleiben. Ich glaube es ist sehr wichtig, dass ich mir für die Rente eine Beschäftigung (Ehrenamt, Nebenjob) suche und einem Hobby, das mich (draussen) körperlich fordert suche. So lange wie möglich möchte ich meiner Leidenschaft (Fussball) nachgehen. Wenn es dann irgendwann sein muss, würde ich auf golfen/wandern/spazieren gehen umsteigen; zumindest solange es möglich ist. Vielleicht ist es dann schön; etwas weiter draussen im Grünen zu wohnen. Ich hoffe auch, mit der Zeit zu gehen und Toleranz für die Gepflogenheiten ( Slang , Musik, …) der neuen Generation aufzubringen. Gerne würde ich Dinge ausprobieren und dazu lernen. Natürlich wird das sehr anders (und evtl. ausserhalb meines Wertekonstrukts liegen), aber heute nehme ich mir vor, kein schrulliger, rückwärtsgewandter Mensch zu werden für den früher alles besser war . Hoffentlich hilft mir das auch, eine gute & gesunde Bindung zu meinen Enkeln aufzubauen. Ich würde gerne meinen Lebensabend in der Stadt verbringen, in der ich geboren bin und heute wohne. Allerdings: wenn es die Situation der Kidner/Enkel erfordert könnte ich mir auch vorstellen mich woanders niederzulassen. Gerne würde ich auch so lange wie möglich reisen und neue Orte kennenlernen. Es gibt noch so viel zu entdecken; hoffentlich lässt das meine Gesundheit lange zu. Insgesamt würde ich gerne irgendwann auf mein Leben zurückschauen und nicht das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Und nicht mit mir zu hadern hätte ich doch damals mal XYZ gemacht …

Was bedeutet gutes Altern ? Das ist eine schwere und doch einfache Frage, welche trotzdem nicht so leicht zu beantworten ist. Ich denke jeder wünscht sich ohne körperliche Beeinträchtigungen alt werden zu können. Ganz klar steht die körperliche Gesundheit da weit oben auf Wunschliste, aber was ist mit der Finanziellen Seite? Da denken die wenigsten drüber nach. Was nutzt einem körperliche Gesundheit, wenn es finanziell sehr schlecht aussieht und man sein Alter nicht in ruhe genießen kann? Auch die Geistige Fitness solle man nicht vergessen, denn für mich persönlich, ist nichts schlimmer als zu vergessen. Leider kann man gegen den geistigen Verfall nicht all zuviel unternehmen, zumindest zeigten mir dies meine Großeltern. Sie war Lehrerin, malte seit Ihrer Rente, las viel und war auch bei neuen technischen Sachen sehr interessiert. Mit der zeit konnte sie sich allerdings Sachen immer weniger gut behalten, war krank (COPD und einiges mehr) aber hatte genug Geld um gut leben zu können. Sowas stelle ich mir allerdings nicht unter gutes Altern vor. Seit Ihrem Tod, baut mein Großvater auch zusehens Geistig ab, er vergisst viel und schnell, bringt Sachen durcheinander und es entstehen immer wieder große Missverständnisse. Gleichzeitig ist er körperlich immernoch sehr aktiv (reisen, fahrrad fahren, tennis spielen ect.). Kurz gesagt: für mich Persönlich ist gutes Altern alles: geistige und körperliche Gesundheit und genug Finanzielle Mittel um sich keine Gedanken über Altersarmut machen zu müssen.

Gutes Altern umfasst vieles. Für mich bedeutet das vor allem keine sozialen Kontakte zu verlieren. Man muss sehen, dass man Menschen um sich hat. Das können Menschen sein, die mit einem zwangsweise in einem Heim leben, aber viel mehr ist es wichtig, dass man sich eine Familie aufgebaut hat. Eine Familie, die sich um einen kümmert, die da ist, wenn man mal etwas benötigt. Man sollte im Alter aber trotzdem noch vieles selbstständig machen. Das hält geistig und körperlich fit. Ich bin ein absoluter Event-Gänger und fände es schade, wenn ich im Alter auf Theater, Konzerte und Co. gänzlich verzichten müsste. Natürlich habe ich mir schon einige Gedanken gemacht und da gehört auch das Internet dazu. Das möchte ich dann ebenso nutzen, wie über die aktuellen Geschehnisse auf der Welt informiert zu sein. Ich möchte weiter am Ball sein. Sport mache ich gerade weniger, aber gerade später ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Ich bin Diabetiker und mache mir natürlich auch meine Gedanken über Folgeerkrankung. Am schlimmsten fände ich es, wen ich erblinde. Aber selbst da könnte man sich sicher arrangieren. Oder die Medizin-Technik ist dann so weit, dass sie das wieder herstellen kann. Ja ich vertraue etwas auf die Medizin und klammere mich. Der Tod selbst sollte auch nicht einsam sein, wie es in den heutigen Tagen bei vielen Corona-betroffenen Patienten ist. Es sollte palliativ sein und nicht ein Erstickungstod. Ich wünsche mir fürs Alters vor allem endlich mehr Freunde, mehr Menschen, mit denen ich kontinuierlich Dinge erledige. Es müssen nicht viele sein, aber es sollten zumindest einer oder 2 sein. Im Moment habe ich fast niemanden. Am besten wäre natürlich auch ein Lebenspartner. Ich bin homosexuell. Ich könnte mir vorstellen, dass ich meinen Lebensabend mit einem anderen Mann verbringe. Es muss einfach passen. Wenn man sich ständig streitet, belastet das nur und dann ist vielleicht der getrennte Weg der sinnvollere. Viel Kontakt mit Älterwerden hatte ich noch nicht, meine Oma lebte bis sie 79 war, dann bekam sie Bauchspeicheldrüsenkrebs und war innerhalb eines Jahres tot. Sowas möchte ich eigentlich nicht. Also ein derartiges Ende. Das wirkt dann hektisch und man versucht alles noch zu erledigen. Sie war vorher bester Gesundheit. Nie hätte ich gedacht, dass diese Frau von heute auf morgen stirbt. Meine andere Oma lebt auch noch alleine. Wie schon erwähnt, wünsche ich mir, dass ich auch möglichst wenig Unterstützung benötige bzw. die Unterstützung dann bezahle die ich möchte. Da wären wir beim Thema Finanzen: Im Moment suche ich eine feste Arbeitsstelle. In die gesetzliche Rente habe ich bisher nichts eingezahlt mit meinen 32 Jahren. Das wird sich später bitter machen, wenn mir nicht ein Gewinn zufliegt, von dem ich natürlich träume. Gewinnspiele will ich auch im Alter noch machen. Nein ein gutes Alter hat auch was mit Finanzen zu tun. Nicht jeden Cent umdrehen zu müssen. Und auch damit zu tun, dass wir weiterhin diesen Wohlstand hier haben. Dass wir weiterhin dieses Gesundheitssystem – mag es noch so viele Dellen haben. Die Corona-Krise zeigt im Moment, dass wir nicht ganz so schlecht dastehen. Gut zu altern bedeutet für mich auch sich zu akzeptieren, das zu akzeptieren was mit einem geschieht, das zu akzeptieren wie man aussieht. Auch akzeptieren wenn sich andere negative Einschränkungen ergeben. Immer natürlich alles dafür anstellen es besser zu machen, aber natürlich. Nicht zu viele Medikamente, keine Schönheitsop. Denn das wäre nicht würdevolles Altern sondern ein nicht wahrhaben wollen. Aufhalten kann man die Zeit nicht. Man sollte das beste draus machen. Und wenn es geht auch im Alter noch verreisen. Denn der geistige Horizont endet nicht bei einer Altersgrenze. Ja gesund altern bedeutet aber technische Hilfsmittel anzunehmen. Neuste Technik nicht verwehren, sondern offen sein. Aber irgendwann dann auch zu akzeptieren, dass es endet. Meine Ewig -Leben -Szenario habe ich trotzdem nie verworfen, die Hoffnung, dass das möglich ist. Ich halte es nicht für unreali

Ich denke mir, wenn ich gut alt werde, bin ich nicht übermäßig krank und noch fit im Kopf. Ich möchte mich frei fühlen und als hätte ich noch viele Möglichkeiten. Wenn auch nicht mehr so viele wie als ich jünger war. Ich hoffe auch, ich bin nicht isoliert und habe Bekannte, die ich öfters sehe. Wenn ich im Alter dement oder gebrechlich bin, hoffe ich, dass ich nicht so lange in diesem Stadium leben muss. Ich habe es bei Verwandten gesehen und fand so ein Leben nicht lebenswert. Falls ich in ein Heim muss, hoffe ich, dass ich dort gut behandelt werde und in Kontakt mit anderen stehen kann. Wenn ich älter werde, hoffe ich, weiterhin ernst genommen zu werden, v. a. von jüngeren Menschen. Um gut zu altern muss ich meine Gesundheit erhalten und weiterhin aktiv sein. Ich hoffe, dass ich nicht so viele Gebrechen habe, die ärztlich behandelt werden müssen. Ich möchte weiterhin an vielen Dingen Interesse haben und mich nicht aufgeben.

Vieles gesehen, belebt und finanziell gesichert zu haben. Weiter gesund und munter zu sein und spiritueller Tiefgänge gefunden zu haben die mich immer weiter mit sich mitnehmen werden. So will ich auch Kosjergericht essen und wen möglich total auf vegan umgeschaltet sein. Selbst stell ich mir vor zwischen Natur und wild zu leben, mit guter Konnektivität zur grossstädte und sonstigen orten. Ich werde die ganze transformation de digitale evolution miterleben von 19ten jahrhundert bis im 21sten. Werde meine projecten noch immer 100% antreiben und meine pädagogische vision aufsetzten und ausbauen für die zukunftige menschen, für wan die zeit reif ist. Auch werde ich ganz viele kinder haben und noch mehr kleinkinder. So werde ich grosse arbeiten schreiben die wissen von der ganze welt verreint, culturen zusammen bringen wird, die natuur die centrale rolle bekommt die es sich verdient. Ich, aus dem volk, höcher komen werde, um für das volk zurück zu geben.

Gutes altern bedeutet für mich ein gesundes soziales Umfeld zu schaffen. Das umfasst einerseits die Familie aber auch meine Freunde, d. h. ich möchte mich regelmäßig mit den Personen treffen können. Außerdem möchte ich auch die Möglichkeit haben Personen aus meinem Umfeld in Notlagen zu unterstützen, falls es einmal nötig sein sollte. Ein weiterer Aspekt ist außerdem, dass man sich fürs Älterwerden ein finanzielles Polster schafft. Für mich wäre nichts schlimmer als Personen die mir Nahe stehen irgendwann zur Last zu fallen. Deshalb möchte ich mich durch ein finanzielles Polster zumindest ein stückweit davon unabhängig machen, irgendwann zu einem Pflegefall zu werden und dann nicht genug Geld zu haben für eine vernünftige medizinische Versorgung. Ich denke das Renten/Pflegeversicherungssystem in Deutschland kann dazu einen großen Beitrag leisten, allerdings sollte jeder nach seinen Möglichkeiten auch privat Geld ansparen um auch für Krankheiten gerüstet zu sein, die früher oder später jeden von uns betreffen können. Zu meinem sozialen Umfeld zähle ich auch den Umgang mit meinen Kollegen. Ich habe das Privileg nicht körperlich arbeiten zu müssen, das heißt, wenn alles gut läuft, kann ich meinen Beruf als Informatiker bis ins hohe Alter ausüben und das habe ich auch vor. Durch meinen Beruf erhalte ich Kontakt zu Menschen, die ich so vielleicht nicht in meinem persönlichen sozialen Umfeld hätte. Ich hoffe dabei auch geistig fit zu bleiben, ständig neue Dinge kennen zu lernen und mich auch selbst geistig stets neu herauszufordern. Auch sehe ich das Konzept des lebenslangen Lernens als wichtigen Faktor an. Das Wissen der Menschheit ändert sich so schnell und wächst so stark wie niemals zuvor in der Geschichte. Jeder kann von diesem Wissen profitieren wenn er sich nur darauf einlässt. Deshalb möchte ich mich stets weiterbilden und neue Dinge kennen lernen. Voraussetzung für all die vorgenannten Dinge ist auch eine gute gesundheitliche Verfassung. Ich achte darauf durch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Meine psychische Gesundheit ist mir ebenso wichtig, dafür sorgen die vorher genannten Betätigungen, wie soziales Umfeld und Berufliche Betätigung. Ich sehe diese drei Aspekte als elementar an, ein stabiles soziales Umfeld, das einem emotionalen Halt gibt, ein stabiles finanzielles Umfeld, das einem die Zukunft sichert, ein aktives Berufsleben, das einen lebenslang geistig herausfordert, und auch die körperliche Gesundheit, eine wichtige Voraussetzung für ein zufriedenes Leben.

Eine interessante Frage. Momentan (Anfang 30ern) will ich persoenlich meine Karriere weiter aufbauen und finanziell staerker sein als generelles Lebensziel. Jedoch wenn ich ueber gutes Altern denke sind, spielen weder Karriere noch finanzielle Stabilitaet eine Rolle. Gutes Altern fuer mich ist gesund zu bleiben, sowohl koerperlich als auch geistig. Natuerlich ist das Altern physikalisch gesehen ein Degenerierungsprozess den wir nicht vermeiden koennen. Jedoch geht es darum so glimpflich wie moeglich davon zu kommen und auch im hohen Alter koerperliche Funktionen beibehalten zu koennen zB. Mobilitaet oder alltaegliche Verrichtungen weiterhin ausfuehren zu koennen. Geistig gesehen ist das Gluecklichsein die oberste Prioritaet. Natuerlich ist das Gluecklichsein wichtig in jedem Lebensalter aber ich denke bzgl gutes Altern waere eine gute Familienbeziehung und mit Freunden sehr wichtig.

Gut zu Altern bedeutet für mich, mein Leben so fortzuführen, dass ich am Ende nichts bereue. Ich möchte soviel Zeit wie möglich zusammen mit meiner Frau verbringen und und ihr ebenfalls ein Leben bieten, welches sie nach ihren Vorstellungen gestalten kann. Langeweile ist für mich nur ein äußerst selten aufkommendes Gefühl, somit bin ich der Überzeugung auch weiterhin, sofern sich mein gesundheitlicher Zustand nicht verschlechtert, meinen mannigfaltigen Interessen nachzukommen. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich meiner künstlerischen Neigung schenken, im Moment bleibt mir dafür leider nur wenig Zeit. Ich hoffe das ändert sich wenn ich in den Ruhestand gegangen bin. Bis dahin sind jedoch noch viele Vorkehrungen zu treffen, um meine Frau und mich hinreichend finanziell abzusichern, so dass meine künstlerische Entfaltung kein bloßer ein Traum bleibt. Es ist mir außerdem sehr wichtig so lange wie möglich aktiv zu bleiben und sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Wie ich am Beispiel meines Vaters sehen kann, ist Vitalität und hohes Alter kein Widerspruch. Ich möchte auf keinen Fall ein Pflegefall werden. Ein weiterer Aspekt meine Fitness und Gesundheit zu wahren ist es für mich, eine große Nähe zur Natur zu wahren. Meinen letzten Lebensabschnitt in einer Betonwüste zu verbringen wäre mit meiner Idealvorstellung momentan unvereinbar. Ich würde es nur temporär in Betracht ziehen, wenn sich dadurch bedeutende finanzielle Vorteile ergeben würden. Mein Lebensabend sollte jedoch in einem gemütlichen Haus am Waldesrand, in Gesellschaft meiner Frau und gegebenenfalls mit häufigem Besuch meiner zukünftigen Kinder, umgeben von meinen selbst kreierten Illustrationen und Skulpturen ausklingen.

