Persönliche Narrative über Gesundes Altern von 18 bis 29 Jährigen

Ich muss gestehen mit dieser Situation des Alterns habe ich mich noch nie sehr intensiv auseinandergesetzt. Meine einzige noch lebende Großmutter ist diesbezüglich aber ein grosses Vorbild für mich. Sie ist körperlich lange sehr sehr fit gewesen und konnte sich sehr gut und oft um ihre Enkel und Kinder kümmern. Sie hat lange Zeit den richtigen Mann an ihrer Seite, der sie unterstütz hat. Trotz den vielen Verluste, die sie erleiden musste, blieb sie steht und ist auch noch eine positive Person. Sie hat freue am Leben und geniesst es in vollen Zügen. Dafür bewundere ich sie. Mit dieser Einstellung möchte ich auch alt werden. Vor allem möchte ich meine Enkelkinder kennenlernen. Meine andere Grossmutter ist kurz nach meiner Geburt gestorben und hat somit nicht mehr mitbekommen, dass ich noch zwei kleine Geschwister bekommen habe. Meine Mutter erzählt mir immer, wie sehr sie sich über uns gefreut hätte. Ich bin ein Mensch der eine konstante Person im Leben braucht (es muss nicht der Partner sein) und ich wünsche mir eine die mit mir bis zum Alt werden bleibt und dann noch weiter, bis in den Tod. Allgemein wünsche ich mir eine grosse Familie mit vielen Enkelkindern und vor allem möchte ich aber auch alles erreicht haben, was ich mir vorgenommen habe bis dann. Ich glaube an meine Ziele und halte hab ihnen fest. Körperlich möchte ich eigentlich bis in den Tod ohne Beschwerden sein, ich weiss das ist relativ unrealistisch, aber ich bin in sehr aktiver Mensch und ich wünsche mir auch im Alter noch Wanderungen oder sonst irgendwelche Reisen/Ausflüge machen zu können, denn ich finde um die ganze Welt kennen zu lernen braucht man ein Leben lang (eigentlich natürlich mehr, aber ich denke um einen Grossteil sehen zu können, reicht ein Leben). Ein etwa weniger schönes Thema, was mir aber ausgesprochen wichtig ist: Ich möchte keine Geldprobleme haben im Alter. Ich möchte viel arbeiten um auch dann eine erholsame und erfüllte Rente geniessen zu können. Vor allem auch um meine Kinder unterstützen zu können, ich möchte für sie mein ganzes Leben da sein und ihnen das bieten könne, was sie brauchen. Ich möchte aber vor allem auch einen Partner finden mit dem ich Kinder haben kann, bei dem ich ich sein kann und wir einfach für den Rest unseren Lebens gemeinsam Probleme/Krisen/Glücksmomente teilen kann. Die Konfliktbewältigung ist ein wichtiges anliegen für mich, da ich ein sehr Harmonie bedürftiger Mensch bin und ich auf keinen Fall eine zerstrittene Familie möchte, die nicht mehr miteinander redet.

Ich glaube, dass gesundes Altern besonders körperlich, aber definitiv auch geistig passiert und wichtig ist. Im Alter durchleben wir Abbauprozesse, verlieren Fähigkeiten, vergessen immer mehr und so weiter. Viele Menschen haben damit Probleme. Das körperliche ist relativ normal und kann man in gewissem Masse durch Arztbesuche (die alte Menschen aber nicht sehr mögen), gesunde Ernährung und Bewegung (leichte und kurze Spaziergänge zum Beispiel) steuern. Geistig ist das aber viel schwerer. Man kann zwar Sudokus machen, aber viel bringt das meines Wissens nach nicht. Es sollten mehr Hilfen dazu existieren, nicht nur Medikamente, sondern INformationen für ältere. Ein weiterer wichtiger Begriff ist Tod. Freunde sterben irgendwann, die Partner und manchmal sogar Kinder. Auch da sollte es mehr aufklärung und Hilfe geben. Zum Thema Hilfe: Wenige ältere Menschen haben viel Geld (besonders ab der rente) und können sich wenige dinge leisten. Diese sollten aber auch Unterstützung bekommen, denn bei ihnen kommt noch ein finanzielles Problem dazu. Sehr wichtig ist ausserdem der soziale Rahmen. Sehr alte Menschen sind oft nur noch alleine in ihrem Wohnbereich und sterben langsam vor sich hin (salopp gesagt). Es ist aber so wichtig, dass sie täglich Kontakt mit anderen haben, seien es Freunde, Verkäufer, eine Putzfrau, Ärztin etc. Aber auch Menschen im Beruf (besonders in sressigen) sehen täglich nur die gleichen Menschen. Auch für diese ist es wichtig, andere Kontkte zu pflegen, um einen Ausgleich zu ihrem Alltag zu schaffen. Wenn ich mal alt werde, dann möchte ich ohne das Gefühl älter werden, etwas zu verpassen, schlehcter zu werden, eine Belastung zu sein, alleine zu sein und zu sterben. Ich möchte mein Leben immer noch gleich leben, ich möchte keine finanzielle Ängste durchleben sondern auch mal etwas unternehmen können, vielleicht mal in ein Restaurant mit anderen älteren oder im hohen Alter eine persönliche Betreuung. Altersheime und Pflegeanstalten machen mir irgendwie Angst. Dort ist alles so medizinisch, jeder weiss, dass man alt ist und irgendwann stirbt, dass es die letzte Stufe vor dem Tod ist. Und das will ich nicht. Ich fände WGs für ältere eine coole Idee, wo täglich jemand vorbei kommt um zu schauen. Natürlich, ganz alte und kranke müssen betreut leben, aber für andere ist das oft kein schöner letzter Schritt. Ich will auch nicht belastend sein.Gerade für Kinder ist das altern der Eltern schwer, aber sie sollten sich nie allein verantwortlich fühlen, Dafür braucht es aber finanzielle Unterstützung (zum Beispiel für eine Putzfrau oder ein tägliches Mittagessen-Service), um die anderen zu entlasten. Sonst sollte es auch Freizeitmöglichkeiten geben, die aber nicht nur füralte sind, sondern gemischt. Auch das Öffnen ist wichtig. Alte sind oft ein bisschen traditionell, sie sollten aber auch den Umgang mit Behinderten/Ausländern/Homosexuellen etc lernen bzw sehen, dass das normal ist. Auch das gehört für mich dazu. mein Grossvater war lange im Spital und hatte einen dunkelhäutigen Pfleger mit Rastas. Zuerst war er kritisch und hat dann aber gemerkt, dass er das extrem gut machte und fand es total cool, ihn als Pfleger zu haben

Für mich ist gesundes Altern unabhängig und selbstgenügsam sein. Körperlich Gesundheit ist für diese Ziele besonders wichtig. Ich will mich im Alter stets dazu fähig fühlen, selbstständig zum einkaufen zu gehen, wandern, Ferien verbringen, usw. Auch Alltagsarbeiten wie sich bücken, Velo fahren oder im Garten am Beet arbeiten ist wichtig. Sich schmerzfrei bewegen können ist eine Freiheit die man im jungen Alter hat, und die man oft nicht wertschätzt bis man älter wird. Es ist mir auch wichtig, nicht ständig einen Arzt besuchen zu müssen, und täglich Medikamente einnehmen (z.B. für Arthrose oder Knochenbeschwerden) will ich auch nicht. Ein weiterer Punkt besonderer Wichtigkeit für mich persönlich ist die Einsamkeit. Ich empfinde oft bei älteren Menschen eine gewisse psychische Bürde wenn sie schon seit langem alleine leben oder wenig Besuch von Familie und Freunde kriegen. Somit empfinde ich gesundes Altern nicht nur im körperlichen Sinne, sondern gesundes Altern spielt sich auch im Kopf ab. Alterseinsamkeit ist sicher schwer ertragbar, es hat sicher Auswirkungen auf die Psyche und auf unser Verhalten. Man ist immer öfter alleine mit den eigenen Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen, und immer weniger mit neuen, frischen Gedanken konfrontiert. So verliert man auch Kommunikationsfähigkeit, Offenheit, oder Kreativität — zumindest habe ich diesen Eindruck. Und diese drei Elemente finde ich sehr wichtig für einen gesunden Kopf. Ein dritter Punkt ist in Verbindung mit dem zweiten: ich finde dass, um gesund zu Altern, sollte man eine oder zwei konstante Personen im eigenen Leben haben. Sei es ein Liebespartner, ein Nachbar, ein Kolleg, oder ein Familienmitglied — eine Person mit der man das Altern teilen kann. Mit dieser Person könnte man die Sorgen, die eventuelle Angst vor dem Tod, die Alltags- und Gesundheitsprobleme teilen, und sich somit erleichtert fühlen. Es soll einfach eine (oder mehrere) Person(en) sein, die da ist um die ältere Welt zusammen zu teilen. Über Bücher zu sprechen oder etwas zusammen unternehmen wie wandern oder ins Kino zu gehen — einfach eine Bezugsperson, oder ein Draht zur Weld, ausserhalb der eigenen vier Wände.

Bevor ich auf die Frage was gutes Altern für mich persönlich bedeutet eingehe, möchte ich voerst auf den Punkt “körperliches Altern” kommen. Obwohl ich mit meinen 19 Jahren noch nicht wirklich sehr alt bin, merke ich im Bezug auf meine körperlichen Verfassung einiges. Ich bin schlank und habe 10 Jahre lang Karate betrieben, was ich bereits im Alter von 5 Jahren angefangen habe und mit 15 musste ich aufgrund persönlicher, vor allem schulischer Gründe, aufhören. Gerne môchte ich jetzt Ausdauersport betreiben und auf einen Marathon hin trainieren wobei ich immer wieder meine Chancenlosigkeit zu spüren bekomme. Ich habe eine athletische Figur aber denke immer wieder darüber nach, wie es wohl gewesen wäre wenn meine Eltern mich bereits in jungen Jahren in athletischen Bereichen gefördert hätten… Was ich damit sagen will, ist dass ich aus persönlicher Erfahrung die ersten Lebensjahre im Bezug auf sportliche Leistungen extrem wichtig finde. Eine Passion bereit im Kindesalter zu starten und dann auch durchzuziehen ändert die Haltung gegenüber Sport im Alter gravierend und kann so zT als Vorsorge für die späteren Lebensjahre dienen und jemanden vorantreiben fit zu bleiben. Ich assoziere gutes Alter vor allen mit “körperlichem” (natúrlich auch geistigen) Alterns. Mir persönlich ist es wichtig fit zu bleiben und mehrmals in der Woche Sport zu treiben, meinem Aussehen (vor allem der Haut) sorge zu behalten und täglich ”Hirnjogging” zu betreiben um den Geist ebenfalls fit zu halten. Meine Grosseltern mütterlicherseits sind das paradebeispiel dafür was ich im Alter nicht repräsentieren will und motivieren mich bereits jetzt in jungen Jahren dazu, nicht dieselben Wege zu gehen. Nach Jahren des Leistungssportes setzten sie sich körperlich der Bequemlichkeit wegen “körperlich zum Ruhestand” und von da an ging es auch mit der Gesundheit bergab.. Beide leben jetzt in einer Alterswohnung, körperlich am Ende und haben bereits etliche Operationen hinter sich und pumpen sich täglich mit Medikamenten voll. Und das meiner Meinung nach aus Unachtsamkeit auf Körper und Geist. Anstelle sich persönlich um ihre geistige und körperliche Gesundheit zu kümmer legen sie ihr Schicksal in das von Medikamenten. Genau so möchte ich nicht sein während ich altere sondern mich stets um meine körperliche und geistige Fitness zu kümmern um so gesund und gut altern zu können. Ein ausgewogenes Altern also, was mir anhand der gemachten Erfahrungen sehr am Herzen liegt.

Älter werden bedeutet für mich sowohl Aufbau- als auch Abbauprozesse durchzulaufen. ÄLter werden bedeutet sich weiter zu entwickeln, neues zu erleben und zu verarbeiten, daraus zu lernen und weiter zu machen. Ich persönlich freue mich aufs Älter werden, da ich dies mit vielen Erfahrungen und Weisheiten verbinde. Ich bewundere beispielsweise meinen Grossvater, welcher ein begnadigter Chemiker war, der bis zum Schluss noch auf ein so grosses Wissen zugreifen konnte, wie ich es wahrscheinlich zu keinem Zeitpunkt können werde. Bis zu seinem Tod im Alter von 94 Jahren hat er sich gebildet: die Nasa stetig verfolgt, die Bibel gelesen, tolle Reisen gemacht, Sudokus gelöst etc. Mit dem Altern verbinde ich natürlich auch kognitive und physische abbauprozsse, jedoch habe ich an Familienmitgliedern gesehen dass man wennn man will, sehr lange zu sehr vielem in der Lage ist. Und genau das finde ich wichtig, man sollte solange es einem möglich ist das Leben leben, was man haben möchte. Für meine Grossmutter war es das höchste Ziel meinen Grossvater bis ans Ende ihrer Tage an ihrer Seite zu haben und genau das hat sie gseschafft. Es ist mir heute noch unklar wie sie bis ins hohe Alter sich und meinen Grossvater pflegen konnte, waschen, putzen, autofahren und noch so vieles mehr. Die Gesundheit ist ein sehr wichtiger Punkt für mich, da sie das wichtigste Gut ist. wenn wir gesund sind haben wir eine deutlich bessere Lebensqualität und können so viel mehr erleben. Ich bin der Meinung das man sorgsam damit umgehen sollte. Ich bin sehr gespannt was die Zukunft und das Alter mir noch bringen mag. spannend finde ich, dass einige Menschen (vielleicht etwas mehr Frauen) das älter werden als negativ ansehen. Dies finde ich schade, denn wir alle altern, damit verbunden sind doch auch schöne neue Erfahrungen und Lebensweisheiten, ich würde auf keiner Altersstufe stehen bleiben. Ich hoffe diese Einstellung bleibt mir erhalten, denn jetzt mit 19 Jahren lässt es sich natürlich einfach sagen dass altern etwas schönes ist. Aber Fakt ist, dass wir das Altern nicht beeinflussen respektiv aufhalten können und daher hoffe ich dass wir alle es grösstenteils geniessen können.

Älter werden – am liebsten ohne medizinische Zwischenfälle, ohne finanzielle Probleme und natürlich mit einer liebevollen Familie. Eine kleine aber feine Wohnung, wenns nach meinen Präferenzen ginge niemals in ein Altersheim müssen, nicht auf externe Hilfe angewiesen sein. Eine stetige Entwicklung der Weisheit nach, Lebenserfahrung als einzig wahre Essenz unseres Dahseins in sich aufsaugen, und hoffentlich nie wieder durch eine psychische Krankheit verlieren. Demenz als eine meiner grössten Ängste, da sie, egal wie tolerant der Rest der Familie angibt zu sein oder sein will, Unbehagen reinbringt. Ich möchte, dass meine Enkelkinder mich freiwillig besuchen wollen und nicht einfach von den Eltern dazu gezwungen werden und sich nicht nur aus Gesellschaftsnorm auf meine lächerlichen Geschenke bedanken. Naive Vorstellung, ich weiss. Generell idyllisch, das optimale Altern. Nach der Pension noch genug fit sein, um gemeinsam mit Lebenspartner die weite Welt entdecken zu können, gerade weil man nie gekonnt hat zuvor. Ab dem Studium wurde gearbeitet, ohne dem Burnout nahe zu kommen, aber stetig und viel. Eine gute Lebensgrundlage seinen Kindern bieten zu können, hier oder anderswo, sowie heute als auch morgen. Die Kinder so erziehen, dass ich zufrieden gehen kann und alle meine Lebensziele erreicht habe, nicht von Schuldgefühlen beladen oder von verpassten Chancen verfolgt. Sobald ich gesundheitlich oder psychisch nicht mer fit bin, will ich nicht mehr, glaube ich. Ich kralle mich an die Überzeugung, im Eintreten eines solchen Falles loslassen zu können um niemandem zur Belastung zu fallen. Vielleicht. Hoffentlich.

Altern heisst für mich auf jeden Fall, dass ich im Alter noch das tun kann was für mich wichtig ist und was mir auch Freude macht. Im hohen Altern möchte ich nicht zwingend auf frühreifes Tun gross verzichten, natürlich ist mir bewusst, dass nicht alles mehr so schnell geht, aber auch wenn ich dreifach so lange brauche, würde ich noch gerne das tun was ich immer tat und mir gefällt, zum Beispiel Velo fahren. Für das muss (leider) die Gesundheit auch mitspielen, mit einer Beeinträchtigung würde das Velo fahren dann vielleicht nicht mehr klappen. Jedoch hat man nicht nur eine Leidenschaft sondern mehrere. Möglicherweise bin ich mit meinen Beinen eingeschränkt, jedoch funktionieren meine Hände/Arme gut mit denen ich liebend gerne koche. Für mich ist auch wichtig, dass ich den Kontakt zu meinen Kindern gut pflegen kann und ich auch viel Zeit mit meinen Enkelkindern verbringen kann. Sie würden mir sehr viel Lebensfreude geben und mit ihnen würde bestimmt die Zeit schnell vergehen. Mir ist auch wichtig, dass ich vor langweile die Freude am Leben verliere, deshalb sind für mich verschiedene Beschäftigungen wichtig. Und wenn etwas nicht mehr geht aus gesundheitlichen Gründen, dann findet man sicher auch noch weitere Leidenschaften , die erst mit dem Alter aufkommen, oder wo man nie praktizieren konnte, weil man einfach keine Zeit mehr hat. Beispiel: Mein Grossvater war Taxi Fahrer bis 75J., jetzt kann er leider nicht mehr Fahren. Sein neues Hobby ist jetzt aber nun der Computer. Er besucht einen Kurs und verbringt viel Zeit damit. Das ist eine Leidenschaft für die er nie Zeit gefunden hat, oder sich einfach zu alt fühlte für Technologie, jedoch macht ihm das nun eine riesige Freude. Zusammenfassend ist für mich beim Altern wichtig, dass ich in Kontakt mit Familie/Freunde bleibe, so dass ich auch keine Einsamkeit empfinde und ich mit Sachen/Themen/Beschäftigungen sonst auch befasse die mir Freude machen. (Spazieren, Velo fahren, kochen, Fussball schauen, ins Theater gehen etc.) –> ich denke es gibt sehr viele Sachen mit denen man sich beschäftigen kann, selbst wenn man ein Handicap hat, jedoch ist die Krankheit nicht zu unterschätzen, da sie auch ein Zeichen für manchmal unglücklich ist.

Gutes Altern Mein Lebensziel ist es, ein möglichst erfülltes Leben zu haben und so wenig Zeit wie möglich zu verschwenden. Ich möchte jeden Tag geniessen und mir dadurch eine gute Zukunft uns somit ein gutes Altern schaffen. Indem ich jeden Tag etwas unternehme und meine Zeit mit positiven Sachen fülle, die mich glücklich machen oder einen glücklichen Moment in meiner Zukunft bescheren wird werde ich mich erfüllt fühlen. Produktivität ist ein grosses Stichwort. Ich will nicht den ganzen Tag in meinem Bett versacken, ich würde am liebsten jeden Tag aufstehen und den Tag Leben als wäre er mein letzter. Die Realität ist aber, dass man sich auch Ruhe gönnen muss um zu regenerieren und die Lebensqualität längerfristig zu verbessern. Diese Balance zu finden nenne ich gutes Altern. Denn die Relax-Phasen werden mit zunehmendem Alter ebenfalls zunehmen müssen, da der Körper wieder regenerieren muss. Trotzdem: glückliche Momente bescheren mir erfüllten. Wenn ich auf meinem Sterbebett liege, möchte ich auf ein volles Leben zurückschauen mit schönen Momenten mit Freunden, Familie und Menschen die einem etwas bedeuten und Umgekehrt. Beziehungen erfüllen das Leben genauso. Ich möchte fit altern, das korreliert ja mit der alltäglichen Aktivität. Sport steht in festem Zusammenhang mit Erlebnissen und Aktivität. Auch intelektuelle Erfülltest ist ein Faktor. Mein Ziel ist es, meinen Horizont ins maximale zu verbreitern, was mir das Leben gibt soll ich aufsaugen und verarbeiten und wiederverwenden können. Meine gedankliche Kapazität soll sich immerfort steigern und mir somit Ideen bringen mein Leben noch voller zu gestalten. Das einzige was mir dabei im weg steht ist der Faktor Zeit. Die Zeit wird das einzige beschränkte Mass sein, welches meine seelische Erfülltest einschränken wird. Diese Zeit wird ablaufen im Prozess des Altern, darum sollte man sie ausnutzen und das beste aus dem Tag machen. An der Universität sollte man nicht nur rumhocken und sich berieseln lassen. Im Gegenteil: man sollte zuhören, interagieren mit anderen, interessiert den Stoff aufnehmen und verarbeiten, verinnerlichen und für sich gewinnen. In den pausen sollte man sich bewegen, den Stoffwechsel antreiben und mechanische Kraft in die Welt setzten. Was du nach aussen gibst wird auch zu dir zurückkommen. Sein nett zu anderen und strahle immerzu Positivität aus, so wirst du auch positives in dein Leben locken. Positives lässt dich gut altern. Begib dich nicht auf die Treppe des Versinkens und lasse dich nicht von negativen Faktoren von aussen vernebeln (sozialer Druck, Normen, Gruppendruck, Erwartungen von anderen) lasse deiner Kreativität und deiner Ideologie freien lauft und lebe deinen Spirit. Logisch aber: höre anderen zu, sei offen für andere Meinungen uns lasse sie dich inspirieren. Du kannst deine Weltansicht immer modulieren und Anpassen. was du jeden Tag erfährst wird dich formen als Mensch. Je mehr du dich also mit verschiedenen Situationen konfrontierst desto mehr erhält du die Chance deinen Horizont zu erweitern und als Mensch zu wachsen. Das ist mein Ziel des Alterns, der erfüllteste und vollkommenste Mensch zu werden der ich sein kann. Ohne regrets und ohne hätte Ichs doch getan . Die Augen zu schliessen und zu denken: Ich hatte ein tolles Leben! mit meinen Mitmenschen um mich herum.

Für mich bedeutet gutes Altern, wenn man völlig zufrieden ist mit seinem Leben und keine grössere Sorgen mit sich zu tragen hat, wie zum Beispiel Krankheiten. Für mich sind Krankheiten etwas extrem bedrückendes und können einem sehr viel Zeit, Energie und Kraft rauben, was in einem hohen Alter nicht ideal ist. Auch gehört für mich eine gute Betreuung dazu. Eine Familie, die einem unterstützt und die sich Zeit nimmt. Nicht nur Hilfeleistungen erbringt, sondern sich auch Zeit nimmt, um miteinander zu sprechen. Bei meiner Grossmutter habe ich gesehen wie ein Unfall zu einer extrem Belastung werden kann. Sie hatte vor zwei Jahren sich den Oberschenkelhals gebrochen und man konnte nur beobachten, wie das Leben immer mehr abnimmt. Wir haben uns als Familie und mit ihr dazu entschlossen, sie in unsere Nähe zu nehmen, sodass wir ihr gut schauen können, sie jemanden zum Reden hat und umsorgt ist von Menschen. Schlussendlich konnte sie in Zufriedenheit abschied nehemen. Ich denke bei vielen Menschen die altern ist es ein Problem, wenn sie alleine sind, dass sie vereinsamen und nicht mehr glücklich sind. Jedoch ist glücklich und zufrieden sein ein zentrales Thema um gut altern zu können. (Auch in jedem anderen Lebensabschnitt). Also sollte es Menschen geben, die mit den Menschen sprechen, mit ihnen diskutieren und ihnen einfach Gesellschaft leisten. (sich Zeit nehmen) Im Spital konnte ich dies sehr gut beobachten. Wir hatten extrem viele ältere Patienten, die unglaublich froh waren, wenn sie mit einem sprechen konnten und waren danach ganz fröhlich. Zu einem guten altern gehört für mich auch die Dinge zu machen, welchen einem interessieren, oder welche man schon längst einmal machen wollte. Das Altern sollte schliesslich eine schöne Zeit sein, damit das Leben ein schönes Ende nehmen kann. Die älteren Menschen sollten selber Entscheidungen treffen können und in dem Tun komplett unterstützt werden, sodass alles was sie noch machen möchten irgendwie in Erfüllung gehen kann und sie sich zufrieden geben können am Ende.

Gutes Altern Das Altern ist ein natürlicher evolutionärer Prozess, welcher bei jedem einzelnen Menschen dazugehört und nicht aufzuhalten ist. Je älter man wird muss man mit Gesundheitlichen Einschränkungen rechnen. Beim guten Altern stelle ich mir vor, dass körperliche Beschwerden zwar vorhanden sind, jedoch nicht zu einer Einschränkung führen bei der man sein Leben auf den Kopf stellen muss (Blindheit, Krebs, Parkinson etc.). Zu einem guten Altern gehört für mich dazu, dass man das Älter werden mit seinem Lebenspartner/in erleben kann. Im Grunde muss es nicht unbedingt der Lebenspartner/in sein sondern auch Freunde und Verwandte können diese Rolle einnehmen. Hauptsache eine Gute Kommunikation ist vorhanden, denn das Austauschen von Gefühlen (über das Alter sprechen und seine Höhen und Tiefen) und Erlebnissen essentiell für das Wohlbefinden einer Person ist. Wenn man die Freuden nicht miteinander teilen kann, sind sie nur halb so schön. Mit sozialen Kontakten im Alter ist meiner Meinung nach schon viel für ein gutes Altern getan. Das Hebt die Stimmung der Person und sie weiss, dass sie nicht allein auf ihren Weg vom älter werden gehen muss. Denn ein wichtiger Teil ist, dass man sich mit dem Alter abfindet und nicht der Vergangenheit nachtrauert, hier ist Akzeptanz gefragt.

Gesundes altern bedeutet für mich, in möglichst geringem Maße den folgen des Alterungsprozesses ausgesetzt zu sein. Das beinhaltet alle facetten davon, unter anderem die körperlichen folgen wie beispielsweise eine höhere anfälligkeit für krankheiten oder auch schwierigere funktion des körpers. In meinem derzeit jungen alter lege ich großen wert darauf, was momentan durchaus selbstverständlich ist. Allerdings werden mich, wie jeden anderen auch, diese fähigkeiten schleichend verlassen. Ich kann mich heute problemlos bewegen, habe keine chronischen Krankheiten oder Störungen im hören und sehen und habe eine gute Auffassungsgabe. Selbst in ein paar Jahren wird es mir schon schwerer fallen, neues zu lernen. Tatsächlich besorgt mich das momentan am meisten, als Kind und in geringerem Maße als Jugendlicher kann man z.B. sehr effektiv eine Sprache erlernen, später geht das nicht mehr so einfach. Abgesehen davon gibt es natürlich weitere mentale Probleme wie möglicherweise Alzheimer. Darüber mache ich mir auch sorgen, aber weniger als vor wie bereits erwähnt einschränkungen in meiner lernfähigkeit. Was mich durchaus überrascht. Mit dem Alter kommt normalerweise auch eine schrank eingeschränkte Mobilität von Lebensumständen. Normalerweise gibt es ja die gesellschaftlichen Ideale davon, dass man über die Jahrzehnte ein Haus kauft, Kinder und später Enkelkinder und einen stabilen Beruf hat. Als junger Mensch ist all das noch nicht vorhanden, und man kann die Welt noch viel freier und ohne so viel Verantwortung zu tragen erkunden. Für mich persönlich hat sich der Drang nach diesen erwähnten Idealen noch gar nicht gezeigt, auch wenn ich mittlerweile volljährig bin. Wahrscheinlich ändert sich das in den nächsten Jahren, aber bisher kann ich es mir nicht vorstellen, so verankert im Leben zu sein. Tatsächlich macht mir die Vorstellung davon eher Angst und gibt mir ein Gefühl von Gefangenschaft. Gleichzeitig erstreckt sich diese Entflexibilisierung vermutlich auch auf das eigene Weltbild und Wertesystem, so dass man mit dem alter auch konservativer und verbundener mit dem wird, was man gewohnt ist. Diesen Aspekt sehe ich relativ neutral für mich selbst. Wenn ich nun für mich einen ideallen Alterungsprozess vorstelle, hoffe ich, dass die moderne Technik die körperlichen und mentalen Effekte möglichst gut erhalten können wird und dass vor allem solche Eigenschaften wie eben die Lernfähigkeit, Offenheit für neues und eben auch die Lebensumstände möglichst erhalten bleiben. Gleichzeitig wäre es natürlich schön, trotzdem eine gewisse Vertrautheit und Sicherheit mit der Welt zu haben ohne, dass man irgendwann das Gefühl hat alles gesehen zu haben. Das wäre tatsächlich eine weitere Sorge von mir, ich lege großen Wert darauf (wahrscheinlich aber auch gerade weil ich jung bin) immer neue Sachen entdecken zu können. Insgesamt bevorzuge ich es also doch, jung zu sein und soweit wie möglich zu bleiben.

Mein bild vom altern ist nicht umbedingt das beste. Für mich ist es grössten teils nur mit schlechtem verbunden. Was ich von meinen eltern und grosseltern sehe ist vorallem die gesundheitlichen probleme. Rückenschmerzen, zahnprobleme, neue allergien, viel schneller müde. Ich habe bereits mit 20 jahren schon rückenprobleme. Ausserdem wird man ab einem gewissen alter wieder abhängig von seiner familie. Und ich habe keine lust wieder windeln tragen zu müssen wenn ich 80/90 bin oder nicht mehr selbst essen, laufen etc. Zu können. Ausserdem hat man extreme geldprobleme ausser man spart jetzt in seine  jungen jahren soviel wies geht. Nur durch die pension kann man niemals leben. Ich sehs bei meinem vater. Alt werden ist für mich nichts schönes. Ich möchte keine falten.. möchte fit bleiben. Das einzige gute das ich sehe ist das man evt. Die familie die man aufgebaut (kinder, enkel nichten etc.) Aufwachsen sieht.