Das Altern gehört zum Leben dazu. Ich bin erst 33 Jahre alt aber ich habe genaue Vorstellung wie ich altern möchte. Ich habe für mich selbst entschieden, dass ich in Würde altern möchte. Ich verzichte auf Make Up und Haare färben. Ich zeige gerne meine Lachfalten und die paar grauen Haare die ich, dank meiner 4,5 jährigen Tochter, bereits besitze. Ich habe mich, nach der Geburt meiner Tochter, von negativen Menschen in meinem Leben verabschiedet. Nicht nur die Geburt meiner Tochter war ein Grund für diese Entscheidung sondern auch die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Ich musste sehr früh lernen dass der Einfluss solcher Menschen meiner Gesundheit nicht helfen. Ich habe mir auch vorgenommen meine Ziele im Leben zu erreichen. Um diese Ziele zu erreichen habe ich eine Liste erstellt. Ich möchte irgendwann ein Eigenheim mit meinem Ehemann kaufen, viel von der Welt sehen und neue Dinge lernen. Für meine Gesundheit mache ich viel. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, bin sehr aktiv und habe eine sehr positive Einstellung zum Leben selber. Die Diagnose MS hat mir vieles gezeigt. Es gibt leider Dinge die ich nicht mehr so gut machen kann. Zum Beispiel fällt mir das Fahrrad fahren sehr schwer da mein Gleichgewichtssinn nicht so mitspielt. Aber ich habe gelernt dass ich andere Dinge machen kann um Fit zu bleiben. Für das Altern im generellen finde ich dass es wichtig ist sich mit Menschen zu umgeben die einem Unterstützen und auch in schweren Zeiten immer an meiner Seite sind. Es ist keine Schande um Hilfe zu beten wenn man sie braucht. Der Stolz kann einem manches Mal sehr im Weg sein. Ich genieße das Leben in vollen Zügen und möchte mir nie die Frage stellen: Was wäre gewesen wenn ich ….? Eine positive Einstellung ist meiner Meinung nach sehr wichtig um ein langes und gesundes Leben zu haben.

Gutes Altern bzw. gut zu altern bedeutet für mich in erster Linie gesund zu altern. Ich glaube, dafür ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren – u.a. Ebenso wichtig wie die körperliche ist in meinen Augen die geistige Gesundheit. Weshalb ich hoffe, auch in höherem Alter noch die Motivation aufzubringen, mich geistig zu fordern und neue Herausforderungen anzunehmen, wie bspw. eine Sprache zu erlernen. Wenn ich in meine Familie schaue, sehe ich, was passiert, wenn man diese beiden Aspekte – körperliche und geistige Aktivität – vernachlässigt. Meine Großeltern starben verhältnismäßig früh. Sie waren teilweise krank, übergewichtig und hatten geistig stark abgebaut. Wenn ich hingegen auf die Seite meines Partners schaue, so ist das ein Großvater, der stolze 93 Jahre alt geworden ist und bis zuletzt allein in einer Wohnung gelebt hat. Er war zwar – soweit ich weiß – sportlich nicht besonders aktiv, hatte aber auch kein Übergewicht und hat sich seine Neugier bewahrt. Auch mit 93 Jahren hat er noch E-Mails verschickt und im Internet zu Themen recherchiert. Ich befürchte jedoch, dass meine Mutter das Schicksal ihrer Eltern ereilen wird und sie nicht gesund altert. Ich merke jetzt schon, dass sie sich immer weniger zutraut und vergesslicher wird. Sie wohnt im fünften Stock eines Mehrfamlienhauses und läuft jeden Tag mindestens einmal die Treppen auf und ab, da es keinen Aufzug gibt. Das hält sie fit, sagt sie. Aber bald dürfte das zum Problem werden, denke ich. Auch aufgrund dieser Erfahrungen in meiner Familie und des Gegenbeispiels auf der Seite meines Freundes, mache ich häufig Sport und ernähre mich vegetarisch bzw. fast vegan. Außerdem lese ich viel und versuche, mir meine Neugierde zu erhalten.

Für mich persönlich bedeutet gut zu Altern, dass ich mich in jeder zukünftigen Lebenslage zufrieden und frei fühle und die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben habe. Am wichtigsten am guten Altern ist, dass ich mich gesundheitlich wohl fühle, das Leben noch genießen kann,selbstständig handeln kann und die volle Kontrolle über meine Handlungen habe. Wenn ich geistig oder körperlich derart angeschlagen bin das ich nur noch von anderen abhängig bin, lege ich keinen Wert auf das Altern. Dann würde ich am liebsten sofort sterben. Im sozialen Bereich bedeutet dies, dass ich – wenn möglich – mit einer Lebenspartnerin selbstständig in einer eigenen Wohnung / Haus leben kann und wir unseren Alltag selbstständig ohne fremde Hilfe bewältigen können. Was mir extrem missfallen würde wäre frühzeitig in ein Seniorenheim gehen zu müssen. Ich hatte 2 Großväter, beide waren in Seniorenheimen, man verkümmert dort zu sehr. Am Ende ist man nur noch ein Schatten seiner selbst der – bis auf die Familie (falls diese ihn besucht) – keine sozialen Kontakte mehr hat und froh sein kann wenn er von der richtigen Welt noch etwas mitbekommt. Die armen Leuten dümpeln dort vor sich hin und keiner spricht mehr mit einem. Wenn ich so lange wie möglich unabhängig bleibe wirkt sich das positiv auf meine Stimmung aus, ich bin motivierter und besser gelaunt. Selbst wenn die körperliche Gesundheit ein wenig beeinträchtigt wäre würde ich die häusliche Pflege immer noch einem Seniorenheim vorziehen.

Gesundheit spielt für mich beim Altern, oder gerade wenn wir von gutem Altern sprechen, eine große Rolle. Ich möchte sehr lange noch gesund und fit sein, sowohl körperlich, als auch geistig. Ich achte schon immer viel auf Bewegung, gute Ernährung, Sport; ich fände es wahnsinnig wichtig, dies in jedem Alter entsprechend weiter umsetzen zu können. Die Möglichkeit, mich immer bewegen zu können und nicht eingeschränkt zu sein, wäre für meine Lebensqualität ausschlaggebend. Auf geistige Gesundheit hat man natürlich ein wenig seltener Einfluss, man kann nur hoffen, dass die Gene mitspielen und einem lange einen klaren Verstand bescheren. Dennoch glaube ich, dass es auch dem Kopf gut tun kann, weiter positiv eingestellt zu sein und das Lachen, die Lebenslust und den Wissensdurst nie zu verlernen. Freude zu empfinden und diese Freude nie zu verlieren, wäre mir im Altern sehr wichtig. Ich möchte auf keinen Fall zynisch und garstig werden. Es wäre für mich das Schlimmste, wenn man als alter Mensch anderen noch zusätzlich zur Last fällt, in dem man bösartig, misstrauisch und egoistisch handelt. Viel kann im Leben schief gehen, aber man darf so etwas nie an anderen Menschen auslassen. Ich hoffe, dass ich im Altern zurückblicken kann und mein Leben genossen habe. Auch dass ich Fehler und schlimme Ereignisse verarbeitet habe, dass ich mir vergeben kann für das, was ich Schlimmes getan habe und mich loben kann für das, was ich Gutes erreicht habe. Mit sich selbst im Reinen zu sein gehört zum guten Altern also ebenfalls dazu. Zu alledem, was ich nun beschrieben habe und was man selbst an sich ändern oder beibehalten kann, kommt natürlich noch die gesellschaftliche und soziale Komponente. Ich hoffe natürlich, dass ich nie in Altersarmut ende und dass die Vorsorge, die ich mein Leben lang getätigt habe, auch Früchte trägt und mir ein gutes Leben verschaffen kann, wenn ich nicht mehr arbeite. Ich muss nie besonders reich sein, das ist kein persönlicher Anspruch von mir, aber ich möchte mich auch nicht um das Geld sorgen und auch im Alter noch die finanziellen Möglichkeiten haben, mir etwas zu leisten, im besten Falle natürlich Reisen. Des Weiteren hoffe ich, immer mit lieben Menschen umgeben zu sein. Zum einen, dass mein Partner so lange wie möglich an meiner Seite ist, sodass wir das Abenteuer Altern gemeinsam erleben und dabei nie unsere Liebe verlieren. Zum anderen eben weitere Familie und Freunde, neue oder alte, die einem auf dem Weg begleiten. Ich brauche zwar nicht den allergrößten Sozialkreis, aber Angst vorm Vereinsamen möchte man auch nicht haben. Ich hoffe es gibt immer jemanden, der bei einem ist und Gesellschaft leistet.

 Gut zu altern , was ich gleich näher definieren werde, da die Empfindungen eines jeden über gutes Altern sicherlich etwas divergieren (deshalb auch Ihre Schreibaufgabe), ist etwas, das ich auch sehr gerne tun würde. Natürlich will jeder auf der einen Seite gesund alt werden . Aber die Meisten sagen dies als Floskel dahin. Ich hingegen habe, trotz meines, ich will nicht sagen jungen , aber zumindest in keiner Weise hohen Alters, leider schon einige persönliche Erfahrungen mit der generellen Fragestellung und Thematik hinterm Altwerden (bzw. dem vorzeitigen Tod) gemacht. Ich hatte eine körperliche Erkrankung, die mich zwar nicht richtig direkt kurz-vor-Tod hat sein lassen, aber eine reale, nicht nur abstrakte, Todesgefahr besaß und mich und mein Leben über viele Monate direkt massiv beeinflusste und mich nach erfolgreichem Kampf jahrelang psychisch geschädigt zurückließ. Es ist 4 Jahre her und ich leide heute noch unter den Folgen, auch wenn ich froh bin, die körperliche Bedrohung besiegt zu haben. In all dieser Zeit habe ich mir auch über das Älter- oder Altwerden viele Gedanken gemacht. Und seit dieser einschneidenden Lebenserfahrung steht für mich, und eben nicht nur dahingesagt, da jeder gerne gesund ist, fest: Ich will gesund sein und bleiben. Das ist das höchste Gut, das man haben kann. Deshalb gilt das für mich auch fürs Altern. Alles Andere – ALLES – wird hinfällig, wenn man nicht gesund ist. Was bringt mir meine tolle Ehefrau, wenn ich nicht sprechen kann und am Schlauch hänge? Was bringt mir ein tolles Haus in schöner Landschaft, wenn ich zu gebrechlich bin, um einen Fuß vor die Tür zu setzen? Was bringt mir viel Geld, mit dem ich tolle Dinge machen könnte, wenn ich ein bettlägeriger, verwirrter Mann bin? Was bringen mir 40 Jahre arbeiten, wenn ich mit 68 Krebs kriege und mit 69 sterbe? Was bringt mir egal was, wenn ich – wie einer meiner Verwandten – mit guten 70 als promovierter Wissenschaftler mit lebenslanger Vollzeitanstellung plötzlich innerhalb eines Jahres so dement werde, dass ich Vollzeitpflege benötige und meinen Bruder nicht mehr erkenne? Gesundheit – ist – alles. Punkt aus. Ich bin nicht religiös, aber ich bete dafür, überhaupt – und dann gesund – alt zu werden. Weil man nicht viel tun kann, ich aber gerne die Kontrolle über die Dinge haben. Mit der Gesundheit ist das aber so ein Problem: Ich kann Schädliches lassen und Gutes machen, das setzt mein Krankheitsrisiko allerdings nie auf null. Und deshalb bleibt für diese Restprozent an Gefahr nichts übrig, als zu hoffen. Ich hoffe oft. Wenn ich also diesen Aspekt voraussetze, dass ich ohne massive gesundheitliche Einschränkungen alt werde: Was ist dann gutes Altern ? Das hieße für mich erstmal, ein gutes Leben gehabt zu haben. Muss nicht perfekt sein, aber wenn die Grundlagen, die man in den 30, 40 Jahren davor geschaffen hat, nicht ausreichen oder extrem bescheiden sind, wird es auch schwierig mit dem Altern. Deshalb sollte eine ausreichend hohe Rente vorhanden sein (muss nicht staatlich sein, letztendlich sollte nur gerne ein Lebensstandard nicht nur direkt über der Armutsgrenze erfüllt sein). Ein intaktes soziales Umfeld zu haben wäre für mich der nächste Wunsch, auf den ich auch aktiv einwirken muss, will ich nicht irgendwann alleine dastehen. Ich bin in den 30ern und Single. Ich will nicht in den 70ern und Single sein. Eine Partnerin, bis dass der Tod uns scheidet , und dabei bräuchte ich gar keine kirchliche Heirat, ist eine sehr essenzielle Voraussetzung für mich, um wirklich glücklich alt werden zu können. Man sagt ja: Glück ist die einzige Sache, die sich verdoppelt, wenn man sie teilt. So sehe ich das auch. Mit der Familie wird das schwierig, aber enge Familienbande halte ich auch für sehr nützlich und schön. Ich mag auch die (in früheren Zeiten standardmäßig gelebten) Konzepte von Mehrgenerationenhäusern usw. Ich stelle mir fürs perfekte Altwerden vor, wie ich mit meiner Frau auf einem Resthof lebe, die Enkel, die nebenan wohnen, kommen zum Spielen oder Tiere füttern/st

Für mich bedeutet gutes Altern , dass man mit möglichst wenigen starken Einschränkungen altern kann. Ich beziehe dies nicht nur auf den körperlichen Zustand, auch die geistige Gesundheit und das soziale Umfeld spielen eine wesentliche Rolle. Wichtig finde ich auch, dass man nicht all zu viel im Voraus plant, da man leider nicht zwingend davon ausgehen kann, ein hohes Alter überhaupt zu erreichen. Ich halte es deswegen nicht für sinnvoll zu sagen, dass man z.B. mit 70 Jahren noch regelmäßig körperlich aktiv sein möchte, mit 75 noch reisen will oder mit 90 an der Hochzeit des Ur-Großenkels teilnehmen möchte. In meinem Leben habe ich leider mehrmals mitbekommen, wie schnell das Leben vorbei sein kann. So starb meine Tante mit 38 Jahren an einem schweren Schlaganfall. Ihre Tochter war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 11 Jahre alt und es gab keinerlei Anzeichen für das, was an diesem Tag passieren würde. Meine Oma starb eine Woche später mit 63 Jahren an einem Herzinfarkt im Aufzug im Krankenhaus. Sie wollte ihrem Sohn beistehen, der gerade seine Frau verloren hatte und dachte, sie würde sich deshalb nicht gut fühlen. Meine Oma war eine sehr aktive Frau und hatte noch viele Pläne – leider konnte sie davon so gut wie keinen tatsächlich umsetzen. Mein Vater starb letztes Jahr mit 61 Jahren an einer Sepsis nach einer Spritze, die gegen Rückenschmerzen helfen sollte. Er wäre kurz darauf in Rente gegangen und wollte mit meiner Mutter reisen. Mir persönlich ist es deshalb wichtig, nicht alles auf die lange Bank zu schieben und zu hoffen, dass ich im Alter all meine Wünsche und Träume ausleben kann. Mir ist ebenfalls wichtig, im Alter möglichst gesund zu sein. Sicher gibt es auch dafür leider keine Garantie, aber gutes Altern bedeutet für mich, weiterhin am normalen Leben teilhaben zu können. Ich wünsche mir auch, dass ich im Alter einen guten Kontakt zu meinen Kindern und deren Familien haben werde und diese mich gerne besuchen kommen oder mich als Besuch empfangen möchten.

Es wäre Luxus an keiner schweren Krankheit zu leiden. Bzw., an keiner Krankheit, die einen langsam auffrisst. Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch wäre mir am wichtigsten. Ein soziales Netz zuhaben ist auch sehr wichtig. Gesund, aber sehr einsam zu altern wäre tragisch. Schön wäre es mit einem Partner an der Seite gemeinsam zu altern. Kindern, und Enkel, die sich um einen sorgen wären toll. Ein soziales verlässliches Umfeld, auch z.B. Nachbarn, die einem in einer Krise, wie jetzt (Corona) unterstützen. Keine Geldsorgen zu haben würde zu gutem altern dazugehören. Zumindest nicht in Armut leben. Aus meiner Familie war nohc nie jemand im Altenheim. So wie ich da beurteile, haben / hatten die meisten Senioren eher Angst davor. Dadurch bin ich selbst voreingenommen. Es gibt die ganzen Horrorstories, von. gewalttätigen Pflegern, und Misshandlungen und Betrug an Senioren. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen für Pfleger sehr schlecht. Andererseits gibt es sozialer Interaktion mit gleichaltrigen. Meine Großmutter lebt bei ihrer Tochter und hat fühlt sich dort sehr einsam, weil sie keine Freunde, oder Nachbarn hat mit denen Sie kommuniziert. Sie fühlt sich eingesperrt und würde am liebsten wieder alleine in ihrer Wohnung leben. Ich glaube Autonomie wäre mir sehr wichtig. Also noch lange das machen zu können, was ich will. Selbst Einkaufen, selbst kochen, evtl. sogar verreisen, im Garten beschäftigt sein, ein Hündchen oder eine Katze zu haben um die ich mich sorgen kann. Git zu altern hieße auch auf ein erfülltes Leben zurückblicken zu können. Auf das stolz zu sein, was man erreicht hatte. Gut wäre es auch selbst darüber bestimmen zu können, wie man aus dem Leben tritt. Ich würde es vorziehen zu hause zu sterben.

Alt sein oder Ältwerdern ist in meinem Alter (Mitte 30), eher noch ein abstraktes Konzept, das aber doch immer näher kommt. Als junger Mensch erscheint einem alles weit weg und man nimmt die Beschwerden oder Bedenken der Großeltern vielleicht nicht so wahr. Mit der Zeit kommt dann nach und nach die Einsicht, dass sich doch was verändert. Dass man nicht mehr so gut sieht oder hört. Sich nicht mehr so gut bewegen kann. Bereits jetzt beneide ich die jungen Leute im Fitnessstudio, die schwere Training machen können, ohne dass sie sich verletzen oder drei Tage lang die Gelenke weh tun. Andererseits schätze ich die Lebenserfahrung, die man mit der Zeit gewinnt. Man sieht Dinge mit mehr Abstand und kann sie besser einordnen. Eventuell macht man sich auch nicht so viele Gedanken, was andere von einem denken. Für mich selber ist beim Älterwerden vor allem eine gute Gesundheit von Bedeutung. Dies ist auch der Punkt, der ich am meisten fürchte: wenn man alt ist und sich nicht mehr selbst um die Dinge in seinem Alltag kümmern kann. Das Schlimmste wäre eine Demenz. Wenn man also nur noch als lebende Hülle exisitiert, aber der Geist einem nicht mehr gehorcht. Da ich aber noch einige Zeit habe bis zu diesem Alter, erhoffe ich mir viel vom zwischenzeitlich stattfindenden medizinischen Fortschritt. Das Thema Altersarmut spielt weniger eine Rolle. Ich habe früh angefangen in einem gut bezahlten Beruf zu arbeiten und habe (bis jetzt) eine lückenlose Erwerbsbiografie. Sollte alles weiter gehen wie bisher, dürfte ich eine auskömmliche Rente im Alter beziehen. Auf die gesetzliche Rente verlasse ich mich dabei nicht. Private Vorsorge ist der Schlüssel. Ich habe den Eindruck, dass dies in manchen Generationen noch nicht angekommen ist und man sich noch zu viel auf den Staat verlässt. Weiterhin hoffe ich, dass mir im Alter nicht Langweilig wird. Dass mir meine körperliche Verfassung erlaubt Hobbies nachzugehen und zu reisen. Mir ist bewusst, dass sich in 30 bis 40 Jahren viel ändern kann. Wie sieht die Welt aus? In welcher Gesellschaft leben wir? Werde ich noch das tun können oder dürfen, was ich mir vorgenommen habe? Natürlich will man auch nicht einsam alt werden. Ich habe eine Partnerin, aber Kinder spielen in meiner eigenen Gedankenwelt (noch) keine Rolle. Wobei es schon gut ist, wenn man jemanden hat, der für einen da ist. Ich möchte auch so lange wie möglich in meinen eigenen vier Wänden bleiben. So hat man noch mehr Einfluss auf seinen Alltag. Auch da denke ich, dass der technologische Fortschritt viel zur Verbesserung beitragen wird. Generell habe ich den Eindruck, dass die Wissenschaft dafür sorgt, dass mein Konzept des Älterwerdens in Zukunft anders aussieht, als ich mir das heute vorstellen kann. Man blickt als Vergleich gerne auf die eigenen Großeltern, die aber eine andere Generation mit einem anderen Hintergrund ist. Aber auch dort heißt es ja bereits, dass die Gesundheit doch das Wichtigste ist. Und ich kann es absolut nachvollziehen. Oft merkt man es ja erst, wenn einem was fehlt.

nicht zu bereuen, was man nicht getan hat entweder gesund oder äußerst optimistisch alt zu werden (damit man mit den krankheiten gut umgehen kann) immer noch energie zu haben mich nicht 15kg schwerer fühlen (da gibt’s doch diese schweren jacken, die das altsein nachstellen sollen) mich selbstbewusst und erhaben fühlen, endlich mal so, dass nicht immer die anderen am längeren hebel sitzen immer weiter zu lernen und offen für neues zu sein dass man mir zuhört, wenn ich relevante erfahrungen und wichtiges wissen einbringen kann, das die jüngeren voranbringt! damit die gesellschaft weiterlernt dass ich sport machen kann und nicht formlos aus dem leim gehe dass ich kreativ bin und mein alter gut nutze, nicht nur vor der glotze hänge und esse dass ich selbstbestimmt leben kann dass ich coole nebenjobs und ehrenämter machen kann – stichwort sinnvoll verbrachte zeit dass ich jetzt schon schlau bin und nicht, wie viele frauen, eine winzige rente kriege, von der ich nicht leben kann, weil mein mann sich immer um die geldangelegenheiten gekümmert hat mich schön zu fühlen dass meine kinder mich ehrlich schätzen und gern zu mir kommen und nicht genervt von der alten sind sterben, wenn ich es will freundschaften pflegen dass die beziehung trotzdem all dem alter und dem ewigen zusammensein nicht bloß gewohnheit ist und der andere nicht nur ein möbelstück, das man zu bequem ist wegzuwerfen ich will weise sterben. aber die weisheit muss auch jemand ineressieren, sonst bringt sie wenig. trotzdem will ich leute nicht damit volltexten, was meiner meinung nach richtig ist. vielleicht ein paar drogenexperimente, wenn ich alt bin. hab dann ja nicht mehr viel zu verlieren und bewusstseinserweiterung ist doch gut 😉

Gut zu Altern bedeutet für mich in einem Teil meines Lebens zu sein, wo ich zufrieden mit meinem Lebenstand bin. Wo ich mich nicht mehr um Dinge Sorgen mache, die man eh nicht beeinflussen kann. Ich würde erwarten das meine Lebens-Verhältnisse positiv sind. Von der politischen und wirtschaftlichen Situation in dem Land wo ich lebe, bis zu meinem Lebens-Verhältnissen dir ich mir erarbeitet habe. Ich würde in einer abbezahlte Eigentumswohnung oder in einem Haus wohnen wollen. In einer kleinen Stadt oder Dorf, aber mit einer gute Anbindung an Geschäfte, Ärzte und Kultur. Geschäfte, Ärzte und Kultur sollte mit Auto als auch öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar sein innerhalb 10 Minuten Fahrt. Freunde um mich herum, die in meinem Lebensalter sind. Ich würde mir wünschen eine Beschäftigung zu haben die mir das Gefühl gibt noch einen wertvollen Beitrag zu der Gesellschaft zu leisten. Natürlich ist es mir auch sehr wichtig das ich eine Rente habe und nebenher entweder Ersparnisse, Investitionen oder andere Einkommensquellen habe. So das ich trotz Inflation in meinem Rentenalter sehr gemütlich leben kann und mir keine Gedanken über sparen machen muss. Ich würde mir wünschen das mein Bruder auch noch lebt und wir in Kontakt geblieben sind und uns wöchentlich sehen. Das ich weiterhin in den Urlaub gehen kann. Das seelisch, emotional, gesundheitlich zufrieden bin.

Für mich bedeutet altern vor allem gesund und zufrieden zu sein. Ich möchte selbstbestimmt leben und die Dinge tun, die mir wichtig sind. Dazu gehört auch finanzielle Unabhängigkeit, die ich mir bereits jetzt aufbaue. Gutes altern bedeutet auch eine gewisse Absicherung…ich freue mich dann mit meinen Kindern und Enkeln Zeit zu verbringen, zu reisen und das Leben weiterhin zu genießen…des weiteren ist es wichtig gesund zu sejn….selbstbestimmt und frei zu sein. Das Leben zu genießen. All das ist mir sehr wichtig und sollte für jeden eine große Rolle spielen können. Gutes altern setzt voraus dass man sich gesund ernährt, Sport macht, das Leben genießen kann…zudem gehört für mich auch dazu, dass man viel Zeit mit seinen Freunden verbringen kann und weniger arbeiten muss.

Auf dem Piazza Grande sass diese ältere Frau vis-à-vis von uns und hat sich ab uns und unserem seichmachen erfreut, lacht mit uns mit und war zudem eine gute Zuhörerin zu ihrer deutliche jüngeren Kollegin, vielleicht war es ihre Nichte? Wie kommt es, dass gewisse Menschen bitter werden mit dem alter und andere nicht? Papi der sich gerade so Sorgen macht vor der Pensionierung, was soll er denn den ganzen Tag machen. Was machen wir eigentlich das ganze Leben den ganzen Tag? Wenn wir das ganze Leben füllen mit Aktivitäten die uns nicht wirklich erfüllen, unsere Seele nicht berühren, wir arbeiten um zu arbeiten und von Ferien zu Ferien hüpfen, die Tage, Wochen und Monate an uns vorbeiziehenlassen und das alles eigentlich gar nicht so viel sinn macht, wie kann es dann Sinn machen, wenn die Arbeit aufhört? Was machen wir dann den ganzen Tag? So kommt mir der GEdanke, dass unser ganzes Leben eine Vorbereitung auf das alt werden ist . Also, jeder Tag dazu zählt, wie man sich fühlt, wenn man merkt, dass dieser Tag nie mehr zurück kommt. Wenn man z.B. durch die Pensionerung nun ganz klar den Abschnitt der Erwerbstätigkeit hinter sich hat, es auch natürlicherweise so sein wird, dass man wahrscheinlich die nächste Person ist, welche sterben wird in der Reihe der Familie, was ist dann die Summe des Lebens , was hat das alles gebracht? Mitte Dreissig merke ich auch schon, dass ich nie mehr wirklich ganz gleich sein werden kann wie ich Mitte Zwanzig war. Und ich stelle mir vor, wenn man dann noch älter ist, und man weiss, nun hat man vielleicht noch 10/15 Jahre vor sich, dann kann man die Augen nicht verschliessen vor all den Entscheidungen die man in der Vergangenheit getroffen hat und die den Weg des Lebens bestimmt haben, und diesen kann man nicht mehr rückwärts gehen. Wenn ich ans körperliche Altern denke, so kommen mir einersteits die Unbeweglichkeit in den Sinn wenn man zurück schauen will, wie man nicht mehr nur den Kopf drehen kann, sondern der halbe Oberkörper oder auch der ganze sich mitdreht. Fast so, als sei die Vergangeneheit eine so grosse Sache, dass es schwer ist sich dazu zurück zu drehen. Und das Aufstehen, das wird schwerer, der Gang wird schwerer. Trägt man eine grosse Last, diese ganze last dieses ganzen Lebens auf sich, oder schwingt da trotzdem noch eine Leichtigkeit mit? Ist der Tag noch mit Freunde zu erwarten oder ist es eine Last, so dass das Aufstehen schon schwer fällt, denn für was steht man dann auch auf? Ich würde mir wünschen, dass ich ins hohe Alter hinein immer wieder neue Sachen lernen werde, offen bleibe, mich an den Jungen, an dem Unbekannten erfreuen kann. Ich die Stille, die Natur, die Jahreszeiten immer mehr verstehe und darin aufgehen kann. Und so denke ich, wird auch mein Körper so altern wie es angemessen ist. Die Funktonen schränken sich natürlich ein, aber auf eine sehr passende Art und Weise. Ich spreche weniger, höre weniger, weil meine Intution und Weisheit so gross ist, dass ich das nicht mehr machen muss. Ich sehe immer mehr wie sich sachen entwickeln können und kann mich dem mit vertrauen hingeben. Ich weiss, wann ich etwas sagen soll, und wenn es besser ist, die Sache sich selbst zu überlassen. So versuche ich mich auch bereits jetzt ab und zu mit der Idee auseinanderzusetzen, wie mich wohl meine Entscheidungen heute im Alter fühlen werden lassen.