Ein gutes Altern bedeutet für mich, frei zu sein und das zu machen, worauf man Lust hat. Das heisst, eine Beschäftigung bzw. Arbeit zu haben, die mir Spass macht, mich erfüllt und die mir immer neue Erkenntnisse bringt. Das Wichtigste denke ich, ist es genug Zeit mit der Familie bzw. mit engen Freunden verbringen zu können und nicht die ganze Zeit zu arbeiten, um möglichst viel Geld zu verdienen (was ich bei vielen im Umfeld beobachten kann). Natürlich ist es schön, Geld beiseite zu haben, um sich möglicherweise eine Reise zu ermöglichen oder um die eigenen Kinder zu unterstützen, aber nicht um jeden Preis. Wie bereits erwähnt, denke ich, dass etwas vom wichtigsten sein wird, viel Zeit mit den Kindern zu verbringen und natürlich immer noch Neues dazu zu lernen. Ebenfalls stelle ich mir gutes älter werden so vor, dass man immer wieder Reisen macht. Neue Länder erkunden und neue Kulturen kennenlernen, aber auch an bereits bekannte Orte zurückkehren und Erinnerungen aufleben lassen. Die Gesundheit spielt auch eine grosse Rolle. Auch hier finde ich, dass man vorher die Arbeit etwas reduzieren sollte, bevor man die Gesundheit aufs Spiel setzt. Aber eben vielleicht auch um sonst mehr Zeit für andere Dinge zu haben. Es sollte ein gesundes Gleichgewicht zwischen Familie, Arbeit und Reisen sein, unter Berücksichtigung der Gesundheit. Umgebungen, Leute oder andere Dinge, die einem psychisch oder physisch nicht gut tun, unbedingt vermeiden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, Zeit für sich selbst zu nehmen, hin und wieder mal alleine oder mit dem Partner zu sein und auch mal nichts tun. Ich stelle mir vor, während dem Altern immer noch auf die Umwelt zu achten und möglicherweise auch eigene wohltätige Projekte auf die Beine zu stellen. Befriedigend ist sicher auch, sich mit anderen vielleicht gleichaltrigen Menschen über Erfahrungen, Einstellungen, Erlebnisse und Meinungen auszutauschen. Nochmal zurück zur Familie: ich denke eigenen Kinder dürfen einen dann auch in verschiedener Hinsicht unterstützen, sodass man immer darauf zählen kann. Ein Tier zu haben, einen Hund oder eine Katze zum Beispiel wäre sicherlich auch eine schöne Erfahrung während dem Altern. Zuhause sollte man sich dann vollkommen wohlfühlen und entspannen können. Allgemein sollte man nichts mehr zurückstecken müssen/sollen, um anderen einen Gefallen zu tun. Also man sollte nichts aushalten müssen oder Sachen machen müssen, die man nicht will, nur damit ein anderer zufrieden ist (Familie eventuell ausgeschlossen). Bei gutem Altern stelle ich mir auch vor, wie ich an Orte gehe, woher ich komme, sozusagen an den Ursprung/in die Heimat zurück.

Gutes Altern heisst für mich, dass man sein Leben lang machen kann, was man möchte. Das man bis ins hohe Alter die Möglichkeit hat selbst über sein Leben zu bestimmen und das zu tun, was einem Freude bereitet. Natürlich spielt Gesundheit hier eine grosse Rolle. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass man sein Leben geniessen kann. Ausserdem finde ich es wichtig, jemanden zu haben, mit dem man sein Leben teilen kann. Das muss meiner Meinung nach kein Partner im romantischen Sinne sein, gute Freunde und Familie reichen auch. Es ist auch wichtig, im Leben keine Chancen zu verpassen. Ich denke, wenn man älter wird sollte man ohne Bedauern auf sein Leben zurückschauen können. Man muss sagen können: Ich würde alles noch einmal genauso machen. . Natürlich ist dies schwierig, ich hoffe aber, dass man im Alter die Wege des Lebens erkennen kann. Dass man versteht, wieso gewisse Dinge genauso passiert sind und wieso das Leben manchmal schwer war. Es ist auch wichtig einen Sinn im Leben zu haben. Einen Grund jeden Tag aufzustehen. Ich denke, dass es nichts schlimmeres gibt, als keine Aufgabe zu haben. Ich denke schlussendlich ist es wichtig ein glückliches Leben zu haben. Jeden Tag etwas zu finden, was einem Freude bereitet. Momentan lese ich gerade das Buch Ikigai The japanese secret to a long and happy life von Hector Garcia und Francesc Miralles, welches sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzt.

Gutes Älterwerden kann meiner Meinung nach in sehr verschiedene Wege gehen. Die körperliche Komponente spielt für mich eine grosse Rolle. Wer sich bewegt, bleibt oftmals auch im Geiste jung. Ich selber praktiziere sehr gerne Yoga und bin davon überzeugt, dass dadurch die Lebensenergie bis ins Alter gefördert wird, sofern man am Ball bleibt. Beide meine Grossväter leben noch aber zeigen körperlich starke Unterschiede auf. Mein deutscher Grossvater hat immer viel gearbeitet und nicht sehr viel Sport getrieben, währenddessen mein Schweizer Grossvater sein ganzes Leben lang immer sehr aktiv war, sei es durch Joggen, Radfahren oder sonstige Aktivitäten. Sie sind gleich alt und dennoch hat bei meinem Deutschen Grossvater heute die Motorik und Energie stark abgenommen. Wenn ich nun vom Körperlichen zum Seelischen wechsle, denke ich daran, dass man im Alter sicher seine Lebensziele erfüllt haben möchte. Ich bin mir sicher, dass ich zum passenden Zeitpunkt eine Familie gründen möchte. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wenn ich dieses Ziel nicht erreichen würde, irgendwann im Alter eine gewisse Unzufriedenheit auftauchen könnte. Wenn man dann in der Pension ist (und sowieso viel freie Zeit zur Verfügung hat) ist es bestimmt auch sehr schön, wenn man weiterhin Hobbys verfolgen kann oder sich zum Beispiel dafür entscheidet nochmals etwas ganz Neues zu erlernen. Ich finde es bewundernswert, wenn ich ältere Leute in meinen Vorlesungen sehe. Für mich zeigt das Neugierde, Lebenslust und Lebensfreude – Interessiert bleiben bis ins hohe Alter scheint mir eine sehr gesunde Lebenseinstellung zu sein.

Gutes Altern heisst für mich gesund zu altern. Das heisst, das man zwar merkt, wie man älter wird (weniger Ausdauer, nicht so viel Energie, etc), dies aber im Alltag nur gering stört. Ich glaube, wenn man „gut altern“ will, muss man sich auch bewusst sein das mit dem Alter das ganze Leben ein bisschen langsamer wird, da man nicht alles so schnell machen kann, wie man es früher konnte. Ein weiterer Aspekt des guten Altern ist für mich das man mit seinem Leben zufrieden ist und das erreicht hat, was man wollte oder zumindest glücklich ist, wie es schlussendlich gekommen ist. Gutes Altern ist vor allem auch das Bewusstsein, dass der grösste Teil des Lebens vorbei ist und dass man ab jetzt nicht mehr die grössten Sprünge machen muss/kann. Bei einem guten Altern sollte man bei gewissen Sachen vielleicht den Jüngeren den Vorrang überlassen und sie vielleivht sogar mit seiner Lebenserfahrung unterstützen. wichtig ist sicher auch, dass man sich bewusst wird, dass das Leben endlich ist und sich deshalb auch ein bisschen mit dem Tod auseinander setzen sollte. Man sollte aber mit sich im Reinen sein und versuchen seinen Lebensabend zu geniessen. Letztlich ist gutes Altern sehr subjektiv, das heisst jeder legt dies anders aus. Deshalb sollte man sehr tolerant sein. Gewisse Leute wollen vielleicht noch die Welt erkunden oder andere wilde Sachen unternehmen und andere wollen im bekannten Umfeld bleiben und ihrem gewohnten Tagesablauf folgen. Bei vielen Menschen ist wahrscheinlich der Aspekt der Gesellschaft sehr wichtig, da man einerseits im Alter zunehmend weniger Kontakte hat und andererseits auch physisch zum Teil nicht viel mehr als reden kann. Ein anderer Aspekt wäre, dass man mit sich selbst zufrieden sein muss und eventuelle Negativitäten entfernen sollte, sei das ein aufklärendes Gespräch etc.

Gutes Altern bedeutet für mich einerseits, gesund zu sein. Gesundheit ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens und besonders im Alter sind wir oftmals mit Krankheit konfrontiert. Deshalb steht für mich Gesundheit an erster Stelle, da dies für mich der Grundbaustein für alles weitere ist. Ebenfalls gehört Familie für mich dazu. Ein Ziel meines Lebens besteht sicherlich darin, eine Familie zu gründen, mit denen ich auch im Alter Zeit verbringen kann. Ich stelle mir vor, wie ich später mit meinen Enkeln spazieren gehe, auf sie aufpasse und einfach Zeit mit ihnen verbringen kann. Das bedeutet ein Stück Glück für mich. Glücklichsein ist auch ein weiterer Bestandteil guten Alterns. Wie auch immer sich das zeigt ist unterschiedlich, für mich bedeutet es Familie, Gesundheit, Freizeit. Im Alter Zeit für Dinge zu haben, die man früher nicht hatte, stelle ich mir auch schön vor. Ich denke auch, dass eine erfolgreiche berufliche Karriere dazu gehört. Man muss schliesslich auch dafür sorgen, dass man sorgenlos leben kann, weshalb für mich Geld ein Stück weit auch dazu gehört. Ich würde es mir wünschen, später einmal sagen zu können, dass ich meine beruflichen Ziele erreicht habe und den Job jahrelang ausgeführt habe. der mir Spass bereitet. Neben Beruf und Familie denke ich sind ein gutes soziales Umfeld und einen Partner wichtig. Für mich gehört eine Partnerschaft zum Leben wie auch im Alter dazu. Auch einen langfristigen, stabilen Freundeskreis aufbauen ist für mich ein grosser Teil des Glücks im Alter. Wenn ich meine Grosseltern betrachte, merke ich ebenfalls, wie die oben genannten Dinge eine wichtige Rolle spielen. Krankheit kann einem ein grosses Stück an Lebensfreude rauben, was für mich auch mit mentaler Gesundheit einhergeht. Ich denke, viele Dinge sind variabel, wenn man verschiedene Personen befragen würde, doch Gesundheit würde sicherlich bei jedem an erster Stelle stehen. Der Tod gehört für mich natürlich auch zum Älterwerden zu tun. Für mich wäre ein friedlicher Tod, in welcher Art und Weise auch immer, ein schöner Abschluss im Leben. Wenn man auf dem Sterbebett liegt und glücklich ist, wie man sein Leben gelebt hat, ist man sicherlich gut gealtert.

Ich denke, dass für mich gutes Altern vor allem von der Gesundheit und dem sozialen Umfeld abhängt. Man hört ja oft von den vielen körperlichen Beschwerden, die im Alter auf einen zukommen. Dies beeinflusst unter Umständen den ganzen Alltag. Für mich wäre es wichtig, dass ich die Dinge jedenfalls noch ausführen kann, die mir sehr wichtig sind und dass keine grossen oder chronischen Schmerzen den Alltag prägen. Des weiteren empfinde ich die soziale Integration als wichtigen Punkt. Um gut zu altern wäre es mir wichtig, dass ich um mich herum immer noch ein paar Leute habe, die mir wichtig sind, ob dies nun Partner, Familie oder Freunde sind. Es wäre mir sehr wichtig, dass ich auch in meiner Freizeit noch genug zu tun habe. Da man im Alter ja eigentlich mehr Zeit hat, wäre es mir auch wichtig, dass ich diese auch richtig einsetzen kann und vielleicht auch Dinge nachhole, für die ich bis dahin keine Zeit hatte. Ich habe dies beispielsweise bei meinem Grossvater miterleben können. Er war schon während seiner Jugend schon immer sehr aktiv, aber im Alter hat er wirklich dann alles gemacht, was er noch tun wollte. Vor allem auch noch nachdem meine Grossmutter gestorben ist. Für ihn war es damals sehr schlimm, er hat sich jedoch nicht unterkriegen lassen und hat alleine weiter gemacht. Er wurde dabei jedoch natürlich von meiner Familie unterstützt. Er ist gereist, hatte sehr viele Hobbies und war immer unterwegs. Das wäre für mich die Idealvorstellung vom Altern. Gesund, umgeben von Familie und geliebten Menschen und immernoch mit vielen neuen Erlebnissen. Ich weiss, dass dies auch wirklich nur das Ideal wäre, aber für mich sind diese drei Faktoren (Gesundheit, Familie und Freizeit) die wichtigsten. Natürlich gibt es auch noch andere Aspekte wie Finanzen und Materielles. Auch im Alter wäre es mir wichtig, dass ich finanziell abgesichert bin, denn eine finanziell unsichere Situation würde mir dann sehr viel Stress bereiten. Was die Arbeit angeht, kann ich momentan nicht wirklich beurteilen, was ich im Alter dann als gute Situation beschreiben würde. Ich denke jedoch, dass es im Allgemeinen in Bezug auf gutes Altern wichtig ist, dass der Übergang von Arbeit in Rente gut verläuft, sprich dass man seinen Job auch wirklich bis zum Schluss ausführen kann und dies auch dann noch geniessen kann, aber auch akzeptieren kann, wenn es dann Zeit ist aufzuhören.

Mein Ziel ist es, auch im Alter noch einen funktionalen Körper zu besitzen. Ich wünsche mir, dass ich bis ins hohe Alter sportlich aktiv sein kann und möglichst keine Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Dies versuche ich so gut wie möglich umzusetzen, indem ich jetzt schon regelmässig Krafttraining mache, keine Drogen und auch keinen Alkohol etc. konsumiere. Ich möchte in meiner Rente, wenn ich viel Zeit zur freien Verfügung habe, eine Gesundheit haben, mit der ich diese Zeit auch so nutzen kann, wie ich es gerne möchte. Ich finde es wichtig, dass man auch im Alter noch soziale Kontakte pflegt. Es gibt Menschen, die ich jetzt kenne, mit denen ich au in späteren Jahren noch viel Zeit verbringen möchte. Gutes Altern bedeutet für mich auch, seine Stärken besser kennenzulernen. Man weiss dann vielleicht besser, was man gut kann, und akzeptiert vielleicht auch einfacher, was einem weniger gut liegt. Akzeptanz spielt für mich eine wichtige Rolle. Momentan fällt es mir schwer, gewisse Dinge so zu nehmen, wie sie sind, dennoch merke ich, dass ich gewisse Dinge schon besser akzeptieren kann, wie vor einigen Jahren. Deshalb hoffe ich, dass sich das weiterhin in diese Richtung entwickeln wird. Ich denke, man ist gut gealtert, wenn man auf sein Leben zurückblickt und keine grosse Reue empfindet. Man sollte zurückblicken können und froh darüber sein, was man in seinem Leben erreicht hat und sollte nicht über verpasste Chancen etc. trauern. Was ich auch wichtig finde, ist, dass man mit der Zeit zu gehen versucht. Das bedeutet, dass man im Alter trotzdem noch versucht, die neuen Entwicklungen anzunehmen und nicht hängen bleibt in der früheren Zeit. So entwickelt man sich auch im Alter immer noch weiter, was mir sehr wichtig erscheint. Geistige Aktivität schein mir auch unentbehrlich zu sein im höheren Alter, da es sicher nicht einfach ist, wenn die kognitiven Fähigkeiten immer mehr abnehmen. Deshalb will ich auch im Alter noch mehr machen, als einfach zu Hause rumsitzen und Radio hören. Man sollte immer noch lesen können und fähig sein, zu diskutieren.

Gutes Altern hat für mich sehr viele verschieden Aspekte. Es ist schwierig zu sagen welcher mir am wichtigsten ist. Ich denke Familie ist für mich definitiv ein zentrales Thema. Ich möchte meine eigene Familie, mit Partner und Kindern, aber auch die Beziehung zu meinen Eltern, Geschwistern und Verwandten beibehalten. Gerade wenn es gegen ein hohes Alter zugeht, oder schon nur die Pensionierung, wenn man nicht mehr Arbeitet und viel mehr Zuhause ist, ist Familie etwas, auf das man sich verlassen kann. Sie ist immer noch da. Natürlich ist auch die berufliche Karriere für mich von Bedeutung, aber nicht so sehr, wie die Familie oder auch Beziehungen zu Freunden. Es ist definitiv ein Ziel von mir beruflich erfolgreich sein. Dies ist auch ein Aspekt für gutes Altern. Ich möchte mir schöne Ferien leisten können, einen schönen Wohnort, meinen Kindern etwas bieten können und später nicht in Geldnot geraten. Die Gesundheit ist auch ein wichtiger Aspekt. Körperlich fit zu sein bzw. zu bleiben, sich gesund zu ernähren, keine Suchtmittel zu konsumieren etc. Ich denke, dass man dies bis zu einem gewissen Grad beeinflussen kann, weshalb ein gesunder Lebensstil für mich von Bedeutung ist. Aber nicht nur körperliche Fitness, sondern auch geistige Fitness. Für mich ist es wichtig mich ständig weiter zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben und bei all meinen Gewohnheiten zu bleiben, sondern mit der Zeit zu gehen und auch in einem fortgeschrittenen Alter noch Neues auszuprobieren. Einer der wichtigsten Aspekte ist es für mich, später nicht zurückzuschauen, und zu denken, ich hätte etwas verpasst. Deshalb finde ich es wichtig, gerade die Jahre zwischen 20-30 auszunutzen, um Dinge auszuprobieren, aus seiner Komfortzone herauszugehen, viel zu reisen, aber auch Karrierechancen zu nutzen. Danach steht für mich definitiv das Familienleben und das soziale Netzwerk mehr im Mittelpunkt. Denn ich denke dieses Netzwerk, diese Kontakte geben auch immer wieder einen Ansporn, etwas zu unternehmen, und sich nicht einfach zurückzuziehen, sondern immer noch aktiv zu sein. Kurz gefasst alt werden, aber nicht sein.

Gutes Altern bedeutet für mich, dass ich soviel wie möglich beibehalten kann, dass ich als Erwachsene hatte. Ich möchte Zeit mit meinen Nachkommen verbringen, aber auch mit LEuten meinen Alters. Ich möchte selbständig bleibe, sodass ich für mich selber sorgen kann, einkaufen gehen, Ferien machen etc. Ich hoffe auch, dass ich geistig fit bleibe, sodass ich immer noch gut im NAc hdenken bin und nicht auf der Leitung stehe. Ich möchte auch im Alter noch gute und tiefgründige Gespräche führen können. Zun gutem Altern gehört für mich auch dass ich weiser bin als früher, meh rüber Geschichter und Politik weiss und mir zeit nehmen kann, mich darüber zu informieren. Zu gutem Altern gehört für mich ausserdem, dass ich Zeit mit meinen ENkeln verbringen kann und gut für sie sorgen kann wenn ich mit ihnen Zeit verbringe. Ich möchte körperlich in der Lage sein, mit ihnen dinge zu unternehmen. Ich wünsche mir, dass ich im Alter einen schon langjährigen Partner habe, der alles mit mir durchsteht und immer an meiner Seite ist. Ich möchte körperlich so in der Lage sein, um noch ein wenig Sprt zu machen auch wenn es nur spazieten oder Velofahren ist. Ich hoffe, nicht immer schmerzen zu haben und eventuelle Operationen gut zu überstehen. Auch wäre es schön, in irgendeinem verein zu sein, um unter die Leute zu kommen, da MEnschen im Alter oft einsam werden udn immer dasselbe Umfeld haben. Ich möchte meine Sozialkontakte pflegen können. zum Altern gehört leider auch der Tod von nahestehenden Personen, da ja auch das Umfeld älter wird. Wenn ich alt bon, möchte ich einigermassen damit klarkommen können, dass nahestehende Personen sterben. Ich möchte auch alleine klarkommen und mein leben so lang wie möglich aktiv weiterführen. Zungutem Altern gehört aber auch die Zeit dazu, man hat mehr zeit für die Familie, um zu reisen, um all das zu machen was man wollte. Als junge person hat man oft nicht die finanziellen Möglichkeiten und als Erwachsener dann keine Zeit. WEnn Ich pensioniert bin, möchte ich meine Zeit sinnvoll nutzen, aber ab und zu auch mal durchatmen und einfach ein bisschen entspannen. Ich möchte meinen Kindern arbeit abnehmen, so wie es meine Mutter und Grossmutter machen, ich möchte sie unterstützen, wenn sie arbeiten gehen müssen und für die Kinder sorgen. Da ich im Alter mehr zeit habe, gehört es für mich dazu, meine Kinder zu unterstützen. Grundsätzlich möchte ich, dass ich im Alter meine Ziele erreicht habe, die ich im Leben erreichen wollte, und dann einen ruhigen, aber trotzdem geplanten und ausgefüllten Alltag zu haben. Die Kontakte zu meiner Familie und Freunde sind zusammen mit der körperlichen und geistigen Gesundheit das wichtigste. Ich will fit bleiben udn zu hause wohnen, so lange es geht.

Altern ist ein sehr allgemeiner Begriff: jeder wird älter, ein Neugeborenes sowie eine ältere Dame oder Herr. Jeder Moment vergeht langsam diese Kostbare Zeit, die für alle leider gezählt ist. Was für mich eine gutes Altern ist? Wenn ich mich in meiner Familie umsehe, habe ich ziemlich schwierigkeiten ein gutes Modell oder Vorbild zu finden. Meine Grossmutter, die seit Jahrzehnte Witwe ist, ist einsam. Sie wohnt in ihrer kleine Wohnung ganz alleine, und wenn ich ihr nach meinen Opa frage, fängt sie an zu weinen, weil sie in Erinnerungen schwebt, die sie nie mehr zur Wirklichkeit bringen kann; das ist wenigstens was sie dazu sagt. Meine Mutter hatte es auch nicht leicht beim ältern werden: irgendwie hat sie sich von einer Krankheit – Krebst, den sie Gottseidank besigen konnte – runter kriegen lassen. Sie wurde zu einen anderen Mensch, der apathisch durchs Leben geht und ihre Probleme im Alkohol versinkt. Meine Schwester ist auf dem besten Weg ihr zu folgen. Ich weiss also nicht, was gutes Altern ist. Ich weiss aber was es nicht ist. Ich werde durch den Fehlern meiner Familie heraus wachsen, denn das Erste und einzige nach dem ich strebe ist Glück. Also ein glückliches Altern, dass von soziale Kontakte und Erleben geprägt ist. Ich möchte neues erleben, wenn möglich jeden Tag. Dazu gehört eine gute Gesundheit, die mir das ermöglicht. Eine positiven, optimistische Sicht auf das Leben. Denn eine Krankheit kann uns nur runterkriegen, wenn wir es zulassen. Ich denke, der Schlüssel zu ein gutes, glückliches Altern ist persönlicher Wachstum.

Gutes Altern  Das ist eindeutig ein Thema, das jeden von uns betrifft. Gutes Altern ist Bestanteil davon, mit seinem Leben zufrieden zu sein und rückblickend sagen zu können, dass man ein erfülltes Leben hatte. Für mich persönlich ist beim Älterwerden wichtig, dass man jede neue Lebensetappe voll auskostet, dass man die Chancen, die einem geboten werden, nutzt, dass man nicht vorausschaut und darauf wartet, zB. endlich das und das erreicht zu haben, oder zurückschaut und der Jugend oder der Kindheit nachtrauert mit dem Gefühl, diese Zeit nicht genutzt zu haben.  Gutes Altern bedeutet für mich auch, mich immer weiterzuentwickeln. Ich möchte mein Leben lang nicht aufhören, an mir selbst zu arbeiten, also zB. meine Stärken zu nutzen und auszubauen und auch an meinen Schwächen zu arbeiten. Ich möchte durch Fehler lernen und mich selbst dabei immer besser kennen lernen.  Ich nehme mir auch fest vor, in meinem ganzen Leben nie die Freude am Leben zu verlieren. Ältere Menschen, die trotz eventueller körperlicher Probleme immer noch strahlen und Lebensfreude versprühen, berühren mich zutiefst. Auf keinen Fall möchte ich im hohen Alter eine verbitterte Person werden, die überall nur das negative sieht und keinen Grund zur Freude in den alltäglichen, kleinen Dingen sieht. Für mich gehört zum guten Altern also auch, durch die Hindernisse, die einem das Leben stellt, zu wachsen und stärker zu werden, sich nicht zerstören zu lassen von Krisenzeiten, die wohl jeder Mensch in seinem Leben früher oder später einmal erlebt.

Je nach Altersstufe gibt es für mich andere Kriterien, die ausschlaggebend sind, damit ich den Prozess des Alterns als positiv bewerte. Für ein Baby ist es wichtig, dass es die Zuwendung und Fürsoge durch seine Eltern bekommt, die es benötigt. Es soll sich geboren fühlen und seine Bedürfnisse sollen stets befriedigt werden. Ein Kleinkind (Vorschule) soll weiterhin gut durch seine Eltern behütet sein. Zudem soll es die Möglichkeit haben, sich vollumfänglich zu entwickeln. Die Eltern, seine gesamte Umwelt, sollen dafür sorgen, dass dem Kind nichts fehlt für seine Entwicklung. Im Schulalter ist es wichtig, dass das Kind seine eigenen Erfahrungen machen kann und seine Hobbys entdecken kann. Im Jugendalter muss man viele Entscheidungen treffen. Man soll dabei von seinem Umfeld unterstützt werden – aber v.a. auch Freiraum haben, um selber die Entscheidungen treffen zu können. Nur wenn man merkt, dass man Mitbestimmungsrecht hat, kann man Selbstvertrauen aufbauen. Dieser Prozess (Erwerb von Selbstvertrauen) ist für mich am wichtigsten beim erfolgreichen Altern im Jugendalter. Als junge Frau/junger Herr baut man sich dann immer mehr sein eigenes Leben auf. Wenn man es schafft, sich von seinem Elternhaus abzukoppeln, aber immer noch ein gutes Eltern-Kind-Verhälnis aufrechterhalten kann, wenn man seinen beruflichen Weg findet und auch daran ist, eine eigene Familie aufzubauen, dann sind für mich viele der Kriterien für ein gelungenes Altern in diesem Altersbereich erfüllt. Im Alter von 30J. bis 65 J. soll man versuchen sein Leben so zu leben, wie man es geplant hat. Man soll nicht im Alltag feststecken, sondern weiterhin neue Dinge lernen, Sachen verändern, wenn sie einem nicht mehr gefallen. Als wichtiger Entwicklungsprozess gehört auch, dass man sich immer mehr um andere Leute, die einem wichtig sind, zu kümmern beginnt und Verantwortung für sie übernimmt. Ich würde es als erfolgreichen Alterungsprozess bezeichnen, wenn man bis zu seiner Pension viel in seiner beruflichen Karriere erreicht hat, wenn man eine eigene glückliche Familie aufgebaut hat, ein grosses soziales Netzwerk hat und somit mit seinem bisherigen Leben zufrieden ist. Im Pensionsalter gehört für mich zu einem glücklichen Alterungsprozess vor allem die Gesundheit. Ich habe bei meinen eigenen Grosseltern gesehen, wie wichtig es ist, dass man gesund bleibt und noch viel gemeinsam unternehmen kann. Die Eltern meines Vaters waren ständig auf Reisen und haben ihre gemeinsame Zeit sehr genossen. Sie haben nie unter dem Älter werden gelitten. Nachdem mein Grossvater verstorben ist, konnte meine Grossmutter sagen, dass sie beide ein erfülltes Leben hatten. Bis ein Jahr vor seinem Tod hatten sie nie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Auch war ihnen nie langweilig, denn aufgrund ihrer Gesundheit konnten sie alles tun, was sie wollten. Ihre Beziehung, ihr Leben haben mir gezeigt, was ich mir wünsche, wenn ich alt und dann noch älter werde. Ich wünsche mir, dass auch ich einen Ehepartner habe, mit dem ich die gemeinsame Zeit so geniessen kann, wie sie es taten. Ich wünsche mir eine Familie, mit der ich es ein lebenslang gut habe. Das wichtigste für ein erfolgreiches, glückliches Älterwerden ist mir, dass all die Leute um mich herum, die mir am Herzen liegen, auch glücklich werden und bleiben. Dass man diese Leute immer in seinem Leben miteinschliessen kann.

Für mich bedeutet das Wort Vollkommenheit viel im Bezug aufs Altern. Man liest auch oft in Büchern und Gedichten davon. Mein Ziel ist es diese Vollkommenheit zu erreichen. Das heisst mit sich zu frieden sein, auch wenn man manchmal Fehler macht. Man muss nichts bereuen, sondern nur daraus lernen. Freunde spielen beim Altern auch eine wichtige Rolle. Sie geben einem Sicherheit, Freude und die Möglichkeit sich zu entwickeln. Familie ist auch ein wichtiger Punkt um glücklich altern zu können. Obwohl ich nicht so eine gute Beziehung zu meinen Eltern habe, finde ich dass die Familie den nötigen Halt geben kann um unbesorgt älter zu werden. Ebenfalls ist die eigene Arbeit wichtig. Sie muss einem das Gefühl geben, etwas sinnvolles zu machen, etwas das einem wichtig ist. Die eigene Sichtweise auf das Leben ist für mich beim Altern zentral. Es bestimmt wie du alles wahrnimmst, was du dir zutraust und was nicht. Viele Entscheidungen hängen davon ab. Das schlimmste, was man machen kann ist auf etwas zu warten. Man soll jede Sekunde geniessen und so gestalten, wie es einem glücklich macht. Es hilft einem auch seine Interessen zu finden und so regelmässige sein Hobbies auszuüben, wo man auch neue Leute kennenlernt. Diese Sichtweise hat sich vor allem durch die Scheidung meiner Eltern geprägt und auch durch ein paar Freunde, mit denen ich Streit bekam. Aber auch viele tolle Leute haben diese Ansicht beeinflusst.

Gutes Altern Altern ohne Sorgen, gesundes Altern. Gutes Altern ist, wenn man nicht stets auf die jüngeren Jahre zurückblickt und sich danach sehnt. Gutes Altern ist, wenn man zufrieden ist mit dem, was man bisher gemacht hat und ohne Reue auf das eigene Leben zurückblicken kann. Wenn man sich wohl fühlt, wo man ist, und wie man ist. Wenn man alleine ist, dass man sich dann nicht einsam fühlt, oder wenn man von Menschen umgeben ist, dass man sich dann nicht stets nach mehr Ruhe sehnt. Gutes Altern ist, wenn man mit dem eigenen alternden Körper zufrieden ist und Dinge tun kann, die man möchte. Reisen, Sport treiben, neue Dinge lernen, Veranstaltungen besuchen. Gutes Altern ist keine Bitterkeit, wenn man Jüngere sieht, kein Neid um deren Jungsein. Kein Neid, da man das eigene Jüngersein so gelebt hat, dass das Altern kein Hindernis ist. Gutes Altern ist jedoch auch ein angstfreies Altern. Keine Angst vor dem, was kommt mit der Zeit, keine Angst vor den eigenen Veränderungen. Aber auch keine Angst vor der Veränderung der eigenen Umwelt. Gutes Altern braucht ein gutes Umfeld, gute Umstände. Umstände, bei denen man sich wohlfühlt und sich nicht davor fürchten muss, was kommt. Gutes Altern braucht Sicherheit, um sorgenfrei sein zu können. Sicherheit definiert nach eigenen Bedürfnissen: Ruhe oder Lebhaftigkeit, Entspannung oder Action. Gutes Altern ist Zufriedenheit mit dem Altern, bei jedem Alter.