gemütliche, stressfreie Zeit verbringen dürfen ich möchte Sicherheit und Geborgenheit erfahren dürfen mit Menschen Zeit verbingen dürfen finanziell keine Sorgen haben mein Gelerntes allenfalls in irgendeinem Hobby nützlich machen können friednliche Zeiten verbringen dürfen liebe Menschen um mich herum haben Ruhe und Geborgenheit erfahren ohne Schmerzen leben zu können möglichst lange die Grundelemente meines Lebens noch selber verrichten zu können (Körperpflege) genug und nicht zu viel zu haben Hilfe annehmen können und dürfen mich nicht als Belastung sehen zu müssen Liebe erfahren zu dürfen zusammen mit einer Hauptperson leben Vertrauen aufbauen Zuneigung erfahren dürfen einen Sinn im Leben sehen Hilfe in Anspruch nehmen dürfen nichts müssen, alles können Schach spielen Bücher lesen Entschleunigung erfahren Gesundheitlich nicht abhängig sein

Gutes Altern bedeutet für mich vor allem gute Gesundheit und finanzielle Stabilität. Alle meiner Großeltern sind über 80 bzw. 90 Jahre alt, also denke ich, auch mich wird ein langes Leben erwarten. Ich habe Angst davor, alt zu werden und unter schlechter Gesundheit zu leiden, mein Gedächtnis zu verlieren oder arm zu sein. Ich versuche, schon jetzt auf meine Gesundheit und Ernährung zu achten, um auch im hohen Altern so gesund zu sein wie es mir möglich ist. Ich tue auch jetzt schon mein Bestes, Geld für das Alter zurückzulegen. Idealerweise möchte ich gerne reisen können und, falls nötig, mir die Pflege, die ich brauche, leisten können. Meine Eltern sind schon lange geschieden; seit deren Scheidung ist meine Mutter finanziell nicht abgesichert, mein Vater hingegen schon. Meine Mutter ist in Frührente und kommt kaum über die Runden, weswegen ich große Angst habe, dass es mir eines Tages ähnlich gehen könnte. Ich habe keine Kinder, also habe ich auch Angst davor, im Alter krank und gebrechlich zu sein und keine Hilfe zu bekommen., Die Eltern meines Vaters sind beide über 90 Jahre alt und werden im eigenen Haus gepflegt, sind aber so gebrechlich, dass sie gar nicht mehr aus dem Haus gehen können. Das ist für mich kein schönes Leben. Ich hoffe sehr, auch im Alter gesund und aktiv zu sein. Ich denke, ein großer Teil hängt auch davon ab, wie es einem psychisch geht. Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, eine positive Einstellung zum Leben zu haben und auf die eigene psychische Gesundheit zu achten – ich habe schon oft Menschen beobachtet, die auch im Alter zufrieden sind, und das sind immer Menschen mit einer positiven Einstellung. Ich selbst habe damit, wie so viele Menschen, zu kämpfen, besonders wenn es mir nicht gut geht oder ich Probleme habe. Ich denke, man kommt auch im Alter gut zurecht wenn man positiv ist, auf die eigene Gesundheit sowie Finanzen achtet, und ich hoffe, mich um diese Bereiche schon jetzt gut zu kümmern, damit es mir dann auch im Alter gut geht.

Gut zu altern bedeutet für mich vor allem, bis zum Ende möglichst gesund und geistig mobil zu bleiben und die Kontakte zu meinen Kindern (und dann wahrscheinlich auch Enkeln) zu erhalten. Gerade der Aspekt Gesundheit ist für mich mit Sorgen verknüpft. Ich habe seit meiner Geburt eine genetisch bedingte Hautkrankheit (Epidermolysis Bullosa Dystrophica; betroffenes Gen: COL7A1), von der ich nur hoffen kann, dass sie in den nächsten Jahren mittels der CRISPR-Technik geheilt werden kann. Andernfalls antizipiere ich eine immer schwierigere Wundheilung im Alter; abnehmende Sehkraft aufgrund von Vernarbungen auf meiner Hornhaut; stärkere und dauerhaftere Schmerzen und damit verbunden psychische Probleme wie Depressionen. Wenn ich an einem nahe gelegenen Altersheim vorbeilaufe, stelle ich mir vor, wie ich dereinst dort in der Sonne auf einem Balkon sitzen werde mit einer Zeitung und den Tag genieße. Vielleicht meldet sich noch eins meiner Kinder, vielleicht können wir uns auch treffen. Ich arbeite beruflich viel mit Büchern und bin zufrieden, wenn ich lesen kann. Der nächste Gedanke, wenn ich diese nette Phantasie entfalte, besteht in der Sorge, ob ich mir das werde leisten können, dann denke ich an mein Konto und überschlage die nötigen Kosten und die Wahrscheinlichkeit, dass meine Rücklagen mir einen guten Heimplatz mit der wahrscheinlich zusätzlich nötigen Pflege erlauben werden. Es ist seltsam, merke ich eben, dass die Aussicht auf einen Heimplatz (und kein Altwerden in der Familie) für mich der gesetzte Fall ist. Sowohl meine Oma als auch mein Opa waren beide in ihren letzten Lebensjahren nicht mehr zuhause; Opa im Heim, Oma im Krankenhaus. Beide starben, glaube ich, sehr einsam. Von dieser Grunderfahrung her konzipiere ich eine gute Variante dessen. Wichtig ist mir, bis zum Ende geistig fit zu bleiben; ich kann mir vorstellen, dass die Wahrnehmung des Verlusts der Geisteskräfte für mich schwer zu ertragen wäre. Andererseits denke ich mir manchmal, wenn man richtig dement ist, hat man ja auch keinen Vergleich mehr zum guten Zustand parat, weswegen es vielleicht ok ist. Die Oma meiner Expartnerin ist stark dement und hat sich neulich die Schulter gebrochen, das entdeckt sie jetzt jeden Tag neu. Muss furchtbar sein, weil man nie Gelegenheit hat, sich mal mit etwas abzufinden. Mein Opa tat mir sehr Leid, als er allein im Heim war. Ich hatte ihn bei dem Übergang, der sehr schnell gehen musste, weil seine Kraft rapide abnahm, begleitet. Zuvor hatte er allein gelebt, war jeden Tag mehrere Stunden spazieren, kannte die halbe Stadt und war einfach ein stattlicher Mann. Ich besuchte ihn, um ihm ein paar Tage zu helfen, während meine Mutter sich um einen Heimplatz bemühte. Er vergaß immerzu, wo etwas liegt und war sehr langsam. Wir gingen zusammen zum Supermarkt um die Ecke, das dauerte eine Stunde. Sein Sprechen war nicht mehr sehr verständlich. Es hat mich berührt, als er mir zum Abschied am letzten Tag fest die Hand drückte, mir in die Augen sah und sich bedankte. Meine Oma lag die letzten Jahre ihres Lebens nur noch im Krankenhausbett, sie konnte nur noch flüstern. Als die Ärzte sagten, es geht zuende, kam ich und habe mit ihr das Vaterunser gebetet, auch wenn ich nicht sehr religös bin, denn als ich noch ein Kind war und mit ihr durch den Wald lief, gab es wohl eine Situation, in der ich sie fragte, ob wir mal beten können. Ich dachte, vielleicht erinnert sie sich daran. Wenn ich das Altern meiner Eltern zu antizipieren versuche (sie sind geschieden, 58 bzw. 60), sehe ich Armut und Einsamkeit auf sie zukommen. Dazu vielleicht ein schlechtes Gewissen, nicht voll für sich selbst sorgen zu können. Ich möchte gern bis zum Schluss meinen Lieben eine Freude sein und keine Bürde. Deswegen gehen all meine Ideen über ein gutes Altern in Richtung Autonomie und Zufriedenheit mit dem, was ich mir erspart habe und womit ich mich befasse.

Ah, ich hatte bei der Studienbeschreibung auf eine etwas weniger offene Frage/Aufgabe gehofft, aber OK. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, im Moment ist für mich die Frage des Alterns stark damit belastet, dass ich nicht annähernd dort bin in meinem Leben wo ich gerne wäre (Karriere, Familie etc.) – etwas generische Meilensteine des Lebens aber nicht unwichtig. Hätte ich diese erreicht wäre ich vielleicht etwas entspannter. Trotzdem, im Allgemeinen ist natürlich körperliche Gesundheit ein wichtiger Punkt. Selbständig leben und handeln zu können ist mir sehr wichtig, Beweglichkeit ist also entscheidend und mir ist viel daran gelegen sie zu erhalten, durch eben Bewegung. Ausdauer, Energie ist bei mir wegen einer chronischen Erkrankung ohnehin schon ein Problem und es macht mir durchaus Angst zu überlegen, wie sich das langfristig entwickeln könnte. Mentale Gesundheit ist auch extrem wichtig, im Sinne von psychischen Erkrankungen (Depression habe ich ohnehin schon) aber natürlich auch geistige Beweglichkeit , Gedächtnis und so weiter. All das gilt es wohl irgendwie auch aktiv zu bewahren, durch geistige Aktivität in verschiedenen Formen. Altersarmut und Einsamkeit sind die anderen großen Themen, die mir auch einiges an Angst bereiten, da ich (siehe oben, chronische Erkrankung) nicht arbeiten kann und entsprechend wenig Einkommen und bisher praktisch keine Altersvorsorge habe. In Bezug auf Einsamkeit führt die Krankheit und die Arbeitslosigkeit jetzt schon zu Einschränkungen im sozialen Leben, auch da fällt es mir schwer langfristig eine allzu positive Perspektive zu sehen, wenn z.B. meine Eltern nicht mehr leben, und zunehmend Kontakte aus der Studienzeit etc. auseinanderdriften. Dieser letzte Punkt ist also für mich besonders negativ geraten, positiv gedreht wäre für gutes Altern also eine gewisse finanzielle Sicherung nötig, nicht unbedingt besonders viel Geld, aber Stabilität. Und wenn die Gesundheit auch nur mittelmäßig ist, wäre eine hohe Priorität, in irgendeiner Weise soziale Verbindungen zu haben, möglicherweise über Ehrenamt oder ähnliche Betätigung. Und dann natürlich der wahrscheinlich fast universelle Traum, bis zum Ende selbständig und geistig wach zu leben und dann friedlich zu entschlafen oder so.

Das Älterwerden bzw. (gutes) Altern ist für mich zunächst einmal nichts, von dem ich mir vorstelle, dass es plötzlich auf mich zukommt, sondern eher ein gradueller Prozess ist, dem ich mich womöglich nicht einmal vollständig bewusst bin. Sicherlich gibt das eigene Alter guten Aufschluss darüber, wo man auf seinem persönlichen Lebensweg steht, aber wenn ich zum Beispiel mit meinen Eltern, die über 60 bzw. 70 Jahre alt sind, spreche, scheinen auch sie eher überrascht über das eigene Alter zu sein – das jedoch nicht auf negative Art und Weise. Ich halte diese Sichtweise (soweit ich es beurteilen kann) für relativ üblich und sogar erstrebenswert, denn eigentlich möchte ich auch nicht sehr viel darüber nachdenken, wie ich altere. Ich schätze, dass gutes Altern im Idealfall auch eher nebenbei geschieht, während man sein Leben ganz einfach lebt und dabei so gut es geht mental und körperlich fit bleibt. Beides ist mir sehr wichtig und ich hoffe, dass ich im Alter weder viel meiner Mobilität noch meines Gedächtnisses aufgeben muss. Gut Altern , für mich heißt das auch, dass ich meinen Lebensabend genießen kann, ohne mich dabei jedoch vollkommen zur Ruhe zu setzen . Ohne meinen Partner an meiner Seite stelle ich mir dies sehr schwierig und einsam vor. Einsamkeit wäre wohl etwas, das mich im Alter noch mehr als ohnehin schon belastet. Abgeschieden möchte ich keinesfalls leben, sondern am Leben um mich herum teilhaben. Gutes Altern ist für mich so eine positive Weiterentwicklung meines Lebens, in der ich von bisherigen Erfahrungen zehren kann, ohne dabei viel an Lebensqualität einzubüßen.

Gutes Altern besteht aus mehreren Faktoren und Komponenten, deren Grundsteine ich bereits im bisherigen leben gelegt habe. Auf diese will ich im weiteren näher eingehen: 1. Gesundheit mental und physisch 2. soziale Interaktionen 3. Freizeitgestaltung Zu 1.: Zur physischen Gesundheit zählt für mich, dass ich jeden Morgen den Tag gerne beginnen möchte, da mein Körper und meine allgemein gesundheitliche Verfassung gut ist. Sicherlich wird es den ein oder anderen Tag geben, der von Schmerzen oder Schlappheit geprägt ist. Doch relevant ist für mich, dass ich weiterhin alles bewerkstelligen kann, wie ich es mir vorstelle. Sicherlich werde ich mit der Zeit den ein oder anderen Abstrich machen müssen, doch bleibe ich optimistisch. Dazu gehört als Grundstein auf meinen Körpfer zu hören . D.h. Bewegung , wann es immer möglich ist. Kein stundenlanges sitzen, wenn dann Streckungen und kleine Bewegungseiheiten, falls nicht anders möglich. Darußen ander frischen Luft aktiv sein, vordergründlich im Grünen – Wald oder Park. Den Gedanken auch mal freien Lauf lassen, ohne über etwas angestrengt nachdenken zu müssen. Grundlage dessen ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die aber auch mal die ein oder andere Sünde haben darf. Nur sollte es nicht zu einer Gewohnheit werden und in Abständen passieren. Mental bedeute für mich, dass ich weiterhin aktiv Informationen durch lesen, hören, sehen aufnehmen kann und diese auch verstehe und für mich in Kontext bringen kann. Ideal wäre hier eine Verknüpfung mit sozialer Interaktion – ich kann mit mich mit jemadnen darüber austauschen und es kommt zu angeregten Gesprächen. Dazu gehört auch, dass ich mich an vergangenes lange Erinnern kann und mich auch für neue Sachen/Innovationen begeistere. Die Wiss- und Neugier weiter bestehen bleibt. 2. Soziale Interkation ist für mich, dass ich mich zuerst mit meinem engsten Kreis, Familie, reglmäßig unterhalten kann und auch an Aktivitäten teilnehme. Dass ich mich angehörig fühle und gebraucht. Vorallem, dass keine übertriebene Rücksicht genommen wird, sondern, dass ich als vollwertiges Mitglied behandelt werde. Auch der Kontakt mit der Umgebung, Theater, Stadtreisen, Café, etc. soll nicht zu einer Last werden. 3. Freieitgestaltung: Ich soll noch tun und lassen könenn, was ich mag. Vllt. etwas verminderteer bzw. angepasster. Aber ich will raus und mich bewegen können – mit allen Sinneseindrücken. Dabei kann es nur spazieren, fahrradfahren oder schimmen sein. Doch auch über die Hausgrenze hnweg, sollte ich rauskommen können.

Gutes Altern heißt für mich auch mit wachsendem Alter weiterhin agil zu bleiben und eigene entscheidungen treffen zu können. Meine Großmutter leidet an Demenz und musste mittlerweile in ein Heim, da keine sich Platzmäßig und Zeitlich voll für Sie sorgen kann. Ich hoffe das es bei mir nicht soweit kommt. Durch mein Kind bin ich mittlerweile sehr eingespannt und muss meinen Tag genau durchplanen, daher wünsche und hoffe ich das ich später im leben wenn mein kleiner selbstständig für sich lebt er zur einen seite alleine leben kann und keine Probleme hat, zur anderen Seite her aber auch das ich mit meinem Mann wieder ungezwungen in den Urlaub gehen kann ohne vorab sehr viel Planen zu müssen. Ich möchte Altern ohne mir gedanken darüber machen zu müssen ob ich im nächsten Monat noch von meiner Rente leben kann, daher bin ich dabei mich weiterzubilden um einen Job ausüber zu können der mir erstens Spass macht und zweitens rechnet. Ich hoffe weiterhin gesund zu bleiben und noch lange meine Familie um mich zu haben. Dabei sind alle mit einbegriffen, Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Schwager, Nichten, Neffen, Onkels, Tanten aber vorallem mein Mann und mein Kind. Die Momentane Lage lässt mich mehr darüber nachdenken was genau wichtig ist in meinem Leben und ich komme eben immer wieder zu dem Entschluss das es für mich nichts wirklich wichtigeres gibt als meine Familie und das es uns gut geht.

Gutes Altern. Tja, gar nicht so leicht, das in Worte zu fassen. Mir kommt sofort mein Opa in den Sinn, der mit Anfang 70 dement wurde – ich konnte dort nach und nach beobachten, wie er sich selbst verlor. Er war leider immer schon so verschlossen, dass man ihm das Leiden auch dabei nicht wirklich ansah, aber die Vorstellung allein genügt. Zudem der Aspekt, dass so etwas eben doch in der Familie passiert ist – könnte es also auch mir passieren? Diese Gedanken um meinen Opa begleiten meine Überlegungen dahingehend jedenfalls stets. Deshalb könnte ich sagen, dass mir in erster Linie wichtig ist, meine geistigen Fähigkeiten so lange wie möglich intakt zu wissen. Ein Lebensabend, der es mir nicht mehr ermöglichkeit, meinen Interessen nachzugehen, ist schwer vorstellbar. Ich möchte nach wie vor – vielleicht mehr noch als jetzt – lesen können, zeichnen können und im eigenen Gedankenwirrwarr verloren gehen. Dies, also geistige Gesundheit, würde ich für mich persönlich allem voranstellen. Ich könnte mir eher vorstellen, gewisse Bewegungen aufgeben zu müssen, als irgendwelche Defizite im geistigen Bereich hinzunehmen. Natürlich ist der allgemeine, körperliche Gesundheitsstatus trotzdem sehr wichtig. Gebrechlich möchte ich ungern werden, oder mit chronischen Schmerzen leben. Allerdings ist dies weitaus vorstellbarer, vielleicht dann auch wünschenswert, wenn ich meinen Interessen (die glücklicherweise meist nur das sitzen erfordern) ungehindert nachgehen kann. Trotzdem muss ich dabei, oder bei Gedanken um das Altern allgemein, immer wieder an meine psychische Gesundheit denken. Im Teenageralter war ich fest entschlossen, nicht über 30 zu werden. Jetzt, da ich über 30 bin, bin ich doch recht froh, noch zu leben und fühle mich auch lange nicht so alt, wie mir der Gedanke daran damals vorkam. Nur gibt es eben immer wieder Momente, in denen ich ob meiner Existenz müde werde – wenn mich meine Depression wieder überholt. Aus mittlerweile eigener, beruflicher Erfahrung weiß ich, wie es um solche Gedanken steht. Ich weiß leider auch, dass das überhaupt nicht hilft. Das Wissen dahingehend und eine Verschlechterung vielleicht in Kauf nehmend erschweren die Gedanken ans Altern umso mehr. Genausowenig, wie ich mir als Teenager hätte vorstellen können, wie mein Leben in der Mitte aussehen mag, kann ich mir derzeit einen Lebensabend richtig vorstellen. Genau jetzt legt sich meine Katze neben mich. Eigentlich treffend, sie ist gerade 13 geworden und ich mache mir Gedanken um eine Zeit ohne sie. Genauso schwierig vorzustellen, genau jetzt erscheint mir ein Leben ohne sie auch ziemlich sinnlos, wie das eben so ist, wenn man anhänglich wird. Aber die Liebe, die ich durch die Katze erhalte, wird bestehen bleiben. Hach, wie kitschig, aber das ist mir nun auch egal – ich darf ja offenbar schreiben, ohne weiter darüber nachzudenken. Das bringt mich aber auf den Gedanken, was von mir mal bleiben wird. Ich weiß gar nicht, ob ich das unbedingt möchte. Und was schon? Natürlich wäre mir wichtig, dass ich vermisst werde, dass mein Leben für hoffentlich einige Personen irgendwie wichtig war. Spontan möchte ich sagen, dass das auch schon so ist – trotzdem stimmt mich das alles gerade ziemlich traurig.

Vor einigen Tagen habe ich eine Folge Wer wird Millionär angesehen, bei der ein Kandidat erzählte, dass es besonders gründlich auf seine Gesundheit achte, um so alt wie möglich zu werden. 120 Jahre wären für ihn denkbar. Ich habe seitdem öfters darüber nachgedacht und bin auch zum Schluss gekommen, dass gute Gesundheit, sowohl die physische als auch die psychische, meines Erachtens die Grundlage für gutes Altern sind. Wenn es mir im Alter körperlich schlecht gehen würde und ich deswegen in meiner Beweglichkeit sehr eingeschränkt wäre, oder sogar Schmerzen erleiden müsste, würde ich nicht besonders alt werden wollen. Eine weitere Voraussetzung für gutes Altern sind meiner Meinung nach soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Viele ältere Menschen vereinsamen und schotten sich immer mehr ab, was zu Depressionen führen kann. Ich hoffe, dass ich bis zum Ende meines Lebens von meiner Familie und guten Freunden umgeben sein werde. Ich mache mir auch über den finanziellen Aspekt etwas Sorgen, da man immer wieder hört, dass es in Zukunft mit der Zahlung von Renten eng werden könnte. Es werden zwar schon Maßnahmen wie die Erhöhung des Rentenalters diskutiert, aber dennoch habe ich etwas Angst davor, mit 80 ohne gesichertes Einkommen dazustehen.

Gut zu altern bedeutet für mich, dass ich vor allem einen klaren Geist behalte und keine Probleme mit meinem Gedächtnis oder meiner Auffassungsgabe bekomme. Neben meinem Geistigen Zustand ist es mir auch sehr wichtig dass ich körperlich noch im Stande bin zumindest Grundlegende dinge wie Einkaufen und andere Erledigungen, sowie die eigene Hygiene selbstständig bewältigen zu können. Außerdem möchte ich nicht vollständig vereinsamen, wenigstens ein oder zwei Menschen die mir wirklich nahe stehen, und es ehrlich mit mir meinem, würden mir diese Zeit weitaus angenehmer gestalten. Auch möchte ich nicht komplett verarmen, und Flaschen sammeln müssen oder ähnliches um mir noch etwas halbwegs vernünftiges zu essen leisten zu können. Gut zu altern bedeutet für mich auch dass ich mit mir selbst im reinen sein möchte wenn ich diesen Lebensabschnitt erreiche, ich möchte so wenig wie möglich bereuen müssen, und positiv auf mein bisheriges Leben zurückblicken können. Neben diesen, für mich Grundlegenden dingen, wäre auch schön noch etwas zu haben das mir noch Spaß bereitet, ein oder mehrere Hobbies zu haben welchen ich noch nachgehen kann, damit mein Alltag nicht total abstumpft. Der Rest ist für mich eine Sache der eigenen Wahrnehmung und Perspektive, Kopfsache.

Gutes Altern, das bedeutet für mich, dass man seine Persönlichkeit frei ausleben kann. Dazu gehört für mich Freiheit, sozialer und finanzieller Natur. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gesundheit. Ich denke, dass gut altern bedeutet, sich um möglichst wenig die vorgenannten Punkte zu sorgen um das zu tun, was jeder für sich als seinen persönlichen Sinn des Lebens definiert hat. Gut altern ist also in meinen Augen Erfüllung zu finden. Erfüllung kann sein, Kinder großzuziehen, Oldtimer zu renovieren, sich in Kunst oder Kultur zu verwirklichen und so weiter. Ich denke viele Menschen haben das Gefühl nicht gut zu altern weil es an einem der o.g. Punkte scheitert, entweder man hat nicht das Geld, die Zeit oder Gesundheit, aus diversen Gründen. Gut altern kann also auch bedeuten mit den teils schwierigen Situationen des Lebens und Alterns umzugehen und das beste daraus zu machen. Ich selbst bin mit Mitte Dreißig vielleicht gerade kurz vor der Mitte meines Lebens, habe aber vor allem bereits gesundheitliche und persönliche soziale Schwierigkeiten in meinem Leben gehabt. Die finanzielle Situation war immer gut, daher kann ich dazu recht wenig sagen. Ich denke, dass man diese drei Rahmenbedingungen Gesundheit, soziales und finanzielles -ich nenne es mal- Wellbeing nicht miteinader aufwiegen und austauschen kann. Alles drei ist wichtig, für persönliche Erfüllung und somit auch für das gute Altern.

 Gut zu altern hat fuer mich eine vielschichtige Bedeutung. Zunaechst moechte ich gut also gesund oder zumindest ohne schwerwiegende Erkrankungen alt werden oder altern. Aber neben dem nun mal sehr wichtigem gesundheitlichen Aspekt ist es mir auch wichtig, dass ich so leben kann wie ich es moechte. Hier sind also meine persoenlichen Vorstellungen von Freiheit und Selbstbestimmtheit sehr relevant. Ich moechte nicht in einer hektischen Grossstadt leben, sondern gute Luft und Natur zum Atmen haben. Ebenfalls moechte ich finanziell so unabhaengig sein, dass ich frei bestimmen und waehlen kann wo ich lebe, was ich unternehme, oder was ich kaufe. Luxus ist mir nicht wichtig, nur eine Auswahl haben zu koennen waere ganz gut. Eine soziale Gesellschaft und ein gutes Netz aus Freundschaften, Verwandten und Bekannten ist mir wichtig, viel von der Welt gesehen und viele Eindruecke bekommen zu haben. Mir waere es wichtig, meine Zeit mit lieben Menschen zu verbringen, einem Partner an der Seite und bevorzugt in den Bergen oder am Meer wegen der guten Luft.

Gutes Altern bedeutet für mich in erster Linie, während des gesamten Alterungsprozesses zumindest die Normen und Werte beizubehalten, die man als Kind erlernt hat bzw. erlernt haben sollte. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass man mit sich und seinen im Leben getroffenen Entscheidungen auch gut leben kann, ohne ständig darüber nachzudenken, was man hätte anders machen können. In bestimmten Phasen meiner bisherigen 36 Lebensjahre habe ich persönlich immer wieder und schon recht häufig oft über vergangenes nachgedacht, zum Teil auch sehr intensiv, was letztendlich auch psychisch seine Spuren hinterlassen hat. Gutes Altern bedeutet für mich auch, den Großteil seiner Träume möglichst erfüllt bzw. zumindest darauf hingearbeitet zu haben und mit sich im Reinen ist. Finanziell sollte man sich keine Sorgen machen, unsere aktuelle Gesellschaft lässt dies jedoch leider nicht zu, da zuviele Einflüsse sich auch negativ auf die Zukunftsgedanken auswirken. Wirtschaftliche Unsicherheit wird sowohl im familiären Umfeld als auch im Freundeskreis immer stärker in den Fokus gerückt, da leider allzu viele Dinge nicht in der persönlichen Macht liegen. Rein gesundheitlich gehört für mich zum guten Altern auch dazu, dass man möglichst fit ist und auch bleiben kann. Allerdings hat man natürlich keinen Einfluss auf mögliche Erkrankungen (wie in meinem Fall Bandscheibenprobleme in der Halswirbelsäule), welche einem auch in jüngeren Jahren durchaus viele Probleme bereiten können und den Blick auf die Zukunft durchaus auch trüben können und man sich oft dabei ertappt, wie man sich die Frage stellt, wenn es jetzt schon in diesem Stadium ist, wie mag das in 10, 20 oder gar 30 Jahren aussehen. Daher sind sowohl die finanziellen als auch gesundheitlichen und nicht zuletzt die Umwelteinflüsse hauptsächlich dafür verantwortlich sind, ob man nach eigenem Empfinden gut altern kann. Im familiären Umfeld gibt es immer wieder Rückschläge, Schicksalsschläge, die einen beschäftigen, da viele Dinge auch erblich bedingt sein können und ich mir häufig die Frage stelle, ob dieser Kelch an mir vorbeigehen wird oder nicht. Gutes Altern bedeutet für mich zusammengefasst eine finanzielle Sicherheit auch für die kommenden Jahre bis ins Alter (was Stand jetzt nicht gegeben ist), was wiederum zu einer psychischen Belastung führt. Die Umwelt / Wohnumfeldlage lässt häufig Zweifel aufkommen, ob das Altern mir entgegenkommt oder nicht. Geistige Gesundheit und körperliche Selbstständigkeit bzw diese zu halten ist für mich mit Abstand das wichtigste, da der Gedanke, möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft auf fremde Hilfe angewiesen sein zu müssen oder eben geistig abzubauen, eine Horrorvorstellung für mich ist. Gutes Altern bedeutet letztendlich für mich persönlich auch der Wunsch, nach dem Berufsleben möglichst viele Länder bereisen zu können, wofür wiederum die finanzielle und geistige Möglichkeit dazu die Grundvoraussetzung ist. Ich muss allerdings zugeben, dass ich Zweifel habe, ob dies in meinem Fall so möglich sein wird, wie es ich mir vorstelle.