Was für mich gut altern bedeutet ? Gut altern bedeutet für mich in erster Linie ohne große Sorgen oder Ängste leben zu müssen. Sorgenlos zu sein ist Freiheit Das sind breit gefächerte Begriffe und decken viele Dinge ab, aber um zu verstehen was ich meine hier ein paar Beispiele: – Sorgenlos wenns ums Thema Geld geht d.h. das man immer genug Geld hat um seine nötigsten Ausgaben zu decken. Oder mal Geld zur Entspannung zur Verfügung zu haben. Für den ein oder anderen Urlaub. Oder sogar um sich ein Hobby zu finanzieren und es ausleben zu können. Finanzielle Freiheit ist Teil von dem was ich unter gutes altern verstehe. – Sorgenlos wenns ums Thema Gesundheit geht d.h. dass ich mir keine Gedanken machen muss das es mir gesundheitlich schlecht geht. Das ich keine Beschwerden habe die meine Lebensqualität senken lässt. Unbeschwert das machen was man will ohne im Nachhinein sich zu ärgern da man z.b. Rückenschmerzen hat. – Angstlos davor das man in einem Land altert das die Bürger nichtmehr unterstützt sondern die Unternehmen bevorzugt. Das die alten Bürger im Stich lässt und die junge Generation zu wenig Mitspracherecht hat. Ein Land das Neuerungen zu spät übernimmt oder sich sogar davor fürchtet. Das sind Punkte für ein gutes altern. Aber trotzdem ist am wichtigsten die Familie und die Gesundheit der Familie. Jeder Mensch braucht Menschen um sich rum. Normalerweise die Famile. Eine Familie kann einen sehr glücklich altern lassen wenn denn alle Verhältnisse gut sind. Wenn alle zueinander halten wenns schwere Zeiten gibt. In der Gruppe ist man nunmal stärker als auf sich allein gestellt.

Für mich persönlich bedeutet gutes altern, dass man immer körperlich fit bleibht und sich nicht gehen lässt. Ich denke das gutes altern nicht heisst mit 50 einen bierfass als bauch zu haben. Regelmässiges training und Dehnübungen um beweglich zu bleiben wäre optimal. ebenso denke ich alkohol sollte nicht die überhand nehmen im fortgeschrittenen alter. nicht vergessen spass zu haben freude am leben behalten innerlich jung bleiben. Einen passendn beruf finden, diesen mit leidenschaft ausführen zu können und seinen Beruf zu mastern. Beziehungen mit familienangehörigen nicht schleifen lassen sondern immer kontakt haben und gute beziehungen zu den verwandten haben ist ein wichtiger teil im gut altern. Ich denke altern hat nichts gutes an sich. seit ich 18 wurde fürchte ich mich vom nächsten geburtstag. ich werde älter, meine freunde auch jedoch sind nur sie am fortschreiten im leben und ich bleibe stecken. das ist sehr schmerzhaft. aufgrund meiner klinischen depression fiel ich durch in der schule was mich sehr belastet. Ich fürchte nicht gut zu altern und meine besten jahre zu verschwenden. Gemeinsam gut zu altern wäre eine schöne vorstellung für mich, gemeinsam mit einer freundin, gegenseitige liebe und versorgung ein ansteckendes lächeln an der seite zu haben dass einem den tag erhellt, Mondaugen in die man sich verliert.

Gutes Altern / Gut zu Altern hängt bei mir nicht mit materiellen Dingen zusammen. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung nach die körperliche Gesundheit und auch der soziale Bereich. Ich denke schlussendlich spielt es keine grosse Rolle wie alt ich bin, solange ich ein gutes soziales Umfeld hat, welches mich unterstützt und mir im Leben Freude bereitet. Freunde und Familie zu haben, mit denen man sich zum Teil auch jung fühlen kann. Das Wichtigste im Leben ist glücklich und zufrieden zu sein (egal in welchem Alter) und zu tun was einem wichtig ist. Man sollte natürlich Ziele im Leben haben, die man erreichen will. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass wir nur immer zu etwas Besseren hinarbeiten und uns davon abhalten den Moment zu geniessen. Was ich mir wünsche für die Zukunft und im Altern ist, dass ich gesund bleibe (!) und dass mir meine sozialen Kontakte mehr oder weniger konstant erhalten bleiben.

Meiner Meinung nach bedeutet gesundes Altern glücklich zu sein. Genau das zu tun auf das man gerade Lust hat. Ich verbinde gut zu Altern immer mit meinen Grosseltern. Sie leben ihr Leben meiner Meinung nach genau so wie sie es geraden wollen. Beide geniessen jeden Tag der ihnen geschenkt wird und gehen mit Problemen entspannt um. Sie streiten sich nicht tagelang über irgendwelche Kleinigkeiten sondern lösen diese sofort. Wenn sie gerade Lust haben nach Italien in ihren Wohnwagen zu fahren dann tun sie dies, weil ihnen danach ist, Gut Altern bedeutet für mich frei sein, nicht an jemand oder etwas gebunden sein. Nicht von jemandem oder etwas abhängig zu sein. Gut zu altern hat für mich auch viel mit Wissen zu tun. Das man das was man jetzt glaubt hinterfragen kann und irgendwann an einen Punkt kommt an welchem man eine Antwort auf seine Fragen für sich selbst bekommt. Des Weiteren gehört für mich zu gutem Altern auch das Gesundheitsbewusstsein und der Körper. Um unserem Körper nicht zu schaden und ihn möglichst lange gut aufrechtzuerhalten ist es wichtig, sich einigermassen gesund zu ernähren. In einem jungen Alter realisiert man dies noch nicht wirklich und je älter man wird, meiner Meinung nach, verändert sich diese Denkweise. Zu gutem Altern gehört für mich auch vor allem die Familie und Freunde um sich zu haben. Zeit mit den Menschen verbringen zu können, die einem am nächsten stehen gehört für mich zu einem guten Leben und deshalb auch zu gutem Altern. Gutes Altern ist nicht einfach zu definieren aber es bedeutet für mich glücklich im Hier und Jetzt zu sein und auch wenn es mal Probleme gibt, dass man entspannt damit umgehen kann.

Älter werden ist für mich durchaus etwas beängstigens. Aber gutes Ältern heisst für mich nicht nur körperlich in der Lage zu sein weiterhin Reisen zu unternehmen und meinen Hobbies nachzukommen, sondern auch mit mir als Person zufrieden zu sein. Ich hatte kein gutes Vorbild, was meine Grossmutter angeht. Sie war eine grimmige, alte Frau welche keine Freude für andere Personen empfinden konnte. Wenn ich alt bin möchte ich Lachfalten besitzen und meine Aktionen nicht bereuen müssen. Für mich ist es wichtig, dass ich nicht einfach in einem Altersheim vor mich hin lebe und dabei keine sozialen Kontakte mehr knüpfen kann. Ich möchte mit meinen Enkelkindern in den Zoo gehen, oder am See spazieren und dabei Enten füttern. Dafür ist es wichtig bei guter körperlicher Gesundheit zu sein. Am wichtigsten ist es mir jedoch wirklich glücklich zu sein, eine Familie zu haben die mich gern besuchen kommt und nicht alleine zu sein. Der Tod sollte mich nicht beschäftigen oder beängstigen, ich sollte meine Energie für Aktivitäten einsetzen können, welche ich als junger Erwachsener nie ausleben konnte, entweder aus Furcht oder anderen Gründen wie z.B. das Finanzielle. Ich möchte als alte Person ein Dach über dem Kopf und nicht von Monat zu Monat jeden Rappen umdrehen, um mein Überleben zu sichern. Ich möchte Zeit finden um mich mit der Natur auseinanderzusetzen, mir die Zeit nehmen um die kleinen Dinge um Leben zu geniessen. Gutes Altern sollte kein grosser Aufwand sein, sondern die Zeit in der sich der Mensch noch ein letztes Mal mit sich selbst auseinandersetzen kann und reflektieren wie schön das eigene Leben war, die guten Momente noch einmal in Erinnerung rufen. Ich wünsche mir, dass das Ältern nicht nur mit Krankenhausaufenthalten und Strapazen in Verbindung gebracht wird. Ich möchte mich auch als alte Frau noch mit meinen Freunden treffen können, zusammen in einem Café sitzen und über Gott und die Welt plaudern. Das Leben sollte für mich enden sowie es begonnen hat – unbeschwert.

Für mich ist gutes Altern wichtig und beinhaltet, dass ich mich immernoch selbständig bewegen kann auch im hohen Alter. es ist wichtig, dass ich mental noch präsent bin und nicht stagniere. Das wäre für mich dass schlimmste, meine mentale Fähigkeit zu verlieren, jedohc wäre es auch wichtig für mich, dass ich auch im hohen alter meinen Körper noch ebnutzen kann und möglichst gesund bin. Schön wäre es auch wenn der soziale Kreis noch vorhanden wäre. Also noch nciht alle bekannten gestorben wären. Ich weiss jedoch nicht genau wie schlimm der Verlust von geliebten Menschen mich beeinflussen würde. Hoffentlich nciht zu traumatisch ansonsten wäre dass nicht so toll. Ich stehe jetzt gerade etwas auf dem Schlauch worüber ich noch schreiben soll habe mir noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht. Alter ist für mich ein schönes Ding an für sich. Weisheit und Erfahrungen sind etwas wichtiges, welches einen Menschen definiert in seiner Person. Ich habe keine Ahnung mehr zu schreiben. 15 mintuen sind viel zu Lange für so ein Thema. Wenn man keine Ahnung was sonst noch über alter zu schreiben. Altern ist dann schön wenn man sein Niveau zumindest halten kann.

Gut zu alter hat für mich sehr Viel mit Familie zu tun. Ich bin erst 21 Jahre alt und Studiere noch aber mit meinem älter werden verbine ich dass ich Kinder haben werde, diese aufwachsen und dasselbe durchmachen, was ich durchgemacht sehen werde und irgendwann ihre kinder kennelernen werde und dann hoffentlich auch bei ihnen all diese phasen die das leben mit sich bringt durlaufen sehen werde. aber das alles sehe ich als etwas was ich erleben werde wenn ich älter bin im Sinn von noch nicht jetzt. Ich schätze das heisst auch, dass ich mit dem älter werden eine gewisse sicherheit verbinde. sicherheit, dass ich Kinder will. sicherheit, dass ich Kinder haben kan. sicherheit, dass ich ein kind gut aufziehen kann. sicherheit, dass ich finanziell an einem bequemen ort bin. sicherheit, dass ich einen zuverlässigen Partner habe. sicherheit, dass meine wohnsituation stabil ist. sicherheit, dass alles gut wird . Ich denke jedoch auch, dass man nie fertig ist damit, sich zu verbessert. also erwarte ich mit dem älter werden auch eine weiterführung des Prozesses in dem ich bin. ein Prozess der selbsreflexion und des an mich arbeitens . Ich möchte irgendwann die beste Version meiner selbst sein und dies wird nicht von einem Tag auf den anderen der Fall sein. Ich hoffe irgendwann Momente zu haben in denen ich zurückdenke, an Probleme, die ich jetzt gerade habe oder bald haben werde, und zu denken das habe ich gemeistert . Damit geht wohl eine Art Weisheit einher. Ich möchte in einem Emotionalem sinn weise sein. Mich nicht unbedingt mehr unter kontrolle haben, aber mich besser selber kennen. Mit dem älter werden verbinde ich auch eine Art des zurückgebens. Wenn ich älter bin werde ich irgendwann meine Eltern unterstützen können, so wie sie mich unterstützen. Ich werde für sie sorgen können, nicht weil ich es ihnen schulde, sondern weil ich es endlich kann. Ich sehe, wie ihr primäres ziel es ist, dass es mir und meinen Geschwistern gut geht und ich weiss meins wird dasselbe über meine eigenen Kinder sein, aber ich weiss auch, dass mir Ihr wohlbefinden ein primäres Ziel sein wird. Ich stelle mir dann gern die Befriedugung vor, die ich empfinden werde, wenn ich weiss, dass es ihnen gut geht, weil ich dafür sorge, dass es ihnen so gut geht wie nur möglich. Wenn ich älter bin will ich zurück schauen und stolz sein, also hat das älter werden damit zu tun Hürden zu überwinden und Erfolgreiche zu feiern.

Gutes Altern bedeutet für mich, mich erfolgreich zu entwickeln. Gutes Altern im physiologischen Sinne ist für mich das Gesundbleiben bis ins hohe Altern. Nicht, dass meine sportliche Leistungsfähigkeit dieselbe bleiben muss, doch ich will meinen Alltag möglichst Lange alleine bestreiten können und nicht krank werden. Gutes Altern im Psychologischen Sinne bedeutet für mich, dass ich glücklich altern will. Wer im Alter unglücklich, oder sogar depressiv wird ist auf jeden Fall nicht gut gealtert. Im kognitiven Sinne bedeutet gutes Altern für mich, dass ich die im Alter auftretenden Abbauprozesse in kognitiven Fähigkeiten möglichst spät bekomme, und diese möglichst merke, da das Bemerken dieses Abbauprozesses wohl einen großen Einfluss auf mein Wohlbefinden haben würde. Als Beispiel möchte ich hier meine Großmutter nennen, welche trotz körperlichem Abbau im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten blieb und noch bis ins hohe Alter sehr zufrieden lebt. Im sozialen Bereich bedeutet die Aussage, dass jemand gut Altert, dass er sich an die sich verändernde Rolle in seinem Umfeld erfolgreich Anpasst. Dies heißt, dass man akzeptieren muss, dass man weniger gebraucht wird und auf mehr Hilfe angewiesen sein wird. Dass man seine Kontakte pflegen soll trotz sich einschränkender Mobilität ist sehr wichtig. Auch die Akzeptanz dieses Prozesses gehört für mich zum guten Altern. In jüngeren Jahren bedeutet gutes Altern seinen Platz in der Welt und der Gesellschaft zu finden. Egal aus welchen Verhältnissen jemand kommt, aus welchem Land sie ist und mit welchen Voraussetzungen eine Person durchs Leben geht soll Sie ihren Platz in der Gesellschaft finden, welcher sie glücklich macht. Dieser Platz kann sich über die Lebensspanne natürlich auch verändern. Die Erkenntnis über sich verschiebende Bedürfnisse und die Anpassung daran gehört auch zum guten Altern. Die körperliche Gesundheit ist enorm wichtig meiner Meinung nach. In jüngeren Jahren ermöglicht ein gesunder Körper hohe Leistungsfähigkeit auch im Beruf. In späteren Lebensabschnitten ermöglicht eine gute körperliche Gesundheit längere Selbstständigkeit wie oben schon erwähnt. Gutes Altern ist für mich nicht davon abhängig immer besser zu werden, sondern sich an sich verändernde Umstände anzupassen, so dass man durch den Verlauf seines Lebens glücklich sein kann und sein Umfeld positiv beeinflusst.

Was gut zu Altern für mich bedeutet: Wenn ich alt bin, möchte ich auf mein Leben zurückblicken können, ohne etwas (oder zumindest so wenig wie möglich) zu bereuen. Ich denke, das ist etwas, dass sich viele wünschen. Für mich heisst das, dass ich nett und höflich gegenüber andern war, dass ich grosszügig war, ehrlich und gewisse Risikos eingegangen bin um meine Ziele zu erreichen. Idealerweise würde ich auch gerne der Menschheit und der Umwelt in irgendeiner Weise helfen. Ich würde gerne die Welt in einem besseren Zustand verlassen, als sie es jetzt ist. Ich erhoffe mir, wenn ich alt bin eine Familie zu haben, mit die ich gut auskomme und relativ viel kontakt habe. Dazu gehört für mich eine lange, aber vor allem glückliche und liebevolle Ehe. Zum sozialen Aspekt möchte ich noch sagen, dass ich hoffe, mit vielen Freunden in Kontakt zu bleiben, aber die qualität der Freundschaft ist mir wichtiger als die quantität. Physisch und psychisch möchte ich solange fit sein wie nur möglich. Ich möchte, dem Rest meiner Familie keine Belastung oder Grund für Kummer sein.

Für mich bedeutet gutes Altern friedlich bis zum Lebensende leben und damit ist auxh die körperliche Gesubdheit gemeint. Die körperliche Gesubdheit spielt eine wichtige Rolle, denn wenn man gesund ist,ist man auch glücklixh und kann mehr Zeit mit Familienangehörigen verbringen. Auch heisst gutes Altern,dass man all die Ziele und Träume man hatte oder noch hat, zu erfüllen, damit man, wenn man älter ist, auf das eigene Leben zurückblicken und stolz sagen kann, dass man sein eigenes Leben sehr geschätz und auch etwas draus gemacht hat.Am Besten ist das doch,wenn man sogar Zeit mit den Enkelkindern und der Familie allgemein verbringen kann, sodass man viele Erinnerungen bis zum Todeszeitpunkt hat. Falls man gerne reist, könnte man auch mit der Familie und den Enkelkinder diejenigen Ländern besuchen, die man das ganze Leben lang noch nie besucht hat. Es ist sicherlich hilfreich, wenn man diese verbleibende Zeit nicht mehe alleine, sondern mit engen Familienmitgliedern verbringt und das gesparte Geld mit der Familie teilt, um eine letzte gemeinsame schöne Zeit zu geniessen.

Das wichtigste für mich ist gesund und glücklich zu altern. Wichtig dafür sind zum einen die Menschen um mich herum, zum anderen die art und weise in der ich altern möchte. Es gibt Menschen in meiner weiteren Umgebung die nicht altern möchten und probieren jung zu bleiben. Dies möchte ich nicht. Wenn man schon von einem jungen Alter an auf sich und seine Gesundheit schaut (gesundes Essen, viel trinken, Bewegung), wird es einem später zu gute kommen. Aus diesem Grund fange ich bereits jetzt damit an (so gut es mir gelingt). Aus Erfahrung meiner nahen Umgebung habe ich gesehen, was ein grosser Alkoholkonsum bezüglich des alterns machen kann. Deshalb verzichte ich grösstenteils darauf. Das selbe gilt fürs Rauchen. Ich probiere aus den Fehlern meiner Eltern oder Grosseltern zu lernen, um mir das Altern einfacher zu machen. Zur Zeit möchte ich mir mit meinem Studium ein Standbein erarbeiten, um später in verschiedenen Weisen darauf zurückzugreifen. Ich glaube, wenn man jahrelang einen erfüllenden Job macht, man später zufriedener in Rente gehen kann und so das Ende seines Lebens besser geniessen kann. Ausserdem hilft Geld sicherlich dabei. In einem schönen Haus mit seinen Liebsten zu altern stelle ich mir schöner und befriedigender vor als in einer kleinen, versifften Wohnung. Auch ein wichtiger Punkt ist die Gefühlslage. Wenn man glücklich und zufrieden mit sich selbst und seinem Leben ist, wird das Altern wahrscheinlich leichter. Man möchte nicht unbedingt jünger bleibe und sogar zu Beautyeingriffen greifen. Wenn man jahrelang geschuftet hat, sollte man sich nach der Pensionierung auch etwas gönnen sollen und sein Leben nochmals in vollen Zügen geniessen. Somit wird es einem auch leichter fallen, wenn man dann sterben wird und auch ein erfülltes Leben zurückschauen kann. Wichtig ist es meiner Meinung nach, dass man aus seinen eigenen Fehler das ganze Leben lang lernt und gute Schlüsse daraus zieht und sich somit ein leben lang probiert zu verbessern.

Für mich wäre zu diesem Thema sicher sehr wichtig, dass mein familiäres Umfeld immer noch so gut zusammenhält, wie es jetzt tut. Meiner Meinung nach kann man viel  besser  und bewusster Altern, wenn wir Menschen um uns haben, die uns unterstützen und uns lieb haben. Wir können vor ihnen so sein, wie wir wirklich sind und müssen uns, vor allem im Alter, nicht schämen, wenn z.B. die Haut schlaff wird (Bezug zum Partner/Ehemann). Für mich ist ein guter finanzieller Stand auch wichtig. Wenn man ins Rentenalter kommt und die Arbeit hinter sich lässt ist es doch für das Altern viel schöner, wenn man ein bisschen Geld auf der Seite hat, um schöne Plätze auf der Erde zu bereisen und sich noch keine grossen Gedanken über die Gesundheit machen zu müssen. Wenn wir schon beim Thema Gesundheit angekommen sind, möchte ich auch noch erwähnen, dass die Gesundheit sehr zentral ist. Denn wenn die Gesundheit nicht mitspielt, können auch keine schöne Plätze auf der Welt erkundigt werden. Das A und O ist die Gesundheit. Man kann präventiv bereits in jungen Jahren beginnen sich gesund zu ernähren und sportlich zu sein, aber schlussendlich kann einem niemand die definitive Sicherheit geben, dass die Gesundheit im Alter immer noch genau so ist. Ich möchte auch einmal im Alter zurückblicken können und zufrieden mit meinem Werdegang sein. Zum Älter werden gehört auch die Erfahrung mit dazu und auch das Erlernte aus den gemachten Erfahrungen. Aufgrund der Erfahrungen stelle ich mir das Älterwerden so wie ein Turm aus Bauklötzchen vor. Je mehr Erfahrungen wir machen, desto grösser wird der Turm. Wenn wir ein gewisses Alter erreicht haben, ist der Turm so gross, dass wir über die jüngerer Generation drüber schauen können. Wir können somit in der Ferne erkennen, was die Welt so mit sich bringt und was wir alles dazu gelernt haben. Man könnte sich wie auch vorstellen, dass man in der Ferne die Weisheit, die man all die Jahren gesammelt hat, sehen kann.

Altern ist für mich ein Gedanke, der mir ein merkwürdiges Bauchgefühl bereitet. Mit einem hohen Alter verbinde ich intuitiv Einsamkeit, Verlust des Denkvermögens und körperliche Gebrechen. Vermutlich liegt es an persönlichen Erfahrungen. Mein einer Grossvater ist schon sehr alt, bald 100. Er geht seit Jahren nicht mehr aus dem Haus. Er lebt immernoch allein in seiner Wohnung. Er bekommt jeden Tag Besuch, sei es von der mobilen Pflege, Essen auf Rädern oder Bekannte/Verwandte. Trotzdem ist er unzufrieden. Ich glaube, er isoliert sich selbst durch seine Unzufriedenheit und hat darum das Gefühl, dass alle Menschen gegen ihn sind und er einsam ist. Er hat mit Dingen im Leben noch nicht abgeschlossen und ich glaube, dass ihn das dazu getrieben hat, die innere Spannung auf äussere Umstände zu projizieren und alles und jeden zu kritisieren. Davor habe ich auch Angst. Dass ich nicht mit mir im Reinen stehe und dadurch zu einer Bissgurke werde. Mein anderer Opa ist dement und schwerhörig. Er wohnt ebenfalls noch allein in seiner Wohnung. Inzwischen geht er dreimal die Woche ein Altersheim zur Gymnastik, Kuchenrunde und Spielrunde. Das tut ihm unglaublich gut. Er hat wieder angefangen Ziehharmonika zu spielen und hat sie auch mal dorthin mitgenommen und an einem Geburtstag von jemand anderem gespielt. Ich mag meinen Opa sehr und es tut mir manchmal weh, dass ich ihn nicht öfters sehen kann. Wenn ich zu ihm reise, dann verbringen wir immer eine schöne Zeit miteinander. Er erzählt zwar seine Geschichten von früher zum gefühlt zehntausendsten Mal, aber ich höre ihm immer gerne zu, weil er dabei so aufblüht und lacht. Wenn wir uns dann verabschieden und ich zurück nach Hause fahre, schmerzt es, die Tränen in seinen Augen zu sehen und zu wissen, er wird nun wieder lange Zeit alleine sein. Vielleicht ist es auch für mich schmerzlicher, als für ihn selbst. Weil ich Angst vor dieser Vorstellung habe. Angst vor der Einsamkeit. Ich weiss nicht, ob ich damit umgehen kann. Ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass ich nicht alt werde. Ich möchte ein mittleres Alter erreichen, aber mehr nicht. Nun fällt mir nichts mehr dazu ein. Ich merke, dass ich das Thema besser wieder beiseite schiebe. Es löst in mir existenzielle Gedankenkreise aus. Gedanken, die mir nicht gut tun. Ich glaube, es ist das nicht gebraucht werden. Nichts mehr wert zu sein in den Augen der breiten Gesellschaft. Was will man leben, ohne wirklich zu leben? Leben bedeutet für mich sich lebendig zu fühlen. Wenn ich meine Grossväter anschaue, weiss ich nicht, wie oft sie Lebendigkeit spüren. Oder ist es so, dass diese Ansprüche an das Leben mit dem Alter sich verändern? Vielleicht ist die Vorstellung an das Altern jetzt viel schlimmer, als es dann wirklich ist. Jedenfalls habe ich keine Angst vor dem Tod. Denn dieser gehört zum Leben und erwartet jeden. Es ist auch kein Ende, denn in den Herzen der Menschen, die einen lieben, lebt man weiter. Und im Moment lebe nach den Vorstellungen, hinter denen ich voll und ganz stehen kann. Also habe ich ein erfülltes Leben, weil ich erfüllt bin mit Zufriedenheit. Irgendwie komisch, dass ich keine ANgst vor dem Tod habe aber dafür vor dem Altern. Das Altern bringt einem ja automatisch dem Tod näher. Aber das ist nicht meine ANgst. Meine Angst ist das Leben nicht mehr so leben zu können, dass es mich erfüllt. nur noch zu existieren.

Für mich fängt gutes Altern eigentlich bereits in der Sekunde an, in der ich darüber schreibe. Beziehungsweise altern ist für mich ein Prozess des Alltags. Jeden Tag habe ich die Möglichkeit aus dem Tag das beste rauszuholen, mein bestmöglichstes ich zu sein, dabei liegt mein Fokus nicht in der Perfektion, sondern einfach nur darin besser zu sein, als ich es den Tag zuvor war. Ich definiere Alt sein bzw. altern nicht mittels einer bestimmten Lebensjahr, und weigere mich zu sagen und zu akzeptieren, ab dem und dem Altersjahr gelte ich als alt. Meine Vorstellung ist es mir eine Zukunft aufzubauen, von der ich nicht jeden Tag aufs Neue sagen muss sobald ich alt werde, möchte ich das, das und das tun. Nein, diese Dinge sollen Platz im Alltag haben. Was ich mir demnach für mein tägliches altern wünsche, ist dass ich fortlaufend etwas neues lernen kann, ein Dach über dem Kopf habe und gesund bleibe. Bzgl. der sportlichen Aktivität habe ich eine rennende und springende Omi vor Augen, deren Herz strahlt, wenn sie sich bewegen darf und kann. Ich treibe seit Jahren Leistungssport, aber das ist nicht zwingend, was ich mir in ferner Zukunft vorstelle. Ich möchte mit (hoffentlich) meinen Enkeln auf der Wiese herumrennen können, weiterhin auf Berge kraxeln, Rennelo-Touren unternehmen, bis dass ich auf dem Sattel anwurzle (ich kenne einen älteren Herrn, knapp 80, mit dem ich regelmässig fahren gehe, der mir heute noch zwar nicht in der Fläche dafür am Berg davon fährt)… Eigentlich ganz simple: meiner Leidenschaft für Bewegung auch mit zunehmendem Alter nachgehen. Ich denke am glücklichsten und erfülltesten bin ich, auch im zunehmenden Alter, solange ich die Fähigkeit und Möglichkeit habe, zu erleben, erfahren, lernen und bewegen. Meine absolute Graus-Vorstellung wäre ein Leben bzw. älter werden im passiven sinn. Dazuhöckeln und Tee zu schlürfen wäre fern ab meiner Traumvorstellung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich bereits altere. Es kommt mir eher so vor, als hätte ich mit meinen 22 Jahren eine unendliche Lebenszeit vor mir. Altern ist für mich eher etwas, was etwa ab dem 50,60 Lebensjahr eintritt. Ab da wäre es mir wichtig, dass ich einen Beruf ausüben kann, in dem ich mich gut auskenne und der mir Sicherheit bis zur Pensionierung bietet. Daneben wäre es mir wichtig, mich auf die Pensionierung vorzubereiten, zudem wäre ich gerne aktiv in meiner Freizeit, sportlich wie auch in intellektuellen Interessen. Nach der Pensionierung würde ich gerne viel reisen, wandern, aber auch gleichzeitig in der Familie eingebunden sein, und natürlich einen festen Freundeskreis haben. Und wenn mir dann eines Tages bewusst wird, dass ich aus psychischen oder physischen Gründen nicht mehr alleine leben kann, kann ich hoffentlich ohne schlechtes Gewissen in ein Altersheim gehen und dort meinen Lebensabend verbringen. Was aber in der Zeit bis 50? Gerne würde ich meine restlichen Jahre in den 20 verbringen, zu studieren und einen passenden Beruf zu finden, einen festen Freundeskreis aufrecht zu erhalten, und versuchen gesund zu leben, indem ich mich sportlich betätige und mich gesund ernähre. Ausserdem ist mir natürlich eine gesunde Work-Life-Balance wichtig, in meinen Augen heisst das, dass ich pro Woche 2-3 Tage Zeit habe, mich anderen Dingen zuzuwenden als meinem Studium/Beruf. Was ab den 30ern bis in die 50 geschehen wird, weiss ich nicht. Alles offen. Vielleicht selber eine Familie gründen, vielleicht auch nicht. Wieder ist mir da natürlich wichtig, dass ich einer interessanten Arbeit nachgehen kann. Allgemein heisst vielleicht gesundes Altern für mich, dass ich in jedem Lebensalterabschnitt zufrieden mit meinem Alter bin. D.h. dass ich nicht das Gefühl habe, mich zu alt oder aber auch allzu jung zu fühlen.