Gut zu Altern bedeutet für mich auf der einen Seite, dass ich gesund bin. Das heißt, dass ich körperlich weiterhin fit bin, um Unternehmungen zu machen und die Zeit mit meiner Familie genießen zu können. Es heißt auch, dass ich keine Schmerzen im Alter habe. Auch will ich weiterhin geistig fit sein.Ich möchte mich an alles erinnern können und meine Enkelkinder aufwachsen sehen und meine Kinder bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen. Gut zu Altern bedeutet für mich auch, dass meine Familie nah bei mir ist und wir uns oft sehen oder telefonieren und füreinander da sind. Ich möchte im Alter keine Geldsorgen haben und einen guten Lebensstil führen können. Ich möchte in einem schönen Hau mit meinem Mann wohnen, welchen einen schönen kleinen Garten hat. Auch möchte ich so reich sein, dass ich meine Kinder und Enkelkinder unterstützen kann und ihnen auch mal was teureres schenken kann. Auch das Reisen gehört für mich zum guten Altern. Ich möchte auch im Alter weiterhin die Welt erkunden. Dieses möchte ich in schönen Hotels und angenehmen Flügen in der Business Class. Ich möchte im Alter einfach stolz sein, auf das was ich bzw wir erreicht haben. Irgendwann möchte ich in unserem Garten sitzen und auf mein Leben positiv zurück blicken mit dem Gedanken, dass ich vieles richtig gemacht habe und kaum etwas ändern würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Auch möchte ich mich gut um meinen Körper kümmern. Das heißt ich will ihn pflegen, gut ernähren und auch in Maßen Sport treiben, sodass ich mich jünger fühle, als ich biologisch wirklich bin. Ich will mich später mit alten Freunden treffen können und die Zeit einfach nur genießen. Ich möchte so gut leben, dass ich irgendwann keine Angst mehr vor dem Tod habe, sondern denke, es ist ok wenn ich jetzt gehe, ich habe das Beste aus meinem Leben herausgeholt.

Gesund. Unbeeinträchtigt. Das ist, wenn man es genau nimmt, nur eine Phase. Wir alle wachsen in einem Umfeld auf, in dem wir erst nicht zu allem in der Lage sind, was ‘gesunde Erwachsene’ üblicherweise tun können. Aber bei Kindern, als Kinder nehmen wir das hin, während es für ältere Leute oft sehr problematisch ist, Dinge nicht mehr tun zu können oder länger dazu zu brauchen. Unsere soziale Umwelt ist nicht darauf ausgerichtet, dass es ältere Menschen gibt, während ein beträchtlicher Teil der Wirtschaft denen, die wohnhabender sind, mit Produkten aushilft, wenn der soziale Zusammenhalt nicht mehr so da ist. Ich denke Gesundheit, vor allem im Alter, ist nicht nur eine Frage des Körpers und des individuellen Erlebens, sondern auch eine Frage dessen, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen – vor allem wenn es um chronische Erkrankungen geht. Denn chronische Erkrankungen sind eine doppelte bis dreifache Last; zuerst hat man mit der Erkrankung selbst zu kämpfen, mit Schwächung, Schmerzen und Einschränkungen. Dann muss man irgendwie emotional damit klarkommen – und zu allem Überfluss wird auch noch erwartet, dass man die Auswirkungen der Krankheit so handhabt, dass andere Leute die selbst nicht krank sind davon möglichst wenig mitbekommen. Obwohl diese Leute die Kapazität hätten mitzuhelfen und es für Betroffene und deren engste Vertraute leichter zu machen. Und diese mehrfache Belastung erhöht den Leidensdruck ungemein. Viele chronische Erkrankungen, die keine unmittelbare Lebensgefahr darstellen, lassen sich auch heute schon relativ gut in den Griff bekommen. Aber sie erfordern regelmäßiges Management. Natürlich haben wir medizinischen Fortschritt – in grundlegenden Fragen allerdings weniger als zu hoffen wäre – aber Versuche, ein langes Leben ohne Altern zu erzeugen scheinen eher mäßig erfolgreich zu sein. Unsere Körper sind so komplex, dass eine tägliche Testosteronspritze zum jugendlichen Älterwerden eines Mannes nicht ausreicht. Deshalb denke ich es ist wichtiger, ein soziales und würdevolles Altern zu ermöglichen und die Gesundheit dabei bestmöglich zu bewahren.

Gutes Altern bedeutet für mich vor allem Freiheit von Zwängen und das daraus resultierende freie Verfügen über die eigene Zeit. Dabei geht es vor allem um finanzielle Zwänge, Verantwortung für das Wohl anderer Menschen, gesundheitliche Sorgen. Im Grunde möchte ich im Alter überwiegend intrinsisch motivierte Tätigkeiten ausüben und mir keine Gedanken über die Zukunft, im Sinne von extrinsischer Motivation, machen. Konkret würde dies bedeuten, an einem Ort, der klimatisch das ganze Jahr über angenehm ist, mit meiner Partnerin und wenigen engen Freunden Zeit verbringen und sportliche, sowie spielerische Tätigkeiten ausüben. Des weiteren möchte ich gerne inhaltlichen Interessen nachgehen, wie z.B. Mathematik und Physik. Voraussetzung hierzu ist natürlich ein gewisses Level an physischer und psychischer Gesundheit.

Gutes Altern, es ist ein schönes Altern, wenn ich gesund sein darf bis ins hohe Alter. Ich meinen Lebensabend mit meinen Lieben verbringen kann. Es viele schöne Ereignisse in meinem Leben gibt auf die ich mit Freude zurückblicken kann. Ich wünsche mir eine Arbeit wobei ich auch meine Freizeit intgrieren kann und ich trotzdem etwas anspruchvolles Bewegen kann. Ich würde auch sehr gerne meine Lebenserfahrungen der jüngeren Generation weitergeben und ihnen daher viel Know-How auf den Weg mitgeben. Ein soziales Netzwerk zu haben auch ausserhalb der Familie in der ich mich aufgehoben fühle und mich immer auf Sie verlassen kann, egal was kommt. Hilfsbereitschaft, Respekt meiner Mitmenschen, egal welchen Alters. Das ich als Mensch wahrgenommen werde mit all meinen Schwächen und Stärken und nicht nur als Leistungserbringer ohne Emotionen und Fehler. Das ich in einer Umgebung aufwachen kann bei der auf die Umwelt sehr geachtet wird und ein schonender Umgang mit essentiellen Ressourcen begannen wird – nicht zum Nachteil der nachfolgenen Gerneration. Gegenseitige Rücksichtnahme auf Schwächere und keine Homogenisierte Gesellschaft bei der es keine Kankten und Ecken gibt. Schönes Altern ist für mich auch, wenn ich egal welchen Alters nochmals von Neuem beginnen kann, egal wo und wie. Gesunde Ernährung überall möglich ist und ich jederzeit frisches fliessendes Wasser habe und nicht durch Respektlosigkeit gegenüber Ressourcen und Reserven einfach auf Profit aus orientiertes Denken, alles zerstöre, was ich Essentielles brauche, oder von weit her importiere muss. Schönes Altern ist auch dann gesund, wenn ich nichts bereuen muss ich meinem Leben und dazu stehen kann, was ich erlabet habe und somit authentisch bleiben darf. Einfach ein zufriedenes Dasein führen kann, egal in welcher Lebensspanne.

Positives Altern ist für mich gesund alt werden mit vielen sozialen Interaktionen. Ein gutes soziales Umfeld zu haben und gut integriert in ein gutes Geflecht sein von vielen kommunikativen Interaktionen. Nichts zu bereuen im Alter. Viele schöne Abenteuer erlebt zu haben. Die Liebe kennengelernt zu haben. Das Glück eigerner Kinder zu haben, oder mit Kindern arbeiten zu können. In einem sicheren Umfeld aufzuwachen. Kriege nur aus dem Lehrbuch zu erleben und nicht live dabei zu sein. Keine eigenen Kinder begraben zu müssen (Traumata überwinden). Entspannt zu sein und nicht ständig das Gefühl zu haben irgendetwas oder irgendjemandem hinterher zu rennen. Zufrieden sein mit dem was einem zur Verfügung steht. Im Hier und Jetzt leben zu können. Eine gute gesundheitliche Verfassung haben, so dass das Alern auch geniessbar ist und daher viele Reisen in viele verschiedenen fremden Ländern zu ermöglichen. Den Lebensabend zu zweit geniessen können.

Gutes Altern bedeutet für mich in Würde zu altern. Man sollte auch als älterer und gegebenenfalls gesundheitlich eingeschränkter Mensch ein Recht auf ein möglichst eigenständiges Leben haben. Gutes Altern sollte auch bedeuten, dass man die medizinische Versorgung erhält, die man benötigt. Und darüber hinaus sollte auch weitere Hilfen für ältere Menschen geben, die sie im Alltag unterstützen. Natürlich sollte die Rente zum Leben ausreichen, was bei zu vielen Menschen leider nicht der Fall ist. Ich hoffe, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird. Da mein Vater in einem Altenheim lebt und dank zwei schwerwiegenden Krankheiten eine lange Krankenhausodyssee hinter sich hat, habe ich oft miterlebt, wie würde- und respektlos alte und kranke Menschen in unserem System behandelt werden. Das sollte sich ebenfalls dringend ändern. Gutes Altern bedeutet für mich außerdem, dass jeder Mensch Zugang zu aktiver Sterbehilfe hat. Menschen gegen ihren Willen leiden zu lassen, ist nicht akzeptabel, jeder sollte sein Lebensende selbst wählen und würdevoll sterben dürfen. Alte Menschen sollten in unserer Gesellschaft genauso geschätzt werden, wie jüngere Menschen, dies würde ich mir wünschen. Dass man die Sorgen und Nöte der Älteren wahrnimmt, dass man sie spüren lässt, dass sie immer noch ein wertvoller und wichtiger Teil der Gesellschaft sind. All dies bedeutet für mich gutes Altern.

Im Augenblick denke ich bei gutem Altern zunächst an finanzielle Sicherheit. Das Thema beschäftigt mich zur Zeit da zur Zeit trotz eines recht guten Gehalts als Familie das Geld nach einem Umzug und vieler Ausgaben für Gesundheit, Familie und Wohnung das Geld ab und zu knapp ist und mit 37 Jahren der Weg in Richtung finanzielle Sicherheit im Alter noch nicht so sicher ist wie ich denke dass er bei Anderen ist. Dementsprechend bedeutet gut altern für mich zur Zeit zu einem großen Teil finanzielle Mittel und Besitz zu haben um nicht in der Sorge leben zu müssen z.B. die Wohnung nicht mehr bezahlen zu können oder auch Erlebnisse wie Reisen nicht durchführen zu können. Es muss kein absoluter Luxus sein, aber auch keine Armut. Ansonsten möchte ich im Alter im Idealfall lange von meinen Nächsten umgeben sein, insbesondere meiner Frau und engen Freunden. Da auch in der aktuellen Lebensphase noch viele um mich herum wohnen wünsche ich mir ein paar von ihnen auch noch im Alter um mich herum zu haben. Insgesamt möchte ich ausreichend soziale Kontake haben und nicht alleine sein. Was Aktivitäten angeht sehe ich einen Mittelweg zwischen nichts tun und dem anderen extrem das mein Vater vorlebt, welcher mit fast 80 Jahren noch einen kleinen Betrieb leitet und selbst noch auf Baustellen fährt um seine Mitarbeiter anzuleiten. Ich möchte Zeit haben, aber auch sinnvolle Aktivitäten. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen noch beratend tätig zu sein oder in Teilzeit zu unterrichten, weiterhin kann ich mir auch gut vorstellen noch viele Hobbies zu haben. Bzw. denke ich auch dass Hobbies helfen im Alter. Beruflich könnte ich mir auch gut vorstellen (vorausgesetzt die Finanzen lassen es zu) bereits einige Jahre vor dem Rentenalter in Teilzeit gehen zu können um das Alter vorbereiten zu können (z.B. Umbauten an der Wohnnung/Haus) oder um bereits ein wenig zu genießen, z.B. in Form von Reisen, solange es noch körperlich möglich ist. Da ich sehr Technik-affin bin erhoffe ich mir von gutem Altern auch, den Kontakt dazu nicht zu verlieren. Ich kann mir noch nicht vorstellen welche Technologie ich nicht mehr nachvollziehen werden kann, und würde mir wünschen mit meinem Verständnis auch in Zukunft noch zu kapieren weshalb eine bestimmte Technik sinnvoll ist und in Grundzügen verstehen wie sie umgesetzt ist. Damit verbunden ist auch der Wunsch, im Alter nicht merkwürdig zu werden oder menschenfremd zu wirken. Ich sehe es im Unterschied zwischen meinen Eltern und den Schweigereltern dass es leicht ist schrullig zu werden und so zu wirken als hätte man nicht mehr richtig den Bezug zum aktuellen Leben. Gesundheitlich ist für gesundes Altern für mich wichtig gesund alt zu werden. Im Idealfall möchte ich ein langes, gesundes Leben führen und ein relativ schnelles Ende haben ohne meinen Nachkommen und Verwandten zur Last zu führen. Dies gilt sowohl für körperliche als auch geistige Gesundheit. Ich möchte gerne die Ergebnisse meines Lebens sehen können. Dazu gehört für mich insbesondere zu sehen dass meine Kinder einen sinnvollen Weg eingeschlagen haben und zu sehen wie sie vielleicht die Erziehung in eine gute Richtung gebracht haben. Gerne würde ich auch Teil der jeweiligen Familien sein. Genauso wünsche ich mir dass im Alter auch noch eine Spur meines professionellen Lebens zu erkennen ist, z.B. dass wissenschaftliche Arbeiten oder Bücher noch gelesen werden.

Was ist altern und wie stelle ich mir dies vor? Ich denke altern muss man spezell fuer mich mit kindern in phasen aufteilen. 1. selber berufstaetig, die aufbauphase quasi. in diese jahren schauen ich dass sich ein fundament aufbaut, finanziell, emotional die kinder sind in der grundschule. Es werden sozial netzwerke fuer die zukunft geschaffen. Gesund leben sollte immer eine rolle spielen. kann man ein langes erfuelltes leben guarantieren? nein aber mann sollte es seinem leben zumindestens die best moegliche ausgangslage schaffen. 2. mittlere phase, kinder sind teilweise fertig mit der schul ausbildung, es kommen die erste ailments auf, kleine problemchen. es gibt einen einblick ob man sich in den jungen jahre so seinem koerper gegenuber verhalten hat dass dieser nn in gutem zustand fuer die kommenden jahre ist oder nicht. Ich befinde mich aktuell in diesem stadium und die traurige wahrheit ist .. oftmals leider nicht. schmerzen, kurze naechte, finanzielle sorgen machen dass altern zu einer langsame folter. Wir zeigen unseren kindern eine charade des positiven waerend wir im hintergrund verwesen. Ich kann mir aktuell schwer vorstellen laenger als 60/70 weiter zuleben wenn die zukunfs sich so weiterentwickelt im personlichen wie sich die letzten 10jahre entwickelt haben. Wie stellt man sich altern im best zustand vor, gesund, korperlich & mental, finanziell stabil und das wissen dass man der family, freunden und jungeren generation etwas besserers zuruecklaest als man selbst hatte. Werden wir alle challenges haben? sicherlich doch daran waechst man, wissend das man der naechsten generation die tools gegeben hat die zutun ist was einem mentale stabilitat und eine gefuehl der friedens gibt. In einer region zu leben, nicht die die bestes gesundheitssystem hat etc sondern wo man es mit schonen erinnerungen verbindet und dennoch raum fuer mehr laesst. Finanziell geht es nur noch ums stabil weiter aber nichtmehr hoch, die notwendigkeit is einer stabilen gleichgultigkeit gewichen. Eines was ich in den kommenden jahren reduzieren werden und in einem anderen leben sicherlich anders gemacht haette, nachrichten & social media sind der groesste stress factor den ich kenne, Unsicherheiten, sekundliche aenderng der drang erster/neuer etc zusein ist ein zeitdieb der statt zeit, stress, angst und ungewissheit zurueck laesst die einen menutelich altern laesst und einem aleine, verwirrt und verlezt zuruecklaesst.

Gutes Altern bedeutet für mich, ein Leben zu führen, dass ich eigenständig bewältigen kann, in dem man nicht auf Pflege oder Hilfe von außen angewiesen ist. Man ist fit und kann noch viele Dinge selbstständig machen (Arbeiten im Haushalt, seinen Hobbys nachgehen). Auch die Gesundheit ist ein wesentlicher Part beim Altern. Ich treibe jetzt schon relativ viel Sport und auch Denksport , etwa in Form von Puzzlen, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Das soziale Umfeld und die Familie sind ebenfalls sehr wichtig. Es ist wichtig, Menschen zu haben, auf die man sich verlassen kann, sei es im familiären Bereich oder im Freundeskreis. Der Gedanke, im Alter alleine zu sein, ist irgendwie schlimm und stimmt einen traurig. Soziale Kontakte dienen ebenfalls der geistigen und körperlichen Fitness. Man hat jemanden, dem man sich anvertrauen kann, mit dem man Dinge unternehmen kann, den Tag gestalten kann, gemeinsame Interessen hat. Haustiere sind ebenfalls nicht schlecht. Man hat eine Aufgabe und jemanden, der immer da ist. Ich denke, wenn dies der Fall ist, bleibt man auch körperlich eher fit. Kleine Gebrechen gibt es natürlich hier und da ab einem bestimmten Alter, aber gutes Altern bedeutet für mich, ohne große Beschwerden zu leben. Über kleinere Wehwehchen kann man drüber wegsehen. Ein Beispiel für gutes Altern sind etwas meine Großeltern. Beide sind über 80, für ihr Alter nahezu ohne Beschwerden, sie erledigen Einkäufe und Haushaltsarbeiten selbst, haben einen eigenen Garten, in dem sie Gemüse und Obst anbauen und sie fahren gemeinsam in Kurzurlaube. Was beim guten Altern außerdem eine wichtige Rolle spielt, ist der finanzielle Aspekt. Es gibt zu viele Rentner, die ihr Leben lang gearbeitet haben und nun, da sie ihre Rente beziehen, zur Tafel müssen, weil sie mit ihrem Geld nicht auskommen. Dagegen müsste etwas unternommen werden. Gutes Altern besteht also aus einer Kombination aus der gesundheitlichen Verfassung, dem sozialen Umfeld, einem abwechslungsreichen Alltag sowie einem guten finanziellen Background. Wenn dies alles stimmt bzw. größtenteils gegeben ist, kann man gut altern. Zudem kommt es auch auf die innere Einstellung und die eigene Sicht auf das Leben an, etwa stets positiv zu bleiben. Neugierig zu sein und vom Leben lernen zu wollen, ist immer hilfreich.

Obwohl ich mich schon häufig gefragt habe, was ein bestimmtes Alter – oder das Älterwerden generell – für mich bedeutet, verband ich dies nie mit der Frage nach gutem Altern . Ich bin 37 Jahre alt, und gutes Altern klingt zuerst Mal nach Pensionierung! Wenn ich aber etwas genauer über Vergangenes reflektiere, undd einen Blick nach Vorne wage: Gutes Altern ist für mich ein Aspekt von gutem Leben. Zu einem guten Leben gehören für mich, stark vereinfacht ausgedrückt: Gesunde, vertraute, respektvolle soziale Beziehungen; persönliche Werte zu kennen, zu bilden (was durchaus ein Lernprozess ist und dadurch wohl teils mit dem Altern in Verbindung steht) und auch gegen Widerstand zu befolgen; körperlich, geistig und geographisch (Reisen) aktiv zu sein; und im besten Fall über eine gewisse finanzielle Absicherung zu verfügen. Im speziellen Bezug auf gutes Altern stelle ich mir vor, dass es mit zunehmendem Alter eine gute Gesundheit an Wichtigkeit gewinnt, und dass sich die Effekte vergangener Entscheidungen ab einem gewissen Alter noch etwas stärker zeigen als derzeit – beispielsweise darin, wie viel Sport man treibt, wie reisefreudig man ist, oder wie gut man Freundschaften aufbauen und pflegen konnte. Dies stellt jedoch keinen wesentlichen Unterschied zur aktuellen Situation dar. Was am stärksten einen Einfluss haben dürfte ist daher vielleicht der Umgang mit – respektive auch die Angst vor – Verlust: Verlust von Mobilität, Agency, aber auch von Freunden, Eltern, Bekannten. Auch hier dürfte sich ein gutes Leben (unabhängig vom Altergrad) positiv auf einen guten Umgang damit und gutes Altern auswirken.

Gutes Altern bedeutet, dass man ohne fremde Hilfe den Alltag so lange wie möglich selbst meistern kann, ohne Krankheit, mobil ist, und die freie Zeit nutzen kann, um Hobbies nachzugehen, draussen zu sein, etwas zu unternehmen. Die Geldfrage ist je länger je drückender, da man immer wieder hört, dass die Renten gekürzt werden, das Geld der AHV ev. nicht zum leben etc. Meine Familie ist sehr langlebig, da lassen solche Nachrichten immer mal wieder Zweifel aufkommen, wie frei und angenehm das Rentenalter dann wirklich ist. Einfach stumpfsinnig zu Hause sitzen zu müssen aufgrund von Geldmangel ist keine Option für mich. In sozialer Hinsicht mache ich mir ab und zu Gedanken. Grundsätzlich habe ich ein Hobby, bei dem man viel draussen ist und immer wieder Leute trifft. Es ist jedoch schwieriger wirkliche Freunde zu finden, viele Kontakte sind recht oberflächlich. Ich habe lieber wenige gute, statt Unmengen an Pseudofreunden. Da mache ich mir bei der Langlebigkeit meiner Familie Gedanken, ob mir dann alle guten Freunde ringsherum wegsterben, inklusive ev. meine engeren Familienmitglieder und ich am Ende alleine dasitze in irgendeinem Altersheim und weniger anregende Gespräche über irgendwelche Gebrechen anhören muss. Ich ernähre mich auch sehr gesund – da ist das Risiko alt zu werden, auch noch grösser. Aber ja, schlussendlich kommts, wies kommt. Meine Grossmutter hatte ein langes Leben, wurde über 90 Jahre alt, ohne irgendwelche Gebrechen, bloss das Gedächtnis liess nach in den letzten paar Jahren, und sie starb dann in der eigenen Wohnung. So etwas würde ich mir wünschen (bis auf den Gedächtnisverlust!).

Im Verlauf meines Lebens möchte ich gerne weise werde. Das bedeutet für mich, dass ich immer gewahr der Relativität des Lebens bin. Und dass das Leben ein Fluss ist, in dem ich mich bewege. Ich möchte im Alter darauf vertrauen, dass ich mit dem Fluss des Lebens gehen kann und mich nicht dagegen wehren will. Weise zu werden bedeutet auch, dass ich weiss, dass es nicht eine richtige Antwort oder Art zu Leben gibt. Sondern dass dies eine höchst individuelle Angelegenheit ist. Ich möchte im Alter gerne eine Mentorin sein, die meine Weisheit mit anderen Menschen teilen kann und damit anderen etwas mitgeben kann. Wichtig ist für mich auch, dass ich gelassen im Alter bin. Dass ich mit dem Leben so wie es sich mir zugetragen hat gut und richtig ist. Das schlimmste wäre für mich wenn ich verbittert bin und Sachen bereuen würde in meinem Leben. Oder aber auch, dass ich keinen Frieden mit meinen Entscheidungen und den Wendungen im Leben finden könnte. Ich möchte im Alter neugierig bleiben und offen für die ganze Welt. Am liebsten würde ich noch ganz viel Energie haben um die Welt noch zu bereisen. Noch ganz neue Facetten an mir entdecken. Oder auch noch offen zu sein, etwas zu wagen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass ich dazu einen gesunden Geist und Körper habe, der es zulässt im Alter noch agil und flexibel zu sein. Ich möchte gerne mit ganz viel Humor altern und mich dabei nicht zu wichtig zu nehmen. Es wird bestimmt nicht einfach sein zu merken wie man körperlich und geistig immer mehr abgibt. Und ich möchte dies mit Würde annehmen. Gerne möchte ich auch im Alter noch viel Introspektion haben also meditieren und Yoga zu praktizieren um auf meinem spirituellen Weg immer weiter zu kommen. Dabei möchte ich aber weltlich bleiben zum Beispiel ein offenes Haus haben wo die Familie und Freunde immer willkommen sind auf ein Glas Rotwein oder Kaffee und Kuchen vorbei zu kommen. Ich möchte geistig agil bleiben im Alter und noch ganz viel Lesen und hören um mich immer weiterzuentwickeln. Und am liebsten mit meinem Mann zusammen alt werden und uns immer noch mehr und mehr zu lieben und zusammen auf unser Leben zurückblicken können. Ich möchte auch im Alter die Person sein, die ich bin – ohne mich zu verbiegen. Das Alter erlaubt vielleicht sogar noch mehr die Ecken und Kanten zu zeigen und damit eine ganz einzigartige Persönlichkeit zu sein. Ich würde gerne etwas ungewöhnlich leben im Alter. Den Mut haben mein Leben zu leben und niemandem etwas recht machen müssen. Schlussendlich möchte ich im Alter auch loslassen können wenn es denn soweit ist. Aber bis dahin jeden Moment meines Lebens richtig ausgekostet haben.

gutes Altern.. Gesundkeit, Familie, Natur, Zeit zum sein, Entspannung, Rückblick, an das Schönes denken, Zeit mit geliebten Menschen verbringen. Das fällt mir ein, wenn ich an die Zeit im Alter denke. Altern ist ein Prozess, gehört zum Leben und es ist etwas, was alle Menschen miteinander gemeinsam haben. Und doch ist es ein Thema, wovor wir uns scheuen. Wie können wir uns mit diesem Thema befassen, so dass nicht mehr ein Tabu ist, damit wir uns nicht vor dem altern fürchten müssen? Bereits als junge zum Bewusstsein bringen, dass wir irgendwann sterben werden und deshalb bereits als junge über unsere Lebensweise nachdenken. Gesunde Ernährung, qualitative Zeit investieren in gesunde Beziehungen, Ausgleich und Balance auf allen Ebenen anzustreben versuchen. Meine Grosseltern verbrachen Zeit in der Natur, lachten viel, waren handwerklich tätig, liebten es, wenn alle Familienmitglieder beieinander waren. Sie sangen, gingen zur Kirche, kochten, backten, waren warmherzig, geduldsam und interessiert. Wir können viel von unsere Grosseltern lernen, gewisses als Beispiel nehmen. Ich möchte im Alter gute, liebe Menschen in meinem Leben haben, mit denen ich gesunde Beziehungen leben kann. Ich möchte im Alter weiterhin Kunst schaffen und damit anderen inspirieren, Freude bereiten. Ich möchte Zeit in der Natur verbringen können, reisen, kochen, backen, lachen, lesen, tanzen, und ohne Reue leben können. Um gesund zu altern braucht es Mut, zu sich zu stehen und für sich selbst einstehen. Ganz bei sich sein zu können in der Dunkelheit und wissen, wie es sich anfühlt, nur sich selbst zu haben. Sich selber am nähesten sein können, egal was das Leben bringt.

Gut zu altern bedeutet für mich, bei einigermaßen guter Gesundheit in einem mir persönlich angenehmen Umfeld alt werden zu können, gemeinsam mit mir wichtigen Leuten. Ich habe Angst davor an Maschinen angeschlossen in einem Krankenhaus oder Hospiz zu sein und würde lieber von heute auf morgen sterben als über Jahre hinweg immer ein wenig mehr. Gesundes und gutes Altern, am liebsten in der Natur in einer ruhigen Umgebung voller Tiere und Pflanzen und einem kleinen oder größeren Garten mit Obst, Gemüse und Blumen ohne Verkehrslärm und nur mit wenig Trubel auf den Straßen. Am besten wäre es, wenn dann noch gute Freunde mit denen ich viel Zeit meines Lebens verbracht häte ebenfalls da wären und man gemeinsame Aktivitäten wie wandern, spazieren, Naturbeobachtungen, Ausflüge machen könnte. Mein Leben sollte in einem kleinen Haus oder Bauernhof sein und eine gute Verkehrsanbindung haben auch ohne Auto. Für den Fall von Pflegebedürftigkeit würde ich mir auch erst einmal, so lange möglich, Hilfe zur Selbsthilfe wünschen, sprich Menschen aus meinem Umfeld kümmern sich gemeinsam um mich. Es sollte künstlerische/kulturelle AKtivitäten geben zu denen man gemeinsam fahren kann oder die man sogar selbst organisiert und gemeinsam Konzerte gibt, malt oder ähnliches. m liebsten würde ich mich wenig um Bürokratie kümmern müssen und würde mich freuen, wenn das Leben ein wenig entschleunigter als heutzutage stattfinden würde. Ich habe die Hoffnung, dass viele medizinische Fortschritte zu besseren therapeutischen Möglichkeiten im Falle von Krankheiten führen werden, was das Altern wohl auch erleichtern würde, sehe jedoch im Bezug auf Klimawandel und Artensterben eher eine dunkle Zeit auf uns zukommen, was mich auch im Alter stark belasten würde, da es ja schileßlich keine Neuigkeit ist und meiner Meinung nach viel zu wenig getan wird um Ökosystemdienstleistungen, welche ja schließlich auch zur menschlichen Gesundheit beitragen, zu bewahren und zu reaktivieren. Ich rechne nicht wirlich mit einer große Verbesserungen dieser Situation, sondern mit einer großen Verschlechterung, was meinen Kopf auch im Alter stark belasten würde, wo doch Natur und Umwelt eine beruhigende und gesunde Wirkung auf mich haben. Man mag es neuerdings ecological grief nennen unter dem ich wohl stark und stärker leiden werde, jedoch würde ich versuchen mich mit der eventuell existieren Wohnsituation in meiner Zukunft abzulenken und auch im Alter noch gedanklich aktiv zu bleiben und weiterhin meine wissenschaftlichen Tätigkeiten fortzuführen bzw fortführen zu können. Am wichtigsten für gesundes Altern ist mir anscheinend ein Leben in der NAtur ohne Lärmbelastung, gemeinsam mit FReunden und kulturellen sowie intellektuellen Anreizen.