Gesundes Altern bedeutet für mich nicht nur die körperliche Gesundheit – die ich durch regelmässigen Sport und gute Ernährung aufrecht erhalten möchte -, sondern auch psychische Gesundheit. Damit meine ich psychischen Krankheiten, v.a. Alzheimer/Demenz, wovor ich grosse Angst habe, da meine Grossmutter lange unter einer schweren Demenz litt. Ausserdem hoffe ich auf psychische Gesundheit durch die Aufrechterhaltung meines engen sozialen Kreises, der mir auch in schwierigen Situationen Unterstützung geben kann. Zum erfolgreichen Altern gehört für mich auch eine erfolgreiche Karriere und Familiengründung. Ich möchte einen prestigeträchtigen Beruf haben, der mir Freude bereitet und nicht nur meinen Lebensstandard halten, sondern – wenn möglich – auch erhöhen. Für mich gehört zu gesundem Altern auch das Finden einer Lebenspartnerin und das Aufrechterhalten einer gesunden Beziehung mit ihr und meinen Kindern. In meinem jetzigen, jungen Alter hoffe ich, dass ich mit rund 30 mit meiner Familienplanung beginnen kann. Als nicht erfolgreiches Altern würde ich es bezeichnen, wenn ich schon frühzeitig (vor 70) hilfsbedürftig – ob durch physische oder psychische Beeinträchtigung – werden würde. Ich denke, dass es dabei bei mir vor allem um Schamgefühle wegen des Verlusts der Selbstständigkeit geht. Ausserdem habe ich selber die tiefe Trauer bei Verwandten erlebt, wenn ein Elternteil die eigenen Enkel – oder sogar Kinder – nicht mehr erkennt. Selber würde ich es auch schrecklich finden, wenn ich mich nicht mehr selber frei fortbewegen kann. Noch schlimmer fände ich es, wenn ich so hilfsbedürftig werden würde, dass sich nicht nur meine Kinder/Enkel um mich kümmern müssen, sondern auch noch Hilfsorganisationen (z.B. Spitex).

Gutes altern bedeutet für mich auch gesundes altern. Ich möchte mein Leben lang auf meinen Körper gut acht geben. Wenn ich alt bin, möchte ich nicht auf Fehler bezüglich meiner Gesundheit austragen. Dies ist auch ein Grund, warum ich nie beginnen werde, zu rauchen. Das Rauchen verringert meiner Meinung nach das Leben bedeutend und wird im hohen Alter auch einiges an Lebensqualität einschränken. Beide meiner Grosseltern müssen im hohen Alter leiden, weil sie ihr Leben lang von dem kleinen Glimmstängel abhängig waren. Man hat genug schlechte Beispiele vor Augen geführt bekommen und man weiss mittlerweile auch ziemlich gut darüber Bescheid, was für den Körper gut ist und was eben nicht. Wenn man dann ein wenig auf diese Dinge Rücksicht nimmt, denke ich wird man eine gesündere Zukunft vor sich haben. Klar, kann es immer wieder Zwischenfälle geben, wie Krebs oder einen Herzinfarkt, aber ich bin der Meinung, dass man doch etwas zu sich schauen sollte. Zudem ist für mich nicht nur der gesundheitliche Aspekt wichtig, sondern auch der Geistige. Ich möchte nicht mein Leben verschwenden, mit Dingen, die mich quälen und ich keine Freude dabei empfinde. Ich bin der Meinung, dass Menschen, die mit sich selber und ihrem Leben zufrieden sind, dies auch ausstrahlen und sich gegenüber Mitmenschen sozialer und fröhlicher verhalten. Man merkt ziemlich schnell, wenn jemand mit sich selber unzufrieden ist und dies dann auch andere spüren lässt. Man sollte nicht das machen, wozu man gar keine Lust hat. Im hohen Alter möchte ich nicht auf mein Leben zurück blicken und sagen: Diese Zeit meines Lebens war eine reinste Zeitverschwendung, hätte ich in dieser Zeit besser dies oder jenes gemacht . Ich möchte auch im hohen Alter dazu stehen, was ich mein Leben lang getan habe und wie ich gehandelt habe und darauf auch stolz sein. Jedoch gehören nicht nur positive Erfahrungen zu einem gesunden altern dazu, sondern auch die negativen. Man lernt aus seinen eigenen Fehlern und zieht daraus Schlüsse, um es dann in Zukunft besser zu machen und vielleicht auch, dass andere von den eigenen Fehlern lernen können. Ich möchte selber einen starken Beitrag zum guten altern beitragen und habe meine Zukunft auch selber in der Hand.

Gut zu Altern bedeutet für mich mein Leben nach meinen eigenen Wünschen weiterleben zu können ohne von körperlichen oder psychischen Einschränkungen betroffen zu sein. Ich wünsche mir im Alter körperlich gesund zu sein und all meine Wünsche erfüllen zu können. Ich möchte mein Leben nicht ändern nur weil ich älter geworden bin. Ich habe bei meiner Grossmutter beobachtet, wie es ist älter zu werden und man langsam von seinem eigenen Körper im Stich gelassen wird. Darum bedeutet gut zu altern für mich vor allem auch körperlich gesund zu sein auch im hohen Alter. Meine Grossmutter hat ihren Lebenswillen immer mehr verloren je schlechter es ihr gesundheitlich ging. Sie war frustriert weil sie Dinge, die ihr früher Freude bereiteten, nicht mehr machen konnte und immer stärker eingeschränkt wurde in ihrem Leben. Gut zu altern ist deshalb auch veränderte Umstände anzunehmen und daraus das Beste zu machen. Ich würde behaupten, dass meine Grossmutter väterlicherseits nicht gut gealtert ist, da sie ihr Älterwerden nicht akzeptieren konnte. Ich kann auch ein Gegenbeispiel zu meiner Grossmutter nennen. Eine 93-jährige Frau, die im Kirchenchor singt und noch genau so aktiv im Leben steht wie sie das früher tat. Für sie war das Älterwerden nie ein Problem und sie unternimmt immer noch viel und hat viele soziale Kontakte. Natürlich geht es ihr gesundheitlich viel besser als es meiner Grossmutter ging. Da diese Frau körperlich noch fit ist, wurde ihr Sozialleben auch nicht so stark eingeschränkt wie das meiner Grossmutter. Gut zu altern bedeutet für mich also, dass man körperlich gesund ist, noch aktiv am Leben teilnehmen kann und seine sozialen Kontakte pflegen kann. Das Alter sollte einem nicht einschränken oder limitieren. Ich will mein Leben nach meinen Wünschen leben egal ob ich zwanzig oder achtzig Jahre alt bin.

Gutes Älter werden bedeutet für mich vor allem glücklich zu sein. Wenn ich mir jetzt vorstelle wie ich gerne alt werden möchte sehe ich ein eigenes Haus mit Garten wo ich gerne mit meinem Mann leben möchte. Daas klassische Bild Haus Hund Kinder etc passt da sehr gut dazu. Es ist mir sehr wichtig Gesund zu sein. Ich sehe bei meinem Grossvater wie wichtig die Gesundheit ist. Er leidet unter Makula und sieht so gut wie nichts mehr. Ansonsten war er körperlich und geistig bis 93 sehr gut in Schuss. Bis dahin wohnte er auch zuhause alleine in seinem Haus. Er war glücklich damit im Garten sitzen zu können, alleine einkaufen zu gehen und allgemein kleinere Hausarbeiten zu verrichten. Häufig passte er auf unseren Hund auf wenn wir weg waren und dies hat ihm immer besondere Freude bereitet. Ich kann mir im Moment nicht wirklich vorstellen wie es dann sein wird wenn ich selber alt bin aber auf mich wirkt sein Leben sehr glücklich. Vermutlich kommt meine Vorstellung vom alt werden auch davon. Bis zum hohen Alter ist es ja noch ein langer Weg. In dieser Zeit möchte ich vor allem einen Job finden der mir Freude macht, einen Partner finden mit dem ich mein leben verbringen will und guten Kontakt mit meiner Familie und Freunden haben. Dies sind neben der guten Gesundheit die wichtigsten Aspekte für mich. Im Job geht es mir nicht darum viel Geld zu verdienen sondern vor allem darum, eine Tätigkeit zu finden welche mir zusagt, Freude macht und bei der ich jeden Morgen erfreut (oder zumindest nicht genervt) aufstehen und zur Arbeit gehen kann. Im allgemeinen strebe ich wohl ziemlich genau nach dem, was meine Eltern haben und mir zum aufwachsen geboten haben. Ich möchte im hohen alter zurückblicken können sowohl auf tolle Zeiten, welche ich mit Freunden erleben konnte, aber auch auf das erreichte Stolz sein können. Ich möchte die Welt sehen können um nachher das zuhause umso mehr schätze zu können. Konkrete Pläne was ich wann und wie machen will habe ich mir noch keine gemacht aber wenn ich darüber nachdenke sehe ich immer diese Bild vor Augen, welches eigentlich sehr ähnlich wie das Leben meiner Eltern ist. Abschliessend kann man sagen das für mich das wichtigste fürs glückliche und gute Altern die Gesundheit ist. Wenn man nicht gesund ist wird man in so vielen Dingen eingeschränkt und dies stelle ich mir seh schlimm vor. Aber auch die Familie (meine Eltern als auch eventuelle zukünftige Kinder) sind meiner Ansicht nach essentiell für glückliches älter werden und darum ist mein grösstes Ziel auch eine Familie zu haben und dieser Familie ein schönes Heim zu schaffen, wenn möglich natürlich mit einer tollen und sinnvollen Arbeit.

Für mich bedeutet gesundes Altern, dass ich mich in jedem meiner Lebensabschnitte so gut wie möglich fühle. Dazu gehört für mich, dass ich mich 1. psychisch gut fühle –> ich will mit der Situation zufrieden sein, meinen Hobbies weiterhin nachgehen können; dass ich mich 2. kognitiv vorhanden fühle –> durch meine Erfahrung mit einem Grossvater mit Alzheimer bin ich u. a. geprägt von Gedächtnisverlust. Diese Erfahrung hat mich sehr schockiert, und ich will auf keinen Fall in derselben Situation enden. Mir ist es nicht nur wichtig, dass ich mich an Dinge aus der Vergangenheit und der Gegenwart erinnern kann, sondern vor allem auch dass ich mich intellektuell mitbeteiligen kann. Da ich gerne Gedächtnisaufgaben löse, fällt dies ebenfalls in die Kategorie von zuvor (Hobbies nachgehen). Für mich sind tiefgründige Gespräche essentiell, wodurch eine Einschränkung in diesem Bereich ebenfalls Auswirkungen auf meine psychische Gesundheit hätten. 3. brauche ich auch eine relativ gute Gesundheit. Da ich schon jetzt (mit Anfangs 20) kleinere gesundheitliche Beschwerden habe und zudem nicht ausserordentlich sportlich bin, muss ich nicht bis 80 topfit sein. Doch meine Gesundheit sollte meinen Alltag nicht beeinträchtigen. So will ich weiterhin selbständig leben können und nicht auf andere Hilfe angewiesen sein. Gesundes Alter bedeutet für mich auch, dass ich mich meinen Lebenssituationen anpasse und mich mit den grossen und kleinen Veränderungen anfreunden kann. Dies setzt eine grosse Flexibilität voraus, die ich mir gerne bewahren will. Ich habe in meinem Umfeld ein tolles Vorbild, welches ich als ideal gealtert betrachte. Meine Grossmutter ist 77 und teilweise aktiver als ich. Sie hat einen sehr ausgedehnten Freundeskreis, welchen sie täglich pflegt. Auch bewegt sie sich jeden Tag und passt ihre Aktivitäten ihren Einschränkungen an (seit einem Unfall mit Armbruch kann sie nicht mehr Velo fahren – jetzt schwimmt sie im Sommer täglich 2x 30 Minuten, wenn es zu kalt wird geht sie mehrere Stunden laufen). Sie ist auch geistig noch topfit, hält sich mit Zeitung lesen auf dem Laufenden, löst regelmässig Sudoku und Kreuzworträtsel und vor wenigen Jahren hat sie einen Bridge-Kurs begonnen, was sie nun regelmässig übt und sich weiterbildet. Sie ist auch vor der Technik nicht zurückgeschreckt und vor ein paar Jahren hat sie sich einen Computer gekauft. Jetzt spielt sie online Bridge, um ihre Kenntnisse des Spiels zu festigen. Ich denke, dass sie mit ihrem Drive, den sie sich bis jetzt behalten hat, gesund altern konnte und so auch noch eine weile weitermachen wird. Dies ist sicherlich auch ihrer körperlichen Gesundheit zuzuschreiben, doch hat sie in ihrem Leben einige Schicksalsschläge miterleben müssen, welche sie adaptibel und flexibel gemacht haben. Sie war gezwungen, sich immer wieder neu zu orientieren und hat dies später zu ihrem Vorteil genutzt, indem sie eine gewisse Übung darin hatte, als das Alter sie erneut in verschiedene Situationen gebracht hat.

Gut zu altern bedeutet für mich, in einem Umfeld leben zu können, in dem ich mich gelibt, geborgen, sicher, verstanden, unterstützt und wohll fühle. Ich würde mir wünschen einen liebenswürdigen Partner zu finden, eine glückliche Ehe zu führen und eine Famile zu gründen. Ebenso erachte ich es als sehr wichtig, nicht nur eine intakte Familenzugehörigkeit zu haben, sondern auch einen unterstützenden, tollen Freundeskreis um meine freizeit zu verbringen und abzuschalten vom arbeitsalltag. Als optimalen Ausgleich und zudem auch noch gesundheitserhaltend ist für mich die sportliche Betätigung von grosser bedeutung. Einfach mal abschalten, sich auszupowern und mit sich selber beschäftigen tut sicherlich gut. Zudem wünsche ich mir eine Arbeitsstelle zu finden, welche mir freude macht täglich zu praktizieren, mich kognitiv herausfordert und ich stehtig neues lernen darf. Ich wünsche mir, dabei mit Menschen interagieren zu dürfen und ihnen zu helfen, sie zu unterstützen. Für mich spielt die körperliche Gesundheit eine zentrale rolle, denn wenn es mir physisch als auch psychisch gut geht kann ich mich auf wesentlichere Dinge, wie beispielsweise mein soziales Umfeld/ famile konzentrieren. Meiner meinung nach schränkt es das gute altern ungemein ein, wenn man ein körperliches leiden hat- je nach dem kann sich das natürlich auch auf die seelische gedunheit aus und somit ist in meiner sicht das gute altern in gefahr. es kann natürlich auch sein, dass eine Krankheit, einen unfall auch eine chance sein kann; dies im bezug auf den zusammenhalt innerhalb einer familie oder es kann einem im besten fall auch einen neuen Blickwinkel auf das leben und die dinge eröffnen. EInen anderen wichtigen aspekt guten alterns ist natürlich auch in einem stabilen staat leben zu können, das einem die nötige sicherheit (politisch, wirtschaftlich und auch kriegstechnisch), grundversorgung, bildung, meinungsfreiheit etc gewährleistet. Denn erst in einem optimalen Umfeld (hier Staat, Kanton, Dorf) kann man sich meiner meinung nach auch maximal entfalten und so können die sekundären wohlfühlfaktoren (nach primär sicherheit, grundversorgung etc., hier die familie/ soziales umfeld) gepflegt werden. Wenn man sich dann auch noch selbstverwirklichen darf ist das für mich luxus und trägt auch zu einem guten, gesunden, zufriedenem altern bei.

Altern – ein Prozess, den jeder von uns durchmacht, langsam und doch irgendwie schnell. Ich sehe es an mir selbst. Mit meinen 22 Jahren bin ich eigentlich noch jung, zumindest finden das die Leute in den Kreisen, in denen oft über das Alter gesprochen wird – sprich meine Grossmutter und generell Leute ihres Alters. Trotzdem denke ich zurück an die Zeit, als ich noch 17 war und so viel jünger und naiver durchs Leben ging. Wenn ich das so sagen kann, behaupte ich, dass ich bisher mit dem Altern viel an Erfahrung, Selbstvertrauen und Wissen gewonnen habe. Dies geht hoffentlich weiter so. Ich weiss jedoch auch, dass das Altern nicht ein kontinuierlicher Prozess in eine Richtung ist, sondern mehrschichtig ist. Was ist also erfolgreiches oder gutes Altern? Ich denke da spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Ganz wichtig ist bestimmt die körperliche Verfassung. Man ist es sich oft einfach nicht gewöhnt, wenn man noch jung ist, dass man körperliche Beschwerden und Gebrechen hat. Im Alter sind diese jedoch unausweichlich, wobei natürlich einige mit mehr zu kämpfen haben, andere mit weniger. Das ist ein Grund, weshalb ich intensiv angefangen habe, Sport zu machen und täglich zu dehnen. Vielleicht kann ich es mir für später etwas leichter machen damit. Ich sehe es an meiner Grossmutter, die zwar relativ fit ist für ihr Alter, jedoch schon die einen oder anderen Beschwerden hat. Als sie jung war, hatte man noch nicht so ein starkes Bewusstsein dafür und Sport (besonders für Frauen), aber auch sonst, war noch nicht so verbreitet wie heutzutage, Ich frage mich deshalb, ob meine Generation dank dem Sport etwas weniger von den Altersgebrechen mitbekommt. Etwas anderes, das man mit dem Altern immer wieder in Verbindung bringt ist die Verbitterung. Ich sehe das – wieder – bei meiner Grossmutter: früher war sie immer glücklich, hat mit uns Kindern gerne Zeit verbracht und sich nie beklagt, zumindest habe ich sie so in Erinnerung. Doch seit einiger Zeit ist sie mehr und mehr eingenommen von ihrem Alter, sie hat fast kein anderes Thema mehr, als sich über das Altern zu beschweren, dass sie uns bloss belaste, dass sie nicht mehr viel sähe und dass früher einiges besser war. Ich empfinde dann jeweils einerseits Mitgefühl und Verständnis, andererseits denke ich, könnte sie auch anders auf ihr Leben schauen, was sie alles hat und dass sie noch gesund ist. Es ist schwierig zu beurteilen, wenn man noch jung ist, aber ich hoffe, dass ich auch in älteren Jahren den Humor nicht verlieren werde und mein Charakter auch so in Erinnerung bleibt, die ich den meiner Grossmutter in den Kindheitserinnerungen habe. Ein letzter wichtiger Punkt für ein gutes Älterwerden ist das soziale Umfeld. Gute Freunde, enge Beziehungen, Familie – das sind schlussendlich alles Sachen, die einem die Einsamkeit – ob jung oder alt, aber im Alter ist man wohl stärker darauf angewiesen – nehmen und lebendig fühlen lassen. Für mich gehört deshalb eine gute Pflege für das Umfeld zu einer erfolgreichen Entwicklung dazu.

Was mir beim Altern wichtig ist, ist dass man nicht stehen bleibt und sich immer in irgendeiner Form weiterentwickeln kann, sei dies im Bereich von beruflichen, sozialen, emotionalen oder anderen Fähigkeiten. Ich denke, das wäre das, was einem mit dem Leben zufrieden macht, wenn man sich ständig persönlich weiterentwickeln kann. Klar spielen Punkte, wie etwa finanzielle Sicherheit, das soziale Umfeld und körperliche Gesundheit dabei eine entscheidende Rolle, denn ohne diese Rahmenbedingungen ist es schwieriger sich dieser Weiterentwicklung zu widmen. Wenn diese Bedingungen jedoch gegeben sind, dann habe ich das Gefühl dass man sich im Alter doch noch den einen oder andern Wunsch oder Ziel erfüllen / erreichen kann, für welchen man zuvor vielleicht keine Zeit hatte. Man wirklich nochmal in sich gehen kann und etwas tun kann was man immer schon einmal tun wollte. Ich denke, das spielt für die psychische Gesundheit eine wichtige Rolle. Ich kenne einige Beispiele in denen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung irgendwann aufgehört hat und das Stehenbleiben macht den Leuten zu schaffen. Dies kann auch zu einem Teufelskreislauf führen, dass man nichts mehr neues lernt, keine neuen Inputs mehr bekommt und so dann auch kein Interesse mehr für Neues hat. Auch denke ich, dass für das gesunde Altern das ganze Leben zuvor eine wichtige Rolle spielt, was hat man erreicht, wie gesund ist man, wie viel hat man für sich und sein Umfeld getan, hat man das ganze Leben in die Arbeit investiert, etc. Deshalb denke ich sind gewisse präventive Massnahmen auch von Bedeutung, damit diese Weiterentwicklung überhaupt ermöglicht wird. Zum gesunden Altern gehört vermutlich auch der soziale Aspekt. Gute soziale Kontakte und Eingebundenheit sind wichtig, damit man sich nicht zu sehr zurückzieht und gemeinsam denke ich ist es auch einfacher dem Schreckensgespenst , des Alterns zu begegnen. Ich denke viele Leute haben Angst vor dem alt werden, aber eigentlich ist es eine Zeit in der man nochmal viel Zeit für seine Wünsche und Anliegen hat und diese deshalb auch nutzen sollte, deshalb ist die Gesundheit auch so wichtig, damit man sich diesen Dingen wirklich widmen kann.

Älter werden. Ich denke oft an meine Zukunft. Besonders, weil ich mich mit 22 Jahren an einem Lebenspunkt befinde, wo ich Weichen für mein Leben stellen kann/muss. Meine grösste Angst bezüglich der Zukunft ist eben genau eine so grosse Entscheidung falsch zu machen. All diese grossen Fragen und Möglichkeiten, mit denen man konfrontiert wird und der Druck ja nicht die richtige auszuschlagen. Ich möchte später ein mal nicht bereuen. wenn ich aber ans Älter werden denke, denke ich v.a. an das junge bis mittlere Erwachsenenalter. Nicht nur weil es näher ist, sondern weil ich glaube die implizite Ansicht habe, dass man zu dieser Zeit noch viel entscheiden, bewirken und beeinflussen kann, ob und wie man glücklich ist oder eben nicht. In meiner Vorstellung zeichnet sich das höhere Alter auch dadurch aus, dass man dann mit den Konsequenzen des jungen und mittleren Erwachsenenalters lebt und das beste daraus macht. Angst hab ich vielleicht auch deswegen davor, weil ich nicht möchte, dass wenn ich alt bin ich unter irgendwelchen Fehlentscheidungen leiden muss. Wenn aber die richtigen Entscheidungen gefällt worden sind, kann das Alter ü. 60 auch sehr schön sein. Weil ein Grossteils des Müssens entfällt. Klar wird man mit vielen anderen Dingen konfrontiert, die schwierig sind, aber die selbstbeeinflussbaren Faktoren verringern sich und somit auch der Druck, den man sich selbst macht. Leistung, erfolgreiche soziale Beziehungen und so weiter werden nicht mehr gemessen an Erfolg. Ich glaube Alter bedeutet auch ein partieller Rückzug aus unserer Leistungsgesellschaft. Nichts desto trotz merke ich bereits jetzt, wie körperliche Beschwerden meine Stimmung stark beeinflussen können, das Stell ich mir als eine der grössten Schwierigkeiten des Alterns vor. Um es krass auszudrücken, seinem eigenen Verfall zuschauen zu müssen. Zu erkranken, dieses oder jenes nicht mehr zu können, weil man körperlich nicht mehr im Stande dazu ist und sich gleichzeitig der Irreversibilität bewusst zu sein. Das stell ich mir grausam vor, jedoch denke ich auch dass es in den Momenten selbst nicht so furchtbar ist oder zumindest nicht in allen Fällen, wie ich es mir jetzt vorstelle. Trotzdem ist es bestimmt etwas das einem im höheren Alter oft bewusst ist. Gehen wir davon aus, man hat viele Entscheidungen in jüngeren Jahren richtig gemacht, dann kann man i Alter ernten, denn nun hat man endlich was man all die Jahre zuvor nicht hatte: Zeit. Man hat Zeit zu geniessen, was man sich übers Leben aufgebaut hat, beispielsweise in unterschiedlichsten Formen von Sicherheit, ob dies nun in Form eines schönen Familienlebens oder existentieller Sicherheit ist, die Liste ist bestimmt lang. Ein weiterer wichtiger Faktor des Alterns ist, dass es vermutlich eine Zeit des Reflektierens ist. Man blickt zurück auf sein Leben und kann hoffentlich zufrieden damit sein, denn man hat ja nur eins. Darin spielen dann auch historische-kontext Einflüsse eine Rolle, aber wie gesagt auch wie man sich entschieden hat sein Leben zu leben. Ich hoffe meins wird spannend, und hat eine angenehme Prise von Unsicherheit die ich aber erfolgreich zu bewältigen schaffe, und dadurch immer weiterkomme und mich entwickeln kann und dies dann auch im hohen Alter weitergeht und nicht stoppt.

Älter zu werden ist für mich erstmal etwas sehr beunruhigendes und beängstigendes, einfach weil es heisst, dem Tod näher zu kommen. Früher war das anders, als Kind will man möglichst Älter werden um neue Privilegien geniessen zu können, grösser und stärker zu werden und neue Sachen zu lernen. Ab ca 20 Jahren beginnt man dann erstmals anders zu denken und hat keine Motivation mehr zu altern, ich kann mir gut vorstellen, dass dies eher noch schlimmer wird, je älter ich werde. Gutes Altern hat für mich nicht unbedingt etwas positives, sondern heisst möglichst wenig negatives zu haben. Keine Krankheiten, möglichst lang Fit bleiben, und gehen zu können, klar im Kopf zu bleiben usw.    Schönes zu erleben und ein erfülltes Leben zu haben hat für mich nicht unbedingt etwas mit altern zu tun. Würde ich nicht altern, wünschte ich mir trotzdem eine schöne Zeit, tolle Erlebnisse und angenehme Erinnerungen. Altern sollte also als das angesehen was es ist: Dem Tod näher zu kommen. Ab 40 Jahren gibt es nicht mehr viel positive Seiten des ALterns, da alles positive was kommt nicht wirkich Altersabhängig ist. Von 60-65 kann ich mir vorstellen, dass das Altern positive Seiten haben kann, weil man dem Rentenalter näher kommt, was ja definitiv altersabhängig ist. Sobald man dies aber erreicht hat, und die ersten 2 JAhre genossen hat, hat man aber wieder die negativen Seiten des Alterns vor Augen. Man wird schwächer, krankheitsanfälliger, das Gehirn mag langsam nicht mehr mitzuhalten wie es das früher getan hat. Ich denke also dass es schwierig ist, gut zu Altern, das Ziel ist wahrscheinlich eher möglichst nicht schlecht zu altern. Die schwierigkeit ist sicher diese Abwesenheit von negativen Punkten als positiv zu sehen. wenn man das allerdings schafft, was sicher nicht einfach ist, kann man möglicherweise gut altern. Es ist wahrscheinlich also eher eine Frage des Kopfes und der Einstellung anstatt des tatsächlichen Alterungsprozesses. Wie so oft im Leben, sind Einschätzungen von gut und schlecht/schön und unschön eine Frage der Sichtweise und vorallem eine Frage der Relation. Deshalb wird es wichtig sein mit was man sich vergleicht. Vergleicht man sein 70 jähriges Ich mit seinem 30 Jährigen Ich, ist es schwierig ein positives Altern zu sehen.Vielmehr sollte man sich vielleicht mit anderen 70 Jährigen vergleichen, oder überhaupt vermeiden Vergleiche zu ziehen und sich nur auf den momentanen Zustand beziehen, denn die Gegenwart ist in meinen Augen eigentlich meistens etwas positives.

Für mich bedeutet ein erfolgreiches Altern , dass ich Zeit für mich selber habe und auch in der späteren Pension ein Gefühl der Freiheit und Neugierde haben werde und auch untermehmensfreudig sein werde. Und auch, dass ich mit meinem Leben zufrieden sein kann, wie es ist. Ängste vor dem älter werden habe ich nur, wenn ich mich mit den möglichen Gebrechen, Krankheiten und auch psychischen Beeinträchtigungen im Alter auseinandersetze. Ich wünsche mir, dass ich vor allem in meinen kognitiven Fähigkeiten so gut wie möglich stabil bleibe. Und natürlich ist auch die Konfrontation mit dem Tod mir nahestehenden Personen ein Punkt, der mich etwas ängstlich macht. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Alter sind eigentlich eher positive, da ich viele älteren Leute als fröhlich, aufgeschlossen und freundlich empfinde. Bei älteren Personen, die auf mich verbittert wirken und sich ständig über alles beschweren, hoffe ich, dass ich nicht genauso werde.

Unter schönem Altern stelle ich mir mit meinem Partner alt zu werden. Kinder gross zuziehen und Grosskinder aufwachsen zu sehen und zu verwöhnen. Ich hoffe, dass wie uns lange guter Gesundheit erfreuen können. Ich finde, dass meine einen Grosseltern ein schönes Altern hatten. Sie waren lange körperlich fit und haben bis 90 in ihrem eigenen Haus mit Garten gelebt und mein Grossvater war bis ins hohe Alter noch sicher (!) mit dem Fahrrad unterwegs. Ihre eigene Ernte; Äpfel Salate, Tomaten, Zucchini und Beeren waren ihr ganzer Stolz. Auch geistig waren sie noch voll in Schuss und haben uns Grosskindern viele Geschichten von früher erzählt und so manches beigebracht. Das möchte ich auch. Auf der anderen Seite habe ich die Grosseltern mütterlicherseits erlebt. Meine Grossmutter starb in ihren 70igern an Leukämie. Ich kann mich kaum an sie erinnern ich war erst 4 Jahre alt als sie starb. Ich weiss aus Erzählungen, dass sie wohl lange gelitten hat. Mein Grossvater musste so noch einen grossen Teil des Alters alleine bestreiten. Das hat ihm sehr zugesetzt., An ihn kann ich mich fast nur noch als alten traurigen Mann erinnern. Der schon in meiner Kindheit nicht mehr besonders mobil war und leider als ich ca 12 war auch geistig nachliess. Er wurde vergesslich und wusste nicht mehr, dass meine Grossmutter verstorben ist. Er kam erst in eine Pflegewohnung mit eigener Wohnung und schon bald in ein Pflegezimmer, quasi wie im Spital. Wir haben ihn häufig besucht. Er mochte wenig erzählen und vergass was wir ihm berichteten. Irgendwann erkannte er meine Mutter nicht mehr beziehungsweise dachte sie sei seine Frau. Das war sehr belastend für meine Mutter und wenn er später einen klaren Moment hatte, auch für ihn. Ich wünsche mir, dass ich vor allem meine geistige Gesundheit lange beibehalten kann. Ich möchte für mich selbst Entscheidungen treffen können und am Leben aktiv teilhaben. Wenn ich irgendwann nicht mehr so mobil sein sollte, kann ich immer noch Besuch erhalten und mich unterhalten. Allerdings hoffe ich auch nicht ohne meinen Partner leben zu müssen. Denn ich habe gesehen wie man dann zu vereinsamen droht, selbst wenn Kinder und Grosskinder häufig zu Besuch kommen.