Obwohl Altern grundsätzlich negativ behaftet ist, finde ich daran nichts schlimm. Altern geht für mich mit Gewinn an Erfahrungen und Wissen einher. Im besten Fall sogar mit Weisheit. Dies ermöglicht mir das Leben auf ganz neuen Bewusstheitsstufen zu erleben und wann immer ich zehn Jahre zurückblicke, würde ich diese zehn Jahre niemals nochmal erleben wollen, wenn ich das Wissen und die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe, wieder abgeben müsste. Es ist klar, dass Altern mit gewissen Gesundheitsrisiken einhergeht und es wäre schön, wenn ich meinen heutigen guten Gesundheitszustand beibehalten könnte. Es ist unangenehm, wenn man mit Schicksalen konfrontiert wird, bei denen Dinge wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall eine Rolle spielen. Es ist klar, dass solche Zustände und Ereignisse im Alter viel wahrscheinlicher werden. Aber, auch hier bin ich mir sicher, dass mir die steigende Erfahrung, Weisheit und die damit verbundene Gelassenheit helfen werden besser damit klarzukommen-sowohl mit dem Risiko als auch im Falle einer direkten Konfrontation.

Gutes Altern ist definitiv etwas, dass ich anstrebe. Dazu zählt für mich gute Gesundheit bis zum Lebensende und das man bis (fast) zum Schluss körperlich in der Lage ist, fuer sich selbst zu sorgen (i.e. einkaufen gehen, den Haushalt erledigen etc.) und auch Spaziergänge zu tätigen. Ich hoffe auch, dass ich im hohen Alter nie meine Denkweise verliere (i.e. kein Alzheimers). Gutes Altern hat auch vor Allem mit Geld zu tun. Sobald ich in Rente gehe, hoffe ich, dass ich auch weiterhin nicht zu stark auf Geld achten muss. Viel zu reisen ware ein Traum und vielleicht auch sogar in der Lage zu sein, irgendwoanders ein zweites Standbein aufzubauen. Eventuell in einem anderen Land. Sodass man Sommer und Winter auf verschieden Kontinenten verbringen kann. Zum guten Altern zählt fuer mich auch dazu, dass man von früh an auf seine Gesundheit, Aussehen und Fitness achtet. Nur weil man älter wird, muss man sich noch lange nicht in eine bestimmte Schublade schieben lassen. Ich halte nichts von Schönheit OP’s oder blond gefärbten Haaren, wenn man 70 ist oder so, aber man kann trotzdem gut auf sich aufpassen und sich nicht gehen lassen. Gutes Altern heisst fuer mich auch, dass man sich Träume erfüllen konnte. In verschieden Abschnitten des Lebens setzt man sich ja bestimmte Ziele und es wäre toll, wenn man diese alle verwirklichen kann. Ich will definitiv im höherem Alter nichts bereuen müssen, sondern auf jeden Lebensabschnitt glücklich und stolz zurückliegen können.. Fuer mich gehört vor Allem auch dazu, dass mit der Familie alles in Ordnung ist. Z.B., dass mein Ehemann genauso glücklich und zufrieden ist wie ich, und dass es unseren Kindern und zukünftigen Enkelkindern an nichts fehlen wird. Ich hoffe auch, dass keine weiteren Katastrophen dazukommen (der aktuelle Coronavirus Ausbruch reicht!). Allem in allen, ist es fuer mich am Wichtigsten, dass man sein Leben geniest und jede Minute erfüllt lebt.

Gutes Altern beinhaltet für mich viele verschiedene Aspekte. Ich bin jetzt 39 Jahre alt, habe 2 Söhne (0,5 und 2,5 Jahre alt), meine Eltern sind um die 60 und meine Großeltern mütterlicherseits über 80 Jahre alt. Leider ist meine Oma körperlich ziemlich eingeschränkt aufgrund Übergewichts und vieler Erkrankungen, mein Opa hingegen ist körperlich noch relativ fit, aber geistig leider sehr neben der Spur. Er erkennt uns Verwandte nicht mehr. Für mich bedeutet daher im hohen Alter gutes Altern, dass ich körperlich und geistig noch fit bin und mich selbstständig gut zu Recht finde. Denn ich möchte später auch noch meine Enkel aufwachsen sehen. Bei meinen Eltern um die 60 sehe ich, dass es bei ihnen körperlich auch langsam abnimmt. Und das, obwohl beide sich fit halten. Das bereitet mir Sorgen. Da wünsche ich mir, dass ich länger durchhalte. Persönlich merke ich mit meinen 39 Jahren allerdings auch schon, dass ich nicht mehr so fit bin wie noch vor 10 Jahren. Da würde ich sagen, hatte ich meinen Peak rein von der Fitness her gesehen. Ich merke nämlich schon jetzt, wenn ich mit meinem Großen spiele, dass es hier und da mal zwickt. Um so schöner ist es zu sehen, dass sich meine beiden Kinder sowohl geistig als auch körperlich prächtig entwickeln. Da bin ich sehr stolz und weiß, dass ich mit ihnen noch ganz lange meine Freude haben werde. Das hält ich fit und motiviert mich, es auch zu bleiben.

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Verlorenheit und Rastlosigkeit, die eine Demenz und der damit einhergenhende zumindest partielle Verlust der Identität hervorrufen. Deswegen hat ist es mir besonders wichtig, mein Gedächtnis nicht zu verlieren und weiterhin mit mir übereinzustimmen. Zu einem guten Altern gehört für mich auch, weiterhin dazu in der Lage zu sein meine körperlichen Grundbedürfnisse selbst befriedigen zu können. Zum Beispiel Nahrungsaufnahme und Körperhygiene. Außerdem wünsche ich mir weiterhin meinen Neigungen und Interessen nachgehen zu können oder zumindest die geistige Viskosität zu haben, um neue, an meinen jeweiligen Zustand angepasste Interessen zu entwickeln. Weiterhin mobil zu sein ist ebenfalls wichtig, um nicht ununterbrochen von Anderen abhängig zu sein. Außerdem möchte ich mich weiterhin am Leben erfreuen können und nicht nur noch an die eigenen Leiden denken müssen. Die Abwesenheit von starken Schmerzen ist dementsprechend eine wichtigeVorraussetzung für ein gutes Altern.

Das Aelterwerden ist nicht einfach, doch legen viele Menschen wert darauf zu Altern und das gut zu tun. Man bereitet sich sein ganzes Leben darauf vor zu Altern, um dann im Alter festzustellen, dass man alt ist und nichts mehr vom Leben zu haben und nicht gelebt zu haben. Gutes Altern gelingt daher graduell. Man will im Alter nicht leiden, nicht arm sein, nicht krank, nicht allein und nicht verhungern. Aus diesem Grund bereitet man sich fruehzeitig vor, dass dies nicht geschehen kann. Dagegen will man im Alter nicht das Gefuehl haben, das Leben verpasst zu haben. Daher das: Man faengt frueh an, Geld zu sparen. Das gesparte Geld sollte im Alter so hoch sein, dass man von den Zinsen gut leben kann. Jedoch sollte man sich mit jedem hoeheren Lebensalter sein Lebensstandard etwas erhoehen. Dasselbe gilt fuer die Familie. Um zu verhindern, dass man im Alter nicht alleine ist, sollte man eine Familie zu gegebener Zeit gruenden. Das Familienleben sollte gepflegt werden. Die Kinder gut erzogen, der Ehepartner geliebt. Der Zusammenhalt der Familie ist wichtig zum guten Altern. Man sollte sich im Alter bereits zum allergroessten Teil selbst verwirklicht haben. Es ist ideal einen Beruf oder einer Profession nachzugehen, von der man niemals in den Ruhestand gehen will. Man kann schliesslich in den Ruhestand gehen, doch sollte man in einem Beruf gearbeitet haben, den man nicht mag, bemerkt man erst im Rentenalter, dass man die meiste Zeit bei der Arbeit die Zeit verschwendet hat.

Gutes Altern bedeutet vor allem gute Gesundheit und Fitness. Die Moeglichkeit weiterhin aktiv zu sein, zb laufen/gehen und Radfahren oder was auch immer moeglich ist. Das kann in einer Gruppe sein oder alleine, aber moeglichst draussen. Die aktive Seite wird einfacher gemacht durch finanzielle Unabhaengigkeit, denn einige Sportarten (Golf) sind mit Ausgaben verbunden. Laufen und Radfahren eher weniger an sich, aber wenn man reisen moechte, so ist Geld ebenso wichtig. Da wird die eigene Vorsorge wichtig, dh nicht nur die staatliche Rente, sondern private Vorsorge. Da haben Leute, die von Anfang an wussten, dass die staatliche Rente niemals ausreichen wird einen grossen Vorteil, denn die koennen jeden Monat in ihre Zukunft investieren. Zurueck zur Fitness. Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen wie wichtig durchgaengige Bewegung ist und ich sehe es selbst im Bekanntenkreis, Ich wuerde gerne sehr lange bis ins hohe Alter aktiv sein. Bzw hohes Alter ist nicht unbedingt wichtig, sondern Gesundheit bis zu welchimmer Alter ich es schaffe. Und dann ist eine gute gesundheitliche Versorgung (Krankenhaus, Pflege) wichtig und da kommt wieder ein gutes finanzielles Polster ins Spiel. Die technische Entwicklung bis dahin wird sicherlich gross sein, aber definitiv weniger fortgeschritten als wir das erwarten, wie man aus Sci-Fi (Buecher wie Filme) sehen kann, wo meist sehr viel mehr erwartet wurde, zb Ausrotting bestimmer Krankheiten. Darauf sollte man sich entsprechend nicht verlassen. Andererseits kann unerwartet Technologie, die eigentlich fuer andere Zwecke geeignet ist, sich als Vorteil erweisen, wie zb Videotelefonie, die es erlaubt mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. DIeser Aspekt ist ebenfalls wichtig im Alter – wer sorgt fuer mich? Wenn man bewusst auf Kinder verzichtet, so fallen diese als Versorger weg, aber ein guter Freundeskreis (egal welches Alter) kann da wesentlich besser helfen, denn diese sind vor Ort und/oder haben dieselben Interessen. Soziale Kontakte bis ins hohe Alter sind defnitiv wichtig und da kommt Mobilitaet ins Spiel, dass man noch weiterhin Besuche ausfuehren kann. Da waere zb kostenloser OPNV (fuer alle oder fuer Pensionaere) ein willkommener Vorteil. Zusaetzlich Angebote im kulturellen Bereich sind gut – entweder selbst organisiert in Vereinen/Interessengemeinschaften oder von offizieller Seite wie Stadt (Theater, Konzert, Schwimmbad, Yoga). Ein weiterer wichtiger Service waere Vorsorge fuer den Todesfall – wie moechte ich beerdigt werden (oder nicht), wer bekommt meine Hinterlassenschaft. Das in Ordnung zu haben, laesst einen leichter schlafen und bedeutet weniger Sorge im Alter. Besonders wenn die Gesundheit (mental wie physisch) nachlaesst. Bei Alzheimer & Co kann man nie wissen, wie lange man noch Herr uber seine mentale Gesundheit ist.

Gutes Altern bedeutet für mich ein sorgenfreies restliches Leben mit gesicherten Finanzen. Niemand sollte nach erreichen der Rentenzeit noch Nebenjobs machen müssen wenn er es nicht möchte. Pfandflaschensammeln, Prospekte oder kostenlose Zeitungen verteilen halte ich für unwürdig für einen älteren Mitbürger der sein ganzes Leben gearbeitet hat und trotzdem im Alter finanziell nicht hinkommt. Es sollte stattliche Förderungen geben die diesen Menschen helfen wenn sie im Alter in finanzielle Notlagen geraten, so wie sie ihr ganzes Leben zuvor dem Staat gedient oder geholfen haben. Man sollte seine Rentenzeit einfach geniessen können, egal was für eine Tätigkeit man zuvor ausgeführt hat. Personen mit ungeregelten Arbeitszeiten (Schichtdienst, Bereitschaft) sollte früher in Rente gehen dürfen, ebenso Personen mit schwerer körperlicher Tätigkeit da bei diesen Personengruppen die Lebenszeit durch die Arbeitsbedingungen eh schon verkürzt ist. Und es sollte meiner Meinung nach mehr Möglichkeiten geben die eine Freizeitgestaltung anbieten die auf das jeweilige Alter zugeschnitten ist.Es gibt Kindergärten, Vorschule, Grundschule, Hauptschule usw, später Jugendzentren und ähnliches. Aber für die älteren Semester wird in dieser Richtung nicht viel getan. Gesundheitliche Abstriche sind in einem gewissen Alter erwartbar, das sollte man im Hinterkopf haben.

Gutes Altern bedeutet für mich möglichst selbstbestimmtes Altern, nach meinen persönlichen Vorstellungen zu altern. mich nicht mehr so sehr zu verbiegen und anzupassen wie es in jüngeren Jahren gefordert war. Soziale Kontakte zu guten Freunden, aber auch zu jüngeren Menschen sind mir wichtig, die würde ich immer beibehalten und pflegen. Die Familie hat einen hohen Stellenwert, zu sehen, wie die eigenen Kinder zu Erwachsenen werden, ihr Leben leben, vielleicht das Glück zu haben, Enkelkinder zu bekommen. Das würde ich mir wünschen. Dann natürlich mit meinem Partner zusammen alt werden zu dürfen. Möglichst fit geistig und körperlich zu bleiben. Die Gesundheit wird mit den Jahren immer wichtiger, denn nur weitgehend gesund kann man auch im Alter noch wunderschöne Erlebnisse und neue Erfahrungen sammeln. Geistig offen zu bleiben auch von Jüngeren zu lernen ist ebenfalls ein Ziel, dass ich mir vornehme. Die Welt und die Technologie wird sich immer weiter entwickeln und als älterer Mensch komme ich da dann vielleicht nicht mehr mit. Das muss auch gar nicht sein, jedoch ganz abhängen lassen will ich mich dann auch nicht. Lieber die Dinge von Jüngeren erklären lassen. So lange wie möglich möchte ich auch selbst für andere da sein können, mich kümmern. Und mich auch in gesellschaftlichen und ökologischen Fragen engagieren. Im Alter werde ich vielleicht nicht mehr so viel Energie haben und alles geht langsamer. Daher werde ich Prioritäten setzen, was mir und den mir Nahestehenden das Wichtigste ist und sich darauf konzentrieren. Hier steht eben Familie ganz oben. Aber auch persönlich wertvolle Erlebnisse wie Reisen, zu denen im früheren Leben die Zeit oder das Geld fehlte, haben für mich einen hohen Stellenwert. Ich würde versuchen, auch später im Leben noch Neues zu erleben und zu lernen. Ich glaube, das halt einen auch jung. Für die Gesundheit würde ich auch einiges tun, denn zu einem Teil habe ich dies ja auch selbst in der Hand. Für gesunde Ernährung, selbst kochen und Sport hätte ich im Alter mehr Zeit. Das eigene Wohlbefinden ist dann einfach wichtig, um noch ein gutes restliches Leben zu haben. In jüngeren Jahren dient die Gesundheit unter anderem dem Funktionieren, dem Erfüllen der eigenen Pflicht und Aufgaben. Später geht es wirklich nur noch um das Wohlfühlen und das kann ich mir auch sehr positiv vorstellen.