Was ist gutes Altern ? Ich habe nie wirklich gross darüber nachgedacht, aber spontan fällt mir vor allem die Gesundheit ein. Ich beschäftige mich sehr mit meiner Ernährung und denke dass meine jetzige Ernährung eine sehr grosse Rolle für meine jetzige und zukünftige Gesundheit spielt. Ich denke es macht sehr viel aus, ob man beim Altern bzw. Älterwerden gesund ist. Ich will fit sein, um das Leben ohne Einschränkungen geniessen zu können. Ich will gesund sein (will natürlich jeder) und mich nicht mit einer Krankheit auseinander setzen, die ich eventuell hätte vermeiden können. Und wenn/falls ich alt bin/werde möchte ich wenigstens nicht zu 100% auf jemanden angewiesen sein. Ich möchte noch einen normalen Alltag führen können. Ein weiterer Aspekt, der mir noch wichtig wäre, wäre der sozialer Kontakt. Ich denke für eine gute Entwicklung bzw. für ein stabiles Leben ist es wichtig gute Freunde zu haben und einen passenden Lebenspartner zu haben. Beim Älterwerden ist es meiner Meinung nach wichtig, wenige aber sehr gute Freunde zu haben, mit denen man alles teilen kann. Und auch beim Lebenspartner ist es sehr wichtig, dass man eine sehr intime Beziehung hat, dass man eine Vertrautheit erschafft, so dass man die Veränderungen von beiden Seiten gegenseitig akzeptiert und die Dynamik der Beziehung immer wieder anpasst. Ist normal, dass wir uns alle ändern und dass man sich in der Beziehung dann anpassen muss bei eigenen Veränderungen und bei Veränderungen vom Partner, es ist aber auch wichtig, dass man in einer Beziehung in die gleiche Richtung, wie der Partner geht, dass man sich als Einzelperson entwickelt aber auch als Partner. Dieser Aspekt ist sehr wichtig beim Altern denke ich, denn je nachdem, was für eine Beziehung man hat, wird man eine andere Richtung einschlagen beim Älterwerden. Der Partner sowie Freunde haben auch sonst einen grossen Einfluss auf ein Individuum und ich denke wenn man die falschen Freunde hat oder den falschen Partner, dann wird man nicht auf eine gelassene oder gesunde Art Altern. Man wird eventuell negativ beeinflusst und die eigene Ziele nicht erreichen, gestresst sein, die falschen Entscheidungen treffen, usw. Ich denke was für Erfahrungen man gemacht hat und was man daraus gelernt hat, spielen auch eine Rolle beim Altern. Ich denke gutes Altern bedeutet das Beste aus einer Situation zu machen. Immer (oder meistens) das Positive im Leben zu sehen. Die kleinen Dingen im leben zu schätzen und zu geniessen.

Altern ist ein herausfordernder Prozess, da man sich damit abfinden muss, dass bestimmte Zeiten und damit z.B. auch die Fähigkeit, bestimmte Dinge zu tun, vergänglich sind. Darüber hinaus ist der Alterungsprozess häufig mit einer erhöhten Anfälligkeit für (schwere) Erkrankungen verbunden und es besteht die Gefahr, dass sich die Lebensqualität im Laufe der Zeit verringert oder man vereinsamt. Ich habe bereits als junger Mensch mit einer chronischen Erkrankung zu kämpfen und mache mir daher oft Gedanken, inwiefern dieses Leiden mich in der Zukunft weiter einschränken wird. Ich bin außerdem in einer sehr glücklichen Beziehung und habe große Angst, meine Frau im Alter zu verlieren oder sie alleine zu lassen. Tatsächlich ist es mein größter Wunsch, wenn es soweit ist, gemeinsam mit meiner Frau zu sterben und nach Möglichkeit Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, wenn einer von uns mal kurz vor dem Tod steht. Insofern gehört für mich zur Würde des Alterns auch die Befähigung eines jeden Einzelnen, über den Zeitpunkt seines Todes frei zu entscheiden. Ein weiterer Aspekt des Altern ist meiner Meinung nach das Thema Einsamkeit und eine zunehmende Neigung hin zu weniger Aktivitäten und Unternehmungen im Alltag. Oft scheint es mir in der öffentlichen Wahrnehmung so zu sein, dass man von älteren Menschen bereits erwartet, dass sie nur noch daheim rumsitzen und keine Abenteuer mehr starten. Ich persönlich hoffe, dass ich im Alter noch die Motivation und den Antrieb verspüre, mit meiner Frau zu reisen und uns gemeinsam fit zu halten. Schließlich arbeitet man sein ganzes Leben darauf hin, im Alter mehr Freizeit zu haben und wenn es dann soweit ist, fehlt einem vielleicht die Kraft, von dieser Freizeit zu profitieren. Dementsprechend zähle ich zu gutem Altern auch ein bewusstes Leben auf dem Weg zur Rente. Ich denke, dass mit einer 4-Tage-Woche oder anderen arbeitsreduzierenden Maßnahmen die Möglichkeit geschaffen werden kann, dass Menschen wieder mehr Zeit für Familie und die eigene Selbstverwirklichung haben. Wenn man dann in Rente ist, fände ich es wertvoll, wenn das System die Flexibilität bieten würde, dass man sein Alter so verbringen kann, wie man es sich wünscht. Darunter verstehe ich z.B. die Möglichkeit, seinen Lebensabend zumindest teilweise in einem anderen Land zu verbringen und das ohne Probleme hinsichtlich Steuern, Krankenkasse, etc.

Ich mache mir sehr viele Gedanken über mich selbst und reflektiere meine Handlungen ziemlich genau. Meine Definition von gutem Altern ist daher intuitiv sich immer selbst zu verbessern und dabei nie sich selber in den Rücken zu fallen, also dem Menschen der man sein möchte treu zu bleiben. Gefühlsmäßig ist mein Leben eine Strecke aus Verschlechterungen und das liegt nicht daran, dass mir bewusst ist, dass es jemals anders war, sondern, dass einem bewusst wird, welche schlimmen Zustände schon immer vorherrschten und noch vorherrschen werden. Das durfte ich nicht nur durch das vorgaukeln des Weihnachtsmannes, der nichts anderes als eine Adaption des Kapitalismus war, sondern auch an der Fehlerhaftigkeit meiner Eltern spüren. Mit 23 fühle ich mich erwachsener und selbstständiger als sie und versuche meine kleine Schwester im Alter von 12 von der Tyrannei meines Vaters zu beschützen. Dennoch, auch durch die gegenwärtigkeit solcher Missstände, bin ich zuversichtlich, alleine durch mein positives Handeln, dazu beizutragen, selber gut zu altern. Also alles das positiv zu beeinflussen, was beeinflussbar ist. Das allerwichtigste, wie schon erwähnt, ist sich selbst treu zu bleiben und Ziele, die man sich setzt, auch zu erfüllen, weil man sonst in eine Spirale kommt, an der man sich selbst nicht mehr ernst nimmt und schliesslich verwahrlost. Sollte ich also irgendwann zu meinem Ende kommen, möchte ich wenigstens persönlich dazu beigetragen haben, dass auch die Generationen nach mir das Glück des Lebens spüren sollten, auch wenn ich direkt womöglich nichts davon habe, da ich an nichts glauben kann, was ich nicht Beweisen oder Gegenbeweisen kann. Ich bin aber auch gespalten, einerseits bin ich zuversichtlich, dass ich dazu beitrage, den Zustand zum guten zu wenden und im nächsten Moment erwische ich mich, wie ich mich hoffnungslos über jegliche Kleinigkeiten aufrege. Versuche mich aber aus diesen Gedanken herauzuquälen, da mein Ziel ist das Beste aus allem zu machen und ich andererseits auch keine Wahl hätte, sonst wäre das Leben nicht lebenswert. Gut zu altern würde für mich bedeuten, glücklich zurückschauen zu dürfen und zu sehen, dass meine eigenen Fehler durch mich korrigiert worden sind und ich den Menschen, die mir nahe stehen möglichst gut getan habe.

Ich hoffe, im Alter körperlich fit zu sein, aber auch die geistige Fitness ist mir sehr wichtig. Ich arbeite an der Uni in einer akademischen Position und es wäre für mich persönlich ganz schlimm, wenn ich merken müsste, wie mich meine geistigen Kräfte verlassen. Dies wäre bestimmt auch für mein Umfeld schwierig, das mich bislang als sehr geistige Person kennt. Für die körperliche Fitness kann man ja viel besser vorsorgen. Ich habe Angst, im Alter alleine zu sein und z.B. keinen Besuch zu erhalten oder im Altersheim ohne Freunde meinen Lebensabend verbringen zu müssen. Bei meiner einen Grossmutter ist das so geschehen, sie brauchte relativ kurzfristig einen Platz in einem Altersheim und war dort ziemlich alleine, weil ihre Freunde und Freundinnen in anderen Heimen oder noch zu Hause lebten. Eingeschränkte Mobilität ist sicher auch ein grosses Problem, aber bis ich alt bin, werden neue Möglichkeiten aufgetaucht sein, die auch bei körperlichen Einschränkungen noch eine gute Mobilität ermöglichen. Gutes Altern ist für mich auch planbar und graduell/linear. Phasen einer starken Verschlechterung, die sich mit längeren stabilen Phasen abwechseln, stelle ich mir viel schwieriger zu verarbeiten vor. Kaum hat man sich stabilisiert, wird man in eine neue Krise geworfen. Da wäre es mir lieber, wenn sich meine Situation zwar kontinuierlich, dafür aber langsam und vorhersehbar verändern/verschlechtern würde. Für den Fall, dass ich Kinder bekomme, hoffe ich, dass wir über viele Jahre eine gute Beziehung zueinander haben und dass sie mich im Alter unterstützen oder zumindest weiterhin Kontakt zu mir pflegen. Ich würde nicht erwarten, dass sie mich z.B. pflegen oder daheim bei sich wohnen lassen. Es wäre aber schön, wenn sie mich besuchen kämen oder mir bei kleineren Aufgaben behilflich wären (z.B. Steuern). Ich achte darauf, dass ich solche Dinge auch jetzt für meine Eltern und Grosseltern tue. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Und die Hauptsorge im Alter ist natürlich die Finanzierung. Die Pflichtleistungen werden bis zu meiner Pensionierung kaum ausreichen und mit den Ergänzungen und dem selbst Angesparten wird sicherlich auch nicht der gleiche Lebensstil möglich sein wie bisher. Zudem ist die ganze Finanzwelt undurchsichtig und wenig beherrschbar. Man muss sich darauf verlassen, dass unsere Finanzierung später gesichert ist. Ich finde die Dokumentationen im Fernsehen immer ganz schrecklich, die arme Rentner zeigen. Die meisten haben ihr Leben lang gearbeitet und werden jetzt nicht unterstütz und müssen in ganz furchtbaren finanziellen Situationen leben. In einem Beitrag wurde die Geschichte einer Frau gezeigt, die aufgrund Krankheit einen grossen Teil ihres Vermögens aufgebraucht hat. Nun hat sie nicht mal mehr das Geld, um gelegentlich mit dem Bus zu ihrem Enkel zu fahren. So eine Ungerechtigkeit hoffe ich nicht erleben zu müssen.

Gut zu Altern bedeutet für mich Entscheidungsfreiheit zu haben; die Möglichkeit, mein Leben so zu leben, wie ich es mir wünsche ohne größere Einschränkungen. Dazu gehört auch, dass ich sterben kann, wenn ich es möchte (aktive Sterbehilfe muss erlaubt werden), z.B. weil ich große körperliche Beschwerden habe oder keinen Grund mehr habe zu Leben. Es bedeutet außerdem Akzeptanz der aktuellen Lebensumstände, und der (körperlichen) Einschränkungen, die nun mal nicht ausbleiben werden. Ich hoffe, im Alter keine meiner früheren Lebensentscheidungen sehr zu bedauern. Gesundheit ist mir wichtig. Altern in Schmerzen ist keine Freude und ich hoffe auf einen großen medizinischen Fortschritt im Bereich der Schmerzmedizin, der einem das Altern und Sterben erleichtert. Gut Altern kann ich mir nur in einem sozialen Umfeld vorstellen, das mich trägt und unterstützt. Mit engen Freunden oder Familie in der Nähe. Eine Alten-WG wäre schön oder Zusammenleben in einer aktiven Hausgemeinschaft mit mehreren Generationen. Ich kann mir ein Altern auf dem Land oder in der Stadt vorstellen, hauptsache das soziale Umfeld stimmt. Mir ist außerdem wichtig, weiterhin Aufgaben zu haben, mich nützlich zu fühlen und anderen Menschen zu helfen. Meine Oma, die mit über 90 Jahren noch ehrenamtlich tätig ist, ist da ein großes Vorbild für mich. Ich hoffe, in meinem Leben genug Geld zu verdienen um nicht im Alter in Armut zu Leben und an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Es wäre schön, genug Geld zu haben um Reisen zu unternehmen (solange es körperlich geht) und Familie und Freunde zu unterstützen, wenn es nötig ist.

Gutes Altern bedeutet fur mich mental und physisch gesund zu sein, egal wie alt man ist. Um mental und physisch gesund zu bleiben ist es fur mich wichtig darauf zu achten Dinge zu tun die mich glücklich und zufrieden stellen, mich gesund zu ernähren, sport zu treiben, jeden tag an die frische Luft kommen und mit der Natur eng verbunden zu sein. Ideal ware es wenn ich an einem Ort leben konnte der von Natur umgeben ist, reich an grünem und Tieren und frischer Luft. Das wurde meinem gesamten wohlbefinden gut tun und ware die ideale Lebensweise fur mich. Ich bin fest davon überzeugt dass die Umgebung in der man lebt, die menschen mit denen man sich umgibt, die Nahrung die man zu sich nimmt und die Luft die man atmet enorme Auswirkungen auf die psyche und die gesundheit des menschen hat. Aufgrund dessen stelle ich mir gutes altern so vor, dass ich mit meinen engsten bin, dass keine toxischen menschen um mich herum sind, dass ich gutes fur meinen korper durch sport und Ernährung tue, dass ich mein Gehirn auf trab halte durch viel lesen, dass ich meinem Körper gutes tue durch sport, Spaziergängen und Atemübungen. Dass ich mich in die Natur begebe, mich mit Tieren beschäftige und mich mit dingen beschäftige die meiner Seele gut tun. Dazu gehört all das was ich hier aufgeschrieben habe. Ich kann und mochte mir kein leben vorstellen in dem ich arbeiten und ackern muss bis ich 60 bin um dann später entspannen zu können. Viele menschen denen es leider so ergangen ist wissen nicht wie man zur ruhe kommt weil sie es nicht gewohnt sind zu entspannen, weil sie nicht wissen wie man zur ruhe kommt, weil sie nur ans überleben denken und an die Rechnungen die bezahlt werden müssen, die Halser die gefuttert werden müssen. Und das geht dann 60 jähre oder mehr so und man weiss nicht was man mit seiner zeit nun anstellen soll. all die jähre geschuftet um am ende gelangweilt zu sein vom leben welches man so nie kannte. Ruhig, stressfrei, langsam. Fur mich ist gutes altern das nötigste zu haben. Sich nicht den kopf zerbrechen wegen Geld und schulden. So zu leben dass man keine schulden hat. Keine Kredite ziehen um einer eigentumswohnungs willen. Frei zu sein, das zu machen was man mochte. Keinen schulden hinterherrennen und endlose Telefonate mit Banken und Geld leihen von menschen die man nicht kennt und das mehr als das zurück zahlen was man sich geliehen hat nur um Eigentumswohnung willen. Gutes altern ist frei sein. Von all den dingen die einem nicht gut tun. Von all den dingen die einen belasten und die einen immer noch nach 20 jähren belasten werden weil man immer noch nicht alles zurück zahlen konnte. Gutes altern ist auf sich zu achten. Darauf zu achten dass man sich nicht in diesem Teufelskreis verfangt. Um das zu vermeiden muss man ein simples, bescheidenes leben fuhren und Dankbarkeit ausüben, damit man ja nicht auf die Gedanken kommt, dinge in Anspruch zu nehmen denen man nicht gewachsen ist. Geldbeutelteschnisch und gesundheitlich.

Ich persönlich bin der Auffassung, dass gutes Altern mit voranschreitendem Alter von höherer Bedeutung ist und sich die Definition auch weiterentwickelt und an Lebensphasen anpasst. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich gutes Altern in verschiedene Bereiche aufteilen. Zum Einen denke ich bei gutem Altern an körperliche Gesundheit. Diese endet jedoch nicht bei dem Ausbleiben von Erkrankungen und dem Glück keine schlimmen Unfälle zu erleiden. Von Bedeutung sind auch die Fähigkeit weiterhin Sport treiben zu können, viel zu erleben und in einer Verfassung zu sein, in der man Dinge unternehmen und die Welt entdecken kann. Zum Anderen gehört zum guten Altern, dass man innerhalb eines sozialen Umfeldes lebt, in dem man psychologische und physiologische Unterstützung erhält. Ein großer Bekanntenkreis, der in seiner Mitte einen Kernkreis von sehr guten und langlebigen Freundschaften hat. Hinzukommt eine eigene Familie, die wächst und die einem Halt in schwierigen Phasen gibt. Mit diesem sozialen Umfeld sollte man zusammen wachsen und Dinge erleben können, die verbinden und zusammenschweißen. Des Weiteren, gehört zum guten Altern auch eine erfolgreiche Karriere, die einen nicht überstrapaziert, aber dennoch zum fortgehenden Lernen und persönlichen Wachstum stimuliert. Dies führt zu einem der wichtigsten Punkte, die zentral sind für gutes Altern: kognitive Fähigkeiten. Ich denke zentral zu gutem Altern sind der Erhalt und die fortlaufende Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten. Wir alle werden ab einem bestimmten Zeitpunkt/Alter mit physischen Einschränkungen leben müssen. Dies wird jedoch um einiges erleichtert durch den Erhalt von kognitiven Fähigkeiten. Wer geistlich fit bleibt, der kann lange am sozialen und intellektuellen Leben teilnehmen und kann somit, für mögliche Einschränkungen im physischen kompensieren. Abschließend würde ich daher folgendes Anführen: gutes Altern wird vor Allem bestimmt durch den Erhalt von kognitiven Fähigkeiten, in Kombination mit einem ausgeprägten sozialen Umfeld.

Gut zu altern bedeutet für mich, Sicherheit zu haben, gesund zu sein und eine liebende Familie zu haben. Ich möchte mir keine Sorgen über Geld machen müssen oder ähnliches. Dabei ist die Gesundheit jedoch noch wichtiger. Ein gesunder Körper und ein gesunder Geist sind die Grundvorraussetzung, gut zu altern… selbstbestimmt gut zu altern. Es wäre für mich ein Graus, wenn ich nicht mehr klar denken könnte, wenn ich nicht mehr Kontrolle über mich selbst haben kann und konstant auf die Hilfe anderer angewiesen wäre. Um so etwas zu vermeiden, gehört für mich ein gesunder Lebensstil und eine starke Psyche. Sport machen, solange der Körper fit ist, den Geist schärfen und dies auch schon in jungen Jahren. Bücher lesen, sich weiterbilden, schreiben, all diese Dinge können helfen. Um zurück zur Sicherheit zu kommen. Ich möchte in meinen eigenen vier Wänden leben können und gut genug vorgesorgt haben, dass ich nicht mehr arbeiten muss und ein bescheidenes Leben führen kann. Keine großen Ansprüche, sich das nötigste leisten zu können und sich nicht um morgen sorgen. Ein gutes Verhältnis zur Familie ist auch wichtig. Enkelkinder wären schon. Abseits der Großstadt, ein großer Garten. Der Zugang zur Natur hält gesund und frisch. Einfach ein idyllisches Leben, selbstbestimmt und glücklich, zusammen mit der Familie und ohne finanzielle Sorgen.

Gutes Altern bedeutet für mich, dass ich solange selbstständig bleiben kann wie es irgendwie geht. Dass ich möglichst nicht auf andere angewiesen bin (wie z.B. Pfleger) um mein Leben zu leben. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass ich viele soziale Kontakte haben, mit denen ich die Zeit zusammen genießen kann. Idealerweise bedeutet das auch mit einem Partner den man liebt zusammenzuleben und sich immer noch so gern zu haben wie zum Zeitpunkt des Kennenlernens. Gerne würde ich den Gewinn an freier Zeit damit nutzen mich um meine eventuell vorhandenen Enkelkinder zu kümmern und mit Ihnen zu spielen. Am besten in einem eigenen Garten am Stadtrand, angrenzend an viele benachbarte Felder und Wälder. Ich möchte bei Bedarf verreisen können und mein Leben genauso führen wie ich es jetzt auch führe, möglichst sorgenfrei. Den Job habe ich rechtzeitig zugunsten meiner Rente beendet und kann nun meine Zeit selbst gestalten. Dabei möchte ich den Mehrgewinn an Zeit aber auch dafür nutzen mehr soziales Engagement aufzunehmen und Kindern oder andere Gruppen zu helfen, z.B. bei der Tafel oder beim Vorlesen. Das Leben soll ohne Hektik sein, jedoch im besten Fall trotzdem alle Bequemlichkeiten der digitalen Welt zur Verfügung stellen. Heißt aber auch dass ich mich immer wieder selber anspornen muss mich mit neuer Technik zu beschäftigen. Hier hoffe ich dann von meinen Enkelkindern unterrichtet zu werden, um up-to-date zu bleiben. Ansonsten hoffe ich das alles friedlich bleibt, dass die Gesellschaft in dem Land wo ich lebe eine soziale ist und die politischen Probleme von heute (Klimawandel, Artensterben, Hungersnöte, verschmutztes Trinkwasser, Menscherechtsverletzungen) vergessen sind und es neue Debatten geht (hoffentlich weniger wichtigere). Ich hoffe ich sehe alle Menschen, die mir im Leben wichtig waren im Alter noch mal wieder, wenn ich es denn dann noch möchte und lade sie alle in mein kleines Häuschen ein.

utes altern wird für mich viel mit der Gesundheit aber auch meiner Freiheit zu tun haben. Erst letztlich erleidete ich an Tinnitus und in den ersten Tagen war es sehr qualvoll und konnte mich nicht mehr konzentrieren. Nach wenigen Wochen habe ich mich aber nun daran gewöhnt umzugehen. Was mir sehr geholfen hat ist die perspektive von anderen Menschen einzunehmen die noch viel grösseres Leid erlebt haben. So z.B. einer meiner Professoren der eine terminierende Krankheit hat und tagtäglich mit grossen schmerzen kämpfen zu hat. Ich dachte mir dann; wenn jemand solche Qualen durchgehen kann und dabei trotzdem weiterhin eine enorm positive aussicht auf das Leben hat, dann kann ich meine kleine Krankheit auf jedenfall gut überwinden. In retrospektive wurde mir mehr bewusst wie sehr ich gesundheit schätzen sollte und damit meine ich all die alltäglichen Dinge die ich für Normal befinde. Schon nur zu sehen oder laufen zu können ist ein wunderbares Geschenk, dass ich jeden Tag schätzen sollte. So möchte ich auch im alter frei von Krankheiten sein aber was eventuell noch wichtiger ist, ist die Einstellung über seine Gesundheitliche situation. Des weiteren möchte immer darauf achten, dass ich im Alter nie zu faul werde. Ich sehe es an meinen Grosseltern die langsam immer weniger freude und vitalität für das Leben aufzubringen scheinen. Ich möchte im alter aktiv bleiben, reisen, wandern, weiterhin literatur und rocket science lesen um mich auch geistlich fit zu halten. Ich höre immer wieder Stories von 80 und 90 Jährigen die in Ihrem Alter noch so viel erreichen. Z.b. sehe ich einen Warrenbuffet der mit über 80ig immer noch in seinem A game ist im investieren oder ein Joe Biden der mit bald 80ig noch für das Präsidium ankämpft. In der selben weisse möchte ich auch mit 80 zumindest geistlich noch fit sein wie jetzt oder sogar noch mehr. Gemeinschaft, Freundschaft, Familie etc. wird für mich auf jedenfall eine grosse Rolle spielen, auch im alter. Denn ich sehe das Leben als ein Journey bei dem ich möglichst viel Freude anderen Menschen auf den Weg mitgeben möchte. Welchen Sinn hat das Leben sonst frage ich mich, wenn wir im Sterbebett zuletzt keine unserer Menschen im Umfeld oder sonst wo positiv beeinflussen konnten.

Gutes Altern bedeutet für mich, ohne größere Sorgen den Prozess bestreiten zu können. Damit meine ich gesundheitliche, wirtschaftliche, soziale Sorglosigkeit . Wenn man die Fragestellung alltäglich betrachtet kann man z.B sagen: Ich als Frau in den 20ern mache mir sorgen, wenn ich bemerke, dass ich langsam erste Falten auf der Stirn sehe. Für mich bedeutet gutes Altern, dass man ab einem gewissen Punkt im Leben, so angekommen ist/so im Leben steht, dass man sich nicht über so etwas definiert. Dass man das Altern akzeptiert und in die vergagngene Zeit mit allen Erfahrungen, Erlebnissen, Erfolgen und Misserfolgen auch wertschätzt. Meine Angst an einem Punkt am altern ist, dass man z.B in der Rente frustriert dasitzt, vielleicht keine finanziellen, gesundheitlichen Probleme hat, aber dass man sich ungebraucht fühlt . Ich glaube dieses Gefühl des gebraucht werdens spielt auch noch eine große Rolle in einem für sich selbst gesunden Alterungsprozesses.

Für mich bedeutet gutes Altern u.a., noch gesund und aktiv sein zu können, also nicht unter (schwerwiegenden) körperlichen oder geistigen Erkrankungen zu leiden (bspw. Alzheimer, Krebs ö.ä.). Außerdem wäre es mir wichtig im Alter meine Mobilität sowie meine kognitiven Fähigkeiten durch Sport und Gymnastik sowie kognitives Training möglichst gut zu erhalten. Zu gutem/erfolgreichem Altern gehören m.E. außerdem gute soziale Kontakte/Beziehungen zu Familie (Partner*in, Geschwister, Kinder etc.) und Freunden, denn diese helfen dabei, nicht zu vereinsamen und aktiv zu bleiben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für mich die finanzielle Absicherung, also die Möglichkeit auch im Alter finanziell unabhängig zu bleiben und einen angenehmen Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Ein letzter Aspekt der mir persönlich wichtig wäre: Eine Aufgabe zu haben, also bspw. einen Minijob, eine freiwillige Tätigkeit in einer wohltätigen Organisation, ein Studium oder eine ähnliche Tätigkeit die dazu beiträgt, dass man beschäftigt bleibt und unter Menschen kommt, und die dem Alltag Sinn stiftet.

Gut zu Altern, sollte meiner Meinung nach ein beruhigendes Gefühl darstellen. Optimalerweise hat man in seinem bisherigen Leben etwas erreicht, worauf man stolz sein kann und hat sich mit zunehmenden Alter somit das Recht verdient es auch mal ruhiger anzugehen. Stolz kann man in dieser Hinsicht auf vielerlei Dinge sein, ich zähle hier mal einige auf, die mir gerade spontan einfallen: die eigenen Kinder, eine gute Business Idee, gute Taten, etc.. Es ist wichtig etwas im Leben zu besitzen oder getan zu haben, auf das mit mit zunehmenden Alter stolz zurück blicken kann. So vermeidet man ein Gefühl des Bedauerns nichts in seinem Leben erreicht zu haben und man kann seinem restlichen Leben entspannt entgegenblicken. Körperliche Gesundheit ist natürlich auch ein wesentlicher Aspekt beim Altern. Man kann natürlich mit einem gesunden Lebensstil gewissen Einschränkungen vorbeugen, eine hundertprozentige Vorbeugungsmethode gibt es natürlich aber nicht. Es wäre schön, im Alterungsprozess keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme zu haben, die einen beim genießen der verbliebenen Zeit arg im Weg stehen. Viele freuen sich darauf, im gehobenen Alter noch viele davor nie erlebten Dinge in Angriff zu nehmen (Reisen, Garten usw.). ich finde aber, dass man solche Sachen nicht zu stark hinauszögern sollte, da immer etwas passieren kann. Nicht vergessen zu werden ist natürlich auch ein großer Aspekt bei diesem Thema. Je weiter das Leben fortschreitet, desto schwieriger ist es ja meistens neue soziale Kontakte zu knüpfen, sowie die bereits bestehenden zu pflegen. Es wäre also schon schön und beruhigend, wenn man Menschen in seinem Leben hat, die sich freuen einen zu sehen und die es interessiert, wie es einem geht. Derjenige zu sein, der völlig allein in seinem Zimmer hockt und es niemanden interessieren würde, wenn ich morgen nicht mehr da wäre…das macht einen leider etwas nachdenklich. Man hört ja oft von solchen Schicksalen und in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft lässt einen sowas schon mal stark an den eigenen Prioritäten zweifeln.

beim guten altern hat körperliche gesundheit für mich eine vorrangsstellung. krankheiten, die durch übergewicht und unpassende ernährung verursacht werden, lassen menschliche körper a) vorzeitig altern und folgend daraus b) vorzeitig sterben. körpergewicht also in einem gesunden und fitten rahmen zu halten, spielt eine besondere rolle. bezüglich sozialen verhältnissen ist mir eine stabile partnerschaft und respektvolle familiensituationen wichtig. über die familiäre zukunft müssen mein partner und ich gleicher meinung sein, was ziele und wünsche betrifft. genauer bedeutet das: 2 bis 3 kinder, ein gesichertes arbeitsverhältnis und einkommen beiderseits und ökonomische vorsorge für das älterwerden. es macht für mich keinen sinn, kinder zu zeugen, bevor wir uns das zu 100% leisten können. man kann nie alles planen, aber so wünsche ich es mir. meinen kleinen und engen freundeskreis würde ich sehr gerne behalten, natürlich sind solcherlei beziehungen auch dynamisch und verändern sich. generell denke ich aber, dass sich freundeskreise verkleinern, was zwar schade aber nur natürlich ist. bezüglich zielen im leben ist es mir ein anliegen, die welt besser zu machen, als ich sie vorfinde, in welchen belangen und größenordnungen auch immer, was im rahmen meiner möglichkeit liegt. sei es gesellschaft, umwelt, familie. gutes altern bedeutet für mich mit offenen augen zu altern. nie die toleranz zu verlieren und in stereotypen und vorurteile oder etablierte meinungen zu verfallen, sondern kritisch zu bleiben. in keinem punkt des lebens ist es das richtige zu denken: es war immer schon so, so habe ich es immer gemacht statt eine handlung in ihrer sinnhaftigkeit zu hinterfragen. gut altern bedeutet für mich, kulturen zu kennen, ansichten nachvollziehen zu können, selbst wenn sie nicht mit den eigenen übereinstimmen. je älter man wird, desto mehr lebenserfahrung und routine sammelt man in den diversesten situationen, umso verständnisvoller kann man agieren. gut altern bedeutet für mich auch, sich neuer technologie nicht zu verschließen, in der art und weise, wie es fast alle mir bekannten menschen vorheriger generation tun. in technologischen belangen abgehängt zu werden, bedeutet sozial abgehängt zu werden. und gerade im höheren alter ist es vorallem für den kontakt mit kindern und enkeln unerheblich, sich auch damit zu beschäftigen.

Gutes Altern bedeutet für mich, dass man an Erfahrungen sammelt und weiser wird, jedoch seine Eigenständigkeit behalten kann. Lebenswert ist ein Begriff, der heutzutage immer öfter gebraucht wird, wenn es um ältere Personen geht. Ist ihr Leben noch lebenswert? Ab wann ist es dies nicht mehr? Wer entscheidet überhaupt, ob das Leben lebenswert ist, wenn die Person selbst sich nicht mehr äußern kann (aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen). Gutes Altern bedeutet also, seine Entscheidungsfreiheit über das eigene Leben behalten zu können. Immer noch frei in seinen Entscheidungen zu sein und diese auch artikulieren zu können. Nicht bloß vor sich hin zu vegetieren, während man gepflegt wird/werden muss. Gutes Altern heißt für mich auch, dass man sich keine Existenzsorgen machen muss, man weiß, dass man in irgendeiner Form abgesichert ist, sei es finanziell oder sozial. Finanzielle Unabhängigkeit erscheint mir hier recht wichtig, Angst macht mir die fehlende Sicherheit des Rentensystems, vermutlich müssen wir selbst für unsere finanzielle Unabhängigkeit sorgen und können uns hierfür nicht auf den Staat verlassen. Im sozialen Bereich ist das Ganze etwas einfacher, wenn man sich ein Netzwerk aus Freunden und Verwandten aufbauen kann, das einem auch im Alterungsprozess Rückhalt bietet soweit es eben geht. Hierbei sollten auch Alternativen zu Pflegeheimen erwogen werden, vielleicht geht es ja auch als Alters-WG mit Freunden, die ebenfalls alt geworden sind, gemeinsam kommt man bestimmt auch schon recht weit. Gutes Altern bedeutet für mich aber auch Freiheit, man verliert den Blick für Zwänge, den man sich in jungen Jahren durch Schule oder Universität auferlegt hat und konzentriert sich auf das, was man selbst für richtig hält. Ein Gefühl des Angekommen seins stellt sich ein, man muss nicht mehr der Schulclique gefallen, muss nicht mehr cool sein oder die besten Noten haben, sondern macht einfach sein Ding. Dadurch kann natürlich etwas auf der Strecke bleiben, aber das war dann vielleicht auch nicht lebensnotwendig. Insgesamt glaube ich, dass man im Alter gelassener und selbstbewusster wird. Gutes Altern sollte eigentlich das Lebensziel aller sein. Vielleicht sollte es sogar ein Gesetz geben, dass gutes Altern zusichert. Was bringt einem kurzes Glück, wenn man langfristig doch nichts davon hat, eine Zusicherung des angenehmen Alterungsprozesses, der Betreuung und Abgesichertheit schafft schon Zufriedenheit und befreit von vielen Sorgen. Man wird unbeschwerter und vielleicht sogar innovativer, da man sich trauen kann Risiken einzugehen. Insbesondere eher ängstliche Personen trauen sich unter solchen Umständen vielleicht auch ein Risiko, z.B. eine Unternehmensgründung einzugehen, da sie ein Sicherungsseil besitzen, und nicht befürchten müssen vor dem Nichts zu stehen. Auch eine weitere Verbesserung des Gesundheitssystems wäre elementar für das gute Altern. Mehr Investitionen, insbesondere in Pflegekräfte, damit diese auch wieder Pflegen können, und für jeden genug Zeit haben, wäre wünschenswert. Aber auch die Präventivmedizin sollte weiter verbessert werden. Gutes Altern kann aber auch darin bestehen, sich einfach ab und zu mit einem Kaffee auf den Balkon zu setzen und das bisherige Leben Revue passieren zu lassen. Gemeinsam mit anderen über Eskapaden zu lachen, und das wichtigste: Nichts zu Bereuen. Wie schade wäre es denn, am Ende des eigenen Lebens nur zu sehen, was man nicht getan hat? Die vielen kleinen und großen Dinge, sei es Reisen, Begegnungen mit Personen, Erfolge, sind es doch, die das Leben erst lebenswert machen und dann auch erst gutes Altern ermöglichen.

Gutes Altern bedeutet für mich keine Allzu großen Einschränkungen darin wer ich bin und wie ich dieses Sein auslebe hinnehmen zu müssen. Für einige meiner Eigenschaften ist dafür körperliche Gesundheit extrem wichtig. So ist z.B. mein Beruf körperlich belastend und bedingt eine gute Verfassung und es würde mich im Alter extrem deprimieren meinem Beruf nicht zumindest im verringerten Rahmen beispielsweise eines Hobbys weiterhin nachgehen zu können. Außerdem würde ich sehr unglücklich werden, wenn ich generell nicht sehr aktiv sein könnte und zum beispiel viel sitzen oder liegen müsste. Es ist mir daher sehr wichtig während ich altere weiterhin aktiv zu bleiben und z.B. leichten Sport regelmäßig zu betreiben, um meine Fähigkeit mich auszuleben zu erhalten. Krankheiten wie Demenz machen mir dabei große Angst, da es erscheint als könnte man sich selbst durch so eine Erkrankung verlieren und im Grunde gar nicht mehr leben obwohl der Körper noch funktioniert. Mein Großvater ist an Demenz erkrankt und war über seine letzten Jahre hin häufig nicht mehr als der Mann wahrzunehmen, den ich kennen und achten gelernt hatte. Auch wenn es immer mal wieder Lichtblicke gab, in denen er für einige Minuten wieder klar und er selbst war, so waren diese im Nachhinein doch eher belastend, da ich es mir furchtbar vorstelle für kurze Zeit wieder man selbst sein zu können nur um dann wieder in der Krankheit zu versinken. Ich glaube, dass geistige und körperliche Gesundheit nicht ganz unabhängig voneinander sind und obwohl ich vielleicht gegen meine genetischen Veranlagungen und mögliche Krankheiten nicht viel tun kann, so kann ich doch fit und aktiv bleiben und auf diese Weise mein bestes geben im Alter noch ein glückliches Dasein ausleben zu können. Ich denke, dass ich unter sehr großen Einschränkungen wie dauerhafter Bettlägerigkeit oder einer Erkrankung wie Demenz, die mein Leben in der Art wie ich es mir wünsche und über Jahre eingestellt habe unmöglich macht einen früheren Tod und möglicherweise Sterbehilfe bevorzugen würde. Ich weiß, dass sich viele Leute in meinem Umfeld und auch etwas ältere Generationen als meine durchaus Sorgen um die finanzielle Zukunft machen, da das Rentensystem wie wir es bisher kannten in meinem Alter wohl weniger gut funktionieren wird. Ich persönlich mache mir darüber nicht allzu oft Gedanken aber sorge mich manchmal um meine zukünftigen Kinder und Enkel. Ich würde gerne in meinem Leben etwas für sie zurücklassen und in welchem Umfang dies finanziell geschehen können wird erscheint mir im Moment fraglich. Auch die Beziehungen zu meiner zukünftigen erweiterten Familie machen mir manchmal Sorgen. Das groß ziehen von Kindern ist eine sehr große Herausforderung und ich sehe sehr oft, dass sich Kinder und einzelne Teile der Familie von den Eltern entfernen. Meine Schwester spricht zum Beispiel seit einigen Jahren nicht mehr mit meinen Eltern. Sollte so etwas mit einem meiner Kinder oder Enkel passieren würde mich das sehr schwer treffen und auch im Alter noch deprimieren. Ich sehe die Gründung einer Familie daher als eine große Herausforderung, die besonders im Alter einen ungemeinen Segen mit sich bringen kann, wenn man von Leuten umgeben ist, die man liebt und die einen lieben. Auf der anderen Seite glaube ich aber auch dass es auf diesem Weg zu schlimmen Ereignissen und Einschnitten kommen kann, die einen den Rest des Lebens lang belasten und das Alter nur noch schwieriger machen können.

Gutes altern sollte ein gesundes altern sein. man sollte sich immer gesund ernähren, besonders wenn man älter wird und die knochen nicht mehr so gut funktionieren. gesunde ernährung wie ein apfel am tag, laufen, sport machen oder ähliches reichen, um gut zu altern und damit die knochen nicht einrosten . Man sollte alten menschen eine sportpflicht geben, damit sie länger leben und keine schmerzen im leben haben. Es gibt viele 50 oder 60 jährige, die schon komplett eingerostet sind, aber es gibt auch gleichaltrige, die alles alleine machen und keine externe hilfe benötigen. Sie sin in diesem alter so gesund, weil sie sich gesund verhalten haben. Wenn man immer auf der couch sitzt und nichts machtm wirkt das sich auf das spätaltrige leben sehr aus, doch sowas ist die schuld der person. Meine oma zum beispiel, hat sehr viele bein bzw herzprobleme, da sie fast nie sport oder ähliches gemacht hat. Sie geht schwer ohne hilfe von A nach B, wo hingegen frauen in ihrem alter sogar ein marathon laufen könnten. Ich hsehe jeden tag sehr alte menschen die aktiver als ich bzw mein freundeskreis sind, sowas überrascht mich zwar, aber im positiven sinne. Ich mag es wenn man altert ohne schmerzen zu haben. Alt zu sein ist gut, aber schmerzen zu haben nicht. Man könnte sehr alten menschen die viele schmerzen haben, wöfür sie nicht mehr viel machen können, eine freiwillige todesmethode anbieten. Das hört sich zwar sehr brutal an, aber ich bin der meinung, dass ich lieber nicht lebe, als mit schmerzen. Weil ich dann nicht viel machen kann, alt bin und noch dazu schmerzen habe. Ich hoffe ich alter gesund und habe keine störungen in meinem späten alter. Gesund zu altern beudetet meiner meinung auch, in einem gesunden umfeld alt zu werden. Wenn man seine kinder oder enkel bei sich hat, hat man mehr lust auf das leben und will mehr leben um viele errinerungen mit den kindern zu haben.

Für mich umfasst das gute Altern insbesondere ein erfülltes Leben zu leben. Mit Spass, Familienaktivitäten und allerlei kleinen und grossen Unsinnigkeiten, die man eben so anstellt. Das hat für mich eine viel höhere Priorität als etwa ein hohes Alter zu erreichen. Es ist mir ebenfalls wichtig, Gesund – sowohl physisch, aber auch umsomehr psychisch – zu bleiben. Ich glaube, mehr von meinem Leben zu haben, wenn ich es geniessen kann, anstatt ein hohes Alter zu erreichen aber die letzten paar Jahre nur mit Schmerzen oder zunehmend verringerten psychischen Fähigkeiten leben zu müssen. Es gibt gewiss auch einige Lebensziele, die ich gerne erreichen würde, grosse Pläne, die ich gemacht habe, als ich jünger war und mir noch immer im Sinn sind. Doch schlussendlich zählt für mich hauptsächlich den Spass am Leben, und den hatte ich bisher auf jeden Fall – kurzum, im Idealfall mache ich noch mehr aus meinem Leben als bis jetzt, doch würde ich es auch nicht als weiter schlimm empfinden, sollte sich mein Leben wie bisher bis zu meinem Lebensende fortsetzen. Vor vielen Jahren war mein oberstes Ziel, ein möglichst hohes Alter zu erreichen. Dies hat sich jedoch zu dem zuvor beschriebenen Ziel umgeändert, seit ich merkliche Veränderungen bei meiner Grossmutter und Ihrem Gesundheitszustand erkennen kann. Insbesondere bei Gesprächen über (fast) verpasste Gelegenheiten (meine Grossmutter verpackt entsprechende Erfahrungen in anderen Worten) erkenne ich immer mehr, wie wichtig es ist, für und mit dem Moment glücklich zu sein. Um dies alles in einem kurzen Satz zusammen zu fassen: Mir ist es wichtig, GESUND zu altern. Aber am wichtigsten, FRÖHLICH alt zu werden!

Für mich bedeutet gutes Altern vor allem Gesundheit in Körper UND Geist – wobei für mich tatsächlich Geist wichtiger erscheint. Ich möchte nicht leiden, durch Krankheit oder Verletzungen, aber was für mich am schlimmsten wäre, wäre die geistigen Fähigkeiten zu verlieren, Kontrolle zu verlieren, Menschen und Dinge zu vergessen oder nicht zu erkennen. Da ich mir für mein Altern wünsche, dass ich von einer großen und harmonischen Familie umgeben bin, mit Kindern und Enkelkindern, möchte ich möglichst wenig Belastung für diese darstellen, auch wenn ich mir natürlich wünsche, von ihnen unterstützt zu werden. Ich möchte nicht, dass meine Familie unter mir leidet, zum Beispiel, dadurch, dass ich sie nicht erkennen kann oder sich meine Persönlichkeit durch Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer verändert. Davor habe ich am meisten Angst. Ich denke ich könnte eher damit klar kommen, im Rollstuhl zu sitzen oder ähnlich eingeschränkt zu sein, solange ich kommunizieren und klar denken kann. Ich wünsche mir außerdem, dass ich Rücklagen gebildet habe und wohlhabend genug bin, um mich einerseits selbst zu versorgen und damit keine Last bin für meine Familie, aber auch so, dass ich bei der Finanzierung von Studien- und Urlaubswünschen helfen kann und meine Familie auch finanziell allgemein unterstützen kann. Das Glück habe ich jetzt bei meinen Großeltern und Eltern, dass diese mich im Studium und in meiner Gesundheit (schlechte Zähne) stark finanziell unterstützen. Meine Familie konnte als ich klein war nur deshalb in den Urlaub fahren, weil meine Großeltern uns Urlaubsgeld gegeben haben. Ich bin so dankbar dafür und wünsche mir das auch für meine Kinder und Enkel leisten zu können. Ich hoffe, dass meine Familie mir nahe bleibt, wenn ich altere und mein großer Wunsch ist es, mit meinem Freund gemeinsam alt zu werden. Ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen (seit 9 Jahren zusammen) und ich möchte so lange es überhaupt geht mit ihm gemeinsam leben. Was ich mir außerdem wünsche, ist es, dass ich mein großes Hobby der Kreativität und des Nähens auch im Alter und vor allem in Rente beibehalten kann. Das gibt mir viel Aktivität und Freude und ich kann mir vorstellen, dass es das auch im Alter tun kann. Ich hoffe, dass meine Hände geschickt bleiben und unangetastet von Krankheit, sodass ich immer noch nähen kann im hohen Alter. Außerdem wünsche ich mir im Alter mehr reisen zu können und mehr von der Welt sehen zu können. Ich möchte gerne in einem Haus mit Garten wohnen, wie meine Großeltern, damit ich Zusammensein mit meiner Familie und Spiel und Spaß für meine Kinder und Enkelkinder ermöglichen kann. Ich hoffe dass auch mein Freund und natürlich meine gesamte Familie gesund und vor allem geistig klar bleibt, damit ich weiterhin so eine schöne Beziehung zu ihnen haben kann. Gerade mein Freund ist sehr intellektuell und ich wünsche mir, dass wir weiter auf solch einem hohen Niveau kommunizieren und diskutieren können. Ich habe Angst, dass er entsprechende Krankheiten entwickelt, da es Fälle in seiner Familie gab. Ich hoffe sehr, dass er geistig gesund und klar bleibt, bis zum Schluss mit mir gemeinsam.

Gutes Altern verbinde ich zuerst mit Würde, Sicherheit und Freiheit. Würde: Auf ein leben zurückblicken zu können welches mich in vollem umfang erfüllt und bereichert hat. Dazu muss natürlich vorher und im verlauf des lebens viel getan werden. Ist dann der abschnitt des arbeitens im leben geschafft, muss die situation so sein, dass es reicht um würdevoll ein den herbst und winter des lebens zu gehen. Sicherheit: Das gesamte tun muss im laufe des lebens so gelaufen sein, dass ich mir im alter keine sorgen um finanzen machen muss, das reicht schon inzeiten der ausbildung… damit meine ich nicht große kreuzfahrten oder so, sondern das es reicht umsorgenfrei zu leben. ebenfalls würde es mich beruhigen wenn meine familie abgesichert ist und es ihr gut geht, auch das ist sicherheit, dann aber eher emotionale sicherheit. Freiheit: dinge zu tun die mit worauf ich genau jetzt lust habe definiert werden können. freiheit um entscheidungen zu treffen die nicht unmittelbar wie in der jugend mit wetreichenden konsequenzen verbunden sind…

Altern ist ein unaufhaltsamer Prozess, dem ich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe. Zum einen bin ich neugierig darauf, wie ich in 5, 10 oder 20 Jahren etc. aussehen werde. Werde ich viele Falten haben? Werde ich Narben bekommen, Altersflecken oder noch prominentere Geheimratsecken? Welche Weisheiten werde ich besitzen, mit wem werde ich zusammenleben und welche Anschauungen über die Welt werde ich besitzen? So viele Faktoren, die diesen Prozess aufgrund ihrer Verborgenheit so spannend machen. Andererseits gibt es auch einen Teil in mir, der sich vor dem Altern fürchtet. Da ich meine Jugendzeit nicht wirklich ausleben konnte, habe ich große Angst davor, den Rest meines Lebens in Langeweile zu verbringen und eines Tages beim Zurückblicken festzustellen, dass es nichts wirklich Ereignisreiches gegeben hat, das sich an dieser Stelle anbringen lässt. Daher versuche ich, mir meine Jugend durch einen gesunden Lebensstil (ballaststoffreiche Ernährung, viel Wasser trinken, kein Alkohol etc.) so lang wie möglich zu erhalten. Bisher auch mit Erfolg, denn im Durchschnitt schätzen andere mich meist 3-5 Jahre jünger ein als ich bin und diese Differenz möchte ich wenn möglich noch so lang wie möglich zumindest aufrecht erhalten. Nicht nur, was mein Äußeres angeht (wobei dieser Gedanke sehr ambivalent zu betrachten ist, wie ich später noch anbringen möchte), sondern vor allem in Bezug auf geistige und körperliche Fitness. Ich habe keine Lust, mit 70 nur noch von Krankheit zu sprechen und durch ungesundes (soziales und ernährungstechnisches) Verhalten mehr oder weniger aktiv auf mein Ableben hinzuarbeiten, sondern möchte auch in diesem Alter weiterhin mit beiden Beinen fest im Leben stehen, Sport machen, die Welt sehen und einfach im Moment leben. Zum Thema alt aussehen , wie bereits angerissen, habe ich gemischte Gefühle. Einerseits bin ich jederzeit sehr ehrfürchtig vor Menschen, die würdevoll altern , andererseits finde ich den Kult um Jugendlichkeit um jeden Preis durch die Gesellschaft wahnsinnig kritisch. Altern macht uns alle zu Menschen und ist ein Vorgang, der mehr als nur Äußeres betrifft. Und genau dieser Punkt ist die große Krux, die ich bei alldem empfinde. Ich möchte nicht alt aussehen, nur stellt sich die Frage nach dem Warum: durch autobiographische Gründe, weil ich noch so viel nachzuholen habe? Oder eben durch das mehr oder weniger zwangsweise internalisierte Idealbild von Schönheit, das in 90% der Fälle von Jugendlichkeit geprägt ist? Ich bin in vielen Ebenen im Zwiespalt, was dieses Thema angeht. Ein weiterer Punkt ist mein Alter und meine Professionalität. Mit 26 kann ich auf ein abgeschlossenes Studium (Staatsexamen, vgl. Master), mehrere Umzüge und so einige überstandene existenzielle Lebenskrisen (Obdachlosigkeit, emotionaler Missbrauch, Armut) zurückblicken. In vielerlei Hinsicht fühle ich mich deswegen alt, wohingegen ich mich in Bezug auf andere wieder als sehr jung sehe, getreu dem Motto: Du hast noch so viel Zeit! . Es ist schwer, für mich die Mitte in Bezug auf den richtigen Umgang mit Alterungsprozessen zu finden. Das Leben im Jetzt und Hier, durch Achtsamkeit, erscheint mir daher als wirksames Mittel…für den Moment. (:

Gut zu altern besteht für mich aus einer Vielzahl von Aspekten. Zunächst ist Gesundheit eine wichtige Grundlage um im fortschreitenden Alter nicht nur gesund zu bleiben, sondern auch noch fit zu sein, um viele Dinge zu unternehmen und einem alle Aktivitäten und Möglichkeiten offen zu halten. Eine Routine in Sachen Sport, die einem Spaß macht finde ich hier sehr wichtig und auch Bildung über gesunde Ernährung. Für das Wohlbefinden gehört für mich auch eine Basis an finanzieller Sicherheit. Ich versuche mich derzeit selbstständig zu machen und beschäftige mich daher auch mit vielen Risiken und Aspekten wie privater Rentenvorsorge etc. Immer zu Wissen, dass man später eine Absicherung hat, ist notwendig, auch wenn ich beispielsweise es nicht so sehe, dass die Rente ein Ziel ist, sondern man schon davor im Arbeitsleben versuchen sollte sich zu verwirklichen. Für Wohlbefinden sind für mich Erlebnisse wichtig, und Freiheiten, ich möchte Wissen, dass ich im Alter immer noch vielseitige Erfahrungen machen kann, und nicht durch körperliche, finanzielle oder soziale Aspekte eingeschränkt bin. Das wichtigste für Wohlbefinden beim Altern ist es denke ich immer gute Beziehungen zu nahen Menschen zu haben, die man liebt. Immer eng und geborgen zu fühlen mit Familie, Partner, und wenigen aber sehr starken Freunden.

Für mich bedeutet gutes Altern, Zeit mit Familie und Freunden verbringen zu können. Ich möchte einen Job haben der mir Spaß macht aber auch der mir die Möglichkeit gibt ohne Geldprobleme zu leben und im Alter auf eine gute Rente zurück greifen zu können. Ich hoffe im Alter von Kindern und Enkelkindern umringt zu sein und ihnen dabei zuzugucken wie sie ihre Träume verwirklichen. Gutes Alten bedeutet für mich auch das ich dank meiner harten Arbeit das Leben meiner Kinder einfacher gestalten kann. Das ich finanziell die Möglichkeit habe sie zu unterstützen. Auch bedeutet gutes Altern mit meinem Partner zusammen alt zu werden und gemeinsam eine Familie und ein zu Hause zu gründen. Ich möchte einen Ort haben an dem ich mich wohlfühlen kann und in dem viele gute Erinnerungen entstanden sind. Ich hoffe auch das meine geistliche Gesundheit gut bleibt und ich weiter lernen und wachsen kann. Ich glaube eine der schlimmsten Sachen im Alter ist wenn die geistige Gesundheit leidet und man sich langsam selbst verliert. Ich möchte nie aufhören zu lernen, viele Orte besuchen und die Sprachen und Kulturen dort lernen, und gutes Altern bedeutet hier für mich das ich körperlich und finanziell in der Lage bin dies umzusetzen. Ich denke am Ende möchte ich einfach das Gefühl haben etwas gutes getan zu haben. Für mich, meine Familie und auch für die Welt. Wenn ich am Ende meiner Tage sagen kann ich hatte ein gutes und vollendetes und erfülltes Leben und ich habe an meine Nachfahren weiter gegeben was ich kann, dann glaube ich hätte ich alles erreicht und wäre gut gealtert. Ich denke allerdings auch wenn man nicht mehr fit ist im Alter kann man gut altern und wenn man sein Leben verbracht hat gutes zu tun dann werden einem auch andere Menschen das gleiche entgegen bringen und sich um einen kümmern und das beste aus dem Altern machen. So lange man positiv bleibt und relativ gesund ist glaube ich kann jeder gut Altern und falls man nicht in der Lage ist alle seine Träume zu erfüllen sollte man so weit wie möglich trotzdem auf sie zu arbeiten. Und es gibt so viele Möglichkeiten und Technologien die heutzutage helfen das Altern zu erleichtern. Ich hoffe für mich und zukünftige Generationen das dies auch weiterentwickelt wird.

Altern begleitet uns alle, und führt zum allgegenwärtigen Ende des Lebens. Ich denke viele Menschen fürchten sich vor dem Tod, jedoch habe ich gehört, dass man ab einem gewissen Alter die Angst davor verliert, und ich in gerne bereit das zu glauben. Was mir viel eher Angst macht ist die Zeit zwischen der Jugend (ich bin nun 26 Jahre und beginne daher langsam in das Alter einzutreten, welches man gemeinhin als Erwachsenenalter bezeichnet) und dem Zeitpunkt, in dem der Tod seinen Schrecken verliert, welches ich ab ca. Mitte 80 verorte. Altern heißt ja nicht nur die Zeit der letzten 10 oder 15 Lebensjahre, sondern Altern ist ein ständig ablaufender Prozess. Daher macht mir das Altern ab ca. 40 Jahren besonders Angst. Hier würde ich insbesondere das geistige Altern anführen, wobei ich später noch auf das körperliche zu sprechen kommen möchte. Was ich meinte ist nicht die Demenz oder das geistige Abbauen, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass das Leben festgefahren sein könnte. Dass man weniger erreicht hat als man sich vorgenommen hat, und dass die Zukunft eben keine riesige Unbekannte mehr ist – die gleichsam aber voller Potential steckt – sondern sich die möglichen Lebenswege eher ausdünnen und die Richtungen die man noch einschlagen und die Dinge die man noch ändern kann sich langsam in ihrer Zahl verringern. Laut einem Bericht im Spiegel macht das persönliche Glück mit zunehmenden Lebensjahren eine U-Form und beginnt im hohen Alter wieder zuzunehmen. Die erfolgreiche Gestaltung des Tals in der Mitte ist für mich die Essenz des Begriffs gutes Altern . Sekundär dazu bedeutet gutes Altern für mich auch körperliche Gesundheit, deren Wichtigkeit, denke ich, jedoch eher ab ca. 60 zunimmt. Ich erhoffe mir eine körperliche Verfassung die mir auch in diesem Lebensabschnitt soziale Teilhabe ermöglicht, sowie Selbstbestimmung. Sollte ich auf Hilfe angewiesen sein, so möchte ich diese nach Möglichkeit zu Hause erhalten und so viel wie möglich selbst tun. Ich erhoffe mir lange aktiv sein zu können. Ich erlebe dies bei meiner Großmutter die zwar in einem Pflegeheim lebt und Hilfe erhält, aber dennoch mit 95 Jahren noch sehr selbstständig ist, kleinere Strecken auch ohne Gehhilfe läuft und noch gerne in Begleitung ins Restaurant geht. Dies ist mir ein Vorbild. Dabei hoffe ich, dass ich starke Familienbeziehungen aufrechterhalten kann, um den sozialen Aspekt im Alter nicht zu vernachlässigen. Vereinsamung ist etwas, das für mich entscheidend wäre – zusagen der make or break -Aspekt des Alterns der seine Qualität maßgeblich bestimmt. Starke soziale Bindungen und Einbeziehen in den Alltag der Familie könnte – denke ich – körperliche Gesundheit sogar bis zu einem Teil kompensieren und das Altern trotz Gebrechen gut machen. Ich erhoffe mir im Alter ausreichend vorgesorgt zu haben um mir finanziell keine Sorgen machen zu müssen. In den letzten Lebensjahren eher aufs Überleben denn aufs Leben zu schauen stelle ich mir grausam vor. Ein Altern in Würde ist mir wichtig, auch wenn die Definition natürlich schwammig ist. Grob gesagt ist Altern in Würde für mich synonym zu Gutem Altern und entspricht ziemlich genau dem, was ich oben beschrieben habe. Falls es meine körperliche Verfassung zulässt würde ich im Alter gerne noch einmal die Welt bereisen, damit mich diese frischen Erinnerungen auf meinem letzten Weg und in den letzten Jahren begleiten können. Was dahinter liegt sorgt mich weniger als das, was davor kommt.

Gutes Altern, mhh.. Für mein Alter gut aussehen. Sich für mein Alter gut fühlen. Nicht zu arm oder zu krank oder zu schwach zu sein, um die Dinge zu tun, die ich tun möchte. Genug Geld zu haben, um nach dem Ende meiner beruflichen Laufbahn weiterhin das Leben zu führen, das ich mir wünsche. Wenn ich nicht genug Geld habe, um meinen derzeitigen Lebensstil fortzusetzen, dann hoffe ich, das ich mir einen Lebensstil schaffen kann, der mit dem Geld, das ich bis dahin gespart habe, funktioniert. Außerdem denke ich, das andere Dinge, die mir wichtig sind, nicht aufzugeben, nur weil ich sie nicht mehr so gut machen werden kann, wie ich es mit 20, 30, 40 oder sogar 50 Jahren tun werde. Es ist außerdem wichtig für mich, dass ich sie immer noch mit Begeisterung tue und nicht vom Alter besiegt zu werden. Nicht zu sagen: Ich bin zu alt, um das zu tun/zu sein . Körperlich stark zu bleiben. Mich körperlich gut fühlen. Manchmal sogar besser/stärker/gesünder zu werden als ich dann noch vor einigen Jahren war. Schließlich finde ich Frieden, wenn ich in den Spiegel schaue und mich frage werde, was zum Teufel mit diesem schneidigen, intellektuellen Genießer geschehen ist, aber ich nehme dankbar den Blick eines ehrlichen Mannes an, der auf mich zurückblicken wird.

Um mich mit dem Thema des guten Alterns zu beschäftigen, reflektiere ich das Älterwerden meiner Oma mütterlicherseits und das meiner Großeltern väterlicherseits. Sehr betroffen habe ich nämlich in den letzten Jahren das Altern meiner Oma mütterlicherseits verfolgt. Folgende Dinge machen mich traurig: Sie hat keinen Mann und ist so viel allein, und das schon seit vielen Jahren. Durch schlechtes Haushalten hat sie seit Jahren Geldprobleme. Neben gesundheitlichen Problemen, von denen sie sich aber immer wieder gut erholt hat, werden auch psychische Probleme immer wieder deutlich. So kommen ihre Minderwertigkeitskomplexe aus ihrer schweren Kindheit und lieblosen Beziehung zu ihrem Ex-Mann (meinem Opa) immer stärker zum Vorschein. Auch wird sie immer eigener und fordernder ihrer restlichen Familie gegenüber. Tragischerweise führt das dazu, dass sie uns immer mehr von sich weg schiebt, weil man ihr nie etwas recht machen kann. Deshalb habe ich die Sorge, dass sie traurig, verbittert und einsam ihre letzten Jahre verbringen wird. Natürlich möchte ich ihr helfen, das zu verhindern. Das hat mir aber auch gezeigt, was mir für meine Zukunft wichtig ist. Das kann ich gut am Beispiel meiner Großeltern väterlicherseits zeigen. Sie sind immer noch glücklich verheiratet, unternehmen immer noch viel, leben 5 Monate im Jahr zusammen im Ausland und halten sich gegenseitig mental und körperlich fit. Sie sind im Allgemeinen fröhlich, unbeschwert und gut drauf. Sie haben keine Geldsorgen und leben zufrieden in ihrem Häuschen. Sie sind einfach unkompliziert und sind sehr gut in die restliche Familie integriert. Was ist mir also wichtig für meine Zukunft? Ich möchte integriert in einer liebevollen Familie alt werden, hoffentlich mit einem Mann in einer glücklichen Ehe, mit glücklichen Kindern und enger Beziehung zur Familie und besonders meinen Eltern und Geschwistern. Ich möchte auf keinen Fall einsam sein. Ich möchte finanzielle Sicherheit haben, keine Sorgen um die Rente, ein Eigenheim (am besten im In- und Ausland). Außerdem ist mir wichtig, dass ich mental und körperlich fit bleibe, nicht den Anschluss verliere und weiter unter Menschen gehe und mich weiterbilde. Ich könnte mir z.B. ein Seniorenstudium gut vorstellen. Ich hoffe außerdem, dass ich nichts bereut haben werde und zufrieden mit meinem Leben bin.

Gutes Altern bedeutet für mich in erster Linie, gesund zu altern. Für mich ist es von zentraler Bedeutung, dass ich auch in Alter das tun kann was mir Spaß macht. Wäre ich im Alter nur noch ans Bett gefesselt, würde das künstliche am Leben erhalten aus meiner Sicht keinen Sinn machen. Wichtig ist in zweiter Linie aber auch ein ausreichender Wohlstand für gutes Altern. Sich nicht jeden Tag darum Sorgen machen zu müssen wie man über die Runden kommt, sondern ausreichend Rücklagen für Unvorhergesehenes zu besitzen spielt eine große Rolle. Dementsprechend ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, in jungen Jahren (sofern man die Möglichkeiten hat) viel Geld zur Seite zu legen oder anzusparen, damit man im Alter gut davon leben kann. Soziale Kontakte werden aus meiner Sicht im Alter noch wichtiger als in jungen Jahren, weil man sich nicht darauf verlassen kann, dass Familie und Freunde einen überleben. Ein gutes Verhältnis zur Verwandtschaft und Nachbarschaft ist daher auch von zentraler Bedeutung, um Einsamkeit vorzubeugen und um sich gegenseitig zu helfen. Für das eigene Wohlbefinden stelle ich mir vor, dass ich auch im Alter versuchen wollen würde mich weiterzubilden und zumindest in der Nähe des neuesten Stands der Technik zu bleiben. Denn aktives Lernen verlängert das Leben. Zudem missfällt es mir aus Erfahrungen in der eigenen Familie, dass die neueste Technik (z.B. Smartphone, Computer oder Streaming) strikt abgelehnt wird, ohne es auch nur einmal probiert zu haben. Diese Neugierde im Alter zu behalten wäre aus meiner Sicht auch extrem wertvoll.

Was bedeutet gutes altern für mich? Es fängt von klein auf an, als Kinder wissen wir nicht wirklich viel was uns Erwartet wenn wir älter werden, bzw wir machen uns kaum Gedanken über die Verantwortungen, sondern nur die Dinge die wir tun können welche uns unsere Eltern verbieten. Gutes Altern beginnt hier unsere Eltern können uns helfen gut heran zu wachsen indem sie uns fördern und Unterstützen, mit guter Erziehung, sodass wir in der Zukunft selbstständig werden können. Sie können darauf achten das wir uns Gesund ernähren, nicht zu viel vor dem PC/TV/Handy verbringen. Wenn wir dies von klein auf Lernen, können wir uns später besser selbst beherrschen. D.h. wir achten auf unseren Körper und haben vermutlich weniger Krankheiten im Erwachsenenalter. Sobald wir junge Erwachsene sollten wir Anfangen uns ernsthaft Gedanken über die Zukunft zu machen, noch sind wir jung und können deshalb eine gute Grundlage in Hinsicht auf unseren Körper sowie unsere berufliche Zukunft aufbauen. Auch unsere sozialen Kontake sollten wir nicht vernachlässigen, den ohne Freunde/Familie kann man vereinsamen und unglücklich werden, und im Notfall keinen zu haben kann schlimm werden. Deswegen gehört es zum guten Altern auch Leute um sich zu haben. Abgesehen von guter Fitness und sozialen Kontakten, sollte man ganz besonders Geld Anlegen, man weiß nie was passiert. Besonders wenn man Arbeitsunfähig wird und mit wenig Geld auskommen muss. Zusammengefasst gehört für mich zum guten Altern, eine gute körperliche Fitness, gutes soziales Leben sowie keine Geldsorgen zu haben.

Mit dem Älterwerden beschäftige ich mich nicht gerne. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich wohl sein werde, wenn ich im Seniorenalter sein werde. Interessanterweise fängt es in meinem Freundeskreis nun damit an, dass einige Freunde eine leichte Panik verspüren, wir sind Mitte Zwanzig bis Ende Dreißig, und so manch einer hat das Bedürfnis sich rechtzufertigen, weil er oder sie noch keinen Partner oder Kinder hat. Definitiv ist es gar nicht so lange her, dass mir bewusst wurde: Wow, ich bin jetzt, auch schon Nahe an den Dreizig, dann kommen ganz schnell die Vierziger und dann bin ich rasch so alt wie meine Mutter jetzt. , aber ich habe mich noch nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie ich mich fühlen werde wenn ich sehr alt bin. Drei meiner Großeltern habe ich in jungen Jahren verloren, mein Opa der erst verstarb als ich 18 war, war stets ein rauer Mann, nach den Erzählungen meiner Mutter, aber ich habe ihn als sehr gebrechlich und emotional in Erinnerung. Richtig Kontakt zu ihm hat meine Familie erst wieder aufgebaut, als er in ein Seniorenheim ging. Er war schwer krank und hatte Krebs, aus dem strengen Mann wurde eine weichherzige Person, die aber auch das Team im Heim terrorisieren konnte. Er hatte Angst wenn er allein in seinem Zimmer war, er konnte sich allein nicht mehr richtig bewegen. Ein schöner Aspekt an der Geschichte war, dass in seinem hohen Alter seine Tochter und meine Schwester und ich als Enkelinnen nocheinmal ein engeres Verhältnis aufbauen konnten. Aber das Erlebnis meines Opas, erschreckt mich auch und ich denke der Aspekt ist es, wegen dem ich mich beim Altwerden am meisten Sorge. Zu Merken, wie man körperlich oder auch geistig nicht mehr so fit ist wie früher. Man konnte stets alle Aufgaben alleine durchführen, selbstständig leben, und nun ist man hilfebedürftig. Ich kann mir gut vorstellen wie Leute eine Mischung aus Scham dafür spüren, das Sie anderen zur Last fallen oder aber, dass sie frustriert und verärgert darüber sind, nicht mehr alles tun zu können wie sie möchten. Ich denke, dass die meisten älteren Menschen davon profitieren, weiterhin ein soziales Leben zu führe. Schön ist es, wenn sie alleine oder Unterstützung alltägliche Dinge tun können, einkaufen, in der Stadt kochen gehen oder sich mit Freunden treffen. Auch denke ich, dass ein Umgang mit Menschen verschiedenen Altersgruppen von Vorteil ist. Es mag einem zwar nicht die jugendlichen Fertigkeiten wiederverschaffen, doch man kann seine Gedanken, Sorgen und auch Erfahrungen mit Menschen teilen. Menschen im hohen Alter haben meist viele Erlebnisse von denen sie berichten können, wenn sie jemanden haben zum Zuhören, so können sie sich wertvoll und eingebunden fühlen. Dieser Aspekt ist nur ein kleiner Teil von all dem was ich sagen möchte, den ich innerhalb von 15 Minuten ansprechen kann, doch ich habe ihn gewählt, da ich denke, die emotionale Komponente ist für das Wohlbefinden eines jeden Menschen wichtig und Teilhabe am normalen Leben im möglichen Rahmen ist bedeutsam.

Gut zu altern bedeutet für mich persönlich, den größten Teil meines Lebens körperlich und geistig gesund zu bleiben, genug Geld zu haben, gerade in der Zeit der Rente. Gerade die geistige Gesundheit ist für mich sehr wichtig, da ich bei Verwandten erleben konnte und erleben kann, wie es ist wenn die geistige Gesundheit nachlässt und beispielsweiese schwere Vergesslichkeit einsetzt und so das gesamte Leben beeinträchtigt wird. Außerdem ist es mir wichtig, so lange wie möglich mein Leben leben zu können, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Ich wünsche mir, auch in hohem Alter noch alle Einkäufe selbst erledigen zu können, Spaziergänge und Wanderungen machen zu können, sowie mein Essen selbst kochen zu können. Ich möchte auch handwerklich noch einige Projekte umsetzen können, ohne zu schwach für einzelne Tätigkeiten zu sein oder geistig nicht mehr Leistungsfähig genug zu sein, diese zu planen und durchzuführen. Ich hoffe auch, dass ich nie große Mengen an Medikamenten zu mir nehmen muss oder in sonst einer Art und Weise in meiner Lebensqualität durch Krankheiten so sehr beeinträchtigt werde, dass meine Lebenslust schwindet. Dafür ist es notwendig, sich frühzeitig um seine Ernährung gedanken zu machen, da diese einen großen Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit hat. Außerdem ist es wichtig regelmäßig Sport zu treiben und sich und seinen Körper mit angemessenen Herausforderungen zu trainieren, aber gerade körperlich auch darauf zu achten, dass man seinen Körper nicht überfordert und zerstört. Es ist außerdem wichtig so viel Zeit wie möglich glücklich zu sein und seine freie Zeit mit Menschen teilt, die man liebt und mit Tätigkeiten verbringt, die einem Spaß machen und einen erfüllen und glücklich machen. Deshalb ist es auch wichtig Spaß an seiner Arbeit zu haben. All das ist wichtiger als viel Geld zu verdienen, aber trotzdem sollte man dafür sorgen, dass man im Alter finanziell abgesichert ist.

Gutes Altern bedeutet für mich, mit meinen Lebensumständen zufrieden zu sein, diese zu akzeptieren. Ich hoffe, nicht mit Verdruss auf meine Leben zurückzublicken, und mir zu denken, ich hätte Dinge anders machen sollen. Ich hoffe, wenige Handlungen zu bereuen und auch, mit etwas Stolz auf Erreichtes zurückzublicken. Gutes Altern ist für mich Teilhabe in der Familie. Ich hoffe, eine Familie gegründet zu haben, die für mich da ist, und die sich für mich interessiert. Ich hoffe, dass ich Kinder/Enkelkinder habe, mit denen ich meine Erfahrungen teilen kann, denen ich auch Rat geben kann. Natürlich setzt das voraus, dass sie sich dafür interessieren – das ist aber nicht wirklich in meiner Gewalt. Damit verbunden ist auch der Wunsch, nach dem Tode nicht so schnell vergessen zu werden. Ich bin nicht Religiös. Das letzte bisschen von mir wird sterben, wenn sich keine mehr an mich erinnert – dann hat man auch keinen Einfluss mehr auf das Geschehen. Im Alter möchte ich noch lange unabhängig sein. Das ist zu einen abhängig von meiner finanziellen Situation – Ich möchte niemanden zur Last fallen. Das macht mir manchmal Sorge. Außerdem muss es mir natürlich gesundheitlich relativ gut gehen. Mein aktueller Lebensstil ist nicht der beste, aber ich möchte das mit Blick auf das Alter ändern. Zeit habe ich ja noch. Ein bisschen hoffe ich auch auf Fortschritte in der Medizin, die mir lange ein aktives Leben ermöglichen. Gutes Altern ist für ich Altern in Ruhe. Nicht in der Stadt, sondern irgendwo gemütlicher, entschleunigt, mit Natur und Gemeinschaft. Speziell die Nähe zur Natur wäre mir sehr wichtig. Ich möchte die Muße haben, auch noch Neues auszuprobieren – neue Hobbies, neue Aktivitäten – sich im Alter auch vielleicht noch einmal ein bisschen neuzuerfinden. Ich hoffe außerdem, nicht allein zu altern und wünsche mir, noch lange das Leben mit meiner Freundin teilen zu können. Auch Kontakt zu Freunden ist wichtig – alte und neue. Dabei wünsche ich mir eigentlich auch, unter meinen jetzigen Freunden und Bekannten nicht der last man standing zu sein. Gutes Altern ist auch Verbunden mit Respekt der Gesellschaft für das Alter. Ich selbst möchte offen für Neues bleiben, die gesellschaftlichen Veränderungen aktiv mitzuverfolgen. Ich hoffe, das auch die Gesellschaft als Ganzes mich wertschätzt, meinen Blickwinkel ernstnimmt, und mich nicht als Last oder störende Irrelevanz versteht. Ich hoffe glücklich, zufrieden, respektiert und in der Gemeinschaft zu altern.

im prinzip ist gutes alters ja das gleiche wie gutes leben, finde ich. anders gehts ja nicht. gutes leben bzw gutes altern ist für mich vieles. selbstverwirklichung, liebe, spaß, verantwortung, uvm. Besonders der Spaß, so banal wie es klingt, wird bestimmt oft vergessen, wenn es darum geht, um solche dinge nachzudenken. Damit meine ich, dass man nie vergisst, sich auch um sich selbst zu kümmern und seinen hobbys nachzugehen, einfach spaß im leben zu haben, im allerbesten fall spaß im beruf und in der freizeit. wenn das nicht geht, dann zumindest spaß in der freizeit, um den ausgleich zum beruf zu haben. ich persönlich möchte also nie meine hobbys aus dem blick verlieren. dennoch wird es phasen (monate, jahre) geben, in denen man sich z.b. deutlich mehr zeit für familie nehmen möchte und sollte, bspw, wenn kinder dazukommen. und auch da möchte ich dennoch, und wenns nur ne stunde am tag ist, neben beruf und familie immer noch ein bissel zeit für mich finden. daneben gehört für mich zum guten altern aber auch, dass ich niemals den spaß mit meiner frau verliere. dass auch wir stets dran denken, unsere beziehung zu pflegen, ungeachtet des berufes, der kinder, oder oder. ansonsten wäre das für mich kein erfülltes leben und dementsprechend kein gutes altern . zum guten altern gehört für mich auch, sich im Beruf (grundschullehrer) stets weiterzuentwickeln und damit meine ich vor allem, ganz simpel, routinierter zu werden. Aber auch stets kreativ zu bleiben, damit man selbst nicht in eine negative bzw langweilige routine verfällt und eben den Spaß am beruf verliert. Bestimmt schreiben manche auch, dass man reist und die welt sieht, aber wenn ich die phasen des lebens in altern und alt sein einteilen dürfte, dann würde mir es vielleicht sogar reichen, erst im alter viel zu reisen. für mich gehört reisen zumindest nicht zu den top prioritäten, auf die ich unbedingt hinarbeiten muss, sind aber ein sehr schöner nebeneffekt. EIn bissel urlaub mit der frau und später der ganzen familie gehört natürllich auch beträchtlich zu einem ausgeglichenem leben und somit zum guten altern.

Für mich bedeutet Gutes Altern gesund zu sein und mit Leuten umgeben zu sein, die einen lieben. Ich hoffe, das in meiner Zukunft Gesundheit vor mir liegt und dass ich keine körperlichen BEschwerden habe. Ich hoffe, keine finanziellen Probleme zu haben. Ich habe Ängste, im Alter alleine zu sein. Manchmal habe ich Bedenken, dass ich mich zu wenig um meine Großeltern kümmere. Ich hoffe, meine Familie kümmert sich um mich. Ich habe Angst Freunde und Familie zu verlieren. Ich habe Angst, nicht mehr beweglich zu sein und nicht mehr alles tun zu können, was ich möchte. Ich habe Angst, finanziell schlechte Entscheidungen getroffen zu haben. Hoffentlich habe ich genug Rücklagen. Gutes Altern bedeutet für mich zufrieden zu sein und glücklich zu sein. Am wichtigsten sind soziale Kontakte. Ich möchte eine eigene Familie haben. Ich möchte ein Haus, das gefüllt ist mit Leben, Lachen und gutem Essen. Ich möchte mit meinen Kindern und Enkeln gute Zeiten erleben. Selbstbestimmung gehört für mich auch dazu. Ich möchte selbst entscheiden, wie mein Leben aussieht. Weiterhin möchte ich mein Leben lang weiterlernen. Egal, was für neue Technologien es gibt, ich möchte diese auch lernen. So lange ich meine Familie und Freunde habe, eine glückliche Ehe und gesund bin, dann kann ich sagen, ich bin gut gealtert.

Gutes altern bedeutet für mich, dass man ohne komplikationen wie z.B durch eine schwere Krankheit nicht seinevolle Lebensenergie ausleben zu können. Es beginnt bereits im Kindesalter, dass wenn man Einschrenkungen hat, nicht spielen kann mit seinen Mitmenschen. Man wird dadurch teilweise ausgegrenz oder ggf. gehänselt bei einer Behinderung.Kinder können sehr böse sein. Wenn man sein Leben in vollen Zügen genießen kann und alles machen kann worauf man lust hat. Baden gehen, spatzieren Urlaub machen usw. Zudem ist es auch wichtig, dass man nicht unter schwierigen Umständen aufwächst.z.B wenig Geld, Armut wie in den 3. Welt Ländern. Das ist zudem auch kein alt werden, auf das man sich freuen kann. Keine Möglichkeit eine Ärztliche Versorgung usw. in Anspruch zu nehmen, weil man nicht genug Geld hat. Gutes Altern ist zudem auch, wenn man mit Freunden und Familie aufwachsen kann und im besten Fall auch bei der Familie ohne Krankheit sterben kann in frieden .

Gutes Altern ist meiner Meinung nach extrem relativ. Ich denke, das ist je nach Mensch extrem unterschiedlich, aber da es hier um mich persönlich geht: das Wichtigste für mich ist, dass ich glücklich bin – was auch immer dazu notwendig ist. Gut zu altern bedeutet für mich, dass ich auch in höherem Alter noch dazu in der Lage bin, Instrumente zu spielen, oder allgemein gesagt, Musik zu hören. Musik erweitert mir den Horizont und lässt mich Emotionen fühlen, die durch fast nichts anderes hervorgerufen werden können. Was ist dazu notwendig? Primär gute Gesundheit – und Glück. Glück vor allem deswegen, weil das Leben unvorhersehbar ist. Jeder von uns könnte morgen von einem Bus überfahren werden – und würde es vielleicht nicht mal merken, bevor der Tod eintrifft. Das ist eine Tatsache, die vielen Menschen Kopfzerbrechen bereitet – und während ich diesen Menschen keine Lösung bieten kann, war sie für mich immer dieselbe: anerkennen, dass es so ist, und normal weiterleben. Weshalb sich das Leben einschränken lassen wegen Angst? So lebt man vielleicht doch bis 90, blickt aber – natürlich sind noch andere Faktoren im Spiel, klar – auf ein Leben voller Was wäre gewesen, wenn? zurück. Das möchte ich nicht. Glücklich altern bedeutet für mich, sein Leben so leben zu können, wie man es möchte und soweit es moralisch und gesetzlich erlaubt ist, natürlich. Glücklich altern bedeutet für mich, Entscheidungen zu treffen, die nicht überall gleich akzeptiert sind – beispielsweise, wenn man keine Kinder haben möchte – und sie unabhängig davon, ob das Drittpersonen gefällt oder nicht, durchsetzen kann. Man soll sein Leben nicht an anderen orientieren. Das hat natürlich nur begrenzt mit altern an und für sich zu tun, da es hier mehr auch um die Lebenseinstellung geht. Dennoch denke ich, dass dies Hand in Hand geht. Ich denke, als abschliessende Zusammenfassung würde ich sagen: das Wichtigste ist, so lange wie möglich unabhängig zu sein. Und das Leben geniessen, egal in welchem Altersstadium man sich befindet – schliesslich haben wir nur eines. Seien wir doch dankbar, dass wir die Chance haben, überhaupt gelebt zu haben. Oder wie es im letzten Teil des Liedes The Greatest Show On Earth von Nightwish heisst: We were here.

gutes altern bedeutet für mich, ohne irgendetwas zu bereuen im hier und jetzt zu leben. ich möchte, wenn ich älter bin, nicht zurückschauen und mir denken: ach, hätte ich nur dieses/jenes getan… . gutes altern bedeutet für mich auch, auf die gesundheit zu schauen. ich bin dabei, an gewicht zu verlieren und das rauchen zu reduzieren, damit ich im alter weniger probleme habe. ich finde die gesundheit ist äusserst wichtig für ein gutes alter, nicht nur körperlich sondern auch mental. deshalb ist ein gutes soziales umfeld auch wichtig- freunde und familie, auf die man sich verlassen kann, einen partner, mit dem man gern altert. ich altere gerne mit meinem partner und nicht alleine. auf jeden fall möchte ich weiterhin viel reisen und neues sehen, meine ausbildung abschliessen damit ich mein leben als erfüllend und spannend empfinde. ich möchte auf viele schöne erinnerungen zurückgreifen können wenn ich alt und nicht mehr so fit bin. ich verstehe andere nicht, welche sozusagen erst mit der rente anfangen zu leben , zu reisen etc.. oft kann es leider passieren, dass man unvorhersehbar nicht mehr körperlich gesund ist? gutes altern bedeutet deshalb grundsätzlich, sich ständig auf das alter gut vorzubereiten: vieles erleben, soziale kontakte pflegen, den körper fit halten, und natürlich auch finanzielle vorbereitung. ich möchte eine gute rente haben. dafür arbeite ich. dafür studiere ich auch, damit ich einen besseren job mit besserem gehalt haben kann. gutes altern bedeutet auch, keine angst vor dem älter werden zu haben.

Für mich persönlich bedeutet gut zu altern, vor allem auch würdevoll zu altern, dass heißt immer noch Teil am gesellschaftlichen Leben zu haben, egal in welcher Form auch immer. Man sagt ja dass das Alter nur eine Zahl wäre und uns nicht definieren sollte – aber insbesondere in der heutigen Zeit empfinde ich dass das Altern solange wie es geht versucht wird, hinausgezögert zu werden, und dass nicht nur im rein physikalischen/optischen Sinne. Es herrscht auch Altersdiskriminierung, sowohl in der Arbeitswelt als auch im privaten Bereich. Ich denke dass das gute Altern vor allem deshalb ein würdevolles, toleriertes Altern sein sollte, denn wie ich es auch aus meinem familiären Umfeld kenne, werden ältere Menschen eher im Hintergrund betrachtet, fast schon so als ob man ihnen Ihre Mündigkeit entziehen würde. Deshalb wäre für mich Gesundheit und eine relativ balancierte Lebensweise – unabhängiges Leben und unabhängiges Nachgehen alltäglicher Dinge, essentiell für ein gutes Altern . Auch ist es für mich wichtig, diese balancierte Lebensweise auf mein emotionales Innenleben zu übertragen. ich denke dass meine größte Sorge hinsichtlich des Alterns deshalb insbesondere auf der emotionalen Ebene ist – werde ich zum Beispiel rückblickend zufrieden sein oder werde ich schon vor dem Altern aufhören, emotional reifer zu werden. Ich höre wie sich einige meiner älteren Familienmitglieder sehr oft beschweren, und sich auch sonst relativ jugendhaft verhalten ohne sich großartig verändert zu haben. Der Aspekt der Isolation ist deshalb auch fast schon unentbehrlich – vielleicht mussten einige Menschen sich nie wirklich weiterentwickeln weil sie irgendwann mal den Anschluss an das allgemeine Leben verloren haben oder aber auch das was sie im sozialen Umfeld hatten für selbstverständlich hielten. Deshalb finde ich den emotionalen, geistigen Punkt des Alterns so wichtig: denn nicht das gute Altern sollte mich zufrieden machen, sondern meine Dankbarkeit, zu altern.

Gutes Altern heißt für mich, dass man sowohl sozial und und auch persönlich akzeptiert, dass man älter wird. Einige Möglichkeiten werden langsam wegfallen und neue Möglichkeiten werden sich ergeben. Das ist ein sehr natürlicher Prozess und nichts schlechtes. Für die Gesundheit finde ich wichtig, dass man eventuelle Änderungen an seinen Körper ebenfalls akzeptiert. Z. b muss man es zulassen, dass man in seinen Sport nicht mehr die Leistungen bringt, die man einst bringen konnte. Dies soll einem nicht demotivieren, sondern soll meiner Meinung nach eher motivieren härter zu trainieren um an alte Leistungen anknüpfen zu können. Weiterhin halte ich einen wichtigen Aspekt für gutes Altern das aktiv bleiben auf sozialer Ebene. Das heißt für mich, dass man nicht aufhört Spaß zu haben und nicht aufhört sich mit seinen Freunden zu treffen und die Kontakte auf keinen Fall abreißen lässt. Wenn es um die Karriere geht, finde ich sollte man schauen das man einen gewissen Stand erreicht, der mir bzw. einen ein gutes Leben ermöglicht. Gleichzeitig soll man darauf achten, dass man seine Gesundheit für die Arbeit nicht aufs Spiel setzt und eine gesunde Work-Life Balance besitzt. Auf einer romantischen Ebene finde ich es wichtig, dass man einen passenden Partner gefunden hat und mit diesen auch gemeinsam altert und sich gegenseitig unterstützt. Weiterhin muss eine gewisse Akzeptanz herrschen, dass der andere eventuell nicht mehr so kann wie man möchte und dies sollte kein Problem in einer gesunden Beziehung sein. Zusammenfassend ist zu sagend, das ich unter guten altern verstehe, dass man sich selbst und andere akzeptiert. Es gibt immer Vor- und Nachteile und diese muss man lediglich erkennen und für sich zu Nutzen wissen.

Für mich persönlich fließen mehrere Faktoren in gutes Altern ein. Zum einen ist körperliche Gesundheit und Fitness wichtig, denn wenn der Körper im Alter schwach ist, leidet auch der Geist – genauso wie auch in jüngeren Jahren. Ich persönlich achte darauf, meinen Körper ausgiebig zu bewegen um ihn fit zu halten, mit einer guten Mischung aus verschiedenen sportlichen Aktivitäten und probiere auch gerne Neues aus. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, sich auch Ruhepausen zu gönnen, gerade im Alter. Um gut zu altern halte ich es für wichtig, sich regelmäßig ausgiebig zu bewegen oder Sport zu treiben (in welchem Ausmaß auch immer es möglich ist – laufen oder auch einfach ausgedehnte Spaziergänge in der Natur o.Ä.), aber auch auf seinen Körper zu hören und ihm eine Pause zu gönnen, wenn er sie braucht. Neben der körperlichen Gesundheit spielt auch die geistige und seelische Gesundheit eine große Rolle. Meiner Meinung nach geht dieser Faktor Hand in Hand mit der körperlichen Gesundheit, denn wenn der Körper schwach oder krank ist leidet auch das Seelenheil darunter, weil man sich sorgt oder unzufrieden ist weil man nicht das machen kann, was man möchte. Gutes Altern bedeutet für mich zudem unbedingt Zufriedenheit, denn nur wer zufrieden ist kann auch ein gutes Leben führen und somit gut altern. Zufriedenheit kann auf vielerlei Dingen beruhen, für mich persönlich wären es viele kleinere Faktoren, die zusammenspielen. Ein vorhandenes soziales Leben mit Freunden und Familie, ein Freundes- und Bekanntschaftskreis, auf den man sich verlassen kann. Oder auch ein Job, der mich erfüllt bzw. im Alter, wenn ich (hoffentlich) in Pension bin erfüllt haben wird – ein Berufsleben und eine Zeit, auf die ich zufrieden zurückblicken kann und über die ich sagen kann das war genau das Richtige für mich . Genauso wichtig ist auch die Freizeitgestaltung um Ruhestand, denn davon hat man dann reichlich. Ich denke, für mich wäre es auch hier wichtig, eine gute Balance zwischen Beschäftigung und mit mir selbst sein zu finden. Sich selbst eine Art Aufgabe zu suchen wäre für mich denke ich ein guter Punkt, der mein persönliches gutes Altern bereichern würde. Wenn ich jetzt in die Zukunft blicke und mir vorstelle, wie ich mir mein Leben im Alter wünschen wollen würde, dann wäre es eine aufregende Zeit auf Reisen. Mein Traum wäre es, ein Wohnmobil zu besitzen und damit eine Weltreise zu machen – ungebunden und frei, immer dorthin fahren, wohin es mich gerade verschlägt, ohne mich an irgendwelche Pläne oder Reisevorgaben zu halten. Einfach losfahren, jeden Tag aufs Neue Abenteuer erleben und die Zeit genießen. Am allerliebsten mit einem Partner gemeinsam, denn geteilte Erlebnisse und Erinnerungen sind doch immer noch die schönsten. Außerdem wäre es um Einiges sicherer, nicht alleine unterwegs zu sein, denn auch ein gesunder Körper mit einer gesunden Seele ist im Alter anfälliger und für den Fall der Fälle wäre mein Partner in so einer Situation dann da um zu helfen – oder auch umgekehrt. Gutes Altern bedeutet für mich nicht unbedingt, immer nur für mich alleine sorgen zu können, der Körper wird mit zunehmendem Alter schwächer und wird irgendwann auch eventuell pflegebedürftig. Das schließt gutes Altern für mich nicht aus, denn es ist der Lauf der Natur, bei den einen tritt der Fall früher ein, bei anderen später. Gutes Altern in diesem Zusammenhang wäre für mich, wenn ich trotzdem noch in vollem Besitz meiner geistigen Fähigkeiten wäre und immer noch gute Gespräche führen kann, gute Bücher lesen kann, mich eventuell auch kreativ noch in Sachen Handarbeit oder Ähnliches ausleben kann und mich auch noch beschäftigen kann und gesellig sein kann.

Gutes Altern ist würdevolles Altern. Ich möchte mein Leben weiterhin genießen können, und mein Alltag sollte nicht aus Beschwerden, Sorgen oder Problemen bestehen. Demnach gehört eine gute Gesundheit ebenso dazu wie soziale Kontakte. Ich möchte nicht einsam, allein sein. Der zentrale Punkt für mich ist, dass das Leben Leben bleibt und nicht zum überleben wird. Ich möchte nicht von Reue geprägt sein, sondern mit dem Älter werden zufrieden meine Ansprüche anpassen/senken und weiterhin damit glücklich sein, was ich mache und gemacht habe. Ein zufriedener Blick zurück ist für das eigene Glück vermutlich extrem wichtig. Ich möchte mit meiner Partnerin gemeinsam alt werden, Familie um mich haben und ein Leben geteilt haben. Ich möchte in der Lage sein, ein Rentenalter zu haben, in dem ich die folgende freie Zeit noch genießen kann. (Geistige) Gesundheit, Autonomie, Antrieb sind wichtig. In meiner Idealvorstellung gehört zu gutem Altern auch die Möglichkeit, bei geistigem Bewusstsein Entscheidungen zu treffen, bevor möglicherweise Krankheiten das Leben beeinträchtigen – dazu gehört meiner Meinung nach auch etwas wie Sterbehilfe. Für meinen Alterungsprozess stelle ich mir ab einem gewissen Punkt eine Entschleunigung und Entspannung vor. Ich bin allerdings auch noch jung und beziehe gutes Altern hauptsächlich auf das höhere Alter. Wenn ich an die kommenden Jahre und das zugehörige Älterwerden denke, denke ich vorrangig an Erfahrungszuwachs, an persönliches Reifen, an zunehmenden Wohlstand – so sieht meine Lebensvorstellung aus, und in gewisser Weise ist das dann auch gutes Altern, das Leben ideal vorantreiben.

Gutes Altern bedeutet fuer mich in erster Linie, moeglichst gesund und mit meinem Leben zufrieden zu sein. Ueber die Jahrzehnte gibt es viele Wegzweigungen und Entscheidungen, die es zu treffen gilt, und diese werden einem im Nachhinein vielleicht nicht immer als die richtigen erscheinen. Dennoch moechte ich mir im Alter sicher sein, mein Leben voll ausgelebt zu haben und dabei mir selbst und keinem anderen treu geblieben zu sein. In Bezug auf meine Gesundheit ist mir wichtig, sowohl koerperlich als auch geistig moeglich fit zu sein und fuer beides durch regelmaessiges Training zu sorgen, einerseits durch sportliche Uebungen und andererseits durch lebenslanges Lernen, beispielsweise durch Sprachen lernen oder sich intensiv mit einem Wissensthema auseinander zu setzen. Gutes Altern impliziert fuer mich, sich eine gewisse kindliche Neugierde beizubehalten und weiterhin viel lachen zu koennen. Wichtig waere mir ebenfalls, finanziell abgesichert zu sein – wenn auch nicht gleichzusetzten mit reich zu sein – und mir keine Sorgen ueber die Zukunft machen zu muessen. Falls ich zum Beispiel doch einmal erkranken sollte, moechte ich mir keine Sorgen machen, ob ich die Rechnungen zahlen kann. Es gehoert insofern zu meiner Vorstellung, relativ unabhaengig zu leben, in einer Eigentumswohnung oder einem kleinen Haus. Nicht zuletzt gehoert fuer mich zum guten Altern, Zeit mit den Leuten zu verbringen, die mir wichtig sind. Dazu gehoeren vor allem mein Partner und viele langjaehrige Freundschaften, die ich auch im hoeheren Alter sehr gern aufrechterhalten moechte, aber auch der Kontakt zu meiner Familie. Alleine zu sein waere fuer mich sicherlich sehr schwierig.

Für mich bedeutet gutes Altern, dass ich geistig und körperlich nicht zu viel und zu schnell Rückschritte machen werde. ich möchte aktiv und geistlich fit bleiben. wichtig ist, dass ich mein Leben den Ressourcen anpasse. Das heisst für mich, dass in gewissen Bereichen zurückgesteckt werden muss, um mich auf im Alter wichtigere Bereiche zu fokussieren. Wichtig ist für mich auch, dass ich nach meinem Arbeitsleben eine sinnvolle Beschäftigung finde, damit ich die oben erwähnten Punkte erreichen kann. Ich denke es ist zudem wichtig, über die gesamte Lebensspanne einen Sinn zu haben. Mit dem Altern wird sich dieser Sinn verändern, was nicht mal allzu wichtig ist, sondern dass er bestehen bleibt ist wichtig. die Einbindung in die Gesellschaft ist auch sehr wichtig. Das man einerseits Selbständigkeit bewahren kann, indem man einfach gelegene Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe hat. Andererseits ist es auch wichtig ein gewisses Netzwerk zu haben, sei dies Familie oder Freunde, damit man auf diese zurückgreifen kann, wenn Bedarf besteht. Ich glaube die grösste Schwierigkeit für mich wird es sein, mich damit abzufinden, dass Altern mit einem gewissen körperlichen und allenfalls auch geistigen Abbau einhergeht. Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist für mich kein Problem, aber ich möchte nicht in Abhängigkeit verfallen. Ich möchte nicht in einem Pflegeheim landen, dort Jahre verbringen, in denen ich nur noch vor mich hinlebe, ohne diesen obengenannten Sinn. Gut zu altern bedeutet für mich auch, sich mit dem älter werden abzufinden und nicht mit 60 Jahren noch das Gefühl haben zu müssen, wie ein 20 jähriger zu leben. gutes altern ist für mich sozusagen angemessenes altern. Schön wäre es, wenn man dabei Freunde und Familie unterschiedlichen Alters hat, so hat man Leute, welche die Schwierigkeiten und Chance des Alterns auf gleicher Ebene verstehen, man hat Leute, die einen jung halten und Leute, die einem den Weg weisen können. Auch wäre es schön, wenn keine finanziellen Engpässe auf mich zukommen würden. Ein ganz wichtiger Punkt ist es, meinen Freunden und Verwandten nicht eine Last zu sein.

Gutes Altern bedeutet für mich auch im Alter ein möglichst unabhängiges, freies und würdevolles Leben führen zu können. Sowohl in Hinblick auf körperliche und psychische Gesundheit, als auch in Hinblick auf die Lebenssituation wie zum Beispiel finanzielle Umstände. Viele Menschen leben heute in Altersarmut, teilweise auch trotz lebenslanger Erwerbstätigkeit und oft wird diskutiert, dass meine Generation später überhaupt keine Rente mehr erhalten wird oder das Rentensystem zusammen brechen wird. Natürlich macht man sich auch Sorgen über die abnehmende körperliche Gesundheit mit zunehmendem Alter, einhergehend mit abnehmender geistiger Fitheit. Ich habe zum Beispiel eine körperliche Krankheit, die nach jetzigem Stand nicht heilbar ist und zunehmend schlimmer werden wird, worüber ich mir viele Gedanken mache. Auch dass ich eventuell zwangsläufig auf Unterstützung angewiesen sein werde und später einmal in meiner Unabhängigkeit stark eingeschränkt bin, macht mir Sorgen. Auch Einsamkeit im Alter ist ein großes Thema, über das ich mir Gedanken mache.

Gutes Altern bedeutet meiner Meinung nach zunächst einmal ohne großen Stress und Sorgen älter zu werden. Man sollte bis man alt ist sein Leben genossen haben können und nicht nur arbeiten müssen oder sonstigen Verpflichtungen nachgehen ohne jemals Pause oder Zeit für sich zu haben. Damit geht auch einher, ohne größere Schmerzen oder aufkommende Einschränkungen älter zu werden, die einen schon bereits in der Jugend oder im mittleren Alter beeinschränken. Wenn es in Ordnung ist über gesundes Altern unrealistisch zu schreiben, wäre es natürlich schön niemals arbeiten zu müssen wenn man gerade nicht möchte und zu jeder Zeit, bis man es gesundheitlich nicht mehr kann, seinen Interessen nachgehen zu können. Realitätsnäher wäre jedoch ein gesundes Altern wofür man selbst Verantwortung trägt. In dem Sinne also viel Sport machen, nicht Rauchen, sich gesund Ernähren, zu regelmäßigen Zeiten schlafen etc. Was sich auf den Alterungsprozess überhaupt nicht gut auswirkt ist denke ich im allgemeinen alltäglicher Stress. Besonders gesehen hat man das finde ich bei dem Bild von Präsident Obama vor und nach seiner Amtszeit an dem Gesicht und den darauf folgenden grauen Haaren. Außerdem schlägt sich Stress auch sehr auf die mentale Gesundheit nieder, was einer der wichtigsten Dinge ist die man nicht verlieren sollte. Niemand sollte im Alter an Krankheiten wie Alzheimer, Depression oder anderen psychischen Krankheiten, die vor allem das Alter betreffen, erkranken. Schön wäre es natürlich wenn man in einem guten Verhältnis zu seinen Geschwistern oder Freunden und in deren Nähe altern könnte und das Leben einen im Laufe der Zeit weder physisch noch in Bezug auf die Freundschaft zu weit auseinanderträgt. Aufgrund von Kindern, Familie und Arbeit wird es je älter man wird immer schwerer sich mit seinen Freunden regelmäßig außerhalb von Events wie Geburtstagen zu treffen und einfach zusammenzusitzen. Dies führt ggf. zu Einsamkeit was sich auch auf die psyche auswirkt und damit für mich nicht gesund ist. Auch sollte jederzeit die Möglichkeit bestehen zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen zu können, was zum Glück in Deutschland dank dem Krankenkassensystem relativ gut möglich ist, in anderen Ländern jedoch nicht. So ist gewährleistet , dass man jederzeit eine Behandlung bekommen kann wenn eine Behandlung möglich und notwendig ist um frühzeitig Einflüsse auf das eigene Altern zu vermeiden bzw. zu heilen. Ich persönlich würde wenn ich alt bin denken, dass ich gut gealtert bin, wenn ich auf mein Leben zurückblicken kann und dabei die guten Erinnerungen überwiegen. Dies soll jedoch nicht möglichst im Sterbebett passieren sondern im alltag allgemein zu jeder Zeit zu der ich auf mein Leben zurückblicken sollte. Wenn ich dabei nicht im Rollstuhl sitze, nicht bettgebunden bin und dabei noch all meine Erinnerungen habe und allgemein mental noch fit wäre, dann würde ich sagen, dass ich gut gealtert bin.

Für mich bedeutet gut älter zu werden zunächst mal die nähere Zukunft. Gerade in Hinblick auf meine Familie wäre für ich gut zu Altern zu wachsen, mich nicht mehr von der psychischen Krankheit und der damit verbundenen Coabhängigen Verhaltensweise meiner Großeltern beeinflussen zu lassen. Einfach zu akzeptieren, dass ich ihnen damit nicht helfen kann, besonders nicht, wenn sie nicht bereit sind sich selbst zu ändern. Gut zu altern heißt für mich aber auch jetzt nach dem Studium einen Job zu finden, bei dem ich mich Wohlfühle. Dass ich mich in dem Arbeitsfeld zurechtfinde und im Arbeitsumfeld nicht auf Menschen stoße, die mit mir und meinem Wesen nicht umgehen können. Gut zu Altern beinhaltet für mich aber auch, meinen Mann und mich selbst zu mehr Sport im Alltag zu bewegen und damit mögliche Beschwerden, welche mit hohem Alter sicher aufkommen können, entgegen zu wirken. Allgemein verbinde ich mit gutem Altern die Begriffe: Zufriedenheit, Gelassenheit und Sicherheit. Die Zufriedenheit, alles zu erreichen/erreicht zu haben, was ich mir für ein Glückliches Leben wünsche/vorstelle. Die Gelassenheit auch mal Rückschläge ohne Krise (in mir) meistern zu können und die Sicherheit, dass ich auf den Rückhalt meines Mannes vertrauen kann. Letztendlich aber auch finanzielle Sicherheit, um sich nicht wegen Autoreperaturen die Haare vom Kopf sparen zu müssen, oder sich auch mal ein teureres Essen leisten zu können, zum Beispiel. Gut zu altern mag auch einschließen, einfach auch mal Glück zu haben. Dass man sich nicht alles hart erarbeiten muss, sondern dass man einfach mal die Berechnungsergebnisse herausbekommt, die man erwartet hat, dass ein Programm direkt beim ersten Mal fehlerfrei anläuft, auch wenn man das als Programmierer grundlegend erstmal nicht erwartet. Gut zu altern bedeutet für mich aber auch mit meinen Tieren, denn ich bin schon mein ganzes Leben mit Katzen, Hühnern und größeren Tieren umgeben. Ein Leben ohne ein geliebtes Tier um mich, würde auch kein gutes Altern nach sich ziehen. Denn die Liebe die man von diesen Lebewesen zurück bekommt ist bedingungslos und bedeutet auch ein Glück, dass man sich nicht erkaufen kann. Also Glücklich altern, wäre definitiv ein gutes altern. Das schließt zu der Zufriedenheit, Gelassenheit und Sicherheit auch Gesundheit und Lebensfreude mit ein. Wenn ich ein hohes Alter erreichen mag, möchte ich Lachfalten im Gesicht und stolz darauf sein können. In der Rente vielleicht auch einen kleinen Garten, in dem man die Seele baumeln lassen und ein gutes Buch lesen, wenn sie mag auch mit einer Katze auf dem Schoß und einem guten Tee.

Die größte Begrenzung die die Menschen haben ist die Zeit. Wir werden geboren und sterben irgendwann. Das Alter bestimmt dabei unser Lebensabschnitt. In der Kindheit sind wir Sorgenlos und es dreht sich alles um uns. Wir sind Gesund lernen was wir körperlich erreichen können und probieren viele neue Sachen aus. Die Erfahrungen prägen uns mit guten und schlechten Dingen, die uns bis in das alter verfolgen. Wir lernen den Kontakt mit Menschen und bekommen Freunde, mit denen wir unsere Zeit verbringen und unsere Erfahrungen teilen. Der nächste große Lebensabschnitt bestimmt, was wir beruflich in unserem Leben machen wollen. Das Umfeld wird gewechselt und wir bekommen Verantwortung. Wir müssen Rechnungen Bezahlen und uns organisieren. In dieser Zeit kann es schon passieren dass unser Körper kleine Probleme hat, die uns zum Arzt bringen. Dies ist aber meistens harmlos und wir werden schnell wieder gesund. Dann lernen wir mit etwas Glück den Partner fürs Leben kennen, teilen unsere Erfahrungen und erfreuen uns am Leben gemeinsam. Wir bekommen Kinder und erfreuen uns dabei wie sie aufwachsen und Ihr Leben geniessen. Im letzten Abschnitt denken wir über unser eigenes Leben nach. Die ganzen guten Erinnerungen und Erfahrungen die wir gesammelt haben haben unser Leben geprägt. Gut zu Altern beinhaltet dabei eigene Ziele erfüllt zu haben und dabei Glücklich zu sein.

Gutes Altern bedeutet für mich: das ich das Leben in vollen Zügen genießen kann. Das ist möglich wenn es mir körperlich einigermaßen gut geht, ich finanziell unabhängig bin, das ich ein liebenswertes Umfeld habe (Familie und Freude) und mein Träume und Zeile weiter verfolgen kann. Gutes Altern ist in Würde Altern. Man wird immer irgendwelche Einschränkungen haben, aber man sollte Zufrieden mit dem sein was man hat. Um gut zu Altern muss man sich in der Jugend auch schon drauf vorbereiten. Man sollte seine Beziehungen gut pflegen und sich auf die Zukunft vorbereiten. Man sollte aus seinen Fehler lernen und mit ihnen waschen. Die gesammelten Erfahrungen kann man dann der nächten Generation weitergehen. Gutes Altern ist auch zu akzeptieren dass man altert und nicht dagegen ankämpfen. Jede Lebensspanne hat seine Vor- und Nachteile, die sollte man genießen. Altern heißt nicht dass man sich nicht mehr anpassen kann oder dass man nichts mehr neues dazu lernen kann. Man sollte sein Leben lang offen für neue Erfahrungen sein und sie als Chance sehen neues zu lernen und sein Horizont zu erweitern. Gutes Altern ist also auf einer stabilen Vergangenheit aufzubauen zu können und neue Erfahrungen zu zulassen.

Gutes Altern bedeutet für mich, dass ich unter meinen zunehmenden körperlichen und geistigen Gebrechen nicht allzu sehr leiden muss. Ich möchte weiter in Kontakt mit anderen (auch jüngeren) Menschen stehen und nicht das Gefühl bekommen, abgeschoben zu sein. Außerdem will ich darauf vertrauen können, dass meine Sorgen und Nöte ernst genommen werden und dass sich auch weiterhin Menschen für mich interessieren. Zum Altern gehört leider auch der körperliche Verfall, dem ich durch Aktivitäten und soziales Beisammensein entgegentreten will. Aber dazu gehört meiner Meinung nach auch die Einsicht, dass bestimmte Dinge wie das Fahren eines Autos irgendwann nicht mehr ratsam sein könnten. Deshalb wünsche ich mir die Kraft, selbst einsehen zu können, wann dieser Punkt für mich erreicht ist. Ich möchte außerdem noch im Kontakt zu meiner Familie stehen, um sie aufblühen und wachsen zu sehen. Große Angst machen mir Situationen wie die aktuelle, in der alte Menschen besonders bedroht sind und durch Isolation geschützt werden. Das zwischenzeitliche Verbot, die Familie oder andere Angehörige in Pflegeeinrichtungen zu besuchen, würde mir sehr zu schaffen machen. Insgesamt wünsche ich mir für ein gutes Altern, weiterhin die Natur und das Leben ohne allzu große Einschränkungen genießen zu können.

Gutes Altern bedeutet für mich Glück zu erkennen, zu finden und daran festzuhalten. Eine Familie und einen engen Freundeskreis zu haben. Menschen, auf die man sich verlassen kann und die in Notlagen für einen da sind, so wie man für sie da ist. Die eigenen Kinder ihren Bildungsweg gehen sehen. Sehen, wie sie ein Instrument lernen und vielleicht Auftritte haben oder im Sportverein gegen den lokalen Rivalen antreten. Sehen, wie sie Beziehungen führen und welche Hürden sich für sie ergeben. Ansprechpartner zu sein und als verlässlicher Mensch wahrgenommen zu werden. Trotz sinkender körperlicher Belastbarkeit versuchen fit zu bleiben und stets den eigenen Schweinehund unter Kontrolle zu haben. Seine Hobbies nicht vernachlässigen, die Gitarre in die Hand nehmen, auch wenn die Finger vielleicht nicht mehr sehr zuverlässig die Saiten zupfen können. Singen und tanzen, solange es die Beine und die Stimme zulassen. Glück im Alter hängt allerdings nicht nur von diesen eher emotionalen Aspekten ab. Auch finanziell wünsche ich mir eine harmonische Lebenswirklchkeit. Ein sorgenfreies Leben, wo man sich zwar auf das mindeste beschränkt, aber sich auch mal eine Reise gönnt. Keine Angst vor Rechnungen oder Mahnungen, die man nicht bezahlen kann. Keine schlaflosen Nächte, weil man noch Kredite zurückzahlen muss. Keine Sorgen, wie man eine kaputte Waschmaschine ersetzen könnte. Stattdessen sowohl finanzielle Mittel, als auch emotionale Hilfen für die nachfolgende Generation sowie die am Lebensabend angekommenen Eltern. Es muss kein finanzieller Reichtum sein, sondern nur genug, dass ich mir dem würdevollen Leben meiner Lieben sicher sein kann und mir selbst auch ab und zu etwas gönnen kann. Wenn das die Realität wäre, gäbe es eine wunderbar harmonische Basis, auf der man ein glückliches Leben aufbauen kann. Vielleicht einen schönen Garten, wo man mit seinem/seiner Lebenspartner/in sitzt und den Abend gemeinsam ausklingen lässt. Vielleicht einen Hund, der emotional die aus dem Haus ausgezogenen Kinder ersetzt, aber einen auch hilft, auch an regnerischen Tagen das Haus zu verlassen und die Umgebung mit samt der schönen Natur als Geschenk wahrzunehmen. Vielleicht die Zeit und Mobilität, die Familienangehörigen besuchen zu können und ihnen die Zeit zu widmen, die in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft oft zu kurz kommt. Gutes Altern bedeutet für mich auf ein würdevolles, schönes Leben voller schöner Erinnerungen zurückblicken zu können. Wertzuschätzen, welche Hürden man bereits genommen hat und welch Wunder das Leben ist. Keine Feindschaften zu haben. Die jüngeren Generation verstehen können. Glücklich sein.

Zu erst einmal stelle ich mir die Frage, was Altern bedeutet. Beginnt das Altern erst mit Renteneintritt? Mit 50? 40? Oder doch schon früher. Der Rückgang körperlicher Leistungsfähigkeit beginnt bereits mit 30. Fragen Sie einfach mal meine Freunde, die sind Anfang 30 und beschweren sich über ihre körperlichen Gebrächen als hätten sie in den letzten 40 Jahren im Stahlwerk Unmengen von Tonnen mit der Hand bewegt. Altern bedeutet aber nicht nur, dass der Körper mehr und mehr aufgibt und man die Uhr immer lauter ticken hört. Es beginnt bereits mit 30 für die meisten, manche, sehr aufgeweckte Menschen, zu denen ich leider nicht gehörte, begannen schon mit 20 für das Altern vorzusorgen. Man möchte nicht mit Ende 50 merken, dass man weder finanziell, körperlich noch psychisch darauf vorbereitet ist zu Altern. Gutes Altern ist die eigene Inventur. Gutes Altern bedeutet, sich über sich selbst frühzeitig Gedanken zu machen. Gutes Altern bedeutet, in jungen Jahren schon angefangen zu haben zu lernen wie man glücklich ist. Gutes Altern bedeutet, sich finanziell soweit abzusichern, dass man beruhigt in seinen Lebensabend eintreten kann und sich nicht bis 70 Gedanken machen muss, wie man die über die Jahre angehäuften Konsumschulden und Kredite für Haus und Auto abbezahlen kann. Gutes Altern bedeutet, dass man weiß, dass Menschen um einen herum sterben und man nichts dagegen tun kann. Die einzige Möglichkeit die man hat, ist, das beste aus seiner Zeit zu machen. Sich ständig weiter zu entwickeln und zu lernen, wie man mit dem was man ist und hat zufrieden ist. Zudem bedeutet es sich seiner Zeit bewusst zu sein und dass man diese mit Menschen und Hobbys füllt, die einen wieder strahlen lassen wie ein 7 Jähriger der zu Weihnachten endlich das gewünschte Fahrrad bekommt. Anstatt sich über den Rasen der Nachbarn oder deren Lebensentscheidungen zu beschweren, muss man sich auf sich selbst konzentrieren. Gutes Altern bedeutet also auch Vorsorge. Seinen Körper und Finanzen im Auge behalten und ständig verbessern. Gutes Altern bedeutet sich Lebensträume zu erfüllen, für die man vermeintlich keine Zeit hatte. Eine Radtour durch Europa. Mit dem Camper durch die Staaten. Eine Kreuzfahrt. Gutes Altern beginnt bereits mit Anfang 20. Dort wird der Grundstein gelegt, wie die nächsten 40 oder 50 Jahre aussehen. Es gibt zwar genügend Zeit Fehler und Missstände einzusehen und zu ändern, doch die dafür Notwendige Einsicht und Selbstreflexion muss man sich früh erarbeiten. Gutes Altern ist also eine Entscheidung die man zu treffen hat. Gutes Altern ist, das beste auch sich herauszuholen damit man voller Stolz und Glück auf sein Leben zurück blicken kann und das ohne Reue und Verbitterung. Gutes Altern bedeutet Frieden mit sich zu finden.

Gutes Altern heißt einerseits so gesund und Funktionsfähig zu bleiben das weiterhin die Ideen umgesetzt und Tätigkeiten gemacht werden können, die sich ein Mensch vornimmt. Andererseits sollte auch das gewohnte Umfeld an Familie, Freunden und die Umgebung selbst erhalten bleiben. Zu viel Veränderung im Umfeld wäre schlecht. Auch die generelle Entwicklung der Welt und Gesellschaft kann zum Nachteil des guten Alterns sein. Generell sollten auch die dem Alter entsprechenden Meilensteine oder Ziele die der einzelne Mensch hat umgesetzt worden sein. Ansonsten überwiegt das Bedauern von verlorenen Chancen und nichterledigten Dingen. Ein passendes Soziales Netzwerk sollte vorhanden sein. Ein angenehmer Wohnort bestenfalls ein eigenes Haus mit Garten sollte verfügbar sein. Eine Sammelleidenschaft kann helfen über eventuelle Physische Einschränkungen hinwegzuhelfen. Durch Kinder und Enkel wird das gute Altern besser als ohne. Neue Hobbies sollte auch im Altern angefangen werden, v.a. solche die geistig Fit halten. Regelmäßige Medizinische Checkups um Gesundheit zu erhalten. Pläne um mehr an Freizeit im Ruhestand auch zu nutzen und nicht durch mediale Ablenkung zu vertun. Zufriendenheit mit dem gelebten Leben und Akzeptanz der Umstände. Persönliche Philosophie finden um die Vergänglich- und Sterblichkeit zu aktzeptieren. Hinterlassen eines Vermächtnisses ob als physisches oder geistiges Werk. Weitergeben des Wissens das man im Leben erlangte an Jüngere. Evtl das Schreiben von Memoiren. Regeln des Nachlasses. Gelassenheit und ohne Stress leben. Finanziell gut gestellt sein. Soweit es sinnvoll ist versuchen an neuen Technologien teilzunehmen. Eigene Werte auch in einer veränderten Gesellschaft bewahren. Haustiere als Begleiter. Bei unlösbaren Leiden ein angenehmes Sterben per Sterbehilfe ermöglichen

Gut zu Altern bedeutet für mich, sich nicht zu sehr über das Altern aufzuregen, sondern die Veränderungen am eigenen Körper und der Persönlichkeit eventuell hinzunehmen und das Beste daraus zu machen. Aus Erfahrung gehört eine gute Portion Humor und Gelassenheit zum Altern dazu. Man muss auch gutmütig dem eigenen Körper gegenüber akzeptieren, wenn die eigene körperliche und geistige Leistungsfähigkeit abnimmt. Gut zu altern, bedeutet aber auch, bis ins hohe Alter aktiv zu bleiben, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und Hobbys, bereichernden Aktivitäten nachzugehen. Wer rastet, der rostet – wie man so schön sagt. Gut altern tut der, der mit sich selbst im Reinen ist, nicht der Vergangenheit wehmütig hinterherheult und auch keine Angst vor dem Alterungsprozess an sich hat. Gut altern heißt flexibel sein. Zu jeder Lebenssituation und -lage mit sich zufrieden sein oder aktiv an einer Besserung zu arbeiten. Viele ältere Menschen werden im Alter verbittert, weil sie Dinge aus ihrer Vergangenheit bereuen oder mit ihrem Leben unzufrieden sind. Viele Menschen geben sich mit zunehmendem Alter auf, weil sie denken ich bin jetzt zu alt für XYZ . Aber gut zu altern, heißt auch im Herzen jung zu bleiben und nie zu ängstlich oder zu bequem zu werden, Neues auszuprobieren oder eigene Ansichten zu ändern. Wer gut altert, achtet auch sich, seine körperliche und mentale Gesundheit. Hygiene, sportliche Aktivität und geistliche Betätigung in irgendeiner Art. In China sind die älteren Menschen noch aktiver, treffen sich mit Leuten ihres Alters und spielen Schach im Park oder machen Tai Chi Übungen zusammen. In Deutschland werden die Alten oft ausgegrenzt, in Heime abgeschoben und entmündigt. Gut zu altern, bedeutet für mich auch sich so lange wie möglich die Selbstständigkeit und Verantwortung für das eigene Leben zu bewahren und aktiv zu bleiben. Gut altern, bedeutet, ohne Reue auf die Vergangenheit zurück- und hoffnungsvoll auf die Zukunft hinzublicken. Eine gehörige Portion Gelassenheit, Humor und Gutmütigkeit zeichnen Leute aus, die gut altern. Auf sich Acht zu geben und sich nicht aufgeben, ständig an sich zu arbeiten und Neues zu lernen. Mit der Zeit mitgehen und sich nie zu alt zu fühlen für bestimmte Dinge. Das eigene Altern zu akzeptieren und flexibel darauf reagieren und sich an neue Gegebenheiten einzustellen und anzupassen – das alles bedeutet gut zu altern.

Gutes Altern besteht für mich aus 3 wesentlichen Punkten. 1. Glückliches Sein. Ich möchte in einer Umgebung Alt werden in der ich Glücklich bin, was sowohl mein Berufliches als auch mein privates Leben angeht. Der zweite punkt ist die gesundheit. zum guten altern gehört eine nicht beeinträchtgung meiner geistigen und körperlichen fähigkeiten durch krankheiten. darunter zählt auch,dass ich genussmittel meiner wahl einnehmen kann ohne negative konsequenzen zu leiden zum beispiel durch allergien oder ähnliches. Punkt 3 ist die sorgenfreiheit. So sollte zum guten altern eine schuldenfreiheit existieren. auch sollte man sich nie gedanken darüber machen müssen, seine grundlegenden bedürfnisse befriedigen zu können. damit ist in der heutigen gesellschaft vor allem die finanzielle Lage gemeint. Weitere punkte die sich mit dem altern beschäftigen, mir aber nicht aboslut wichtig sind, sind: persönliche Auslebung und Entwicklung ich möchte mit meinem Leben machen können was ich will und was mir gerade in den Sinn kommt. dabei sollte mich nichts behindern. Erotische Erfüllung wie auch immer das für den einzelnen aussieht, sollte doch jeder mit dem oder den Partnern seine sexuellen vorlieben ausleben dürfen, solange sie im rechtlichen Rahmen bleiben und auf einverständnis beruhen. Kriegsloses Leben niemand sollte in seinem Leben die folgen oder Auswirkungen eines Krieges zu spüren bekommen. Dass das ein sehr utopischer Punkt ist, ist offensichtlich aber doch erstrebenswert. Liebe zu einer Person oder zu einer Aktivität Erotische erwiederte liebe und ein hobby in dem ein Mensch aufgehen kann, sollten ebenso bestandteil des Alterns sein. eine freie für alle gleiche Bildung und wertegemeinschaft wäre schön, die ist aber absolut nicht realisierbar oder realistisch. darauf aufbauen sollte aber ein gemeinschaftliches größeres Wohl existieren auf das alle menschen gemeinsam hinarbeiten. die Rettung der Erde wie wir sie kennen oder die besiedlung ausserirdischer planeten wären attraktive ziele. Auch persönliche Ziele sollten bestandteil des alterns sein auch wenn solche ziele meist schwer zu finden sind.